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Tech-Review.de

  • Dienstag, 22. September 2020
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Torid und Xeox

Torid und Xeox: Zwei Speedlink-Controller

Einleitung

Der Markt für Game-Controller, sei es für Konsolen an sich oder auch für die heimischen Rechner ist nicht so vielfältig bestückt wie beispielsweise bei Peripherie-Geräten, Mäusen oder Tastaturen. Dementsprechend kann man sich für seinen Rechner eine schnelle und unkomplizierte Übersicht der Controller machen. Wir wollen euch heute mal zwei Vertreter dieser Kategorie vorstellen, beide Testkandidaten kommen vom selben Hersteller und spielen in ein und derselben Preisklasse mit. Die Rede ist zum einen vom Speedlink Torid Wireless-Gamepad, in der schwarzen Version - momentan ist dieser Controller für rund 24,- Euro erhältlich, sowie dem Speedlink Xeox Gamepad, welcher ebenfalls zu einem Preis von knapp 24,- Euro angeboten wird. Beide Controller versprechen eine Kompatibilität zum PC, dessen Spielen, sowie einer dauerhaften und stabilen Funkverbindung.

In unserem Test wollen wir uns heute mal anschauen, wie sich die beiden Kandidaten im Praxistest schlagen, wie es um die allgemeine Verarbeitung der Gamepads steht und ob die angegebene Maximalspielzeit von 10 Stunden erreicht werden können. Auch gehen wir der Frage vieler Nutzer auf den Grund, ob es sich lohnt einen solchen Game-Controller zu kaufen. Dabei gehen wir auf den folgenden Seiten näher auf die Vor-, sowie Nachteile ein und testen, ob die Gamepads für den Alltag eines jeden Spielers geeignet sind. Wir wünschen euch nun viel Spaß beim Lesen des Reviews!

Lieferumfang des Torid

Widmen wir uns am Anfang zunächst einmal der Verpackung, dem Lieferumfang sowie dem ersten Eindruck der beiden Controller. Beginnen möchten wir mit dem Speedlink Torid, anschließend ist der Xeox an der Reihe.

Die Verpackung des Torid

Betrachten wir nun den Karton. Neben dem großen Abbild des Controllers an sich befinden sich auf der Vorderseite jede Menge Informationen über das Gerät. Darunter beispielsweise, dass es sich hierbei um ein Wireless-Modell handelt, was bedeutet dass wir den mitgelieferten Empfänger, auf welchen später noch näher eingegangen wird, ganz einfach in einen freien USB-Port des Rechners oder Laptops stecken, die Treiber installieren lassen und sofort loslegen können. Die maximale Reichweite des Empfängers gibt Speedlink mit satten acht Metern an. Diese Angabe sollte für jeden Nutzer genug sein. In der linken oberen Ecke der Verpackung befindet sich der Hinweis, dass der Controller für alle Spiele unter Windows geeignet ist, welche neben dem bekannten XBox-Controller auch andere Gamepads unterstützen.

Der Torid ist zudem, und dieser Punkt ist besonders für Playstation 3 Spieler wichtig, auch für genau diese Konsole kompatibel. Das bedeutet wenn ihr eine Playstation 3 besitzt und neben dem originalen Dualshock-Controller einen anderen ausprobieren wollt, könnt ihr diesen ganz einfach mit eurer Konsole verbinden lassen und losspielen. Im unteren Bereich der Verpackung hat der Hersteller Speedlink die Kern-Features des Controllers aufgelistet, so wird versprochen das der Torid eine Spielzeit bis zu 10 Stunden hat. Der Speedlink Torid besitzt insgesamt zwei Analog-Sticks, sowie zwei Analog-Trigger und die bekannten vier Buchstaben-Knöpfe als auch das obligatorische Steuerkreuz. Der Hinweis, dass der Controller einen integrierten Vibrations-Motor hat, überraschte uns ein wenig.

