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Tech-Review.de

  • Sonntag, 24. Oktober 2021
Seasonic G-Series G-360

Seasonic G-Series G-360: Endlich Gold in der unter 400 Watt Klasse!

Einleitung

Sea Sonics G-Series wird von vielen Netzteilenthusiasten seit der ersten Ankündigung sehnlich erwartet. 80 Plus Gold Effizienz schon beim 360 Watt Modell, gute Spannungsregulation, geringe Restwelligkeit und wie gewohnt hervorragende Verarbeitung - die Erwartungen sind natürlich hoch. Da 350 Watt für die meisten Rechner ausreichend sind, sind Netzteile dieser Klasse natürlich für unsere Leser besonders interessant. Gleichzeitig ist das Angebot an erstklassigen Netzteilen unter 400 Watt ziemlich gering. Abgesehen vom Huntkey Jumper Planet3DNow! Edition und dem FSP350-60EGN gab es bisher keine 80 Plus Gold Netzteile unter 400 Watt. Auf Grund des großen Interesses haben wir daher ein Exemplar des 360 Watt Modells von Sea Sonics neuer G-Serie organisiert und mit unseren elektronischen Lasten der Firma Chroma getestet.

Im Idealfall spart man durch die Auswahl eines passend dimensionierten Netzteils nämlich doppelt: Bei der Anschaffung profitiert man von einem etwas geringeren Kaufpreis und während der Lebensdauer von der deutlich höheren Effizienz bei geringe Lasten (z.B. Idle Betrieb eines sparsamen Rechners). Unser Testbericht klärt, ob das Sea Sonic G-Series 360 Watt die richtige Wahl ist. Viel Spaß beim Lesen!

Spezifikationen und Features

Allgemeine Ausstattungsmerkmale:

  • 80 Plus Gold Zertifizierung
  • Single Rail Design
  • 120 mm Lüfter mit Kugellager
  • 140 mm Einbautiefe
  • gesleevte Kabel

Kabellänge und Kabelstränge:
Der ATX-Hauptstecker (24 Pin) ist mit ca. 55 cm in dieser Leistungsklasse absolut ausreichend lang. Auch der 4+4 Pin CPU-Anschluss ist mit ca. 55 cm für die meisten Gehäuse lang genug. Für die Grafikkarte steht ein PCIe 6 Pol mit 60 cm zur Verfügung. In Anbetracht der Leistungsfähigkeit des Netzteils wäre ein zweiter Grafikkartenanschluss nützlich. Wer eine leistungsfähige Grafikkarte einsetzen möchte, muss beim G-360 leider auf Adapter zurückgreifen. Für die Komponenten stehen zwei Stränge mit je zwei SATA und einer mit drei Molexanschlüssen bereit. Leider gibt es weder einen Adapter auf Floppy noch einen festen Floppyanschluss. Wer aber noch ein Gerät mit Floppy-Anschluss betreiben möchte, kann beim Sea Sonic Support kostenlos einen passenden Adapter anfordern.

Leistung:
Das Sea Sonic G-360 bietet natürlich 360 Watt Dauerleistung. Die volle Leistung ist dabei auf der 12 Volt Leitung verfügbar. Die 3,3 und 5 Volt Leitung sind mit max. 80 Watt eher schwach dimensioniert. Das Netzteil eignet sich daher für sparsame Spielerechner und weniger für Fileserver mit vielen Festplatten.

Schutzschaltungen:
Der Hersteller stattet das Netzteil mit allen notwendigen Schutzschaltungen aus.

  • UVP
    (Unterspannungsschutz: Falls die Spannungen auf den einzelnen Leitungen unter einen gewissen Toleranzwert fallen, schaltet sich das Netzteil automatisch ab.)
  • OVP
    (Überspannungsschutz: Falls die Spannungen auf den einzelnen Leitungen über einen gewissen Toleranzwert steigen, schaltet sich das Netzteil automatisch ab.)
  • SCP
    (Kurzschlusssicherung: Im Falle eines Kurzschlusses verhindert diese Sicherung eine Beschädigung der Kernkomponenten des Netzteils und der einzelnen Systemkomponenten.)
  • OPP
    (Überlastschutz: Wenn das System “überdimensioniert“ ist, also mehr Leistung vom Netzteil beansprucht wird als es leisten kann, wird diese Sicherung ausgelöst.)

