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Tech-Review.de

  • Dienstag, 11. August 2020
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Super Flower Leadex Gold 550

Super Flower Leadex Gold 550: Im Test

Einleitung

Wer sich einen PC zusammenstellen will und den Stromverbrauch nicht außeracht lassen möchte, kommt an einem Netzteil mit hoher Effizienzklasse nicht vorbei. Die Firma Super Flower stand in der Vergangenheit lange in einem zweifelhaften Ruf was die Haltbarkeit ihrer Modelle anbelangte. Daher waren wir umso mehr verwundert ein Modell in dieser Qualitätsliga anzutreffen. Nachdem vor kurzem bereits ein Netzteil eines anderen Underdogs, LC-Power, sehr positiv überrascht hat, werden wir heute schauen, ob die in der Community teils hochgelobte Leadex-Reihe auch uns überzeugen kann.

Das getestete Netzteil der Marke Super Flower ist derzeit für etwa 96,-€ käuflich zu erwerben (Stand: 14.01.16, caseking.de). Es spielt damit zumindest preislich nicht mehr unbedingt in der Einsteigerliga, sondern reiht sich eher im Mittelfeld ein. Mit 550 Watt und einer 80+ Gold Zertifizierung ist es rein von den technischen Daten her für jedes aktuelle Spielesystem mit einer zeitgemäßen Grafikkarte, fordernder CPU und weiteren Systemkomponenten auf jeden Fall ausreichend stark. DC-DC Wandler und eine Vollbestückung aus japanischen Kondensatoren runden das technische High-End-Paket ab. Auch optisch macht das Netzteil einiges her, wirkt hochwertig und bietet designverliebten Tüftlern ein weiteres Kontrastprodukt. Ob der „Geheimtipp“ einen Kauf wert ist oder ob man besser bei den in Europa bekannteren Herstellern, der Konkurrenz, bleibt, werden wir auf den nächsten Seiten für euch beleuchten.

Spezifikationen und Features

Schon vor dem Auspacken fiel uns die sehr hochwertig wirkende Verpackung des Netzteils auf. An der Oberseite ist ein fühlbar erhoben eingeprägter Schmetterling zu sehen, darunter wirbt der Hersteller mit Effizienz und der Leistung von 550 Watt. Die Front des Kartons ist generell sehr simpel aber ansprechend gehalten. Auf der Rückseite wirbt der Hersteller mit einigen Features des Netzteils sowie herausragenden Ausstattungsmerkmalen. Die wichtigsten Punkte sind eine komplette Bestückung mit Nippon Chemicon Kondensatoren, ein semipassiver Lüfter und die in dieser Preisklasse eigentlich selbstverständliche aktive PFC (Blindfaktorkorrektur, im Technik-Unterabschnitt näher erklärt). Weiterhin wird auch eine vollmodulare Bauweise versprochen (alle Kabel sind also vom Netzteil entfernbar).

Das Gerät selbst ist in zwei Schaumstoffteilen eingefasst, die genau mit der Breite des Kartons übereinstimmen, um Transportschäden zu verhindern. Die Kabel sind zusätzlich in einer kleinen Stofftasche untergebracht, die dem Netzteil beim Auspacken ein gewisses "Premium-Feeling" gibt. Zum Lieferumfang gehören darüber hinaus ein Kaltgerätekabel mit deutschem Stecker, sowie eine deutsche Kurzanleitung. Der Lieferumfang ist der Preisklasse angemessen, wir vermissen nichts.

Schiene Maximaler Strom Maximale Leistung
+3,3V 22A 110W
+5V 22A
+12V 45,8A 549,6W
-12V 0,5A 6W
+5V Standby 3A 15W

Die Leistung von 550 Watt kann komplett auf der 12 Volt-Schiene abgerufen werden. Das deutet darauf hin, dass das Netzteil nur die 12 Volt Spannung aus den 230 Volt des Stromnetzes erzeugt. Aus diesen 12 Volt werden dann mittels eines weiteren Schaltwandlers (vereinfacht ausgedrückt je ein weiteres kleines Netzteil pro Nebenspannung) 5 Volt, 3,3 Volt, und -5 Volt erzeugt. Diese Bauform hat vor allem den Vorteil, dass die 12 Volt Schiene auch ohne Belastung der 5 Volt und 3,3 Volt Rails sehr stabil ist. Günstigere Netzteile hingegen regeln die Spannungen als Gruppe, was teilweise zu starken Spannungsschwankungen führen kann. Bei moderner Hardware, die fast nur noch auf 12 Volt belastet, sind Netzteile mit DC-DC Wandlern, wie das Leadex, klar vorzuziehen.

