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Tech-Review.de

  • Samstag, 11. Juli 2020
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Fractal Design Arc Mini

Fractal Design Arc Mini: klein und fein?

Einleitung

Fractal Design ist mittlerweile kein unbeschriebenes Blatt mehr, denn der Spezialist für Netzteile und vor allem Gehäuse weiß, worauf es ankommt. Der Markt ist derzeit mehr als übersättigt mit sogenannten "Plastikbombern" im "Kiddystyle" - ganz anders spricht Fractal Design die Kunden an. Die schwedische Firma setzt bei ihren Produkten auf die komplett andere Richtung: schlicht und edel lautet das Motto. Das heißt aber nicht, dass die Produkte dann unbezahlbar werden. Fractal Design konnte bereits mit dem Arc Midi einen guten Kompromiss aus Design, Qualität und natürlich dem Preis finden. Beim letzten mal haben wir das Arc Midi in das Testlabor gebeten - heute sehen wir uns den kleinen Bruder in Form des Arc Mini an. Wir möchten wissen wo sich das Mini vom Midi unterscheidet. Des weiteren wollen wir auch die Lantauglichkeit überprüfen: ist es klein und leicht genug? Wir finden es heraus!

Der Lieferumfang

Bereits der Karton des Arc macht unmissverständlich klar, was man vom Inhalt zu erwarten hat. Nicht nur wegen des Produktbildes – haha - sondern auch wegen der edel-schwarz-grauen Aufmachung, braunen Karton sucht man hier vergebens. Die wichtigsten Features des Gehäuses finden sich aufgedruckt: Maximal sieben Lüfter, Support für einen Dual-120 mm Radiator, einen (!) entfern- und drehbaren HDD-Käfig sowie einen weiteren, fest installierten, die farbliche Gestaltung samt Kabelmanagement und USB 3.0 Support im Frontpanel. Gut gebrüllt, Löwe - schauen wir, ob er auch kraftvoll zubeißen kann.

Die Verpackung

Das Erste, was aus der Verpackung fällt, ist das Handbuch: Schlicht-Schwarz erläutert es noch einmal die wichtigsten Features, erklärt grob die Funktionen des Gehäuses. Unverständlicherweise hüllt es sich noch einmal in eine Plastiktüte – überflüssig. Anschließend folgt das wie üblich in Styropor gepackte Case selbst. 9,0 Kilogramm lassen Solides vermuten - ein guter Anfang. Im Gehäuse selbst findet sich ein ebenso gestylter Karton mit dem restlichen Zubehör. Dazu gehört eine Lüftersteuerung mit farblich passender, wenngleich nur auf einer Seite weißen Platine, diverse Schrauben, ein Kreuzschlitz-Schlüssel, eine 3,5“ Slotblende und zwei wiederverwendbare Kabelbinder. Die Schrauben sind selbstverständlich schwarz eloxiert. In all dieser Optik-Farb-Orgie stößt allerdings komisch auf, dass das Anschlusskabel für die Lüftersteuerung in seiner kunterbunten Aufmachung den Clown gibt: Etwas Sleeve wäre hier nett gewesen. Im Gehäuse selbst sind bereits drei Lüfter verbaut: Vorne (120 mm), im Heck (120 mm) und im Deckel (140 mm). Auf Wunsch kann im Deckel sowie in der Front ein weiterer verbaut werden.

Der Lieferumfang

Die technischen Daten

Technische Daten:
Produktbezeichnung Fractal Design Arc
Preis ~65 €
Gesamtmaße (B x H x T) 210 x 405 x 484 mm
Gewicht 9,0 Kg
Material Stahl & Plastik
Lüfter: Maximal 7
Lüfter: Durchmesser 120 - 140 mm
Lüfter: Vorhanden: 3
Lüfter: Modell 140 mm Fractal Silent OEM
Anschluss 3-Pin PWM
Geschwindigkeit 1000 rpm
Laufwerksschächte (extern)

2 x 5.25"

Laufwerksschächte (intern) 6 x 3.5 / 2.5"
Erweiterungs-Slots 4
Schnellverschlüsse 3,5 / 2,5" LW
Max. Höhe CPU-Kühler 165 mm
Grafikkarten mit / ohne HDD-Käfig 260 / 400 mm

