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Tech-Review.de

  • Mittwoch, 28. Oktober 2020
Spire PowerBank 4000

Spire PowerBank 4000: Der Zusatzakku für jede Gelegenheit

Einleitung

Smartphones, Tablets und andere mobilen Multifunktionsspielereien liegen voll im Trend und kaum jemand kann nicht einen dieser Komponenten sein Eigen nennen. Und dennoch haben die Geräte oftmals die Schwachstelle direkt mit eingebaut: den Akku! Zumeist verbauen die Hersteller normale Akkus mit Leistungsbereichen zwischen 1000 - 2000 mAh - gerade genug dass das Gerät seine Arbeit leistet und günstig genug um die Gewinnspanne nicht zu gefährden. Doch schauen wir uns mal allein die Sparte der Smartphones an so ging die Entwicklung eigentlich immer in Richtung großes Display und leistungsstarker Technik. Die Alleskönner sind bei voller multimedialer Anwendung, dem Surfen im Web oder beim Telefonieren was den Stromverbrauch anbelangt aber keineswegs sparsam und so kennt die Masse an Anwendern das leidige Ergebnis dieses ausschweifenden Nutzens: Aufladen! So kommt es bei sehr intensiver Nutzung auch schon mal soweit, dass es nicht mal mehr genügt das Smartphone nur über Nacht zu laden, sondern mehrmals zwischendurch am Tage - eben weil der Akku schlappmachte.

Die Firma Spire hat im IT-Bereich neben den typischen Sparten wie Gehäusen, Netzteilen und Kühlern eben auch praktische Helferlein im Produktsortiment zu bieten und befindet sich in Preis-Bereichen zwischen Low-Budget und Midrange. Das PowerBank 4000 ist ein mobiler Akku mit dem sich nicht nur gängige Smartphones eine Extraportion Strom genehmigen lassen können, sondern alle Geräte die mit einer Ausgangsspannung von 5 Volt und einer Stromstärke von 1 Ampere zufrieden sind. Das kann ein Navigationsgerät, eine PSP, ein PDA, ein MP3-Player wie z.B. ein iPod sein oder andere ähnliche Geräte. Für den Anschluss kommt das PowerPack mit verschiedenen Verbindungs-Adaptern daher um eine größtmögliche Anschlusskompatibilität bieten zu können.

Spire hat darüber hinaus die Größe sehr reduziert, eben damit ein Transport zum Beispiel auf Reisen sehr komfortabel zu händeln ist. Wie sich der Leistungs-Bunker in unserem Test schlägt und wie es mit der Qualität des Gerätes aussieht, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Der Lieferumfang

Geliefert wird das PowerBank 4000 in einem kleinen Karton, um den eine bedruckte Kartonbanderole gewunden ist - bekannt von Smartphone-Verpackungen. Dieser Umkarton gibt nicht nur direkt einen Blick auf das Gerät in Form einer Abbildung preis, sondern trägt darüber hinaus auf der Rückseite alle wichtigen Informationen wie die Technischen Daten, Kompatibilität oder den Lieferumfang in englischer Sprache zusammen. An den Seiten wurde zudem noch die URL des Herstellers vermerkt. Nachdem wir das Produkt ausgepackt haben, wurde der ganze Lieferumgang deutlich.

Neben dem eigentlichen Gerät sind zwei Kabel vorhanden, welche auf einer Seite einen standardmäßigen USB-Stecker haben, am anderen Ende jedoch einmal ein Micro USB-Port sowie ein iPhone-Stecker aufweisen. Weiter ist ein kleiner Adapter vorhanden, bei dem auf einer Seite eine Micro-USB-Buchse zu finden ist und auf der anderen Seite die Variante als Mini-USB-Stecker gewählt wurde. Darüber hinaus gibt es noch eine doppelseitige Anleitung zum Gebrauch. Die Mini-Anleitung ist dabei auch nur in Englisch verfasst, jedoch gut formuliert und damit selbst ohne große Sprachkenntnisse zu verstehen. Hier wird jedoch nicht nur die 4000er-Version in dessen Funktion beschrieben, sondern auch die des Vorgängers mit der Typenbezeichnung 4400, welcher sich in kleinen technischen Details wie die Leistung der Akkus oder die Anzahl der LEDs vom aktuellen Produkt unterscheidet.

