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Tech-Review.de

  • Sonntag, 24. Oktober 2021
Cougar PowerX 700 Watt (v2)

Cougar PowerX 700 Watt (v2): Exklusivtest der Neuauflage

Einleitung

Die Power Serie von Cougar war der Beginn des erfolgreichen Einstiegs von HEC/Compucase in den Retail-Markt in Deutschland. Schnell erhielt die Serie zahlreiche Geschwister. Vom preiswerten Cougar bis zum luxuriösen Cougar GX deckt der Hersteller heute die gesamte Bandbreite ab. Jetzt wird es Zeit für die Neuauflage: Die neue Revision der PowerX Reihe soll den Vorgänger ablösen und die Erfolgsgeschichte fortschreiben. Durch eine leichte Überarbeitung von Gehäuse und Elektronik möchte der Hersteller das PowerX weiterhin attraktiv halten. Schon vor Marktstart des Netzteils konnten wir eine Vorserienversion exklusiv für Sie testen.

Spezifikationen und Features

Allgemeine Ausstattungsmerkmale:

  • 80 Plus Bronze Zertifizierung
  • 120 mm Lüfter
  • gesleevte Kabel
  • Abmessungen: 140 x 150 x 86 mm

Kabellänge und Kabelstränge:
Beim Cougar PowerX 700 Watt sind alle Kabelstränge fest mit dem Netzteilgehäuse verbunden. Der 20+4 Pin ATX-Hauptstecker ist mit ca. 53 cm Länge akzeptabel. Die CPU Stromversorgung ist mit 53 (Achtpin) bzw. 63 cm (4+4 Pin) für viele Gehäuse ausreichend. Leider teilen sich die beiden Stecker das Kabel. Für die Grafikkarten stehen lediglich zwei Kabel mit je einem 6+2 Pin (ca. 50 cm) und einem 6 Pin (ca. 60 cm) zur Verfügung. In Anbetracht der Leistungsklasse ist die Stromversorgung für die Grafikkarten daher sowohl bezüglich der Kabellängen als auch bezüglich der Anzahl an Strängen ein möglicher Schwachpunkt. Für die restlichen Komponenten stehen noch ein Strang mit vier SATA-Anschlüssen, ein Strang mit drei SATA und einem Molexstecker, sowie ein Strang mit einem SATA, zwei Molex und einem Floppystecker bereit. Da der Floppy-Anschluss langsam ausstirbt, würden wir einen zusätzlichen Molex-Stecker und einen Adapter von Molex auf Floppy bevorzugen.

Leistung:
Auch die Neuauflage des PowerX 700 Watt bietet natürlich 700 Watt Dauerleistung. Bis zu 670 Watt, also knapp 96 Prozent der Gesamtleistung, können auf der 12 Volt Schiene abgerufen werden. Cougar setzt beim PowerX auf ein Multi-Rail Design: Die CPU-Stromversorgung und einer der Grafikkarten Stränge nutzen die zweite Schiene, die verbleibenden Strippen hängen an der ersten 12 Volt Leitung. Leider fehlt diese wichtige Information im Handbuch. Erst ein Blick auf die Kabel verschaffte uns Klarheit. Aufgrund der Sicherheit bevorzugen wir Multi-Rail Designs, allerdings ist es für die Endkunden wichtig zu wissen, welcher Stecker von welcher Schiene versorgt wird, um alle 12 Volt Leitungen sinnvoll zu belasten. Ein Hinweis im Handbuch oder auf der Homepage ist kein großer Aufwand für den Hersteller, aber gelegentlich sehr nützlich.

Schutzschaltungen:
Der Hersteller stattet das Netzteil mit allen notwendigen Schutzschaltungen aus.