Außencheck

Wenn das Arc Mini ersteinmal vor einem steht denkt man sich gleich: "ganz schon klein dieses Gehäuse". Kein Wunder, denn konzipiert wurde es für kleinere Rechenknechte mit einem Mainboard das den Formfaktor m-ATX nicht überschreiten darf. Rein äußerlich unterscheidet es sich bis auf die etwas anderen Größenverhältnisse überhaupt nicht vom großen Bruder, dem Arc Midi. Aber beginnen wir mal ganz von vorne: beim Auspacken haben wir geruchstechnisch schon mit dem schlimmsten gerechnet, denn die Staubfilter vom Arc Midi stanken damals bestialisch. Doch beim Arc Mini ist alles im Rahmen - hier ist absolut kein beißender Geruch festzustellen, da hat Fractal Design löblich nachgebessert.

Von oben angefangen blicken wir auf den Deckel des Gehäuses: dieser besteht aus einem schwarzem Kunststoffrahmen, worin sich einige Farbunterschiede befinden. Zum Großteil besteht der schwarze Deckel aus schwarzem Mesh mit darunterliegendem Schaumstoff, mit der Funktion eines Staubfilters. Leider wurde das Mesh nicht zu hundert Prozent plan "aufgespannt", wodurch sich die ein oder andere Welle finden lässt. Natürlich ist der Deckel auch demontierbar, dazu müssen zwei leicht zu öffnende Thumb-Screws gelöst werden und schon kann der Deckel entnommen werden. Jetzt könnte man einen zusätzlichen Top-Lüfter installieren oder den Staubfilter reinigen.

Jetzt schweifen wir mit dem Blick etwas nach vorne ab, zur Front hin. Diese ist ähnlich aufgebaut, wie der Deckel: Kunststoff in Verbindung mit viel Mesh. Der erste Eindruck täuscht allerdings ein wenig, denn das fein geriffelte Plastik erinnert an ein sogenanntes "brushed-Alloy", Aluminium ist es dennoch nicht. Das tut der Sache aber keinen Abbruch denn rein optisch ist das Vorderteil wirklich gut verarbeitet worden. Wie beim Deckel ist auch hier das Meshgitter nicht ganz plan - auffällig ist das aber erst auf den zweiten Blick. Ansonsten können zwei 5,25" Laufwerke verbaut werden, auf Wunsch auch in der Größe von 3,5" - der mitgelieferte Adapter sollte dann aber verwendet werden.

Die Front selbst ist natürlich auch abnehmbar - mit einem beherzten Ruck lässt sie sich kinderleicht entfernen. Nur so lassen sich Laufwerksblenden demontieren oder gar Lüfter wechseln. Diese beiden Dinge sind jeweils mit sogenannten Klips befestigt worden, wodurch die (de-)Montage besonders leicht erfolgen kann.

Direkt über dem Vorderteil findet sich das obligatorische I/O Panel, das Neben den Tastern auch einige Anschlüsse für Speichermedien und Peripheriegeräte beherbergt. Beim Arc Mini hat Fractal Design neben zwei USB 2 Buchsen auch einen USB 3.0 Anschluss integriert. Diese können später direkt mit dem Mainboard verbunden werden. Weiterhin gibt es die standardmäßigen Audio-Konnektoren. Dringend notwendig und sehr wichtig sind der Power-, sowie Resettaster: der Einschalttaster verfügt über eine LED Beleuchtung und bleibt dabei sehr gut erreichbar. Der Resettaster ist eher klein geraten, womit unabsichtliches Betätigen verhindert wird. Die Verarbeitung des Frontpanels ist aber weniger gut gelungen: Spaltmaße stimmen nicht, ebenso ist die Verarbeitung des Kunsstoffs eher schlecht.