Nicht vorhanden sind der Überstromschutz OCP und ein Überhitzungsschutz (OTP). OCP halten wir für verzichtbar, da in dieser Leistungsklasse auch SCP bzw. OPP zuverlässig auslösen. Der Verzicht auf einen Überhitzungsschutz ist in der Preisklasse des G-360 ebenfalls akzeptabel.

Garantie:
Die Garantiezeit beträgt - anders als es die Verpackung mitteilt - ganze fünf Jahre. Die Abwicklung kann bei Bedarf auch über den deutschen Servicepartner von Sea Sonic direkt erfolgen. Eine Abwicklung über die deutsche Servicezentrale funktioniert i.d.R. deutlich schneller als eine Abwicklung über den Handel. Das Servicepaket ist daher als gut zu bewerten. Lediglich wenige Hersteller bieten mit dem Vor-Ort Austausch eine noch bequemere Abwicklung.

Die Verpackung und der Lieferumfang

Sea Sonic liefert das Goldstück in einem 28 x 18 x 12 cm kleinen Karton aus. Auf den Seitenflächen sind eine Abbildung des Netzteils und eine Leistungstabelle vorhanden. Eine Aufzählung der Anschlüsse gibt es ebenfalls, allerdings vermissen wir eine Übersicht über die Kabellängen. Die Schutzwirkung ist trotz der geringen Abmessungen ziemlich gut.

Nach dem Auspacken zeigt sich der Lieferumfang: Neben dem Netzteil legt der Hersteller Klettkabelbinder, Kunststoffkabelbinder, einen Casesticker, das Handbuch und das Netzkabel in den Karton. Super!

Der Lieferumfang

Details und die Verarbeitung

Äußeres
Sea Sonic setzt auf eine klassische schwarze Lackierung. Beim Lüftergitter folgt der Hersteller leider dem Trend zu den ins Gehäuse integrierten Waben. Klassische Lüftergitter sind meist etwas widerstandsärmer und verursachen daher weniger Strömungsgeräusche. Auf den Seitenflächen des Netzteilgehäuses befinden sich Aufkleber, einmal das Datenblatt, einmal ein schickes Logo.

Die äußere Verarbeitung des Netzteils ist einwandfrei. Die Lackierung ist fehlerfrei und die Passgenauigkeit stimmt. Auch der Sleeve ist qualitativ gut, wenn auch nicht blickdicht.

Technik
Nach dem Lösen der Schrauben und dem Öffnen des Netzteils fällt unser Blick auf die Elektronik.
Wie immer gilt: Nicht nachmachen - Lebensgefahr!

Die Elektronik des G-360 wird von Sea Sonic selbst gefertigt. Beim Lüfter handelt es sich um ein 120 mm Modell mit Kugellager von ADDA (AD1212MB-A70GL). Die ziemlich guten Sanyo-Denki Lüfter der X-Series möchte Sea Sonic anscheinend weiterhin nur in den High-End Modellen anbieten und setzt bei der neuen G-Series auf den bereits aus dem S12II bekannten Lüfter. Bei den Kondensatoren macht der Hersteller keine Kompromisse: Als Primärkondensator wird ein Hitachi 105 Grad Modell mit 270 Mikrofarad Kapazität und 420 V Spannungsfestigkeit verbaut. Auf der Sekundärseite kommen 105 Grad Elkos von Nippon-Chemicon und Rubycon zum Einsatz. Auch Polymer-Feststoffkondensatoren werden verwendet. Der Sicherungschip (HY510N) sitzt auf einer kleinen Zusatzplatine und stellt die versprochenen Schutzschaltungen zur Verfügung.

Die Eingangsfilterung beginnt mit zwei Paaren Y-Kondensatoren, einer Spule und einem X-Kondensator auf einer Zusatzplatine. Auf der Hauptplatine wird die Eingangsfilterung dann mit zwei weiteren Y-Kondensatoren, einem X-Kondensator und einer weiteren Spule fortgesetzt. Auch ein passiver Überspannungsschutz (MOV) ist vorhanden. Die Eingangsfilterung ist also geradezu luxuriös.