War beim 4400er aber noch zusätzlich eine Garantie-Karte enthalten, so wurde dieses Mal darauf verzichtet - und das obwohl auf der Webseite des Herstellers jene enthalten sein sollte. Dennoch sind die Bedingungen gleich geblieben und so gilt für den Neuling der gleiche Hinweis: Um die vollen zwei Jahre Garantieleistung samt Service & Support in Anspruch nehmen zu können, hat man nur 30 Tage Zeit das Produkt auf der Herstellerseite zu registrieren.

Lieferumfang im Detail:

  • Spire PowerBank 4000
  • 2x USB-Kabel mit Stecker
  • Adapterstecker
  • Kurz-Anleitung (englisch)

Technische Details

Auf technischer Seite kann das PowerBank mit seiner hohen Kompatibilität punkten. So lassen sich eigentlich sogut wie alle Endgeräte versorgen, sofern sie natürlich über einen der Anschlüsse verfügt und mit der Versorgung von 5 Volt Spannung und 1 Ampere Strom auskommen. Gerade bei den Smartphones haben sich die Mini- oder Micro USB-Anschlüsse fast durchgehend verbreitet, weswegen auch hier trotz einer fehlenden Hersteller-Angabe in der Kompatibilitätsliste davon auszugehen ist, dass diese Geräte mit dem PowerBank ihren Leistungshunger stillen können. Ebenso werden iPhone-Anwender unterstützt.

Der Hersteller nennt als häufiges Nutzungsgebiet die Verwendung speziell auf Reisen, bei einer Betriebstemperatur von minus 20 bis plus 45 °C steht dem Einsatz außer in Extremgebieten eigentlich nichts entgegen - wobei die Endgeräte hier wohl ebenfalls außerhalb ihrer Spezifikationen sein dürften.

Technische Daten:
Modellbezeichnung: PowerBank 4000
Modellnummer: SP-PB-4000-BK
Abmessungen (LxBxH): 116 mm x 65 mm x 8 mm
Gewicht (Netto): 115 g
DC Eingang: 5V/1000mA
DC Ausgang: 5V/1000mA
Leistung: 4000 mAh
Lithium-Polymer (LiPoly) Akkumulatoren
Adapter: 1. Micro USB
2. Mini USB
3. iPhone/iPod
Betriebstemperatur -20 bis +45 °C
Kompatibilität: Smartphones, zum Beispiel: Samsung, Nokia, iPhone.
Andere Geräte: iPod, MP3/MP4 Player, PSP, GPS, PDA
Features: Multi-Kompatibel
Leistungsstark mit langen Betriebszeiten
Portable und bequem
Hoher Wirkungsgrad von der Stromumwandlung
Stromspar-Funktion
Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit
MTBF: 300 Voll-Ladezyklen
Garantie: 2 Jahre
Produktseite/Hersteller: Spire-Corp
Preisvergleich: Geizhals.at/deutschland
* Herstellerangaben

Im Detail

Entgegen seines Vorgängers hat Spire beim PowerBank 4000 auf ein portableres Design geachtet und die Abmaße des Gerätes so reduziert wie Nötig designed. Mit gerade einmal einer Höhe von 11,6 Zentimetern, 6,5 in der Breite und super dünne 0,8 Zentimeter in der Tiefe verfügt der Strom-Bunker über Dimensionen vergleichbar mit der Größe einer normalen 2,5" Festplatte oder anders ausgedrückt zum Beispiel einer SSD. Mit 115g Gewicht (ohne Kabel) ist er ganze 20g leichter als sein Vorgänger, der mit 135g daherkam. Dies ist natürlich den etwas leistungsschwächeren Akkus geschuldet, die nur noch 4000 mAh besitzen, statt wie beim Vorgänger mit 4400 mAh.

Optisch kann sich das Gerät auf jeden Fall sehen lassen. Bei der Lackierung ist man weg gegangen von spiegelnden Oberflächen (Klavierlack) und hin zu einer robusten, pulverbeschichteten Oberfläche. Darüber hinaus wurde nun auf ein Metallgehäuse gesetzt, anstelle des Kunststoffes wie beim Vorgänger - der PowerBank wirkt dadurch nicht nur wertiger, sondern ist zugleich stabiler. Die Front- und zugleich Bedienungsbereich besitzt lediglich zwei Elemente: So wurden im oberen Bereich der griffige und hervorstechende Powerbutton untergebracht, dessen Funktion im links daneben befindlichen Signalisierungsfenster zu betrachten ist, ganz unten hat der Hersteller dann auch noch das Spire-Logo platziert.