Das Frontpanel

Auf der anderen Seite des Gehäuses, am Rücken, zeigt sich das Arc unauffällig. Fast. Die Netzteilposition am Gehäuseboden ist mittlerweile gängiger Standard. Micro-ATX typisch verfügt unser kleines Gehäuse über vier Slotblenden, die mit einer Crossfire-Konfiguration auch voll belegt werden können. Außerdem sind die Slotblenden weiß lackiert. Mehr Kontrast zum schwarzen Grundton geht kaum – optisch exquisit. Freunde wässriger Kühlungen kommen ebenso zum Zuge. Für die Durchführung von Schläuchen sind zwei Löcher vorgesehen. Deren Durchmesser von 16 mm bietet gerade so Platz für die derzeit gängigen Schlauchgrößen.

Die Rückseite vom Gehäuse

Und dann findet sich doch noch die fünfte Blende. Quer zu den anderen, allerdings: Hier kann man eine Lüftersteuerung anbringen, wodurch kein Platz für Steckkarten verloren geht. Prinzipiell eine gute Idee, die man mit der beigefügten Steuerung gleich ausprobieren kann. Zwei Nachteile ergeben sich jedoch im Betrieb: Einmal ist das Kabelmanagement nicht besonders einfach, zum anderen lassen sich nur drei Lüfter anschließen. Es werden zwar auch nur drei im Gehäuse mitgeliefert, allerdings lassen sich theoretisch sieben Stück verbauen. Etwas mehr Steuerungsmöglichkeiten hätten es daher ruhig sein dürfen! Außerdem hat Fractal den Slot sehr weit eingerückt, sodass ein langer Drehregler sehr hilfreich wird. Die eher kurze Variante, die z.B. Scythe den eigenen Kühlerserien beilegt, bietet somit nur wenig Grifffläche.

Die Gehäuse-Unterseite hat einen Staubfilter

Auf der Unterseite befindet sich zunächst ein großer Staubfilter, sowohl für die Belüftung des Netzteils als auch für den Lüfterplatz daneben. Dort kann ein optionaler 120 mm Lüfter installiert werden. Entfernt werden kann der Filter bequem per Hand – herausziehen genügt. Die schönen Standfüße im Hi-Fi Look gibt’s allerdings nur vorne. Hinten hat Fractal nur Gummistöpsel vorgesehen, die optisch zu wünschen übrig lassen. Die sind zudem nur angeklebt - einer hat sich bereits beim Auspacken abgelöst und saß nicht mehr besonders fest.

Innencheck

Erster Eindruck im Inneren: Aufgeräumt, schwarz-weiß, vor allem durch die HDD-Einschübe und die Lüfterblätter. Auch Fractal folgt dem Trend der lackierten Innenräume, selbst ohne Sichtfenster. Angesichts der schicken Optik verwundert es, dass keine solche Version angeboten wird. Qualitativ lässt die Farbe nichts zu wünschen übrig, denn auch etwas rohere Behandlung verursachte keine Schäden. Auch sonst ist das Finish tadellos, scharfe Kanten sucht man vergebens.

Das Innere

Auffällig sind sofort die sechs Einschübe für Laufwerke oder SSDs: der obere Schacht kann komplett entfernt, oder um 90° gedreht werden. Das Entfernen des Schachts macht Sinn, wenn man auf eine besonders lange Grafikkarte setzten möchte, die größer als 26 cm ist. Ohne Schacht bietet das Gehäuse genug Platz für Grafikkarten mit bis zu 40 cm Länge. Das Drehen des Schachts um 90° fördert besonders den Luftstrom, wodurch Festplatten direkt vom Lüfter gekühlt werden können.

Für größere 5 ¼“ Laufwerke sind zwei Slots vorgesehen, wobei man hier auf ein Schnellmontage System verzichten muss. Doch es spricht nichts gegen die gute alte Methode, Laufwerke solide mit Schrauben zu befestigen. Das dauert in der Regel etwas länger, doch dafür sitzt das Laufwerk zu 100 Prozent fest - zusätzliche Störgeräusche werden so vermieden.

Laufwerke für die zwei 5,25

Gut gefällt uns das wirklich gelungene Kabelmanagement, denn rund um das Mainboard befinden sich sieben Öffnungen, durch die die Strippen durchgeleitet werden können. Weniger gut gefallen uns die Laschen der Öffnungen, denn diese Rutschen leicht von der Kante ab, was bei vielen Kabeln nicht selten vorkommt. Auf der Rückseite ist dann noch rund ein Zentimeter Platz, wo Kabelstränge ungesehen deponiert werden können - sehr schön!

