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Tech-Review.de

  • Mittwoch, 23. September 2020
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Asus Gladius und Whetstone

Asus Gladius und Whetstone: Im Test

Einleitung

Seit jeher ist die Maus des PC-Spieler favorisiertes Eingabegerät, von Rennspielen einmal abgesehen. Doch was macht eine gute Spieler-Maus aus? Laser oder Infrarot-Sensor? Kabelgebunden, oder doch lieber wireless? Mehrere programmierbare Tasten und eine ausgeklügelte Software? All das sind Fragen, die sich jeder Spieler irgendwann stellen muss, der Peripheriemarkt jedenfalls ist voll mit den verschiedensten Modellen in allen erdenklichen Ausführungen. Fällt der Name Asus, so denkt man sofort an Mainboards, Grafikkarten und Monitore. Nicht zuletzt hat sich der Hersteller aber auch im Peripheriebereich erfolgreich mit verschiedenen Produkten absetzen können. Neben der Asus Sica oder Strix Claw Gaming-Maus stellt die Gladius die mit Abstand teuerste Maus aus dem Hause Asus dar. Es handelt sich hierbei um das Maus-Topmodell des Herstellers. Glänzen soll die Gladius mit dem Infrarotsensor Avago ADNS-S3988 sowie einer maximalen und ausreichenden DPI-Rate von 6400 DPI. Ihre längere Form eignet sich optimal für den Palm-Grip Griffstil.

Mit 116 Gramm wiegt die Maus zudem nicht zu wenig aber auch nicht zu viel, die goldene Mitte sozusagen. Dazu kommt noch ein reichhaltiger Lieferumfang (näheres dazu auf den folgenden Seiten), einige nützliche Zusatzfeatures und nicht zuletzt auch die eigene Software. Neben der Gladius schicken wir im heutigen Test einen weiteren Bestreiter in den Ring, das Whetstone Mauspad. Gladius (Schwert) und Whetstone (Wetzstein) sollen somit eine perfekt aufeinander abgestimmte Kombination auf die Tische der Gamer zaubern. Das aus Silikon gefertigte Mauspad soll eine sehr gute Ergänzung zum, im Gladius eingesetzten, Infrarotsensor darstellen und das Spielerlebnis dadurch angenehm und präzise gestalten. Zudem bietet das Pad noch einige weitere Überraschungen, welche wir euch im späteren Verlauf des Reviews erklären werden.

Ob dem Dream-Team Gladius und Whetstone das Vorhaben gelingt und sich die Ausgaben von ca. 60 Euro für die Gladius und ca. 47 Euro für das Whetstone-Mauspad lohnen, könnt ihr nun auf den folgenden Seiten ausführlich nachlesen. Wir wünschen viel Spaß dabei!

Lieferumfang

Werfen wir zunächst mal einen Blick auf die Verpackung der Gladius Gaming Maus. Geliefert wird der Nager in einer optisch sehr ansprechenden Hülle. Die rot-schwarze Farbgebung des Kartons wird auf der Vorderseite mit einem Abbild der Maus selbst und dessen Namen "Gladius" geschmückt. Im unteren Bereich der Vorderseite befindet sich zum einen das Asus Logo, sowie drei untereinander aufgelistete Kernfeatures der Maus. Die Unterseite des Kartons beinhaltet diverse Warn- und Garantiehinweise, Gütesiegel und Seriennummern. Die rechte und linke Seite schmücken sich mit jeweils drei Bildern und Bildunterschriften. Hier werden interessante Eigenschaften der Gaming-Maus vorgestellt und mit passendem Text kurz erklärt. Die Rückseite fällt, im Gegensatz zu allen anderen Seiten, am umfangreichsten aus. Hier ist ein optisches 3D-Modell der auseinandergeschraubten Maus (Explosionszeichnung) mit diversen kurzen Infos dargestellt. Darunter befindet sich eine Tabelle mit wichtigen technischen Merkmalen und Eigenschaften des Nagers. Nimmt man sich den kleinen Zwischenteil der vorderen Verpackungsseite, lässt sich diese einfach zur Seite hinweg öffnen. Zum Vorschein kommt die Gladius Maus, welche sich noch gut geschützt im Innenraum der Verpackung befindet, jedoch bereits durch ein großes Sichtfenster zu betrachten ist. Auf der Innenseite befindet sich noch ein englischsprachiger Text über die Gladius und weitere rechtliche Hinweise auf der Unterseite. Befreien wir die Maus im nächsten Schritt mal aus dem Karton und schauen, was der Käufer beim Erhalt des Nagers zu sehen bekommt.

