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Tech-Review.de

  • Dienstag, 13. April 2021
Alphacool Heatmaster I & II

Alphacool Heatmaster I & II: Kühlungs-Controller im Vergleichstest

Einleitung

Neben Radiatoren, Anschlüssen und anderen Produkten stellt Alphacool auch die recht bekannten Steuereinheiten namens Heatmaster I und Heatmaster II her. Kühlungscontroller dieser Art erfreuen sich immer größerer Beliebtheit - besonders bei Usern, die eine Wasserkühlung verwenden. Aktuell bietet Alphacool zwei Versionen an, die komplett intern verbaut werden und über kein Display verfügen. Mit beiden Kühlungs-Controllern kann eine Vielzahl an Werten ausgelesen und ein komplettes Wasserkühlungssystem gesteuert werden.

Mittlerweile befindet sich schon die zweite Version im Handel, die noch mehr ausgefallene Funktionen und Features bietet, als der Vorgänger. Zu den neuen Funktionen gehören unter anderem die Füllstandsanzeige und die Fernwartung mit dem Handy. Wir zeigen ihnen wo die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Produkte liegen, denn es gibt immer noch beide Versionen zu kaufen.

Der Heatmaster I

Die Verpackung des Heatmaster I ist sehr informativ, denn auf der Rückseite werden einige technische Daten Preis gegeben. Der Karton selbst ist von einer bedruckten Papier-Hülle umgeben und gibt sich dazu sehr kompakt.

Im Lieferumfang befinden sich das Anschlusskabel, das den Heatmaster mit dem PC verbindet, eine 3-Pin-Verlängerung, drei Temperatursensoren und zu guter Letzt eine relativ große selbstklebende Klettmatte. Mit dieser Klettmatte ist es möglich die Controller nahezu überall zu montieren.

Der Lieferumfang.

Positiv auffallend sind auch die Abmessungen des Heatmasters, denn die Platine ist genau so groß wie der 5,25 Zoll Einschub von einem Laufwerksschacht. Rein optisch gibt es nichts zu beanstanden, denn die Lötstellen wurden korrekt ausgeführt, dazu wurden alle Bauteile gerade angebracht. Die Rückseite der Platine ziert eine Alu-Platte, die zwar ein paar kleine Kratzer mit sich bringt, dafür aber die Rückseite der Platine schützt.

Bei den Anschlüssen gibt es nichts auszusetzen, denn diese sind recht gut verarbeitet, was das Verbinden diverser Geräte stark vereinfacht. Gelungen ist auch die Beschriftung der einzelnen Buchsen - zwar ist diese klein aber dennoch gut lesbar.

Anlass zur Kritik gibt es allerdings in Bezug auf die Verbindung des Heatmasters zum Computer. Verbunden wird die Platine per USB Kabel, doch das andere Ende des Kabels, was an das Mainboard angesteckt wird, besteht aus vier einzelnen Steckern, die richtig in den internen USB Port gesteckt werden müssen. In der Anleitung, die erst runtergeladen werden muss, wird leider nicht auf die richtige Belegung der einzelnen Stecker hingewiesen. Des Weiteren wird nicht davor gewarnt, dass Hardwareschäden entstehen können, wenn das USB Kabel falsch angeschlossen wird.

Technische Daten:
Der Heatmaster verfügt über eine Gesamtleistung von 96 Watt, wovon sich jeder der sechs Lüfter-Steckplätze mit 24 Watt bedienen kann. Die Lüfter werden per PWM-Signal geregelt, in dem der Lüfter in bestimmten Zeitabschnitten an und aus geschalten wird. Der Vorteil darin liegt, dass die nicht verwendete Leistung kaum in Wärme umgewandelt wird. Dadurch bleiben die Spannungswandler auch bei einer stark gedrosselten Laing Pumpe im normal warmen Bereich. An Bord ist auch eine Start-Regelung, die verhindert, dass stark herunter geregelte Lüfter nicht anspringen. Dies geschieht automatisch und muss nicht vorkonfiguriert werden. PWM-Lüfter können ebenso verwendet werden, wie normale, da die Steckplätze ausreichend genug voneinander entfernt liegen. Die Software bringt die gängigsten Funktionen mit: Alarmfunktionen bis hin zu diversen Messmöglichkeiten.