  • UVP
    (Unterspannungsschutz: Falls die Spannungen auf den einzelnen Leitungen unter einen gewissen Toleranzwert fallen, schaltet sich das Netzteil automatisch ab.)
  • OVP
    (Überspannungsschutz: Falls die Spannungen auf den einzelnen Leitungen über einen gewissen Toleranzwert steigen, schaltet sich das Netzteil automatisch ab.)
  • SCP
    (Kurzschlusssicherung: Im Falle eines Kurzschlusses verhindert diese Sicherung eine Beschädigung der Kernkomponenten des Netzteils und der einzelnen Systemkomponenten.)
  • OPP
    (Überlastschutz: Wenn das System “überdimensioniert“ ist, also mehr Leistung vom Netzteil beansprucht wird als es leisten kann, wird diese Sicherung ausgelöst.)
  • OCP
    (Überstromschutz: Sollte die Last auf den einzelnen Leitungen höher sein als angegeben, schaltet das Netzteil automatisch ab.)

Als Ergänzung zum Pflichtprogramm fügt Cougar bei der Neuauflage noch OTP, d.h. einen Überhitzungsschutz, hinzu. Überhitzt das Netzteil, schaltet es sich ab, um eine Beschädigung zu vermeiden. Das Schutzschaltungspaket ist daher vollständig.

Garantie
Cougar gibt auf das PowerX drei Jahre Garantie. Ein Garantiefall wird im Regelfall über den Handel abgewickelt. Das dauert erfahrungsgemäß lange. Zudem sind die Händler nach dem Ablauf der Gewährleistung oft wenig kooperativ. Eine direkte Abwicklung mit der deutschen Niederlassung ist nur im Ausnahmefall möglich. Sollte ein Cougar Netzteil mangelhaft sein, raten wir trotzdem zu einer Abwicklung direkt über den Hersteller, auch wenn man die Kosten des Hinversandes selbst tragen muss. Wettbewerber bieten teilweise längere Garantiezeiten und/oder komfortablen und schnellen vor-Ort Austauschservice.

Die Verpackung und Lieferumfang

Das PowerX wird in einem 25 x 21 x 10 cm kleinen, schwarzen Karton ausgeliefert. Die Vorderseite wurde mit dem farbigen Logo und einer stilisierten Abbildung stimmig gestaltet. Die technischen Daten befinden sich auf der Rückseite. Leider werden die Kabellängen nicht auf der Verpackung angegeben. Das Netzteil selbst ist im Karton zusätzlich durch eine Luftpolsterfolie geschützt. Von einem Versand in der Originalverpackung raten wir aber dringend ab.

Das Zubehör ist sehr überschaubar: Cougar legt lediglich das Netzkabel, Schrauben, das Handbuch und einen einzelnen Klettkabelbinder in den Karton. Wir würden uns noch zwei weitere Klettkabelbinder, zusätzliche Kunststoffkabelbinder, Thumbscrews und einen Casesticker wünschen.

Das Netzteil mit seinem Lieferumfang

Die Details und Verarbeitung

Äußeres:
Das Gehäuse der Neuauflage wurde im Vergleich zur ersten Revision analog zum Cougar A-series verändert. Das bisherige klassische Lüftergitter wurde durch ein direkt ins Netzteilgehäuse integriertes Gitter mit ziemlich breiten Stäben ersetzt. Das neue Lüftergitter ist aus technischer Sicht unproblematisch. Optisch gefällt uns die neu gestaltete Version besser: Durch das knallige Rot-Orange sticht das Netzteil aus dem Einheitsbrei heraus. Praktischerweise wurde nur die Oberschale grell lackiert, die andere Seite und auch der Luftauslass an der Rückseite sind diesmal schwarz. Damit eignet sich das Netzteil sowohl für flippige Gamingrechner, als auch für langweilige Standardgehäuse. Auf der einen Seitenfläche wurde ein Cougar Logo eingeprägt, auf der anderen befindet sich der wichtige Auskleber mit dem Datenblatt. Übrigens: Das Netzteil ist nur 14 cm tief und entspricht daher trotz seiner Leistungsfähigkeit dem Standardmaß. Daher passt es auch in Gehäuse, die für das Netzteil wenig Platz bereitstellen.

Die Verarbeitung der neuen PowerX ist akzeptabel. Der Kabeldurchlass wurde korrekt mit Kunststoff gegen ein Durchscheuern der Kabel gesichert. Die Lackqualität ist ebenfalls ordentlich. Der Sleeve könnte blickdichter sein und am ATX-Strang enger anliegen. An einem Kabelstrang gibt es zudem einen Verarbeitungsfehler: Die Kabelummantelung beginnt erst außerhalb des Netzteilgehäuses.

