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Tech-Review.de

  • Donnerstag, 24. September 2020
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Seek Thermal Compact Pro

Seek Thermal Compact Pro: Vom Gimmick hin zum professionellem Werkzeug?

Einleitung

Beim Markt für Thermalaufnahmen im Endkundensektor galt lange Zeit die Rechnung: "Profigerät=sehr teuer". Wenige Hersteller haben diese Plattform lange Zeit mit sehr individuellen und zugleich sehr speziellen Produkten bedient, allerdings auch zu Preisen die für Privatanwender oder kleinere, gewerbliche Betriebe nicht rentabel waren. Seit gut 1,5 Jahren halten immer mehr Modelle Einzug, die als optionale Erweiterung z.B. an das eigene Smartphone oder den Tablet-PC über den Micro-USB-Anschluss gesteckt und darüber genutzt werden können. Dass ein enormer Bedarf an bezahlbaren Versionen mit dieser Thermal-Technologie besteht, zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Technik. So zum Beispiel im Gutachter- oder Baubereich, allgemein haben solche Geräte bereits einen regen Einzug in die Berufe gefunden, schließlich lassen sich hiermit zum Beispiel in Schimmelwohnungen Fehler in der Dämmung gezielt und mit Bildern gespickt protokollieren, oder man nutzt sie um Heatpoints (z.B. ein Isolierschaden) in der Elektrik ausfindig zu machen. Ohne das der Anwender hier einer Gefahr durch Verbrennung beim Berühren heißer Oberflächen ausgesetzt ist - selbst die Feuerwehr setzt auf Thermalsichtgeräte um bei einem Brand etwaige Glutnester ausfindig zu machen oder nur um festzustellen, ob eine Tür für eine sichere Öffnung überhitzt ist. „Berührungslose Temperaturmessung“ sei an dieser Stelle das Stichwort. Sowas gibt es schon lange, sicherlich meist als Infrarot-Ausführung, aber nur wenige für den Normalanwender bezahlbare Geräte waren Imstande, sowas auch in Bildform darzustellen.

Seit dem wir für Euch Anfang des Jahres mit eine der ersten Kompakt-Wärmebildkamera für Smartphones oder Tablets (sowohl für Android als auch für Apple-Geräte) vorgestellt und die Seek Thermal Compact XR dann auch getestet haben - die aufgrund ihres geringen Kaufpreises unter Interessierten als echt "heißer Tipp" gehandelt wurden - ist nun auch schon ein wenig Zeit ins Land gegangen und beim Hersteller währenddessen einiges in Sachen Weiterentwicklung geschehen. Inzwischen bietet Seek Thermal mit der nagelneuen Compact Pro den Nachfolger und damit wahrscheinlich auch das aktuelle Flaggschiff der Compact-Serie zum Kauf an. Darüber hinaus verlässt die neue Kamera das Haus ohne Zielgruppenbeschränkung reinweg auf "Privatanwender", sondern nährt sich mit großen Sprüngen auch den Handwerkern oder allgemein dem Bereich, in dem so eine Wärmebildfunktion für berufliche Zwecke wichtig ist - bleibt hierbei aber preislich gesehen mit rund 600,- Euro Anschaffungspreis immer noch im eher unteren Preisniveau der Profigeräte, welche in der Regel erst mit Preisen über 1500 Euro beginnen.

Bei der Compact XR kritisierten wir damals unter anderem, dass die Auflösung mit 206 x 156 Pixel einfach zu gering ist, um auf den Bildern immer entsprechend klare Konturen erkennen zu können, damit aber leider ein unabdingbares Feature für den Gutachter oder allgemein einer beruflichen Nutzung. Was nutzt einem schließlich ein Bild von einer Ecke im Raum, wenn diese im späteren Bild nicht ausgemacht werden kann? Eben, niemanden! Zumal es die spätere Protokollierung und Zuordnung der Bilder sehr erschwerte. Die Compact Pro hingegen ist nun in der Lage Thermal-Bilder und -Videos samt Tonaufnahme mit einer deutlich gesteigerten Auflösung von 320 x 240 Pixel aufzuzeichnen. Damit ist die Bilddarstellung reinweg von den Pixeln her um rund 35% gesteigert worden. Hinzu kommt, dass Seek Thermal auch Hand an seiner dazugehörigen App angelegt hat und diese in vielen Punkten optimiert wurde.