Der Heatmaster II

Die Verpackung des Heatmaster II besitzt die gleichen Dimensionen wie die des Heatmaster I. Auch optisch unterscheiden sich beide Verpackungen kaum - auffallend ist allerdings, dass auf der Rückseite des Heatmaster II Schachtel deutlich mehr Infos aufgedruckt worden sind. Beispielsweise wird der komplette Lieferumfang bildlich dargestellt.

Zum Lieferumfang gehören ein Anschlusskabel, vier Sensoren und eine Kurzanleitung. Damit enthält die neuere Version weniger Zubehör, besonders Befestigungs-Zubehör wäre hier sehr wichtig gewesen, da die Platine keiner Norm entspricht und so schlechter platzierbar ist. Gut ist dagegen die mitgelieferte Bedienungsanleitung.

Der Lieferumfang.

Die Platine ist in Punkto Qualität wie der Vorgänger sehr gut verarbeitet worden. Zwar sind die Spannungswandler nicht zu hundert Prozent gerade angelötet, dennoch sind die Lötstellen außerordentlich gut ausgeführt worden, was sich positiv auf die Haltbarkeit auswirkt. Anzumerken ist auch, dass die Platine keine matten Stellen aufweist, so wie es bei günstigeren Mainboards oftmals vorkommt. Matte Stellen weisen darauf hin, dass zu heiß gelötet wurde.

Die 4-Pin Buchse für die Stromversorgung wurde leider sehr unzugänglich platziert, diese befindet sich zwar eher am Rand der Platine, dennoch muss man sehr auf umliegende Bauteile aufpassen. Auch das Abziehen des Steckers könnte etwas schwieriger werden, da man im Vergleich zum Vorgänger mehr auf umliegende Bauteile achten sollte. Stecker mit Abziehhilfen können gar nicht verwendet werden. Die restlichen Buchsen hingegen können alle sehr komfortabel hergenommen werden. Schade ist allerdings, dass der Großteil der einzelnen Anschlüsse nicht mehr direkt oder sehr schlecht auf der Platine beschriftet worden sind. Hier hilft ein Blick in das mitgelieferte Handbuch.

Auch der Heatmaster II wird per USB Kabel mit dem PC verbunden - doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn ein Verpolen ist auch hier möglich obwohl der Stecker nicht mehr aus einzelnen Strängen besteht. Dies hätte man leicht mit kodierten USB-Steckern verhindern können, wie man sie in PC-Gehäusen kennt. Das grüne PCB sticht hier schon sehr heraus - das Aquaero setzt hier auf ein schwarzes, was für Modder besser geeignet ist.

Der Batteriehalter ähnelt dem sehr stark, wie er auf Mainboards auch vorzufinden ist. Dieser kann genutzt werden, um die zeitgesteuerte Ein- und Ausschaltfunktion sowie Weck-, Timer-und Benachrichtigungsfunktionen auf das Handy, zu realisieren. Aktuell werden diese Funktionen softwareseitig noch nicht unterstützt, da sich dieser Teil der Software noch in der Entwicklung befindet. Neue Extras, die unterstützt werden, sind: der Temperaturvergleich und die Füllstandsanzeige.