Lieferumfang und Kabelausstattung

Unser Testsample ist in mattem Weiß (es ist alternativ auch in Schwarz und Grau verfügbar) mit griffiger und gegen Fingerabdrücke unempfindlicher Oberfläche lackiert, seitlich ist das Super Flower Logo mitsamt Schmetterling eingeprägt. Das Lüftergitter ist direkt aus dem Material des Gehäuses ausgestanzt und deckt einen 140 Millimeter Lüfter ab. Die Verpackung weist auf den Einsatz von „fluid dynamic bearings“ hin, also ein dynamisches Gleitlager, und eine Drehzahl von 0, 750 oder 1500 Umdrehungen pro Minute. Lüfter mit einem solchen Lager sind allgemein etwas langlebiger als Modelle mit "klassischem" Gleitlager aber weniger langlebig als solche mit Kugellager. Im Gegenzug sind sie aber auch leiser als Modelle mit kugelgelagertem Rotor. Sofern die Lüftersteuerung gut funktioniert, hat dieses Netzteil durchaus Silent-Potential. Allerdings steht diese Angabe etwas im Kontrast zu unseren eigenen Nachforschungen anhand der Typenbezeichnung, dazu erzählen wir Euch aber erst auf der nächsten Seite etwas mehr.

Seitlich am Netzteil befindet sich ein Aufkleber dem die Stromstärken und Leistungen sowie eine Modellnummer zu entnehmen sind. Sehr interessant für Casemodder und PCs mit Seitenfenster sind die beleuchteten Anschlüsse der modularen Kabel, welche das Netzteil im Dunkeln deutlich von der Masse abheben.

Alle Kabel außer den SATA und Molexkabeln sind gesleeved und besitzen transparente Stecker auf der Netzteilseite (wegen der Beleuchtung), sowie schwarze Stecker auf der Peripherieseite. Die Adern sind allesamt schwarz und haben einen angemessenen Querschnitt. Die Sleeves sind blickdicht und mit selbstklebendem Schrumpfschlauch gegen Verrutschen gesichert. Leider – denn die Gewebeschläuche sind nicht besonders Straff gezogen und enden bereits ungefähr 15 Zentimeter vor den Steckern. Könnte man sie verschieben, wären hier noch einige Zentimeter zu „gewinnen“ und die Sleeves wären damit eben auch schön straff. SATA und Molex sind als Flachbandkabel ausgeführt, was für das Verlegen und den Airflow im Gehäuse förderlich ist.

Bezeichnung der Kabel  Kabel-Länge in cm
ATX 24 Pin  60
CPU 4+4 Pin  70
2 x PCI-E 6+2 Pin 60 ; 70
1 x PCI-E 6+2 Pin 60
4 x SATA 55; 68,5; 82; 95,5
4 x SATA 55; 68,5; 82; 95,5
4 x SATA 55; 68,5; 82; 95,5
3 x MOLEX + 1 x FDD 55; 68,5; 82; 95,5

Technik im Detail

Ein Hinweis vorweg:
Nicht nachmachen! Ihr begebt euch in Lebensgefahr, wenn ihr ein Netzteil aufschraubt!

Vorweg einige Abkürzungen, die wir bei der Analyse des Netzteils verwenden werden:

  • PCB = Printed circuit board, zu Deutsch Leiterplatte. Ein Träger für elektronische Bauteile.
  • IC = Integrated Circuit, Integrierter Schaltkreis. Viele elektronische Bauteile, zu einer Baugruppe zusammengefasst, in einem Bauteil.
  • PFC = Power Factor Correction, Blindfaktorkorrektur. Ein etwas komplexeres Thema, zu dem wir gerne auf den Wikipedia Artikel verweisen würden.