Hat man den Nager erfolgreich aus der Packung befreit, bekommt man wirklich eine Menge zu sehen. Der Lieferumfang fällt sehr großzügig aus. Neben der Maus selbst wird ein Handbuch mit einem Quick-Start-Guide, vier zusätzliche Gummi-Füße für die Unterseite des Nagers, zwei Ersatz-Omron Mausschalter, ein Tragesäckchen, zwei verschiedene USB-Kabel (Gummi oder gesleevt) und zwei Asus ROG-Sticker mitgeliefert. Wir waren etwas erstaunt, als wir die Fülle an beigelegten Extras sahen. Besonders die beiden zusätzlichen Omron-Schalter und zwei unterschiedlichen USB-Kabel haben es uns wirklich angetan. Hut ab Asus, für diese umfangreichen Beigaben!

Die Gladius mit Zubehör

Details der Asus Gladius

Nun ist es an der Zeit, dass wir uns die Gladius im Detail ansehen. Zunächst aber ein paar Worte zu den wichtigsten technischen Merkmalen und Eigenschaften. Käufer der Maus sollten mindestens eine USB 2.0 Schnittstelle an dem zu verwendenden Rechner freihalten um den Nager erfolgreich anschließen zu können. Zudem wird Windows 8.1 (Windows 8) oder Windows 7 bzw. Mac OS X (10.7-10.9) als Betriebssystem benötigt. Eine Internetverbindung ist wünschenswert, somit wird garantiert, dass die Hauseigene Gladius-Software im Internet heruntergeladen und anschließend installiert werden kann, um diverse Veränderungen oder Konfigurationen an der Maus vornehmen zu können.

Asus setzt bei der Gladius auf den Avago ADNS-S3988 Sensor, welcher mit maximal 6400 DPI abtastet. Somit fällt der Nager auf Platz Nummer eins für Fans von Infrarot-Sensoren. Die Polling Rate, also die Abtastfrequenz des USB-Controllers beträgt 1000 Hz und ist per Software sogar auf 2000 Hz einstellbar. Mit einem Gewicht von ca. 116 Gramm liegt die Maus ideal in der Hand und fühlt sich durch das ergonomische Design wirklich sehr handschmeichelnd an. Insgesamt sechs Maustasten + Mausrad werden dem Käufer geboten. Dazu zählen die beiden Haupttasten, den Schalter zur Änderung der DPI-Abtastrate sowie den beiden seitlichen, individuell konfigurierbaren Tasten. Auch das Mausrad lässt sich selbstverständlich drücken. Der integrierte Speicher in der Maus sorgt dafür, dass zwischen zwei eigens konfigurierbaren Profilen und Makros, gewechselt werden kann. Optisch hervorgehoben wird der Nager zudem durch zwei LEDs, zum einen leuchtet das ROG-Logo auf der Oberseite der Maus und zum anderen die beiden Seiten des Mausrades.