Die Rückseite fällt, wie wir es von vielen Verpackungen gewohnt sind, recht unspektakulär aus. In mehreren Sprachen werden Euch die wichtigsten Eigenschaften und Funktionen aufgelistet. Darunter sind dann noch in Logoform die unterstützten Betriebssysteme abgebildet.

Die Verpackungsrückseite des Torid

Hat man den Karton geöffnet, zieht man den Controller - welcher gut geschützt in einer Plastikzwischenablage daherkommt - samt restlichem Inhalt ohne Probleme heraus. Neben dem Controller befindet sich eine sehr große, ausreichend bebilderte und mit vielen Informationen und Hinweisen versehene Schritt-für-Schritt Anleitung im Karton. Hier werden alle wichtigen Schritte, beginnend bei der Installation der Treiber, bis hin zur erstmaligen Aktivierung des Gamepads sowie vieler anderer Funktionen anhand von Bildern und Texten sehr gut erklärt. Anschließend finden wir noch den Wireless-Empfänger im Lieferumfang, sowie die Treiber-CD. Auch das USB-Ladekabel für den eingebauten Akku ist anzutreffen. Eine eigene Software von Speedlink gibt es nicht, wobei wir denken, dass diese bei einem Gamepad nicht unbedingt von Nöten ist.

Der Torid mit seinem Lieferumfang

Lieferumfang des Xeox

Nun haben wir uns den Speedlink Torid angeschaut, als auch die wichtigsten Daten erläutert. Kommen wir zum nächsten Testkandidaten, dem Speedlink Xeox. Natürlich beginnen wir auch hier mit der Verpackung und dem Lieferumfang. Im Gegensatz zum Torid kommt der Xeox in einem Karton daher, welcher auf der Vorderseite statt einer aufgedruckten Grafik über ein Sichtfenster verfügt, um das Gamepad schon von außen bewundern zu können. Ansonsten ähneln sich die Angaben über die Spezifikationen und Eigenschaften auf der Verpackung in weiten Teilen mit denen auf dem Karton des Speedlink Torid. Auch hier werden Euch zwei analoge Knöpfe, sowie zwei Trigger zur Verfügung gestellt. Die maximale Funkreichweite beträgt beim Xeox statt den acht Metern beim Torid, stolze zehn Meter. Ebenso wie beim Schwestermodell wird auch hier ein Vibrations-Motor eingebaut, welcher bei gewissen Spielen ein haptisches Feedback verspricht. Bei der Rückseite hat sich Speedlink an das Design des anderen Controllers gehalten, die dortige Auflistung der Informationen ist, bis auf kleine Typen-Abweichungen, nicht verändert worden.

Die Verpackung des Xeox

Wie beim Torid wird der Xeox, ebenfalls gut geschützt, in einer Plastikabdeckung geliefert. Auf dieser befindet sich zum einen das, im Gegensatz zum Torid stark verlängerte Wireless-Modul. Zum Betrieb wird auch hier ebenfalls ein freier USB-Port am Rechner bzw. Laptop benötigt. Die große, übersichtliche und mit vielen Bildern versehene Anleitung ist an dieser Stelle natürlich wieder mit dabei. Die Treiber-CD darf auch nicht fehlen, wie oben beschrieben hat diese lediglich alle wichtigen Treiber, aber keine spezielle Software mit an Bord. Das Ladekabel für den integrierten Akku befindet sich ebenfalls noch im Lieferumfang. Im Grunde genommen kann man also sagen, dass sich die beiden Controller rein von der Verpackung und dem Zubehör gegenseitig nichts nehmen.

Der Xeox mit seinem Lieferumfang

Nachdem wir uns die Verpackung und den Lieferumfang beider Modelle angesehen haben, geht es auf der nächsten Seite mit dem Detail-Check weiter.