Wir wollen jetzt aber nicht zu viel vorwegnehmen und schauen uns einfach mal an, was die neue Kamera so leistungsmäßig zu bieten hat.

Viel Spaß beim Lesen,
Euer TRV

Der Lieferumfang

Die neue Kamera kommt in einer Verpackung zum Kunden, die man in der Aufmachung eher von Smartphones her kennt. Außen herum ist eine Banderole angebracht, welche komplett in schwarz gehalten ist. Auf der Vorderseite prangt die Typenbezeichnung "CompactPRO", darunter ein Bild der Kamera selbst. Darüber hinaus ist hier die Anschlussart "works with Android" beschrieben, da es die Wärmebildkamera wie eingangs schon genannt sowohl für Android-Geräte mit dem Micro-USB-Port aber auch für Produkte von Apple, welche anschlusstechnisch auf einen Lightning-Stecker setzen, zu erwerben gibt. Die Rückseite der Banderole listet in Form von kleinen Piktogrammen und dazu passender Feature-Kurzbeschreibung die verschiedenen Highlights auf - sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch. Entfernt man die Umrahmung, so begegnet uns ein in grau gehaltener Hart-Karton, der abgesehen vom Logo, dem Slogan des Herstellers "See the unseen" und einem Hinweis über die Umsetzung samt Fertigung des Produktes in Santa Babara, Kalifornien (USA) nichts weiter an Informationen bereithält.

Wird auch dieser geöffnet, sieht der Anwender in einer Schalenform sicher verstaut die Compact Pro und darunter das laut Hersteller wasserdichte Transportcase, inklusive dem darin befindlichen O-Ring. Unterhalb der Schale ist dann letztlich noch ein "Welcome Guide" versteckt, indem eine Reihe von Beispiel-Aufnahmen oder Anwendungsszenarien abgedruckt sind, die angeblich mit der Pro getätigt wurden. In wieweit das nun stimmt und die Bilder nicht noch weiter bearbeitet sind, können wir nicht überprüfen. Eine gedruckte Bedienungsanleitung gibt es nicht, sondern ist direkt in der App integriert und wird in Form von Videos und Dokumenten realisiert. Genau wie beim kleinen Bruder, der Compact XR, ist der Lieferumfang bei der Compact Pro eher spärlich, dennoch ist alles mit an Bord um direkt loszulegen.

Die technischen Daten

Bei der Compact Pro handelt es sich um das Spitzen-Modell der Compact-Serie mit einem Blickwinkel von 32°. Für die Scharfstellung setzt die Kamera wieder auf einen verstellbaren Fokussierungs-Ring, der um den Infrarotsensor (Vanadium Oxid Mikrobolometer) gesetzt wurde. Jener Sensor ist mit einer Metallbeschichtung versehen und bildet in Kombination mit dessen die chalkogenide Linse. Chalkogenide bedeutet, dass die gläserne Linse aufgrund metallischer, chemischer Verbindungen in der Lage ist, nur bestimmte Lichtwellenbereiche durchzulassen - hier langwelliges Infrarotlicht im Bereich zwischen 7.5 bis 14 Mikrometer - und andere Lichtwellen außerhalb des Spektrums herausfiltert. Der Sensor der Aufsteck-Kamera verfügt dabei über eine Auflösung (Bolometermatrix) von 320 x 240 Pixel. Mit mehr als 76.800 einzelnen Pixeln erkennt die Compact Pro doppelt so viele Wärmesignaturen im Vergleich zur XR (mit 32.000 Pixeln) und die bis in einer Entfernung von 550 Metern.