Technische Daten:
Die zweite Generation verfügt über 75 Watt Gesamtleistung - 21 Watt weniger als der Vorgänger. Sechs 3-Pin Anschlüsse verfügen über 18 Watt/ 38 Watt (gekühlt) pro Kanal - diese sind hauptsächlich für Lüfter und DC-Pumpen geeignet. Die restlichen drei Kanäle sind für Durchflusssensoren und Pumpen geeignet. In ungekühlter Weise darf eine Pumpe jedoch nicht mehr als 18 Watt benötigen, da sonst eine Überhitzung der Spannungswandler drohen würde. Ein Wasserkühler ist aber in Planung. Negativ auffallend sind die Lüfter-Steckplätze, die so nah beieinander liegen, sodass eine Regelung diverser PWM-Lüfter nicht möglich ist. Softwaremäßig sind sich die beiden Testkandidaten sehr ähnlich - der Nachfolger bietet zusätzlich noch einen Temperaturvergleich, sowie eine Füllstandsanzeige. Leider aber ist die aktuelle Generation von den Abmessungen her viel größer, als die erste, was sich bei der Montage eher negativ auswirkt.

Installation / Bedienung / Software - Heatmaster I

Die Software für den Heatmaster I muss erst bei der offiziellen Alphacool-Website heruntergeladen werden, da sich kein optischer Datenträger im Lieferumfang befindet. Der Download sollte auch für User mit einer schwachen Internet-Verbindung kein Problem darstellen, da der komprimierte Ordner nur rund 24 Megabyte groß ist. Nach der Installation ist es ratsam, den Computer neuzustarten und zugleich die Steuereinheit mit dem PC zu verbinden, da der PC die neue Hardware in Verbindung mit der Software nicht erkennen könnte. Die Verbindung mit dem Rechner erledigt der Controller dann von selbst.

Die Bedienoberfläche wirkt Anfangs etwas verspielt und unübersichtlich, dennoch gewöhnt man sich schnell daran. Ein Großteil der Funktionen kann per Drag and Drop bedient werden, was sehr fix und einfach geht. Leider ist nicht alles auf diese Weise steuerbar - Lüfterdrehzahlen, diverse PWM-Frequenzen und sonstige Werte müssen per Hand eingegeben werden. Dies muss in einem kleinen Fenster gemacht werden, das nicht vergrößert werden kann, um die sehr kleine Schrift besser erkennen zu können.

Die Bedienoberfläche der Software.

Die beiliegenden Temperatur Messer werden vom Heatmaster nahezu automatisch erkannt - nach dem Einstecken in die dafür vorgesehenen Buchsen (T1-T5) muss der Steckplatz in dem der Sensor eingesteckt wurde, richtig in dem automatisch erscheinenden Fenster ausgewählt werden. Lüfter, Pumpen und Durchflusssensoren werden hundertprozentig automatisch erkannt. Bei der Verwendung eines Durchflussmessers muss darauf geachtet werden, dass die Impulse pro Liter richtig eingestellt werden, da sonst die Werte verfälscht würden.

Lüfter, Pumpen und Durchflusssensoren werden automatisch erkannt.

Eine Alarm-Funktion ist auch an Board, die bei Ausfall einer Pumpe oder Lüfter, sowohl eine optische als auch eine akustische Warnung ausgeben kann. Um den Warnton hören zu können muss allerdings ein kleiner Lautsprecher angeschlossen werden, der leider nicht mitgeliefert wurde. Für optische Warnmeldungen werden LED's, ebenfalls separat zu erwerben, benötigt. Alternativ kann auch ein Relais ausgelöst werden. Ein Relais schaltet ein oder aus, um beispielsweise eine externe Tischlampe anzuschalten, wenn eine Pumpe ausgefallen ist.

Eine Alarm-Funktion ist auch an Board.

Installation / Bedienung / Software - Heatmaster II

Beim Heatmaster II wird ebenfalls vorausgesetzt, die Software auf der Alpahcool Internet-Seite downzuloaden. Nach der erfolgreichen Installation der Software kann man den Controller via USB Kabel mit dem Rechner verbinden. Man sollte aber beachten, dass die Software nicht automatisch mit dem Heatmaster II die Verbindung herstellt. Diesen Schritt muss man leider manuell vornehmen, indem man auf die Schaltfläche "Verbindung herstellen" klickt. Im Gegensatz zum Vorgänger bietet Alpahcool vorgefertigte Konfigurationspakete an, die Anfängern die Nutzung erleichtern können.