Details und technische Daten

Den Anfang macht, wie auch im letzten Abschnitt, der Speedlink Torid. Hat man das gute Stück aus seiner Plastikablage entfernt, fällt sofort die Ähnlichkeit zum originalem XBox-360 Controller auf. Die Anordnung der Knöpfe, sowie die Farben derer sind identisch zu dem des Originals. So sind die Tasten X Y A und B mit denselben Farben ausgestattet, um Playstation 3 sowie PC-Spielern das Optimum an Spielgefühl bieten zu können. Natürlich tragen dazu nicht nur die Farben der Knöpfe sondern auch die Anordnung der Analog-Sticks, sowie das Tastenkreuz und die, an der Ober,- und Hinterseite befestigten Knöpfe und Trigger bei.

Der Torid

Die allgemeine Verarbeitung des Controllers geht absolut in Ordnung. Alle Tasten, Trigger und Sticks haben in ihrer Lage so gut wie keinen Spielraum um zu wackeln oder zu knarzen. Auch der Druckpunkt gefällt uns sehr gut. So lassen sich die Tasten unter sehr geringem Krafteinfluss sanft und leicht drücken. Was ebenfalls positiv auffällt ist, dass Speedlink auch daran gedacht hat die Analog-Sticks als drückbare Taster zu gestalten, um so beispielsweise beim Spielen eines Shooters die Taste des Sprintens auf diesen Knopf zu legen.

In der Mitte des Controllers befindet sich zum einen der Anschalt-Knopf, welcher durch einmaliges Betätigen den Torid startet und er direkt einsatzfähig ist. Rund um diesen Knopf hat Speedlink daran gedacht - auch hier wie beim Original - die LED-Leuchte anzubringen, welche dafür zuständig ist euch immer wissen zu lassen, welcher Controller (sofern ihr mehr als diesen einen in Benutzung habt) gerade welche Position hat. Dies wird auch noch einmal durch die nebenanstehenden Zahlen vereinfacht. Neben diesem Taster befinden sich links daneben der Back- und rechts der Start-Button. Die beiden Tasten haben je nach Spiel ihre eigene, individuelle Funktion zugewiesen. Der Turbo bzw. Rapid-Fire-Button befindet sich darunter. Dieser ist dafür zuständig, eine Schnellfeuer-Funktion je nach Spieleinstellung einzubringen. Wie dies funktioniert und was es damit auf sich hat, klären wir in einem späteren Abschnitt des Testberichtes.

Die Oberfläche des Torid wird von Speedlink weitestgehend mit einer einfachen Plastikabdeckung bewerkstelligt. Einzig am jeweils linken und rechten Rand ist, rot umrahmt, eine leicht gummierte Fläche eingearbeitet, welche für eine bessere Griffigkeit und Handhabung während des Spielens sorgt.

Der Torid

Kommen wir anschließend zu unserem zweiten Testkandidaten, dem Speedlink Xeox. Nachdem wir auch hier das Gamepad aus seiner Plastikablage befreit haben, wirkt dieser deutlich hochwertiger. Natürlich hält sich Speedlink auch bei diesem Modell stark an die Vorgaben des Xbox-360 Controllers. Die Anordnung der Knöpfe, Tasten und Sticks sowie der Trigger sind identisch zum Schwesternmodell, dem Torid. Jedoch gibt es auch hier ein paar kleine aber feine Unterschiede. Wo beim Torid viel mit Farben gearbeitet wird, lässt man den Xeox in einem durchgängigen Grau-Schwarz-Ton. Diese Farbgebung sieht aber keineswegs langweilig aus. Der Controller wirkt dadurch sehr hochwertig in seiner Gesamtheit. Anders als beim Torid sind auch die X Y A und B Knöpfe nicht mit einer zusätzlichen Farbe bearbeitet, lediglich ein hellerer Grauton lässt die Y und A Taste vom Rest hervorheben. Die beiden Analog-Sticks lassen absolut keinen Wunsch offen. Leicht zu bedienen, guter Widerstand, sowie kein Spielraum welcher zu etwaigen Wackeln oder Knarzen führen kann. Auch die oberen vier Tasten und Trigger sind sehr gut verarbeitet und lassen sich mit einer angenehmen Sanftheit bedienen.