Der Unterschied zum High-End-Equipment liegt im Detail: So sind die Geräte über 1.000 Euro meist von ihren Messwerten her konstant und lassen sich darüber hinaus auch noch nach Emissionskoeffizienten auf die abgelichteten Oberflächen hin sehr genau kalibrieren. Diese Einstellung dient dazu, dass die vorgenommene Temperaturmessung auch korrekte Werte abliefert. Unterschiedliche Oberflächen und Farben speichern und reflektieren Wärme in Form von Licht jeweils verschieden stark oder schwach (Stichwort: Albedo/Reflexionseigenschaften). Auf die Anzeige im Wärmebild hat das keinen Einfluss, aber wer eine genaue Temperatur-Messung der abgebildeten Oberfläche vornehmen möchte, muss diesen Umrechnungsfaktor beachten. Seek bietet für diesen Fall in der App nun vorbereitete Oberflächen-Profile mit einem festgelegten Emissionswert an, was die Genauigkeit der Messung sehr verbessern soll. Dabei kann die Kamera Temperaturen in Bereichen zwischen -40°C bis +330°C abbilden - für normale Anwender also vollkommen ausreichend.

An der Baugröße hat sich gegenüber der XR nichts geändert, sie ist aufgrund des mobilen Einsatzzweckes wieder so kompakt wie möglich gehalten und kommt mit den identischen Maßen und Gewichten von gerade einmal 20 mm in der Breite, 18 mm in der Höhe und 45 mm in der Länge mit einem Gewicht von 13 Gramm (ohne Transport-Case) daher, also perfekt für die Nutzung unterwegs.

Technische Daten:
Modellname Seek Thermal Compact XR Seek Thermal Compact Pro
Sensorauflösung 206 x 156 Pixel 320 x 240 Pixel
Pixel 32.000 Pixel 76.800 Pixel
Blickwinkel enger, 20° FOV weiter, 32° FOV
Stromverbrauch nicht bekannt 280 mW
Spectralbereich 7.5 - 14 Mikrometer 7.5 - 14 Mikrometer
Fokussierung
manuelle Fokussierung manuelle Fokussierung
Distanzmessbereich 15 cm - 550 m 15 cm - 550 m
Messbereich Min/Max
-40°C / +330°C -40°C / +330°C
Maße (HxBxL) 18 mm x 20 mm x 45 mm 18 mm x 20 mm x 45 mm
Gewicht
13 g 13 g
Material Gehäuse Magnesiumgehäuse Magnesiumgehäuse
Schnittstelle Micro-USB (Android) / Lightning (iPhone) Micro-USB (Android) / Lightning (iPhone)
Preis ~ 280 € ~ 590 €
Hersteller Seek-Thermal Seek-Thermal
Preisvergleich Geizhals Deutschland Geizhals Deutschland
Herstellerangabe

Im Detail

Will man sein Smartphone oder das Tablet um ein spezielles Feature erweitern, so sollte dies ebenfalls sehr kompakt sein. Alles was sich eben schnell und einfach verstauen, also bequem mitnehmen lässt. Genauso ein Produkt ist auch wieder die Compact Pro, dessen Abmessungen sich ja bereits im Namen mit dem Begriff oder Wort "Compact" widerspiegeln. Lediglich 4,5 x 2 x 1,8 Zentimeter Platz verschlingt das kleine Wundergerät, mit dem sich das eigene Handy zu einer professionellen Wärmebildkamera für den Privat- und gewerblichen Bereich wandeln soll. Im Vergleich zum Vorgänger hat Seek Thermal die Linse weiter nach innen versetzt, wahrscheinlich möchte man diese so besser vor etwaigen Beschädigungen schützen. Ebenso ist der vordere Teil des Fokusring nun in rot eingefärbt, statt diesen - wie bei der XR - einheitlich in schwarz zu tauchen. Diese Kontrastwirkung dient darüber hinaus der Unterscheidung der verschiedenen Typen aus der Compact-Serie.