Die Nutzeroberfläche der Software.

Im Vergleich zum Vorgänger fällt die deutlich weniger verspielte Bedienoberfläche auf. Dadurch wirkt sie auch deutlich übersichtlicher, was das Konfigurieren etwas erleichtert. Jetzt werden in der zweiten Generation die Temperatursensoren, Pumpen und Lüfter automatisch erkannt - das ist sehr zeitsparend, da man kaum zusätzliche Einstellungen vornehmen muss. Beim Durchflussmesser muss natürlich weiterhin darauf geachtet werden, dass die Impulse pro Liter richtig eingegeben werden. Die Lüfterdrehzahl wird sofort automatisch ausgelesen. Zudem kann der Heatmaster II die Mindest- und Maximaldrehzahl des jeweiligen Lüfters ermitteln. Dies funktioniert auch tadellos - die Steuerung probiert nicht ohne Grund verschiedene Einstellungen in einem Zeitraum von bis zu fünf Minuten aus. Ein weiteres Feature, das neu eingeführt wurde, ist die Füllstandskontrolle, die warnt, wenn sich im Ausgleichsbehälter einer Wasserkühlung zu wenig Wasser befindet.

Wie beim Heatmaster der ersten Generation ist auch eine Alarmfunktion zum Schutz der Hardware integriert worden. Diese bietet den gleichen Funktionsumfang wie beim Vorgänger. Ein exklusiveres Extra ist die integrierte Echtzeituhr, durch die der Computer zeitlich mit Hilfe eines Relais angeschaltet werden kann. Doch diese Funktion wird es erst nach einem noch nicht veröffentlichten Softwareupdate geben. Für diese Funktion wird auch die Batterie benötigt, die sich in den auf dem PCB befindlichen Batteriehalter einbauen lässt.

Auch eine Alarmfunktion zum Schutz der Hardware ist integriert.

Wie der erste Heatmaster so bietet auch der Nachfolger eine Ansteuerung von jetzt bis zu drei Relais. Bei einem Pumpenausfall kann ein Radio angeschaltet werden, das als akustische Warnung dienen könnte. Eine weitere Neuerung ist der Temperaturvergleich, der für experimentierfreudige Bastler sehr geeignet ist. So kann festgestellt werden, ob es Sinn macht, einen zusätzlichen Radiator zwischen Prozessor und Grafikkarte zu platzieren. Das lässt sich natürlich auch ohne die extra Option feststellen, dennoch ist der direkte Vergleich der Temperaturen deutlich komfortabler.

Heatmaster I & II - Der Vergleich

Optik/Verarbeitung:
Die Optik der beiden Steuerungen sollte natürlich auf keinen Fall kaufentscheidend sein, denn beides sind "nur" voll bestückte Platinen, die nicht in ein Gehäuse verbaut wurden. Der Heatmaster der ersten Generation gefällt aber durch seine ansehnliche Aluminium-Rückseite etwas besser. Besonders Modder stört aber das grüne PCB beider Platinen - ein schwarzes würde viel besser ankommen. Beide Versionen sind sehr ordentlich gelötet, was einem längerfristigem Betrieb zu Gute kommen wird. Wo die Platzierung beim Heatmaster I noch recht einfach ist, gestaltet sich diese beim Nachfolger deutlich schwieriger, da es in kleineren Gehäusen kaum noch Platz dafür gibt.