Der Druckpunkt der vier oben genannten Knöpfe gefällt uns ebenfalls gut, auch hier haben wir nichts auszusetzen. Lediglich das Steuerkreuz hat recht viel Spiel und lässt sich, entgegen der anderen Knöpfe, nicht allzu schön drücken und bedienen. Da diese Einheit des Controllers in den meisten Spielen aber eher unberührt bleibt, stellt das an dieser Stelle keine allzu große Kritik dar. An derselben Position wie beim Torid befindet sich auch hier der oben beschriebene Anschalt-Knopf, welcher dieselbe Funktion erfüllt. Auch der Back- und Start-Knopf sind vorhanden, weiter unten ist sogar der Rapid-Fire-Button anzutreffen.

Der Xeox

Was uns sehr gut gefällt ist die allgemeine Form und Verarbeitung des Controllers. Die gesamte Oberfläche ist leicht gummiert beschichtet, dieser kleine aber feine Umstand wirkt sich, wie wir später feststellen werden, sehr gut auf die Performance und Handhabung in Spielen aus. Zudem liegt der Speedlink Xeox angenehm in der Hand.

Praxistest

Bevor wir mit dem eigentlichen Spielen loslegen, wollen wir euch noch kurz erläutern, wie man die beiden Gamepads eigentlich am heimischen Rechner startklar machen kann.

Als erstes widmen wir uns der beigelegten Treiber-CD, welche an dieser Stelle als erstes ins CD-Laufwerk im Rechner eingesteckt wird. Hat man ein solches nicht zur Verfügung, lassen sich die benötigten Treiber natürlich schnell und einfach auf der Speedlink-Website herunterladen. Nachdem die CD erkannt wird, öffnet sich, je nach persönlicher Windows-Einstellung euerseits, ein Fenster in dem ihr die Treiber des jeweiligen Controllers installieren könnt. Da es sich bei der CD lediglich um die Treiber handelt, braucht ihr diese danach nicht mehr, eine Software wird nicht installiert. Habt ihr das gemacht, so steckt ihr im zweiten Schritt den USB-Empfänger in einen der freien USB-Ports und lasst diesen von eurem Betriebssystem erkennen und anschließend gegebenenfalls noch konfigurieren. Als letztes schaltet man das Gamepad am mittleren, großen Startknopf an, indem man diesen vier Sekunden lang gedrückt hält. Anschließend sucht dieser nach den im Rechner eingesteckten USB-Empfänger - schon ist man verbunden und der Controller einsatzbereit.

Lassen wir nun den Praxistest beginnen: Den Anfang macht auch hier wieder der Speedlink Torid. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bezüglich der Aktivierung des Gamepads in manchen Spielen, haben wir es schließlich nach einer weiteren Installation der Treiber hinbekommen. Zunächst listen wir euch an dieser Stelle die Spiele auf, die bei unserem Test der beiden Controller zum Einsatz kommen:

  • Planetside 2
  • War Thunder
  • Test Drive Unlimited 2
  • TES5: Skyrim

Warum gerade diese Spiele? Dazu eine kleine Erklärung: Planetside 2 eignet sich aufgrund seiner Vielfältigkeit der Infanterie, Fahr-, sowie Flugzeuge ideal dazu den Controller auf Herz und Nieren durchzutesten. War Thunder konzentriert sich besonders auf Präzision beim Fliegen, sowie das rasche Verfolgen der Gegner in der Luft. Ein Gamepad ist natürlich wie gemacht für Rennspiele aller Art, daher haben wir uns an dieser Stelle für Test Drive Unlimited 2 entschieden. Rennfahraktion sowie Präzision in Kurven und Funktionalität Rundkurs, das sind die Kriterien welche wir uns bei beiden Kandidaten anschauen wollen. In Skyrim gucken wir, wie sich die Controller im Allgemeinen darstellen und gehen näher auf den Vibrationsmotor ein.