Das Kabel der Gladius ist abnehmbar

Hat man das Schmuckstück zum ersten Mal in der Hand, fällt sofort die hervorragende Verarbeitung auf. Nichts wackelt, nichts knarzt und alles sitzt fest. Lediglich die beiden Seitentasten weisen einen etwas zu großen Spielraum auf. Der Nager liegt durch seine sehr gut durchdachte Form und Ergonomie ideal in der Hand, vorrausgesetzt man ist Rechtshänder. Auch Käufer mit größeren Händen werden mit der Gladius definitiv glücklich werden, diesen Fakt kann der Redakteur selbst bestätigen. Die Tasten besitzen einen sehr angenehmen Druckpunkt, besonders die beiden Haupttasten wissen zu gefallen. Das Mausrad lässt sich ebenfalls angenehm rollen und drücken, es besitzt dabei so gut wie keinen Spielraum. Vorteilhaft beim schnellen Wechseln von Waffen oder Items während des Spielens. Zudem ist der linke Mausbutton länger als der rechte. Diese Bauform garantiert ein angenehmeres Spielerlebnis, da sich der Zeigefinger somit in seiner ganzen Länge auf der Maustaste ablegen kann, ohne dass dabei immer ein Stück des Fingers nach vorne überragt.

Die Oberfläche der Gladius besteht zum größten Teil aus Kunststoff, ebenso wie die Maustasten. Positiv fallen die beiden Mausseiten auf. Diese sind mit einer Gummischicht überzogen, ebenso wie das Mausrad. Diese Maßnahme gewährleistet einen perfekten Halt und grandiosen Grip während man spielt. Besonders in hektischeren Situationen hat man die Maus dadurch immer sehr gut unter Kontrolle.

Die Gladius von oben

Wie bereits oben beim Lieferumfang angesprochen, liefert Asus gleich zwei USB-Kabel mit. Zum einen bekommt der Käufer ein zwei Meter langes, mit Stoff ummanteltes sowie das ein Meter lange, glatte Kabel geliefert. Beide Kabel können nach Belieben getauscht werden. Die allgemeine Qualität und Verarbeitung lässt auch hier selbstverständlich keine Wünsche offen.

Die Unterseite der Maus fällt wie so oft unspektakulär aus. Neben dem optischen Sensor und den Gummifüßen schmückt der Infosticker mit Prüfsiegeln, Warnhinweisen und kleinen Zusatzinformationen das Gesamtbild. Besonders interessant hingegen ist der kleine Schieber links oben. Nur wenn man diesen zurückzieht, lassen sich die USB-Kabel austauschen. Dieser clevere Trick verhindert, dass das Kabel ungehindert aus der Maus herausgezogen werden kann. Somit wird sichergestellt, dass sich der Spieler um ruckartige Bewegungen keine Sorge machen muss, sofern sich beispielweise das Kabel verzwirnt, kann es dennoch nicht den Kontakt zur Maus verlieren. Well done, Asus!

Die Unterseite der Gladius

Für die verbesserte Übersicht der wichtigsten technischen Merkmale listen wir folgend eine Tabelle auf:

Modellnummer: ASUS Gladius
Ergonomie: Rechtshänder
Abmessungen (LxBxH): 12,6cm x 6,7 cm x 4,5 cm
Gewicht (ohne Kabel): 116g
Gewichtsanpassung: nein
Farbe: Stahlgrau
Maustasten: 2x Haupttasten (Omron)
2x Daumentasten
1x DPI-Schalter auf der Oberseite
1x Mausrad als mittlere Taste
Mausrad: 2-Wege-Mausradmit Tastenfunktion
Kabel: 1 m ,Gummi + 2 m, Stoffumantelung
Sensortechnologie: ADNS-S3988 optischer Sensor
Abtastung: 50 bis 6400 dpi
Polling-Rate: bis zu 2.000 Hz
Tracking-Geschwindigkeit: keine Angabe
Liftdistance: per Software einstellbar
Prozessor: keine Angabe
Interner Speicher: 2 Game-Profile
Beleuchtung: Konfigurierbare LED-Beleuchtung an beiden Seiten
des Mausrades + Logo auf dem Mausrücken
Besonderheiten: Vier Gleitfüße, umfangreiche Software, edles Design,
austauschbare Omron-Tasten
Systemvoraussetzung: Microsoft Windows 7/8/8.1 Freier USB - Anschluss,
10 MB freier Speicher
Preis: ca. 60 Euro
Gewährleistung: keine Angabe
Produktseite/Hersteller: Asus
Preisvergleich: Geizhals.de
* Herstellerangaben