Die Rückseite der Platine mit ihren Lötstellen

Bei der Platinenrückseite fällt auf, dass die Leiterbahnen nicht mit Lötzinn nachgezogen wurden. Das ist in dieser Leistungsklasse aber auch nicht notwendig. Die Lötqualität ist insgesamt gut. Die Kabelenden könnten aber durchaus gründlicher gekürzt werden.

Das Testsystem

Ein guter Netzteiltest setzt eine gewisse Ausrüstung voraus. Da es mit handelsüblichen PCs nicht möglich ist, bestimmte Lasten für das Netzteil zu produzieren, verwenden wir daher professionelle elektronische Lasten der Firma Chroma. Die Chroma belastet das Netzteil mit den von uns gewählten Einstellungen. Dabei können auch sehr leistungsfähige Netzteile voll ausgelastet werden. PFC-faktor, Spannungen und Effizienz lassen sich daher präzise bestimmen. Damit können wir eine sehr hohe Vergleichbarkeit der Netzteile sicherstellen. Zur Messung der Restwelligkeit verwenden wir ein Vierkanal-Oszilloskop von Tektronix (Tektronix TDS 3014C, 100 MHz, 1,25 GS/s).

Die Chromastation

Die Chroma im Detail:

  • Chroma Digital Power Meter 66202
  • Chroma Measurement Test Fixture A662003
  • Chroma 6314A DC Electronic Load Mainframe mit 63102A und 63106 Lastmodul
  • 2x Chroma 6314 mit insgesamt acht 63103 Lastmodulen
  • Enermax-Anschlussplatine und Kondensatoren für normgerechte Messung
  • Kalibrierung am 26.10.2010, Rekalibrierung am 26.10.2011
  • Messung bei 230 Volt Eingangsspannung
Die Enermax-Anschlussplatine

Testablauf

  • 40 Watt feste Last
  • 10% Last
  • 20% Last
  • 50% Last
  • 100% Last
  • Crossloadtest (wie 100% Last, aber minimale Belastung der 3,3 und 5 Volt Schienen)
  • wird vom Hersteller eine dauerhafte Überlastfähigkeit garantiert, wird diese zusätzlich geprüft

Wir möchten an dieser Stelle offen darauf hinweisen, dass wir als Gäste auf der Chroma der Firma Coolergiant Computers Handels GmbH in Hamburg testen. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar, da eine solche Ausrüstung sehr teuer ist. Wir sind immer selbst vor Ort, bringen unsere Testmuster mit, führen unsere Messungen durch und lassen nicht "remote-testen". Zudem testen wir bei jedem Termin zahlreiche Netzteile - eine systematische Abweichung nach Oben oder Unten würde dann alle Netzteile betreffen. Sollten wir trotzdem auch nur den geringsten Zweifel an unserer Unabhängigkeit haben, werden wir auf weitere Tests an der Chroma verzichten.

Aufgrund der Lautstärke der elektronischen Lasten ist eine Lautstärkemessung an der Chroma wenig sinnvoll. Wir lasten die Netzteile daher auch mit gewöhnlichen Computern in festgelegten Szenarios aus. Damit können wir dann die Lüfterdrehzahl und die Lautstärke messen. Während der Lautstärkemessung mit unserem Voltcraft SL100 Schallpegelmessgerät werden natürlich die Lüfter des Testsystems kurz angehalten.

Testsystem 1:

  • Xilence Netzteiltester
  • DVD-Laufwerk
  • zur Simulation von sehr geringen Lasten (Lasttest 1) und zur Bestimmung der PG-Time

Testsystem 2:

  • verwendet für Lasttests zwei bis vier
  • AMD Phenom II X4 920
  • Scythe Mugen
  • 4 GB DDR2-1066 RAM
  • Asrock A770 Crossfire Mainboard
  • Sapphire AMD/ATI HD 4870 1024 MB Toxic
  • zwei Festplatten, zwei optische Laufwerke
  • zwei Sharkoon Silent Eagle 1000 LED Fan
  • Rebel 9 Economy
  • Windows-Energiesparmodus, OCCT CPU-Test, OCCT PSU-Test

Die Messwerte

PG-Time
Mit einem Netzteiltester führen wir eine kurze Funktionsprüfung durch und bestimmen dabei die PG time. Das Power Good Signal muss gemäß der ATX-Norm nach mindestens 100 und maximal 500 ms kommen. Das Signal signalisiert dem Mainboard, dass das Netzteil bereit ist, alle Spannungen passen und der Computer gestartet werden kann. Kommt das Signal nicht innerhalb dieses Zeitraums, ist das Netzteil defekt und muss getauscht werden.