An der Oberseite, also im Deckel, sind die Anschluss-Ports angebracht. Hier ist die USB-Buchse für das Kabel zum Laden der Endgeräte, sowie die Micro USB-Schnittstelle zum Laden des PowerBank selbst zu finden. Für unerfahrene Anwender hat Spire die Anschlüsse für Ein- und Ausgang entsprechend gekennzeichnet. Die Rückseite hat dagegen nur noch mal im unteren Bereich die wichtigsten Leistungsinformation zum Gerät aufgedruckt, weitere Design-Akzente oder Angaben sind nicht zu finden - der Rest ist also clean. Qualitativ fühlt sich das PowerBank 4000 sehr edel und hochwertig an; zu keiner Zeit haben wir den Eindruck bekommen ein Billigprodukt in den Händen zu halten - eher im Gegenteil. Die haptische Wahrnehmung ist also als sehr positiv zu bewerten.

Der Praxistest

Zum Einschalten des Gerätes, bzw. zum Anzeigen der Akkukapazität genügt es, wenn man einmal kurz auf den schwarzen Button klickt. Direkt leuchten alle LEDs für ca. 15 Sekunden auf, wobei die Anzahl natürlich vom jeweiligen Ladezustand der Akkus abhängt, deswegen stellt die LED-Signalisierung folgende Prozentwerte dar:

  • 1 LED = 5 - 25 % Restladung
  • 2 LEDs = 25 - 50% Restladung
  • 3 LEDs = 50 - 75% Restladung
  • 4 LEDs = 75 - 100% Restladung
Die Poweranzeige mit den 4 blauen LEDs

Der Vorgänger verfügte lediglich über drei LEDs und hatte einen sehr großen Sprung in der Statusdarstellung zwischen 30 und 80%, welcher wirklich mehr als unglücklich war, da hier in der Anwendung anhand der Leuchten eben nicht ersichtlich wurde, ob das Gerät nun fast leer oder fast voll ist. Beim Nachfolger ist der Hersteller Spire auf diese Problematik eingegangen und hat eine sinnvollere Signalisierung der Restladekapazität geschaffen - dennoch ist die beiliegende Anleitung für beide Varianten identisch geblieben und geht im Text einmal auf die LED-Definition von Prozentangaben für drei und einmal separat für eine Anzeige mit vier verbauten LEDs ein. Ist ein Endgerät angeschlossen, welches geladen werden soll, so bleiben die LEDs natürlich während des Lagevorganges dauerhaft an. Damit angeschlossene Gerätschaften überhaupt mit Strom versorgt werden können, muss natürlich der Akku selbst zunächst mit Strom gefüllt werden. Dazu verwendet man das beigefügte USB-Kabel sowie den Micro USB-Adapter. Dieser wird in das Gerät (IN 5V) und der normale USB-Stecker in die Stromquelle (z.B. PC) gesteckt.

Hierzu ist es wichtig zu erwähnen, dass die Stromquelle über eine Gleichspannung von mindestens 5 Volt und 500 mA verfügen muss, damit der Ladevorgang auch funktioniert. Praktischerweise schaffen dies die meisten USB-Ports am PC. Natürlich gibt es auch Steckdosen-Ladegeräte, welche über eine USB-Schnittstelle verfügen und damit auch als Stromquelle herhalten könnten. Hier ist aber auf die Einhaltung der Spezifikation zu achten. So ein entsprechendes Stecker-Modell gibt es bei Spire-Corp praktischerweise auch direkt im Portfolio. Ist der Akku mit einer Stromquelle verbunden, so fangen die LEDs wie ein Statusbalken an zu leuchten (ähnlich einem Ladebalkens). Als voll-geladen signalisiert das PowerBank den Status durch das durchgehende Leuchten aller vier LEDs.