Die Seek Thermal Compact Pro

Der Winzling ist umhüllt mit einem aus Magnesium bestehenden Gehäuse, welches auf der Front groß und stolz den Namen "SEEK thermal" trägt und, abgesehen von der silber-schimmernden Linse und der Front des Fokusringes, komplett in Schwarz gehüllt ist. Beim Micro USB-Stecker, der präsent hervorsticht, hat der Hersteller dann noch ein paar Piktogramme aufgedruckt, die Rückseite indes ist bis auf einen Logoaufdruck clean.

Beim Fokusring der Linse hat Seek Thermal auf die leichte Bedienbarkeit geachtet, dennoch hätten wir uns eine etwas schwergängigere Variante gewünscht oder aber eine, welche mit einer leichten Rasterung arbeitet. In der aktuellen Umsetzung kommt man beim Hantieren mit dem Handy doch relativ leicht mit den eigenen Wurstfingern ungewollt an diesen Ring und verstellt die manuell gewählte Scharfstellung des Bildes, unglücklich. Aber dies ist kein direkter Mangel, sondern wohl eher als Geschmackssache zu interpretieren.

Untergebracht in dem gegen Staub und Spritzwasser geschützten Transport-Case, welches innen mit einer gummierten Einlage bestückt ist, kann der kleinen Kamera eigentlich nichts passieren. Das Case ist sehr robust und auch der Verschluss geht schwer genug, um einem versehentlichen Öffnen entgegenzuwirken. Durch den mitgelierten O-Ring lässt sich jenes Gespann anschließend bequem an einer Halsschlaufe oder anderen Dingen befestigen. Gefällt uns.

Die beiliegende Schutzbox für den Transport

Installiert wird die Kamera durch das Einstecken in die USB-Buchse beim Handy, wobei man an dieser Stelle auf Probleme mit dem gleichzeitigen Einsatz dicker Handy-Schalen oder etwaiger Gummibumper stoßen könnte, wodurch sich die Compact XR nicht vollumfänglich in die Micro USB-Buchse einführen lässt. In diesem Fall muss die Schutzhülle leider entfernt werden oder man nutzt als Alternative eine kabelgebundene Adapter-Variante.

Bei einigen Tablets oder Smartphones ist die USB-Buchse um 180° gedreht. Speziell hierfür empfiehlt der Hersteller OTG-fähige Adapter, welche es in Form eines Kabels oder auch als Stecker gibt und das vorbenannte Problem korrigieren.

Die App

Um die Seek Thermal zu verwenden, benötigt man eine entsprechende App namens "Seek Thermal", welche bequem im Google Playstore heruntergeladen werden kann. Die etwa 10 MB große Anwendung ist ab Android-Version 4.3 für entsprechende Android-Geräte nutzbar. Allerdings weist auch die Compact Pro das identische Inkompatibilitätsproblem auf, wie ihr kleiner Bruder. So war es in unserem Test nicht möglich die Testhandys "Samsung Galaxy S3 Neo" sowie "S5 Neo" mit der Kamera zu koppeln, jedoch funktionierte dies mit der Ur-Version beider Modelle, also dem reinen S3 und dem reinen S5 problemlos. Wo es keine Inkompatibilität gab war unser aktuelles Galaxy S6 und S7, hier wird die Kamera als USB-Gerät anstandslos erkannt. Bereits vor dem Kauf empfehlen wir an dieser Stelle also, die ständig erweiterte Kompatibilitätsliste des Herstellers zu nutzen, um einem negativen Erlebnis mit einer nicht funktionierenden Kamera zuvorzukommen. Ansonsten kann es passieren, dass man nachfolgendes Bild vorfindet:

Die App

Hat man diese kleine Hürde überwunden oder verfügt über ein passendes Handymodell, lässt sich die App nach ihrer Installation bequem starten.