Unser G-360 meldet pünktlich seine Einsatzbereitschaft. Die weiteren Tests finden an der Chroma statt.

Effizienz

Unsere Erwartungen an das G-360 sind in Anbetracht der 80Plus Gold Zertifizierung sehr hoch. Die gemessenen Effizienzwerte in unseren Lastszenarien scheinen den 80Plus Gold Standard teilweise leicht zu verfehlen, wenn man ein bis zwei Prozentpunkte Vorteil bei unseren 230 Volt Messungen abzieht. Die Erklärung dafür ist leicht zu finden: Das G-360 erzeugt die 3,3 und 5 Volt durch Spannungswandler direkt aus den 12 Volt. Da wir besonders in unserem 10 und 20 Prozent Szenario (wie auch bei realen Rechnern üblich) die kleinen Schienen belasten, fällt die Effizienz etwas zu schlecht aus. Dagegen profitiert das Netzteil von hohen Lasten auf der 12 Volt Schiene, wie die Effizienz im ersten Crossloadtest zeigt. Die Effizienz bei überwiegender Auslastung der kleinen Schienen ist deutlich geringer. Sicher, die Effizienz ist immer noch gut und das G-360 ist das derzeit effizienteste Netzteil unter 400 Watt, aber etwas enttäuscht sind wir trotzdem.

Leistungsfaktor (PFC)
Ein PC-Netzteil verhält sich im Stromnetz anders als gewöhnliche (ohmsche) Lasten wie z.B. eine Glühlampe. Die nicht Sinus-förmige Stromaufnahme bedeutet, dass neben der Wirkleistung sog. Blindstrom entsteht. Dies führt zum einen zu einer höheren gemessenen Scheinleistung, zum anderen zu einer Belastung für das Stromnetz. Ein Messwert von "1" an dieser Stelle würde bedeuten, dass das Netzteil sich perfekt verhält und kein Blindstrom entsteht. In der Realität werden wir immer geringere Ergebnisse messen.

Die Leistungsfaktorkorrektur des G-360 ist einwandfrei.

Spannungen
12 Volt:

5 Volt:

3,3 Volt:

Die Spannungsregulation des G-360 kann man nur als perfekt bezeichnen. Nahe an den Sollwerten und kaum Schwankungen - so soll ein Spannungsdiagramm aussehen. Top!

Restwelligkeit
Die Restwelligkeit bei 20% Last:

Die Restwelligkeit bei 50% Last:

Die Restwelligkeit bei 100% Last:

Die Restwelligkeit bei Crossload 1:

Die Restwelligkeit bei Crossload 2:

Übersicht:

Die gemessenen Restwelligkeiten sind perfekt. Eine Spannungsglättung auf diesem Niveau haben wir bisher nur bei Sea Sonics X-Series und Enermax gesehen. Top!

Anhang: Lastkalkulation
Für die Messungen an der Chroma wurde folgende Lastkalkulation verwendet:

Hinweis: Dass in der Lasttabelle mehrere 12 Volt Schienen aufgeführt sind, bedeutet, dass mehrere 12 Volt Lastmodule der Chroma verwendet werden. Durch die Verwendung mehrerer Anschlüsse und Lastmodule lässt sich die Messgenauigkeit verbessern. Die Gesamtbelastung der 12 Volt Leitung ergibt sich durch Addieren der Einzelbelastungen.

Die Lautstärke

Lüfterdrehzahl:

Lautstärkemessung:

Subjektiver Eindruck:
Das neue G-360 macht bezüglich der Lautstärke überwiegend einen guten Eindruck. Die Lüfterdrehzahlen sind bei den beiden geringen Lasten sehr niedrig. Bei mittlerer Last bleibt der Lüfter immer noch angenehm. Erst bei Volllast dreht das Netzteil dann richtig auf und wird störend laut. Leider ist bei geringen Lasten ein Elektronikfiepen wahrnehmbar. Der kugelgelagerte Lüfter überrascht positiv: Das Lagergeräusch des Lüfters ist ziemlich leise. Unsere bisherige Erfahrung, dass kugelgelagerte Lüfter ein deutliches Laufgeräusch produzieren, wurde diesmal nicht bestätigt. Das G-360 ist ein angenehm leises Netzteil, solange man es nicht voll belastet.