Technik:
Nach dem Lösen der Schrauben und dem Öffnen des Netzteils fällt unser Blick auf die Elektronik.
Wie immer gilt: Nicht nachmachen - Lebensgefahr!

Die Elektronik wird von Compucase/HEC gefertigt. Als Lüfter wird ein 120 mm Lüfter mit Cougar-Label (DFS 122512M, 0,32A, 12 Volt) mit Gleitlager verwendet. Der Primärkondensator ist ein 105 Grad Panasonic-Modell mit 470 Mikrofarad und 400 Volt Spannungsfestigkeit. Als Sekundärkondensatoren werden 105 Grad Elkos von Teapo verbaut. Wir sehen abgesehen vom Marketing keinen Sinn darin, einen japanischen High-End Primärkondensator mit Mittelklasse Sekundärkondensatoren zu kombinieren. Der Primärkondensator wird in einem Netzteil üblicherweise kaum belastet und erwärmt sich weit weniger als die Sekundärkondensatoren. Der Sicherungschip Weltrend WT 7527V stellt die versprochenen Schutzschaltungen bereit.

Die Eingangsfilterung besteht aus zwei Paaren Y-, zwei X-Kondensatoren, zwei Spulen und dem MOV und ist damit vollständig. Die Lötqualität des neuen PowerX ist gut, die Kabelenden sind sauber gekürzt.

Die Unterseite der Platine mit den Lötstellen

Das Testsystem

Ein guter Netzteiltest setzt eine gewisse Ausrüstung voraus. Da es mit handelsüblichen PCs nicht möglich ist, bestimmte Lasten für das Netzteil zu produzieren, verwenden wir daher professionelle elektronische Lasten der Firma Chroma. Die Chroma belastet das Netzteil mit den von uns gewählten Einstellungen. Dabei können auch sehr leistungsfähige Netzteile voll ausgelastet werden. PFC-faktor, Spannungen und Effizienz lassen sich daher präzise bestimmen. Damit können wir eine sehr hohe Vergleichbarkeit der Netzteile sicherstellen. Zur Messung der Restwelligkeit verwenden wir ein Vierkanal-Oszilloskop von Tektronix (Tektronix TDS 3014C, 100Mhz, 1,25 GS/s).

Die Chromastation

Die Chroma im Detail:

  • Chroma Digital Power Meter 66202
  • Chroma Measurement Test Fixture A662003
  • Chroma 6314A DC Electronic Load Mainframe mit 63102A und 63106 Lastmodul
  • 2x Chroma 6314 mit insgesamt acht 63103 Lastmodulen
  • Enermax-Anschlussplatine und Kondensatoren für normgerechte Messung
  • Kalibrierung am 26.10.2010, Rekalibrierung am 26.10. 2011
  • Messung bei 230 Volt Eingangsspannung
Die Enermax-Anschlussleiste

Testablauf:

  • 40 Watt feste Last
  • 10% Last
  • 20% Last
  • 50% Last
  • 100% Last
  • Crossloadtest (wie 100% Last, aber minimale Belastung der 3,3 und 5 Volt Schienen)
  • wird vom Hersteller eine dauerhafte Überlastfähigkeit garantiert, wird diese zusätzlich geprüft

Wir möchten an dieser Stelle offen darauf hinweisen, dass wir als Gäste auf der Chroma der Firma Coolergiant Computers Handels GmbH in Hamburg testen. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar, da eine solche Ausrüstung sehr teuer ist. Wir sind immer selbst vor Ort, bringen unsere Testmuster mit, führen unsere Messungen durch und lassen nicht "remote-testen". Zudem testen wir bei jedem Termin zahlreiche Netzteile - eine systematische Abweichung nach Oben oder Unten würde dann alle Netzteile betreffen. Sollten wir trotzdem auch nur den geringsten Zweifel an unserer Unabhängigkeit haben, werden wir auf weitere Tests an der Chroma verzichten.