Praxistest Asus Gladius

Nun folgt der versprochene Praxistest, wir wollen die Maus auf ihre Funktionen und Eigenschaften prüfen, sowie dem Nager diversen Spieletests aussetzen. Die einzusetzenden Spiele werden an dieser Stelle mit Bedacht gewählt. Da wir die Maus auf Herz und Nieren durchchecken möchten, wählten wir folgende Spiele aus:

  • Battlefield 4
  • Planetside 2
  • Skyrim
  • War Thunder

Warum gerade diese Spiele? Dazu eine kleine Erklärung: In Battlefield 4 testen wir, wie der Nager mit schnellen und hektischen Situationen zurechtkommt. Gleichzeitig kann man sich ein Bild von der Genauigkeit machen wenn es beispielsweise darum geht, feindliche Gegner im Scharfschützen-Visier vorsichtig anzuvisieren. In Planetside 2 kann man aufgrund des rasch wechselnden Schlachtfeldes die anderen Funktionen der Maus, wie beispielsweise die Durchwahl der DPI-Stufen, testen. Fährt man im Spiel ein Fahrzeug, so stellt man die DPI-Stufe herunter, fliegt man, stellt man sie wieder hoch, visiert man vorsichtig weit entfernte Gegner an, wird wiederum eine Stufe runter gestellt. Dieser andauernden Wechsel lässt sich in Planetside 2 sehr gut austesten. In Skyrim möchten wir ebenfalls die Genauigkeit testen. So kommt es zum Beispiel beim Schleichen mit Pfeil und Bogen auf ruhige Bewegungen und ein hohes Maß an Präzision an. In War Thunder kommt es besonders auf sehr schnelle Reaktionen an. Die raschen Wendungen in der Luft sowie das permanente zoomen stellen in gewisser Weise eine Herausforderung für Gaming-Mäuse dar.

Je länger wir mit der Gladius spielen, desto mehr gefällt uns der kleine Nager. Die Maus liegt auch nach zwei Stunden Dauernutzung exzellent in der Hand. Die ergonomische Form und die gummierten Seiten fühlen sich wirklich großartig an! Selbst in schnellen und hektischen Situationen verliert man trotz der geringen Größe der Maus keinesfalls die Kontrolle. Der Nager schmiegt sich bombenfest in den Handballen, ohne dabei nach längerer Zeit unangenehm zu wirken. Durch die einfache Durchwahl der DPI Stufen mit dem kleinen mittleren Knopf oberhalb des Mausrades, lassen sich auch langsame und ruhige Szenen perfekt meistern. Das ruhige Zielen mit Pfeil und Bogen in einer Grotte in Skyrim, oder das langsame Anvisieren eines Feindes im Scharfschützenvisier in Battlefield 4 und Planetside 2, stellt für die Gladius absolut kein Problem dar, sie reagiert punktgenau und sehr ruhig. Gleichgute Leistung erbringt sie in War Thunder, wo sich diese Features besonders nützlich machen. Schnelle Verfolgungsjagten in der einen und präzise Schusswechsel in der anderen Szene, stellen für den Nager kein Problem dar. Hier verrichtet die Maus hervorragende Arbeit! Das Mausrad reagiert erstaunlich präzise, der Redakteur hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Drehungen, auch wenn sie ab und zu etwas rascher und hektischer ausgeführt schienen, zu schnell angenommen werden. Schlussendlich lässt sich sagen, dass die Maus eine sehr gute Figur abliefert. Befehle werden blitzschnell in die Tat umgesetzt, auch nach langen Spielrunden liegt die Maus nach wie vor sehr angenehm in der Hand und die allgemeine Spielperformance kann sich wirklich sehen lassen!