Am Gehäuseboden geht Fractal ungewöhnliche Wege: Für das Netzteil wurde eine doppelte "Entkopplung" vorgesehen: Einmal über Gummipuffer am Boden, zum anderen über einen Gummirahmen an der Rückseite des Gehäuses. Vibrationen sollten so zumindest über den höheren Anpressdruck reduziert werden. Zu fest sollte man die Schrauben aber besser nicht anziehen - sonst verzieht sich an den umliegenden Stellen fix das Metall. Ganz verschwinden werden sie - wenn sie mit modernen Netzteilen überhaupt auftreten - aber nicht, denn schließlich werden sie primär durch die Schrauben übertragen. Und die liegen immer noch am Gehäuse an.

Das Netzteil liegt entkoppelt auf Gummifüßen

Der Einbau

Der Einbau der Hardware verlief insgesamt sehr angenehm und vor allem auch recht schnell. Aber wie bei jedem Einbau sind uns natürlich ein paar Dinge aufgefallen, die verbesserungswürdig sind. Begonnen haben wir mit der Montage der Slotblende für die Input/Output Anschlüsse des Mainboards - diese ließ sich nur mit einem sehr hohen Krantaufwand installieren, sitzt aber nun umso stabiler. Möchte man nun ein DVD-Laufwerk installieren so muss erst die Front entfernt werden, wodurch wiederum die Abdeckungen der 5,25" Blenden entfernbar sind - nach dem erneuten Anbringen der Front kann ein Laufwerk eingeschoben werden.

Die montierte Hardware

Die Montage des Netzteils fiel sehr leicht und zugleich sehr komfortabel aus, da man das Umspannwerk beim Einbau nicht großartig vor Kratzer schützen musste. Am Gehäuseboden, am Gehäuseheck und am Mainboardtray befanden sich Gummientkoppler, die Kratzer verhindern. Nun kann man das Netzteil gleich mit vier Schrauben befestigen. Jetzt sind die Kabel an der Reihe, die durch die einzelnen Durchführungen geleitet werden wollen. Wie weiter oben schon beschrieben fällt auf, dass die Gummi-Manschetten, der Kabelmanagement-Ausschnitte sehr leicht abrutschen - der Einbau verzögert sich dadurch etwas.

Das Kabelmanagement ist sehr gelungen: Von vorne gesehen sind sehr wenige Kabel sichtbar, doch irgendwo muss die Vielzahl an Strippen hin - das wäre dann der Bereich hinter dem Mainboard-Tray. Hier herrscht ein reges Durcheinander, was mit ein wenig mehr Platz zwischen Tray und Gehäusewand etwas ausgedünnt werden könnte. Dramatisch ist das aber noch lange nicht, solange sich die rechte Seitenwand noch ohne Behinderungen schließen lässt.

Die Lautstärkemessung

Testsystem:

Motherboard Gigabyte GA-G41MT-D3 (LGA 775)
CPU Intel Pentium 4 540
RAM 8192 MB G-Skill Value Ram CL9
Grafikkarte ATI Radeon HD 4870 (Referenzdesign)
Betriebssystem Microsoft Windows Vista 32 Bit
CPU-Kühler Coolermaster Hyper TX3
SSD OCZ Vertex
Netzteil PCPower&Cooling Silencer MK III
Das Testsystem

Im Großen und Ganzen ist das Lautstärkeniveau an den Durchschnittlichen Nutzer angepasst worden. Bei vollen 12 Volt Spannung ist es dann aber doch schon ziemlich laut, denn die Schaumstoffmatten mit den Mesh-Gittern erzeugen doch einen recht großen Luftwiederstand. Bei sieben Volt sieht das ganze schon etwas anders aus: silenttauglich ist der PC damit nur bedingt. Ganz klar, bei 5 Volt Spannung ist es am leisesten - sofern vorhanden, dürfte nun im IDLE nur noch die Festplatte hörbar sein.