Aufgrund der Lautstärke der elektronischen Lasten ist eine Lautstärkemessung an der Chroma wenig sinnvoll. Wir lasten die Netzteile daher auch mit gewöhnlichen Computern in festgelegten Szenarios aus. Damit können wir dann die Lüfterdrehzahl und die Lautstärke messen. Während der Lautstärkemessung mit unserem Voltcraft SL100 Schallpegelmessgerät werden natürlich die Lüfter des Testsystems kurz angehalten.

Testsystem 1:

  • Xilence Netzteiltester
  • DVD-Laufwerk
  • zur Simulation von sehr geringen Lasten (Lasttest 1) und zur Bestimmung der PG-Time

Testsystem 2:

  • verwendet für Lasttests zwei bis vier
  • AMD Phenom II X4 920
  • Scythe Mugen
  • 4 GB DDR2-1066 RAM
  • Asrock A770 Crossfire Mainboard
  • Sapphire AMD/ATI HD 4870X2 2x1024 MB (AMD-Referenzdesign)
  • zwei Festplatten, zwei optische Laufwerke
  • zwei Sharkoon Silent Eagle 1000 LED Fan
  • Rebel 9 Economy
  • Windows-Leerlauf, 3D-Strategiespiel (R.U.S.E), OCCT PSU Test

Testsystem 3 (wie Testsystem 2) plus:

  • Sapphire AMD/ATI HD 4870X2 2x1024 MB (AMD-Referenzdesign) und PALIT HD 4870 X2 Revolution 700 Deluxe 2x1024 MB
  • OCCT PSU Test

Die Messwerte

PG-Time
Mit einem Netzteiltester führen wir eine kurze Funktionsprüfung durch und bestimmen dabei die PG time. Das Power Good Signal muss gemäß der ATX-Norm nach mindestens 100 und maximal 500 ms kommen. Das Signal signalisiert dem Mainboard, dass das Netzteil bereit ist, alle Spannungen passen und der Computer gestartet werden kann. Kommt das Signal nicht innerhalb dieses Zeitraums, ist das Netzteil defekt und muss getauscht werden.

Unser PowerX meldet pünktlich seine Einsatzbereitschaft. Die weiteren Tests finden an der Chroma statt.

Effizienz:

Das Netzteil ist lediglich 80 Plus Bronze zertifiziert. Die Anforderungen des 80 Plus Siegels werden problemlos übererfüllt. Die Effizienz ist für ein Bronze-Gerät gut, Netzteile mit Gold- oder gar Platin-Zertifizierung sind aber nochmal ein gutes Stück sparsamer

Leistungsfaktor (PFC)
Ein PC-Netzteil verhält sich im Stromnetz anders als gewöhnliche (ohmsche) Lasten wie z.B. eine Glühlampe. Die nicht Sinus-förmige Stromaufnahme bedeutet, dass neben der Wirkleistung sog. Blindstrom entsteht. Dies führt zum einen zu einer höheren gemessenen Scheinleistung, zum anderen zu einer Belastung für das Stromnetz. Ein Messwert von "1" an dieser Stelle würde bedeuten, dass das Netzteil sich perfekt verhält und kein Blindstrom entsteht. In der Realität werden wir immer geringere Ergebnisse messen.

Die Leistungsfaktorkorrektur des Netzteils funktioniert ordentlich.

Spannungen
12 Volt Schiene 1:

12 Volt Schiene 2:

5 Volt:

3,3 Volt:

Alle Spannungen des Netzteils sind in jedem Lastzustand innerhalb der Spezifikation. Die Spannungsregulation der 12 und 5 Volt Leitungen ist ziemlich gut, die Performance der 3,3 Volt Leitung befriedigend.

Restwelligkeit
Restwelligkeit bei 20% Last:

Restwelligkeit bei 50% Last:

Restwelligkeit bei 100% Last:

Übersicht:

Die Ripple&Noise Messwerte sind unproblematisch: Auf 12 Volt wird nicht einmal die Hälfte des Erlaubten genutzt. Die 3,3 Volt und 5 Volt Leitung sind etwas schlechter geglättet, aber immer noch weit weg von einer Spezifikationsverletzung.