Nach dem Spieletest folgt schließlich auch der Oberflächen-Test. Für die Gladius haben wir uns folgende Oberflächen ausgesucht:

  • Holz, lackiert
  • Holz, unlackiert, leichte Riffelung
  • Glas
  • Plastik
  • Papier

Beginnen wir mit dem lackierten Holz mit glatter Oberfläche und Beschichtung: Durch die leicht gummierte Unterseite der Maus hat man hier einen sehr griffigen, rutschfesten Halt auf dem Untergrund. Bei zu hektischen Bewegungen jedoch kann es vereinzelt dazu kommen, dass der Nager etwas 'ausschlägt'. Ganz anders sieht die Sache bei dem unbeschichteten Holz mit leichter Riffelung aus, hier dachte man anfangs, dass die Maus an den kleinen Vertiefungen im Holz ab und zu hängenbleibt. Doch weit gefehlt, die Maus schlägt sich wacker und gleitet nur so über die Oberfläche. Auch über das Glas kann der Nager nur lachen, zwar gleitet er federleicht über die Glasplatte hinweg, erstaunlicherweise haben wir aber das Gefühl, dass die leichte Riffelung des Holzes etwas bessere Performance bietet als die Glasplatte. Wunderlich ist der Sachverhalt nicht, schließlich weist auch das Whetstone eine solche Riffelung auf der Oberseite auf. Plastik bereitet der Maus ebenfalls keine Probleme. Lediglich bei Papier kam es ab und an zu kleinen Hängern, wir denken aber eher das es darauf ankommt, wie sehr man aufdrückt, passt man den Druck etwas auf den Nager an, hat man auch hier keine Probleme mehr zu verzeichnen.

Wir sind wirklich überrascht, die Maus schlägt sich auf allen fünf Oberflächen erstaunlich gut, selbst auf dem geriffelten Holz macht das Arbeiten und Spielen viel Spaß. Wer allerdings die optimale Performance herauskitzeln möchte, der setzt auf das Whetstone, auf dem Pad fühlt sich der Nager trotz allem immer noch am wohlsten.

Zu guter Letzt noch ein paar Wort zur Beleuchtung. Alle in der Software auswählbaren Farben und Farbmodi werden zügig, ohne Probleme übernommen und angewandt. Die Farben wirken sehr satt, die allgemeine Helligkeit ist absolut ausreichend.

Die Gladius von oben

Details / Praxistest Asus Whetstone

Neben der Gladius schickt der Hersteller auch das passende Mauspad ins Rennen. Das Whetstone, zu Deutsch 'Wetzstein' soll im Verbund mit der Gladius eine perfekte Gaming-Kombination darstellen. Geliefert wird das Whetsone-Mauspad in einer ebenfalls Rot-Schwarzen Verpackung. Diverse aufgelistete Eigenschaften, Logos und Bilder mit passenden Unterschriften zur Erklärung schmücken das Gesamtbild.

Die Verpackung des Asus Whetstone

Öffnet man den Karton, findet man eine zweite, mattschwarze Verpackung. In dieser befindet sich das Whetstone-Pad. Asus verzichtet auf jeglichen weiteren Lieferumfang. Im Grunde genommen reicht das auch, ein User-Guide oder Informationshandbuch ist bei diesem Produkt nicht von Nöten.

Die Verpackung des Asus Whetstone

Mit den Abmessungen von 320 x 270 mm fällt das Mauspad angenehm groß aus. Es passt durch die gewählte Größe auf jeden Schreibtisch und bietet immer noch mehr wie genug Platz um den Nager auf der Oberfläche von Ecke zu Ecke jagen zu können. Mit einer Höhe von zwei Millimetern ist es zudem noch ergonomisch angenehm konstruiert.

Besonders prahlen kann das Whetstone aber mit seinen wahren Eigenschaften und Features. Das gesamte Produkt besteht auf der Vorder,- und Rückseite aus Silikon. Die rote Unterseite, welche beim Einsatz auf dem Tisch liegt, ist zudem mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung versehen. Somit kann das Mauspad bei schnellen und ruckartigen Bewegung oder Reaktionen der Maus nicht verrutschen. Die Oberseite hingegen ist mit einem geriffelten Muster in Schwarz gehalten. Nun denkt der ein oder andere sicherlich, dass ein solches Riffelmuster bei der Abtastung des Sensors stören kann, nicht wahr? Nichts da! Eine solche Riffelung fördert sogar noch die Genauigkeit bei Infrarotsensoren und sorgt damit für eine bessere und genauere Abtastung.