Den Ladevorgang am PC haben wir natürlich auf Zeit gemessen; ein komplett entladender PowerBank braucht angeschlossen an einer normalen USB-Buchse durchschnittlich sechs Stunden bis der Akku vollständig gefüllt wurde. Dies ist nicht wenig, aber noch akzeptabel. Der Akku wird dabei nur handwarm. Auch nach mehrmaligen Lade- und Entladevorgängen konnten wir keine nennenswerte Hitzeentwicklung ausmachen.

Soll nun ein Endgerät aufgeladen werden, so kann entweder das eventuell vorhandene und produkteigene USB-Kabel genutzt werden, oder aber einer der Adapterkabel kommt an dieser Stelle zum Einsatz.

Die angeschlossene Powerbank

Testablauf:
Als Testequipment haben wir das uns zur Verfügung stehende Samsung Galaxy S2 (Akku 1650 mAh) verwendet. Beim reinen Aufladevorgang des Gerätes worden dieses nicht für Multimediaanwendungen verwendet. Auch haben wir beim Galaxy S2 zum Testen der Aufladedauer (damit Test 1) alle Schnittstellen deaktiviert und das Display auf 100% Helligkeit gestellt, Energiesparfunktionen deaktiviert und den dann Ladevorgang gestartet. Als Test 2 haben wir versucht herauszufinden, wie lange sich die Nutzungsdauer hinausziehen ließe, wenn man das PowerBank als zusätzliche Stromquelle zum verbauten Akku nutzt. In diesem Szenario wurden beim S2 aber typische Anwendungen wie Internet, GPS, Bluetooth, ein Spiel und ein Musik-Video verwendet. Im dritten Test haben wir mit dem S2 einen Telefontest durchgeführt, einmal mit und einmal ohne das PowerBank. Auf einen Standby-Test haben wir jedoch bewusst verzichtet, da dies relativ wenig dem Anwendungskreis der Testsamples entspricht. Das PowerBank wurde zu Beginn mehrfach geladen und teilweise entladen.

Im Diagramm ist sehr schön zu erkennen, dass man zum Teil mehr als eine doppelt so lange Nutzungszeit mit dem PowerBank 4000 erreicht. Hierbei kann das Gerät parallel zur Anwendung betrieben werden oder als reines Ladegerät zum Einsatz kommen. Die Aufladezeit entspricht einem guten Durchschnitt und unterscheidet sich nicht großartig vom Ladevorgang mit einem Stecker-Netzteil. Ein sehr gutes Ergebnis.

Mario Kramer meint …

Mario Kramer

Die Firma Spire hat mit dem PowerBank 4000 den Akku-geplagten Besitzern von Smartphones oder anderweitigem Endgeräten ein sehr schönes Helfertool an die Seite gelegt, um auch längere Wandertouren oder Telefonate mit ausreichend Akkukapazität zu ermöglichen. Die Anwendung des Gerätes ist super einfach und intuitiv. Mit den beigelegten Adaptersteckern verfügt das Produkt über eine große Reichweite an kompatiblen Anwendungsgebieten. Die Qualität der Verarbeitung sowie das platzsparende und optisch ansprechende Design wissen uns zu überzeugen - gerade auch im Hinblickt auf den sehr günstigen und mit ca. 40 Euro bezifferten Kaufpreis ein sehr zu empfehlendes Produkt.

Den negativen Aspekt des Vorgängers bei der Signalisierung des Restladezustandes mit lediglich drei LEDs hat der Hersteller sehr zufriedenstellend korrigiert. Bei normaler Verwendung des Smartphones reicht ein Ladevorgang vom PowerBank 4000 für bis zu zwei Ladezyklen beim Handy und somit ist auch auf einer längeren Anfahrt in den Urlaub genügend Akkukapazität garantiert. Allerdings muss hinsichtlich der Aufladezeit vom PowerBank selbst ausreichend Geduld mitgebracht werden, da es bis zu 7 Stunden dauern kann, bis alle 4 LEDs durchgehend leuchten und damit den "Voll"-Status signalisieren.

  • Positiv
  • tolles Design
  • einfache und intuitive Bedienung
  • hohe Leistung
  • vielfältige Anschlussmöglichkeiten
  • platzsparende Abmaße
  • günstiger Preis
  • Neutral
  • Negativ
  • Anleitung sowie aufgedruckte Information auf der Verpackung nur in Englisch
  • Zu lange Aufladezeit des Gerätes selbst

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