Beginnen wir mit Planetside 2: Wie bereits angesprochen lassen sich hier besonders viele Szenarien testen. Überrascht hat uns, dass der Controller vom Spiel in den Einstellungen nicht vorab konfiguriert werden muss. Man kann sozusagen sofort loslegen. Möchte man die voreingestellten Tastenzuweisungen ändern, so kann man dies schnell und unkompliziert in der Steuerungs-Auswahl im Spielmenü vornehmen. Überrascht hat uns ebenfalls, wie schnell der Torid und Xeox die Zuweisungen annehmen und anschließend umsetzen. Hat man alles nach seinen eigenen Wünschen eingestellt, so kann es auch direkt losgehen. Die Interaktionen während des Spielens werden von den Controllern rasant aufgenommen und im Spiel umgesetzt. Springen, Rennen, Anvisieren, Schleichen und Zielen - alles kein Problem. Auch die gleichzeitige Auswahl von zwei, oder mehr Tasten sind für beide Controller kein Thema und werden anstandslos interpretiert.. Das Fliegen oder Fahren mit einem der unzähligen Vehikel in Planetside 2 macht wirklich viel Spaß. Wir müssen schon zugeben, gerade ein solch vielfältiger Shooter wie dieser lässt sich mit einem Controller sehr angenehm spielen, besonders die Funkverbindung ist ein wahrer Segen. So hat man kein langes Kabel welches eventuell nerven kann, man setzt sich einfach hin und los geht’s, echt super!

Kommen wir nun zu War Thunder: Trotz dessen wir so ziemlich jedes Spiel aufgrund mangelnder Fähigkeit verloren haben, konnten wir dennoch einige Eindrücke von den beiden Gamepads gewinnen. So lassen sich diese recht schnell und einfach auf die eigenen Bedürfnisse einstellen, dass Spielen an sich ist aber wirklich eine Kunst. Man sollte an dieser Stelle schon etwas Talent mitbringen, um in den rasanten Schlachten des Spiels punkten zu können. Trotz alledem muss man auch hier ganz klar sagen: Speedlink hat sehr gute Arbeit geleistet. Alle Eingaben werden schnell und präzise umgesetzt, kein einziges Mal gab es Aussetzer oder Hänger. Die gesamte Zeit über verlief alles reibungslos und ohne Probleme. Wenn man hier also ein gewisses Talent für Controller hat, wird man in War Thunder mit dem Torid und Xeox eine Menge Spaß haben.

Weiter geht es mit Test Drive Unlimited 2: Hier haben die Testkandidaten ihr wahres Potential zeigen können. Rennspiele sind, so könnte man das fast sagen, wie für Controller gemacht. Und genau so ist es auch hier. Das Spiel lässt sich mit Gamepads wirklich sehr angenehm und problemlos genießen. Klar, die Vorteile liegen auf der Hand und das Lenken in Kurven lässt sich mit den beiden Analog-Sticks sehr gut abschätzen. Bremse und Gas sind präzise einsetzbar und das allgemeine Handling lässt keine Wünsche offen.

Nun wollen wir uns noch TES5: Skyrim anschauen: Wie es sich für einen Controller gehört, lassen sich Rollenspiele wie dieses hier sehr angenehm und flüssig mit einem Controller spielen. Sowohl der Speedlink Torid, als auch der Xeox leisten hier saubere Arbeit. Alle verfügbaren Tasten an den beiden Gamepads können im Spiel optimal genutzt werden, die Handhabung gefällt uns an dieser Stelle sehr gut! Was allerdings etwas stört ist der sehr kraftvolle Vibrationsmotor im Torid. Da es in Skyrim häufig zu Kämpfen und sonstigen, Action-lastigen Szenen kommt, schlägt der Vibrationsmotor bei jeder Kleinigkeit aus. Im Kampf ist das natürlich, abgesehen von der enormen Vibrationsstärke, ganz nützlich. Da dieser aber schon bei Kleinigkeiten im Spiel anspringt, haben wir ihn nach kurzer Zeit wieder ausgeschaltet. Hier hätten wir uns etwas weniger 'Aggressivität' gewünscht. Die Intensität der Vibrationen beim Speedlink Xeox jedoch kann sich sehen lassen, dieser ist gefühlvoll und passt sich, je nach Situation sogar an. Kämpft man, vibriert es heftig, fällt man einen kleinen Abhang hinunter, vibriert er nur leicht.