Inbetriebnahme Teil 1 - Das Dashboard und das Menü:
Im ersten Schritt wird der Nutzer gefragt, ob er die App standardmäßig für das angeschlossene USB-Gerät verwenden soll, es macht hier auch wirklich Sinn den Haken zu setzen und auf OK zu klicken. Anschließend bekommt der Nutzer die Möglichkeit einen Account bei Seek Thermal anzulegen, wobei man schon alleine bei der Beschriftung der Button über die App schmunzeln kann. Zwei Mal „Anmelden“ und weiter unten bei "Vorteile der Registrierung" dann auf "Nein Danke" sowie "Später" zu verlinken ist alles andere als clever strukturiert. Anmerken müssen wir hierbei, dass das Anlegen eines Benutzeraccounts bei den Support- oder Community-Funktionen sinnvoll ist, aber der Anwender dazu nicht gezwungen wird. Wer also keinen Account möchte, kann die App auch ohne nutzen. Hierzu einfach auf "Nein, danke" klicken und die Meldung ist dauerhaft ausgeblendet. Über das Setup-Menü sind spätere Anmeldungen aber kein Problem.

Die App

Die Startseite der App, auch das Dashboard genannt, bietet Verlinkungen zu verschiedenen Bereichen und wirkt auf uns anhand der bunten Bilder sehr "durcheinander". Unterhalb des Seek-Logos ist eingeblendet, welches Kameramodell gerade verbunden ist. Das ist sehr praktisch für diejenigen, die verschiedene Modelle im Einsatz haben. Trotz der, wie wir finden, farblich sehr wirren Aufmachung sind alle Bereiche klar zu erkennen und gut übersetzt.

Die App

Über die Mediengalerie gelangt man zu den eigenen Aufnahmen, mit "Seek in der freien Natur" lassen sich verschiedene Praxis-Artikel lesen. Unter dem Punkt "Seek Neuigkeiten“ verstecken sich News rund um den Hersteller selbst, was jedoch eher einer Verkaufswerbung ähnelt, da die bei uns zu Beginn stehende News auf ein ProSales hinwies. Als sehr positiv erachten wir den Bereich "App-Intro", welcher gut gemachte Videos beinhaltet (leider nur in Englisch), wie die Kamera zu verwenden ist. Beim letzten Punkt des Dashboards ist ein kleiner Onlineshop implementiert, indem passendes Zubehör oder andere Geräte von Seek bezogen werden können.

Bevor wir mit den weiteren Funktionen anfangen, schauen wir erst einmal was die Einstellungen so zu bieten haben. Über einen Klick auf das unten rechts befindliche Zahnrad wird die Menüleiste geöffnet. Auch wenn alles gut lesbar ist, hätte das Menü nach unserer Vorstellung ein bisschen besser designt werden können. Hier ist zum Beispiel nur mit genauem Hinsehen anhand des vorangestellten Symbols zu unterscheiden, was ein weiterführender Menülink ist und was zu einem etwaigen Anleitungsvideo führt.

Die App

Der erste Punkt hierbei ist "Voreinstellung", dort lässt sich festlegen in welcher Temperatureinheit (ob C = Celsius, K = Kelvin oder F = Fahrenheit) die späteren Messungen erfolgen sollen. Standardmäßig war hier bereits Celsius voreingestellt. Das Seitenverhältnis kann zwischen 4:3 und 16:9 gewählt und darüber hinaus auch ein Wasserzeichen bestimmt werden. Dieses kann einmal als Einblendung von Datum und Uhrzeit geschehen, per Standort-Angabe in Form von Koordinaten oder über das SEEK-Herstellerlogo. In den JPEGs lassen sich darüber hinaus Geo-Daten über das sogenannte Geo-Tagging hinterlegen. Positiv hervorzuheben ist, speziell weil wir auch den Vorgänger im Test hatten, dass der Button "Nutzungsdaten senden" nun nicht mehr standardmäßig aktiviert wurde, wie es im Fall der vorherigen Version stattfand und von uns stark kritisiert wurde. So eine Funktion muss eben entweder deutlich kommuniziert werden, oder aber den manuellen Eingriff des Anwenders zur Aktivierung bedürfen. Alles andere wäre wohl nicht im Sinne des Datenschutzes, oder der persönlichen Entscheidung des Nutzers.