Nach dem Öffnen des Netzteils fällt sofort das schwarze PCB auf, welches die komplette Fläche des Netzteils ausfüllt. Es ist nicht vollgequetscht und zwischen den Komponenten ist genügend Freiraum um eine gute Belüftung (und damit lange Lebensdauer) zu gewährleisten. Der Aufkleber auf dem Lüfter verrät dessen Hersteller „Globe Fan“ und eine Typenbezeichnung zu der man leider keine weiteren Infos findet. Laut Globefans Namensschema sollte sich hinter diesem Lüfter ein Modell mit Kugellager verstecken (RL4Z B1352512M). Das M deutet auf eine maximale Drehzahl von 1200 Umdrehungen pro Minute hin. Dieses Namensschema hat Globefan bei anderen Lüftern verfolgt - ob es auch bei diesem zutrifft, können wir mangels Datenblatt nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Modelle mit Kugellagern sind üblicherweise sehr langlebig aber lauter als solche mit Gleitlagern. Gerade im Idle hört man kugelgelagerte Lüfter meist wegen ihrer Laufgeräusche aus einem leisen System heraus, was sich mit unseren Erfahrungen mit diesem Netzteil im Aktivmodus deckt. Warum sich hier die Angaben von Globefan und die auf der Verpackung widersprechen wissen wir nicht - gerade wegen des Laufgeräuschs vermuten wir aber, dass die Angabe von Globefan zum Lager eher korrekt ist.

Was bevorzugen wir, Kugellager oder fluiddynamisches Gleitlager? Allgemein sind, wie bereits erwähnt, erstere bei niedrigen Drehzahlen lauter - aber eben auch langlebiger. Gerade in einem Netzteil, welches semipassiv arbeitet, finden wir einen Lüfter mit Kugellagern auf lange Sicht betrachtet besser.

Angefangen bei der Kaltgerätebuchse mit nebenstehendem Netzschalter fließt der Strom zunächst über eine, dummerweise nicht ohne Lötarbeiten austauschbare, Sicherung und weiter zum Netzfilter. Dieser ist klassisch mit zwei Drosseln sowie mehreren X und Y Kondensatoren aufgebaut - hier gibt es nichts zu bemängeln. Ein paar Informationen für die nicht ganz so Elektronikbegeisterten: Eine Drossel ist eine Spule aus isoliertem Draht, der um einen Kern gewickelt wurde. Primärseitig finden sich meist Drosseln mit zwei getrennten Spulen auf einem Kern, sodass beide "Pole" des Wechselstroms über eine Drossel fließen. X-Kondensatoren sind zwischen den beiden "Polen" des Wechselstroms eingelötete Kondensatoren und Y-Kondensatoren zwischen jeweils einem Pol und dem Schutzleiter. Aus diesen drei Bauelementen kann man Filterglieder aufbauen. Je nach ihrer Komplexität können sie, unterschiedlich gut, auftretende Störungen aus dem Stromnetz filtern. Das hier vorhandene Filterglied ist gut dimensioniert.

In Zusammenarbeit mit der aktiven PFC sollte das Netzteil kaum Störungen im Stromnetz verursachen. All denen, die Erfahrung mit surrenden und brummenden Lautsprechern an der gleichen Steckdosenleiste haben, sollte dieser Vorteil gegenüber billigen Geräten bewusst sein. Nach dem Gleichrichter folgen die besagte PFC-Schaltung und anschließend eine Kombination aus einem NTC (Heißleiter) und einem Relais. Sie haben die Aufgabe zu verhindern, dass der große Primärkondensator auf einen Schlag vollgeladen wird und durch den hohen Strom die Sicherung auslösen würde. Um einen permanenten Leistungsverlust zu verhindern, wird der NTC nach etwa einer Sekunde vom Relais überbrückt. Nachdem die Wechselspannung gleichgerichtet und geglättet wurde, wird sie nun von den Schalttransistoren auf dem Kühlkörper wieder in eine hochfrequente Wechselspannung umgewandelt, die der vertikal stehende, mit ordentlicher Hochfrequenzlitze bewickelte Ferrit-Trafo verlustarm heruntertransformieren kann. Anschließend folgt im Schaltungsaufbau ein aktiver Gleichrichter, welcher aus vier Mosfets besteht und die Wechselspannung wieder zu einer Gleichspannung von 12 Volt umwandelt. Direkt vor der PFC Drossel findet sich ein weiteres, kleines Schaltnetzteil welches die 5 Volt Stand-By Schiene bereitstellt. Dieses Netzteil ist auch bei ausgeschaltetem PC aktiv und arbeitet daher komplett eigenständig. Allgemein wirkt das Schaltungsdesign sehr vertrauenswürdig, Verstöße gegen geltende Vorschriften konnten wir nicht entdecken.