Die Temperaturmessung

Damit wir die maximale Temperatur unserer CPU ermitteln konnten, haben wir das System nach einer 30 Minütigen Aufwärmphase mit dem kostenlos verfügbaren Stress-Test-Tool Prime 95 für die Dauer von ebenfalls 30 Minuten ausgelastet. Gewählt wurde an dieser Stelle der Small-FFT-Test, welcher die höchste Verlustleistung erzeugt. Das Tool Aida64 von der Firma FinalWire ltd. wurde verwendet, um die gemessen Temperaturen zu protokollieren.

Da es inzwischen für jede Bench-Situation passende Softwarelösungen gibt, haben wir im Anschluss an den CPU-Bench die Grafikkarte mit dem ebenfalls kostenlosen OpenGL-Mess-Tool "Furmark" im Xtreme-Burning-Mode bei einer Auflösung von 1280x720 Pixel und 8xMSAA für wiederum 30 Minuten schwitzen lassen.

Alle Temperaturmessungen finden einmal mit maximaler Drehzahl (1000 U/Min), als auch mit geringster Drehzahl (500 U/Min) des Front- und Deckellüfters statt. Die niedrigere Drehzahl haben wir mit unserem Lüftercontroller Aquaero 5 LT fest eingestellt, die sich auf 7V beläuft. Neben dem Netzteil, sowie dem CPU-Lüfter (konstant auf 12V laufend) und natürlich den vormontierten Exemplaren befanden sich keine weiteren Lüfter im System. Da heutige Systeme zahlreiche Energiesparfunktionen beherbergen und damit den Stromverbrauch, ergo die Wärmeabgabe im Leerlauf massiv absenken, haben wir auf einen Test im Idle-Modus verzichtet.

Insgesamt betrachtet sind die Temperaturunterschiede bei hohen oder niedrigen Drehzahlen ziemlich gering ausgefallen. Im Mittel verschlechterten sich die Temperaturen um gerade einmal vier °C, wodurch wir dringend empfehlen die Lüfter möglichst langsam arbeiten zu lassen.

Louis Hirschmann meint …

Louis Hirschmann

Das Arc Mini hat wie das Design eine helle und eine dunkle Seite. Rein optisch gesehen macht es einen wirklich gelungenen Eindruck, doch dahinter befinden sich ein paar kleinere Mängel, die eher nicht betrachtet werden sollten. Doch wie immer alles nach der Reihe: Der Lieferumfang gefällt uns mit der Vielzahl an Schrauben und der Lüftersteuerung wirklich gut. Bei letzterer hätte der Drehregler etwas länger sein können. Äußerlich macht das Arc einen wirklich guten Eindruck, doch nur auf den ersten Blick! Farbwechsel im Deckel und das unsauber verarbeitete Mesh-Gitter, sowie das Frontpanel vermitteln einen weniger guten Eindruck. Toll sind dagegen die Staubfilter, die sich vor jedem Lufteinlass befinden - Staub ade! Innen geht es gut weiter: das Festplattenbefestigungssystem gefällt, wie auch die ausgeklügelte Entkopplung.

Das Kabelmanagement ist auch gut umgesetzt worden, störend sind hier die leicht abrutschenden Manschetten. Das Geräuschniveau ist mit ungeregelten Lüftern doch recht hoch - Abhilfe schafft aber die integrierte stufenlose Lüftersteuerung. Die Temperaturmessung viel insgesamt recht gut aus, was bei kleineren Gehäusen nicht immer der Fall ist. Beim Einbau gab es so gut wie keine bemerkenswerten Probleme - das Kabelmanagement ist sehr gut auch der Platz für Grafikkarten fällt sehr üppig aus. Zugreifen sollte jeder, der nicht mehr wie 70€ ausgeben möchte und dabei High-End Hardware auf kleinem Raum ohne größeren Abstrichen verbauen möchte.

  • Positiv
  • Effektive HDD-Entkopplung
  • Staubfilter
  • Lüftersteuerung
  • Durchgängiges Farbkonzept
  • USB 3.0 & interner Anschluss
  • gute Lüfter
  • Neutral
  • Negativ
  • Verarbeitung Mesh, Frontpanel
  • Farbunterschiede im Deckel
  • abrutschende Manschetten beim KM

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