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur angesprochenen Rapid-Fire Funktion. Diese ist besonders nützlich in Situationen, welche das schnelle Abfeuern einer Schusswaffe ohne automatischen Modus oder das rasante Schwingen eines Schwertes erfordert. Um das dauerhafte Betätigen des Triggers zu vermeiden, drückt man zunächst einmal die Rapid-Fire-Taste, hält diese in ihrer Position und wählt anschließend den gewünschten Taster. Meist ist dies der hintere große RT Schalter, welcher in den meisten Spielen für das Abfeuern bzw. Zuschlagen diverser Waffen zuständig ist. Hat man diesen Schritt erledigt, blinkt die Rapid-Fire-Taste in regelmäßigen Abständen. Dies signalisiert, dass der vorher gewählte Trigger einsatzbereit ist. Hält man diesen Trigger beispielsweise in Skyrim gedrückt, simuliert die Rapid-Fire-Funktion das dauerhafte, mehrmalige Drücken des Tasters. Dadurch schlägt der Charakter immer wieder mit dem Schwert zu, obwohl man den Finger nicht von der Taste bewegt, sehr nützlich wie wir finden! Auch hier hat es zu keinem Zeitpunkt Probleme gegeben, die Funktion lässt sich nach einmaliger Betätigung des Rapid-Fire-Buttons wieder aus, sowie anschließend einschalten.

Im Grunde genommen lässt sich also sagen, dass beide Controller, leider erst nach mehrmaliger Treiberinstallation, in allen Spielen saubere Arbeit leisten, die Performance ist wirklich erstklassig.

Philipp Müller meint …

Philipp Müller

So schnell sind wir am Ende angekommen. Zum Schluss noch ein paar Worte zu den beiden Speedlink Gamepads. Beide Testkandidaten weisen eine sehr hohe Kompatibilität zu PC-Spielen auf. Die allgemeine Handhabung lässt absolut keine Wünsche offen, die Verarbeitung gefällt ebenfalls, gerade bei den Preisen von jeweils 24 Euro ist das eine beachtliche Leistung. Die von Speedlink genannte maximale Spielzeit von angegebenen 10 Stunden wurde zwar nicht ganz erreicht, wir können aber dennoch mit 8 1/2 Stunden im Dauerbetrieb die Leistung als sehr gut unterschreiben - lädt man die beiden Controller regelmäßig auf, so hat man weder mit dem Speedlink Torid noch mit dem Xeox absolut keine Probleme bezüglich der Spielzeit.

Schlussendlich lässt sich also mit gutem Gewissen sagen, dass Speedlink mit dem Torid und dem Xeox zwei Game-Controller auf den Markt losgelassen hat, die in Ihrer Vielfältigkeit und Ausstattung, sowie dem Preis kaum zu übertreffen sind. Das Preis-/LeistungsVerhältnis ist außerordentlich stimmig. Wer also schon immer einmal das Erlebnis eines Controllers, neben Maus und Tastatur ausprobieren möchte, dabei aber sehr auf den Preis achtet, hat in den beiden Produkten definitiv seine nächste Investition gefunden.

  • Positiv
  • Handhabung
  • Einsetzbarkeit
  • Verarbeitung
  • Funkverbindung
  • Neutral
  • Negativ
  • Vibrationsmotor des Torid
  • Optimales Erlebnis erst nach mehrmaliger Treiberinstallation

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