Auch die bereits vorhin angesprochenen DC-DC Wandler, welche die 12 Volt zu 5 Volt und 3,3 Volt umwandeln, fallen deutlich auf. Die DC-DC Technologie verschweigt die Verpackung leider, lediglich durch die Aufteilung der Stromschienen ist der Typ ersichtlich. Die Kondensatoren im Netzteil sind tatsächlich allesamt Nippon Chemi-Con Typen. Der Primärkondensator ist mit 470µF ordentlich bemessen und stammt aus der KMQ-Reihe von Nippon Chemi-Con. Sekundärseitig trägt jeder relevante Elko das Chemi-Con Logo und stammt größtenteils aus der KZE Serie. Die Kondensatoren sind allesamt mit einer Betriebstemperatur von 105°C angegeben was angesichts des semipassiven Aufbaus des Netzteils auch bitter nötig ist. Für diejenigen, die dem semipassiven Aufbau nichts abgewinnen können, lässt sich dieser mit einem Kippschalter übergehen.

Die Lötqualität wirkt im Allgemeinen sauber. Lediglich der Leistungsteil sieht aus als wäre er etwas zu heiß gelötet worden. Das ist zwar nicht schön, tut der Funktion aber keinen Abbruch. Zusammenfassend kann man sagen, dass Super Flower eine zuverlässige Schaltung mit gut dimensionierten Bauteilen und einem durchdachten Layout kombiniert hat. Bis auf den Lüfter, von dem wir nicht wissen was für ein Modell er wirklich ist, finden wir nur hochwertige Bauteile und erwarten daher eine sehr lange Lebensdauer sowie einwandfreien Betrieb des Netzteils.

Testumgebung

Die Leistungstests wurden an einer sogenannten Lastbank aus Widerständen durchgeführt, da die Spannungs- und Effizienztests damit deutlich genauer durchzuführen sind. Die Belastung ist für das Netzteil jedoch vergleichbar mit der, die ein PC-System auch hervorrufen würde. Alle Messwerte wurden mit einem Fluke 117 Multimeter und einer Fluke 325 Stromzange ermittelt. Die Restwelligkeit haben wir mit einem Tektronix 2246 Oszilloskop gemessen.

Effizienz

Durch das 80+ Gold Zertifikat verspricht das Netzteil eine Effizienz von 87% bei 20% Last, 90% bei 50% Last und 87% bei Volllast. Doch ist diese Angabe mit Vorsicht zu genießen. Es gibt zwei getrennte Zertifikate - 80+ Gold im 115 Volt Netz, und 80+ im 230 Volt Netz. Letzteres erfordert höhere Effizienz und ist damit schwerer zu erreichen, weshalb fast alle Netzteile das 115 Volt Zertifikat besitzen. Hierzulande verwenden wir eine Netzspannung von 230 Volt. Im 115 Volt Netz mag die 80+ Gold Zertifizierung gerechtfertigt sein, für das 80+ Gold 230 Volt Zertifikat reicht es aber eben - wenn auch knapp - nicht. Die Spezifikation im 230 Volt Netz schreibt eine Effizient von 89% bei 20 und 100% Last vor, das Netzteil erreicht lediglich 87%. Das entspricht allenfalls einer 80+ Silber (230 Volt) Zertifizierung. Praktisch bewertet ist der Unterschied allerdings bei einem 550 Watt Netzteil sehr gering.