Einbau:
Beide Geräte lassen sich in einem Gehäuse ordnungsgemäß verstauen, doch der Heatmaster I hat mit seinen geringeren Abmessungen Vorteile. Die relativ großflächige Platine der zweiten Generation benötigt in dieser Hinsicht etwas mehr Platz, um mit anderen Geräten nicht zu kollidieren. Im Vergleich zum Vorgänger erweist sich der horizontal angebrachte 4-Pin Stromanschluss des Heatmaster II insbesondere bei Steckern mit Abziehhilfen als die deutlich schlechtere Lösung. So können auch Stecker mit Abziehhilfen verwendet werden, was beim Nachfolger nicht funktioniert. Wo das Befestigungsmaterial in Form einer Klettmatte beim Heatmaster I gut ausfällt, so wurde hingegen beim neuen Modell komplett auf eine Montagehilfe verzichtet. (Halterung ist auf bald nach bestellbar) Wobei sie beim Heatmaster II viel notwendiger gewesen wäre. Die Beschriftung der Platine ist beim ersten Modell viel besser und detaillierter ausgefallen, was eine schnellere Zuordnung ermöglicht. Der Heatmaster II verfügt dabei nur über sehr oberflächliche Beschriftungen - die restlichen müssen im Handbuch ausfindig gemacht werden.

Software und Bedienung:
Ganz klar: der Heatmaster II verfügt über die deutlich übersichtlichere und ausgefeiltere Software. Doch leider ist es notwendig, den Heatmaster nach jedem Neustart des PCs neu mit dem Computer zu verbinden, was zwar sehr einfach und schnell über die Software geht, aber dennoch unnötig ist. Toll ist auch der Reset-Jumper, der sich auf der Platine befindet - damit können alle Einstellungen auf den Werkszustand zurückgesetzt werden. Die Software für den ersten Heatmaster tut sich leider gegenüber dem Nachfolger oder dem Aquaero sehr schwer, zwar bietet sie ein paar nette Features - kann aber insgesamt nicht richtig mithalten. Die Software des Aquaeros ähnelt sehr der, des Heatmaster II - insgesamt sogar bedienfreundlicher, da einzelne Funktionen in einer Liste eingebaut wurden, und nicht in einer unübersichtlichen Leiste.

Regelbereich:
Von 0-12 Volt können beide Controller Geräte regeln, was natürlich optimal ist. Die perfekte Ergänzung hierzu sind Temperatursensoren. Lüfterdrehzahlen können so in Abhängigkeit der Temperatur eines betreffenden Sensors arbeiten. Ohne Abstriche kann man am Heatmaster I eine Pumpe anbringen und regeln. Einschränkungen gibt es hier keine, jede erhältliche Pumpe, die für PCs ausgelegt sind kann betrieben werden - außer Pumpen mit DC/AC Wandler. Bei den meisten Pumpen muss man sich allerdings einen Adapter auf einen 3-Pin Anschluss basteln. Alternativ kann dieser auch über Alphacool nachgekauft werden. Für die zweite Generation muss erst ein Analogadapter nachgekauft werden, um eine Pumpe betreiben zu können, wenn es sich nicht um eine DC-Pumpe handelt. Leider ist dieser aktuell noch nicht lieferbar, weshalb sich Pumpen am Heatmaster II derzeit nicht regeln lassen. Weniger gut ist auch, dass Pumpen mit dem Heatmaster II nicht geregelt werden können.

Leistung pro Kanal:
Mit 24 Watt pro Lüfter-Kanal ist der Heatmaster der ersten Generation einer der stärksten Steuerungseinheiten, die es auf dem Markt zu kaufen gibt. Damit ist auch ein problemloser und vor allem geregelter Betrieb einer Laing möglich, die für unseren Test um 40% herunter geregelt wurde. In diesem Zustand wurden weder Spulen, noch die Spannungswandler sehr warm. Ein Aquaero von Aquacomputer musste hier bereits mit einem Alu-Block gekühlt werden. Die zweite Generation bietet immerhin 18 Watt pro Kanal, dafür aber mit sechs 3-Pin Anschlüssen zwei mehr als der erste Heatmaster. Doch wie schon erwähnt, können nur DC-Pumpen geregelt werden.