Den Punkt mit dem Emissionsgrad heben wir hier mal separat hervor, denn in unserem vorangegangenen Test zur Seek Thermal Compact XR und der damals verfügbaren App-Version war es nicht möglich einen sogenannten "Emissionskoeffizienten" festzulegen, obwohl dies laut Anleitung direkt in der App hätte möglich sein sollen. Wir gehen davon aus, dass die Anleitung der App ein wenig vorgegriffen hat, denn nun ist eine derartige Option implementiert. Aber was bedeutet dies eigentlich? Jede Oberfläche strahlt je nach Beschaffenheit, Material und Farbe die Wärme in unterschiedlicher Intensität zurück. Auch die Speichereffizienz ist niemals gleich. Aus diesem Grund hat man für die Kalibrierung von Temperaturmessungen Listen erstellt, mit derer sich das verwendete Messgerät auf die zu messende Oberfläche oder Objekt parametrieren lässt. Die Möglichkeit einer direkten Werteingabe haben wir in der Seek Thermal-App zum Zeitpunkt des Testes nicht vorgefunden, sondern nur eine Auswahl üblicher Material-Kategorien, hinter diesen sich ein festgelegter Emissionswert versteckt. Da die Compact Pro aber auch für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen ist - oder es zumindest sein soll - können falsche Koeffizienten etwaige gutachterliche Messungen für Nichtig erklären, weshalb wir uns an dieser Stelle neben der für Normalanwender super praktischen Vorauswahl auch noch eine zusätzliche Option gewünscht hätten, manuell einen Wert zu hinterlegen. In der letzten App-Version war es verschenktes Potential, jetzt nähren wir uns ein gutes Stück der richtigen Richtung. Wir hoffen, dass unserer Test dazu anregen kann, auch eine manuelle Eingabe in einer späteren App-Version umzusetzen.

Auswahl des Materials

Weitere Einstellungsbereiche:

Der Praxistest

Die Einstellungen sind nun alle getroffen und es wird Zeit die Seek Thermal Compact Pro im Praxisbetrieb zu testen. Mit der App ist dazu alles an Board und der Nutzer kann nach dem Starten der Anwendung sofort loslegen.

Hoch- & Querformat: Wechselt man vom normalen Hochformat des Handys in das Querformat, so drehen sich die angezeigten Temperaturwerte und die linke Menühälfte - also die dortigen Piktogramme für Start, Mediengalerie, Kamera/Video-Modus, die Thermal-Modi und die Einstellungen - in die richtige Ausrichtung mit, sehr gut. Dieses funktionierte bei unserem damaligen Test nämlich nur eingeschränkt.

Beim Fotografieren bemerkten wir folgende Eigenschaften: Die Kamera ist zunächst einmal sehr empfindlich was Bewegungen anbelangt, sodass das Schießen der Bilder zum Teil nicht einfach zu bewerkstelligen ist - jedenfalls nicht wenn man parallel ein möglichst scharfes Bild erzielen möchte. Für die Scharfstellung ist nämlich der frontseitig befindliche Fokusring zuständig, mit dessen Hilfe man je nach Drehrichtung des Rings versucht das Objekt im Fokus scharf zu stellen. An sich funktioniert dieses auch problemlos, aber genau wie ihr Vorgänger finden wir, dass die Kamera einfach zu locker im USB-Slot des Geräts sitzt, sodass sie teilweise zum Wackeln neigt. Gelegentlich passiert es sogar, dass beim Umgang mit dem Fokusring die installierte App aufgrund von Verbindungsfehlern ihren Dienst mit Aussetzern quittiert, das Bild also für einen ganz kurzen Moment schwarz bleibt, im dümmsten Fall die App vom Android-System sogar komplett angehalten wird. Letztgenanntes passierte im Test zwar nur einmal, aber die Bildausfälle bemerkten wir leider öfters. Ziemlich nervig wird dies speziell in Situationen, wo man mit viel Mühe versucht das Handy in einer unbequemen Haltung ruhig zu halten, das Objekt scharf zu stellen und dann zugleich den Auslösebutton zu drücken. Ein geringfügig strafferer Sitz in der USB-Buchse würde hier Abhilfe schaffen und das Handling auf jeden Fall erleichtern.