Anhang: Lastkalkulation
Für die Messungen an der Chroma wurde folgende Lastkalkulation verwendet:

Hinweis: Dass in der Lasttabelle mehrere 12 Volt Schienen aufgeführt sind, bedeutet, dass mehrere 12 Volt Lastmodule der Chroma verwendet werden. Falls das Netzteil mehrere 12 V Schienen hat, wird jede Schiene getrennt belastet. Durch die Verwendung mehrerer Anschlüsse und Lastmodule lässt sich die Messgenauigkeit aber auch bei Single Rail Geräten verbessern. Die Gesamtbelastung der 12 Volt Leitung ergibt sich in diesem Fall durch Addieren der Einzelbelastungen.

Die Lautstärke

Lüfterdrehzahlen:

Lautstärke
Bitte beachten Sie, dass wir unsere Messungen in 5 cm Abstand durchführen. Unsere Messungen sind daher nicht zu denen anderer Seiten vergleichbar. Das Xilence XQ 850 Watt ist ein semi-passives Netzteil. Die Lautstärkemessung dieses Vergleichsnetzteil beginnt daher erst ab dem Einsatz der Belüftung. Da die Vergleichsnetzteile eine höhere Leistung haben, liegt deren absolute Last bei Volllast natürlich höher.

Subjektiver Eindruck:
Schon der Blick auf die Lüfterdrehzahlen zeigt: Das Cougar PowerX ist kein Silent-Netzteil. Während die Lautstärke bei den beiden geringeren Lasten noch im Mittelfeld liegt, wird das Netzteil ab mittlerer Auslastung dann lauter als die Vergleichsgeräte. Der Lüfter selbst rattert bei geringer Drehzahl minimal und hat das für Gleitlager typische Schleifgeräusch. Im Vergleich zu Netzteilen mit kugelgelagertem Lüfter ist das neue PowerX angenehmer, Oberklassenetzteile verwenden allerdings bessere Lüfter mit FDB- oder HDB-Lager. Die Elektronikgeräusche sind kaum wahrnehmbar.

Philip Pfab meint …

Philip Pfab

Die Neuauflage des Cougar PowerX absolviert unseren Testparcours ohne Schwächen: Spannungsregulation und Restwelligkeit sind problemlos. Die Effizienz entspricht mit soliden 80 Plus Bronze dem Erwarteten. Die Verarbeitung ist in Ordnung, lediglich beim Sleeve sollte der Hersteller präziser arbeiten. Die verbaute Elektronik ist ebenfalls in Ordnung, auch wenn wir wie bei unserem Test der Cougar A Serie den Zweck der Kombination eines japanischen High-End Primärkondensators mit Mittelklasse Elektrolytkondensatoren auf der Sekundärseite nicht sehen.

Besonders praktisch ist die geringe Einbautiefe von 140 mm: Wer ein Gehäuse mit wenig Platz für das Netzteil verwenden möchte, hat eine deutlich reduzierte Auswahl und freut sich über jedes geeignete Modell. Gerade in der 700 Watt Klasse sind die Produkte der Wettbewerber oft länger als 140 mm - Cougar bietet hier viel Leistung auf engstem Raum. Die Lautstärke ist nicht die große Stärke des Netzteils: Während es sich bei den beiden Szenarien mit geringen Lasten gut behaupten kann, wird es bei hoher Last recht laut.

Bei unserem Testmuster handelt es sich um ein Vorserienmodell. Das Netzteil ist daher noch nicht verfügbar und entspricht möglicherweise auch nicht vollständig der Serienversion. Zudem sind noch keine Preise bekannt, auch wenn wir davon ausgehen, dass die Neuauflage etwa auf dem Preisniveau der bisherigen PowerX liegen wird.

  • Positiv
  • kompakte Abmessungen bei hoher Leistungsfähigkeit
  • Design
  • ziemlich günstig
  • gute Messwerte
  • für 80 Plus Bronze gute Effizienz
  • Neutral
  • - / -
  • Negativ
  • nur zwei Grafikkartenstränge mit je einem 6+2 Pin und einem 6 Pin
  • Kabel könnten länger sein
  • eher laut bei hoher Last

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