Spannungsregulation

Durch das DC-DC-Wandler Design besitzt das Netzteil anders als günstigere, gruppenregulierte Modelle eine hervorragende Spannungsstabilität. Eine zu niedrige oder zu hohe Spannung kann Komponenten beschädigen oder das System instabil werden lassen. Die Grenzen der Diagramme stellen die ATX-Norm dar. Werte, die außerhalb des Diagramms liegen, liegen somit auch gleichzeitig außerhalb der ATX-Norm.

Die 12 Volt Spannung ist der Wert, der für den stabilen Betrieb am Wichtigsten ist. So werden zum Beispiel die Spannungswandler des Prozessors und der Grafikkarte direkt mit diesen 12 Volt versorgt. Die Restwelligkeit der Spannung ist mit 10 Millivolt [mV] sehr gut, da die ATX-Norm eine Restwelligkeit von bis zu 120 Millivolt [mV] erlaubt.

Die 5 Volt Schiene ist lediglich für die Versorgung der USB Geräte, Festplatten sowie einiger kleinerer Dinge am Mainboard wichtig und wird daher in der Praxis nur sehr schwach belastet.
3,3 Volt sind für den Betrieb eines modernen PCs nahezu irrelevant, daher wurde hier auf eine Messung verzichtet.

Marc Gretzinger meint …

Marc Gretzinger

Super Flower hat unsere Erwartungen an das Leadex 550 als Premium-Netzteil erfüllt und teilweise auch übertroffen. Die Verarbeitung ist angesichts des Preises von unter 100,- € sehr hochwertig: Die Kabel sind ordentlich gesleeved und besitzen einen angemessenen Querschnitt. Das Gehäuse ist aus dickem Blech gefertigt, Prägungen und eine raue Lackierung vermitteln auch hier eine hochwertige Materialgüte. Die Messwerte sind allesamt sehr gut und auch die Qualität der Bauteile und der Verarbeitung der Elektronik wird der Preisklasse, in der das Netzteil sich befindet, locker gerecht. Vergleichbare Modelle in derselben Preisklasse werden sogar (teils deutlich) übertroffen.

Ein Kritikpunkt ist hingegen der Lüfter. Von den verwirrenden Angaben abgesehen ist er, wenn er sich dreht, immer hörbar (weshalb wir vermuten, dass Globefans Angabe korrekt und die auf der Verpackung falsch ist) - Dank des semipassiven Modus ist das aber nicht immer der Fall. Im Neuzustand empfanden wir ihn als nicht sonderlich störend, aber doch hörbar, wenn man den semipassiven Modus deaktiviert (was die Lebensdauer der Kondensatoren deutlich erhöht). Wegen der hervorragenden Bestückung und den meist gut bemessenen Abständen zwischen warmen Kühlkörpern und Kondensatoren ist das aber zum Glück auch für jahrelangen Betrieb kaum nötig und man kann das Netzteil semipassiv verwenden.

Sehr interessant für Kunden, welche einen aus der Masse herausstechenden Custom-PC bauen wollen, sind vor allem das weiße Gehäuse und die beleuchteten Anschlüsse. Für etwas "konservativere" Builds ist das Leadex Gold wahlweise auch in schwarz und grau verfügbar, die Technik bleibt dieselbe. Die Vollmodularität ist interessant, wenn man seinen Spielerechner mit gesleevten Kabeln versehen will, ohne Garantie zu verlieren. Weiter ist es ein sehr praktisches Feature, wenn man das Netzteil unter engen Platzverhältnissen in ein kleines Gehäuse zwängen muss.

Zusammengefasst ist das Preis/Leistungsverhältnis sehr gut, nicht zuletzt wegen der wirklich hervorragenden Spannungsregelung und der hochwertigen Bestückung. Wer ein zuverlässiges, vollmodulares, technisch gutes und optisch herausstechendes Netzteil für seinen Rechner sucht, ist mit dem Leadex Gold hervorragend beraten. Einziger Wermutstropfen ist und bleibt aber leider der Lüfter - gerade in dieser Preisklasse könnte man auch einen im Idle absolut lautlosen Lüfter verbauen.

  • Positiv
  • Sehr gute Spannungsstabilität
  • Vollmodularer Aufbau
  • Durchweg hochwertige Kondensatorbestückung
  • Neutral
  • Negativ
  • Lüfter im Idle hörbar (wenn das Netzteil nicht semipassiv verwendet wird)

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