Messmöglichkeiten:
Die Lüfterdrehzahl sowie die Werte des Durchflusses für Wasserkühlungen können beide Platinen messen und ausgeben. In dieser Hinsicht bietet der Heatmaster II aber mehr Möglichkeiten, denn dieser kann selbstständig die Minimal- und Maximaldrehzahl eines Lüfters herausfinden. Zusätzlich können ganze drei Durchflusssensoren angeschlossen werden, wohingegen die erste Generation nur einen Durchflusssensor unterstützt. Der Nachfolger bietet dazu auch eine Füllstandüberwachung. Ein Aquaero kann auch recht gut mit Lüfterdrehzahlen umgehen, jedoch muss fast alles manuell gemacht werden.

Preis:
Preislich liegt der Heatmaster II bei rund 65€, was ihn zwar nicht zu einem Schnäppchen macht, aber in Bezug auf die vielfältigen Funktionen, die er bietet und Zukunft bieten wird, ist der Preis noch im Rahmen. Das deutlich rundere Paket bildet der Heatmaster I, der zwar etwas weniger Funktionen bietet, aber vollwertig in einem Wasserkühlungssystem eingesetzt werden kann, da er auch Pumpen regeln kann. Bei einem Preis von gerade mal 40€ ist das ein unschlagbares Angebot.

Heatmaster I

Louis Hirschmann

Mit den beiden Heatmastern hat Alphacool zwei enorm gute Kühlungscontroller entwickelt, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. Doch eines haben sie gemeinsam: die sehr große Vielzahl an Funktionen und Gimmicks. Das momentan bessere Gesamtpaket bietet der Heatmaster I, da er eine Leistung von 24 Watt pro Kanal besitzt. Der Entscheidende Punkt dieser Steuerung ist aber, dass man damit auch Pumpen regeln kann, was oftmals kaufentscheidend ist - zumindest für Wakü-User. Darüber hinaus ist er aufgrund seiner Abmessungen sehr gut in Gehäusen einsetzbar. Umständlich ist allerdings die Verbindung mit dem PC, die das USB Kabel erschwert. Doch bei einem Preis von gerade mal rund 40€ kann man entspannt darüber hinwegsehen. Das Aquaero 5 LT ist hier rund 20€ teurer - Steuerungen von Scythe und Lamptron bieten hier nur eine analoge Steuerung via Potis.

  • Positiv
  • Preis
  • Abmessungen
  • Leistung pro Kanal
  • Pumpen steuerbar
  • Zubehör
  • Neutral
  • - / -
  • Negativ
  • Grünes PCB
  • USB-Verbindung mit dem PC
  • Unübersichtliche Software

Heatmaster II

Louis Hirschmann

Der Heatmaster II kann momentan noch nicht sein ganzes Potential ausspielen, was auf die aktuell verfügbare Software zurückzuführen ist. Ärgerlich ist, dass es nicht möglich ist ohne Adapter non DC-Pumpen zu regeln, wodurch sich die Steuerung nur bedingt für eine Wasserkühlung eignet. Die Software ist gegenüber dem Kontrahenten zwar ausgereifter und übersichtlicher, doch für einen Preis von rund 65€ ist die zweite Generation momentan noch die schlechtere Alternative. Der Nachfolger eignet sich eher für Luftgekühlte Systeme mit vielen Lüftern, die erste eher für Wasserkühlungs-Systeme. Ein Mix aus beiden wäre DAS Optimum.

  • Positiv
  • Großer Funktionsumfang
  • Übersichtliche Software-Oberfläche
  • Anzahl Lüfter-Steckplätze
  • Hohe Qualitätsanmutung der Platine
  • Neutral
  • - / -
  • Negativ
  • Grüne Platine
  • Geringe Eignung für Wakü-Systeme
  • Abmessungen der Platine
  • Spartanisches Zubehör

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