Die rote Unterseite, welche auf dem Tisch aufliegt, ist mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung versehen

Ein weiterer Pluspunkt ist die Feuchtigkeitsabweisung der Oberfläche. Wasser, Cola oder Kaffee: Alles kein Problem. Man nimmt sich einfach einen Wischlappen und macht das Mauspad wieder sauber, das war’s. Es werden keine Rückstände oder Schlieren hinterlassen. Zudem trocknet das Pad sehr schnell damit man beruhigt weiterspielen kann. Die abgerundeten Kanten des Whetstone sorgen außerdem für eine angenehme Ergonomie, besonders der Handballen schruppt sich durch fehlende Kanten nicht ab, dadurch sind lange Spieleabende ohne Reizungen an der Hand garantiert. Die Rutschfestigkeit kann, wie im späteren Review-Verlauf zu lesen ist, ebenfalls deutlich überzeugen!

Die Oberseite hat ein geriffeltes Muster

Wie bereits erwähnt, überzeugt auch das Whetstone in vollen Zügen! Die Anti-Rutsch-Beschichtung an der Unterseite garantiert, dass sich das Mauspad auch bei heftigen Bewegungen der Maus keinen Millimeter bewegt und die Maus federleicht und dennoch sehr solide auf der schwarzen, leicht geriffelte Oberfläche bewegt werden kann. Die Riffelung stört dabei keineswegs, der Sensor tastet punktgenau und präzise ab, sodass die Bewegungen und Befehle blitzschnell auf den Monitor bzw. im Spiel umgesetzt werden können. Die feuchtigkeitsabweisende Funktion des Silikons kann sich zudem wirklich sehen lassen. Verschüttete Flüssigkeiten wie Wasser, Limonade oder Kaffee lassen sich mit einem einfachen, angefeuchteten Lappen wegwischen. Danach trocknet die Oberfläche innerhalb weniger Minuten vollständig und ist somit für den erneuten Einsatz bereit. Selbst Spülmittel sind für die Reinigung des Mauspads absolut kein Problem.

Die Gladius-Software

Einer der wichtigsten Features ist die Asus-Gladius Software. Im Internet ist diese auch unter dem Namen 'Armoury-Software' zu finden. Hat man sie erfolgreich heruntergeladen und anschließend installiert, fällt sofort die fantastische Übersichtlichkeit auf. Asus hat mit der Gladius-Software eine sehr überschaubare und sauber aufgebaute Möglichkeit geschaffen, die Maus individuell abgestimmt anzupassen. Dazu stehen dem Käufer insgesamt vier Reiter zur Verfügung: Tasten, Leistung, Licht und Kalibrierung.

Beginnen wir zunächst mit dem ersten Reiter: Tasten. Hier werden sämtliche Tasten, welche sich an der Maus befinden, angepasst, konfiguriert, verändert oder in ihrer Funktion getauscht. Dem Käufer stehen dahingehend sämtliche Türen offen, was die Individualität angeht. Sollte irgendetwas falsch eingestellt sein, kann man mit dem unteren Button 'Standard' sämtliche Vorgänge rückgängig machen - ein kompletter Reset sozusagen.

Die Gladius-Software

Widmen wir uns nun dem zweiten Reiter: Leistung. Hier vereinen sich alle Einstellungen und Funktionen, welche das Gamer-Herz höher schlagen lassen. Die DPI-Stufen lassen sich in Form von zwei kleinen Profilen einstellen. Dabei spielt die kleine mittlere Taste auf der Maus eine wichtige Rolle, bei Betätigen dieser lässt sich das kleine rote Licht ein- und ausschalten. Beide Stufen lassen sich in der Software ganz einfach anpassen und mit der jeweiligen DPI-Abstastrate einstellen. Für alle Käufer, welche sich tiefer in die Materie eingelesen haben, lassen sich sogar noch Winkelstellung des Mauszeigers, die Pollingrate sowie die Beschleunigung bzw. Verlangsamung einstellen. Somit merkt man ganz klar, dass sich die Gladius-Software auch an die wahren Profis unter den Gamern richtet, eine solche Einstellungsvielfalt in einer Software haben wir lange nicht mehr gesehen!