Philip Pfab meint …

Philip Pfab

Unsere Erwartungen an die neue G-Serie waren hoch. Gute Verarbeitung, höchste Effizienz, sehr gute Spannungsregulation, perfekte Restwelligkeitswerte und geringe Lautstärke - keine leichte Aufgabe für Sea Sonic. Schon die Ankündigung des 360 Watt Modells begeisterte Netzteilenthusiasten mit einem Faible für sparsame Computer.

Nach dem Test können wir feststellen: Zum großen Teil wurden unsere Erwartungen übererfüllt. Die verbaute Elektronik ist durchwegs hochwertig. Die Spannungsregulation und Restwelligkeit sind einfach phänomenal. Die Effizienz ist gut, aber in unserem Szenario teilweise nicht ganz perfekt. Auch die Lautstärke hat ein Lob verdient: Bei geringer Last ist das Netzteil sehr leise, bei mittlerer Last immerhin ziemlich leise. Erst bei Volllast dreht der Lüfter deutlich auf und wird störend laut.

Das Sea Sonic G-360 liefert natürlich problemlos 360 Watt Dauerleistung. Sowohl im Alltag als auch bei Volllasttests mit OCCT PSU Test reicht diese Leistung zum stabilen Betrieb unseres Testrechners aus. Auch viele moderne Systeme basierend auf einem Intel-Quadcore, sowie einer Oberklasse CPU und sind beim Stromverbrauch sehr genügsam. Das einzige, was da dem G-360 im Wege steht, ist der fehlende zweite Grafikkartenanschluss. Gerade da Mittelklasse-CPUs immer sparsamer werden, bei den Grafikkarten die Leistungsaufnahme aber auf hohem Niveau stagniert, wäre es sinnvoll, das Netzteil mit einem zweiten Grafikkartenstecker auszustatten. Damit könnte man auf Adapterlösungen verzichten. Nicht, dass andere Hersteller bei 350 Watt Netzteilen das besser machen - aber praktisch wäre der zweite Stecker trotzdem.

Der Preis von derzeit ca. 60 Euro ist fair. Natürlich gibt es 350 Watt Netzteile zum halben Preis - das G-360 ist aber bezüglich der Performance eine andere Liga. Direkte Alternativen zum G-360 gibt es derzeit nicht. Das Huntkey Jumper G ist nicht mehr verfügbar und wäre zudem definitiv die schlechtere Wahl. Das von der Effizienz her immer mindestens ebenbürtige Antec Platinum Series ist deutlich teurer und lauter. Das be quiet! E9 ist bezüglich Preis, Effizienz und Lautstärke vergleichbar, aber sowohl bezüglich Elektronik als auch Spannungsqualität klar unterlegen. FSPs Aurum 400 Watt halten wir am ehesten für einen Konkurrenten: Der etwa 5 Euro günstigere Preis wird mit höherer Lautstärke erkauft. Allerdings kommt auch die Spannungsregulation des Aurum bei weitem nicht an die perfekten Werte des Sea Sonic heran. Wer daher einen sparsamen Gamingrechner plant und sich ein Oberklassenetzteil gönnen möchte, kauft das G-360!

Zum Schluss noch ein Wort an alle, die sich immer hochwertige Netzteile unterhalb der 400 Watt Klasse wünschen: Sea Sonic ist mutig und bietet ein 360 Watt High-End Netzteil an. Ob es in Zukunft weitere derartige Angebote in dieser Wattklasse geben wird, hängt nur davon ab, ob sich das G-360 verkauft.

  • Positiv
  • 80 Plus Gold Zertifizierung
  • Hohe Effizienz
  • Leise
  • Fünf Jahre Garantie
  • Hervorragende Spannungsqualität
  • Verarbeitung, Elektronik
  • Neutral
  • - / -
  • Negativ
  • Laut bei Volllast
  • Nur ein PCIe 6-Pol Grafikkartenanschluss
  • Effizienz bei Belastung der 3,3 und 5 Volt Schiene nicht perfekt

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