Die Gladius-Software

Anschließend kommen wir zum vorletzten Reiter: Licht. Hier kann der Käufer zwar nicht viel, aber dennoch ausreichende Veränderungen treffen. Neben der Möglichkeit, dass rote Licht (welches zudem die einzige Farbe ist) atmend oder stetig leuchten zu lassen, lässt sich noch die Beleuchtung des Mausrades, des Logos oder des DPI-Schalters separat und unabhängig dauerhaft ein,- oder ausschalten.

Die Gladius-Software

Zu guter Letzt folgt der Reiter Kalibrierung. Unter diesem Menüpunkt kann der Käufer einstellen, ab welchem Höhenabstand der Sensor der Gladius beginnen soll, die Oberfläche abzutasten und die Bewegungen auf den Bildschirm zu übertragen. Wir finden dieses Feature wirklich sehr hilfreich, da es bei optischen Sensoren oft der Fall ist, dass sobald die Maus angehoben und versetzt wird, sich diese Bewegung auch ruckartig auf dem Monitor überträgt. Mit der Einstellung dieses Abstandes kann dieses Problem vorgebeugt werden.

Die Gladius-Software

Zudem lassen sich die verschiedensten Einstellungen, welche man in den vier Reitern individuell vornimmt, in mehreren Profilen speichern. Somit kann der Nutzer für jede Anwendung oder für jedes Spiel ein eigenes, angepasstes Profil laden. Schlussendlich lässt sich ganz klar sagen, dass Asus mit der Armoury-Software super Arbeit geleistet hat. Die Übersichtlichkeit ist kaum zu überbieten, auch die enorme Fülle an Einstellungsmöglichkeiten und Features sieht man definitiv nicht alle Tage!

Philipp Müller meint …

Philipp Müller

Nun sind wir auch schon am Ende des Reviews angekommen. Den Anfang für das Fazit macht auch hier wieder die Gladius. Der Nager konnte uns wirklich auf ganzer Linie überzeugen. Angefangen vom sehr großzügig dimensionierten Lieferumfang mit zusätzlichen Ersatzteilen und zwei USB-Kabeln, sowie Stickern und Tragetäschchen, hinweg über die hervorragende Verarbeitung der Maus als auch die exzellente Ergonomie und das dennoch handliche Design. Besonders die beiden auswechselbaren Omron-Schalter wollen wir an dieser Stelle hervorheben, die genaue Schrittweise zum Wechseln jener kann auf der Asus ROG-Internetseite schnell und einfach eingesehen werden. Auch die herunterladbare, kostenlose Armoury-Software kann sich wirklich sehen lassen! Einstellungsmöglichkeiten, Features und Spielereien ohne Ende. Ob Gelegenheitsspieler oder Profi-Gamer, hier findet wirklich jeder seine passende, individuelle Konfiguration.

Schlussendlich kann man also reinen Herzens sagen, dass die Gladuis ein rundum gelungenes Produkt mit vielen Extras und nützlichen Features ist. Der Preis von 59,99 € macht den Nager zudem für die meisten Spieler sehr attraktiv und bringt frischen Wind in den Peripheriemarkt hinein! Wir hoffen in Zukunft auf weitere solcher spannenden Produkte von Asus. Die Gladius jedenfalls gerät so schnell erstmal nicht in Vergessenheit!

  • Positiv
  • Großzügiger Lieferumfang
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Umfangreiche, ausgeprägte und übersichtliche Software
  • Ergonomisch angenehmes Design
  • Arretierung des USB-Anschlusses an der Maus
  • Neutral
  • Negativ
  • Daumentasten an der Seite besitzen ein bisschen zu viel Spielraum
  • keine weiteren LED-Farben in der Software einstellbar

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