Die Menüs für die Umschaltung zwischen Foto- und Videofunktion sind selbsterklärend und funktionieren sehr gut. Ebenso lässt sich über die Zwei-Finger-Gestik fürs Zoomen das Bild digital vergrößern - natürlich wird es dann auch deutlich pixeliger.

Die verschiedenen Anzeige-Modi Um die Wärmebildkamera sinnvoll einzusetzen, muss man natürlich festlegen, was man nun letztendlich tun möchte: Will man nur ein Wärmebild eines Objektes erzeugen oder soll dieses Bild auch noch mit Temperaturmessungen bestückt werden. Für all diese Wünsche bietet die App diverse Modi an, welche unterschiedliche Funktionen bereithalten.

PunktmessungPunktmessung ("Spot")
Eine beliebte Anwendungsvariante ist die Einblendung eines Fadenkreuzes in der Mitte des Bildes zur sogenannten Spot- oder Punktmessung. Unterhalb des Messkreuzes ist der Temperaturwert zu sehen. Diese Funktion ist besonders einfach in der Anwendung, weil man das Smartphone samt Kamera lediglich auf das gewünschte Ziel richten muss und dabei gleichzeitig die Objekttemperatur ablesen kann. Für genaue Messungen muss aber auch hier auf den richtigen Emissionswert in den Einstellungen geachtet werden, sonst leidet die Genauigkeit der Temperaturmessung eklatant.

Hi/Lo-Messung"Hi/Lo"-Messung
In diesem Modus sucht die Thermal-App bei jedem Frame/Bild vollautomatisch die kälteste und zugleich auch die heißeste Stellen heraus und markiert diese optisch durch je ein Fadenkreuz sowie den dazugehörigen Temperaturwerten. Diese Funktion ist besonders hilfreich beim Aufspüren von Personen aus der Entfernung oder bei der technischen Untersuchung auf etwaige Hot-Spots.

NormalNormal
Wie der Name schon verrät ist dies die Standardanzeige beim Aufnehmen von Bildern. Links sieht man bei eingeblendeter Temperaturskala noch den oberen und den unteren Temperaturpunkt. Laut Bedienungsanleitung ist dieser Anzeigemodus auf maximale thermische Konsistenz mittels automatische Belichtungssteuerung optimiert.

Full Frame"Full Frame"
Für den Anwender ein wenig verwirrend ist die „Full-Frame“ Anzeige, da sie sich neben dem "Normal"-Modus nur darin zu unterscheiden scheint, dass die zur Temperaturskala gehörenden Temperaturwerte viel feiner aufgelöst und eingeblendet werden. Auch das Bild wirkt in seiner Darstellung etwas feiner granuliert, je nachdem ob im Menü die "Bildglättung" aktiviert wurde eben mehr oder weniger stark. Dieser Modus ist bei einer genaueren thermischen Untersuchung äußerst hilfreich, da hiermit eine maximale Klarheit des thermischen Bildes erreicht werden kann.

Spanne und WerteSpanne und Werte
In diesem Modus lässt sich nicht nur der obere und untere Temperaturmesspunkt festlegen, sondern auch die ganze Farbpalette nach oben oder unten verschieben, was eine Veränderung der Farbdarstellung des Bildes zur Folge hat. Damit lassen sich quasi Anzeige-Grenzen festlegen, die in den Fokus geraten sollen und farblich dann deutlicher hervorgehoben werden.

Oberer SchwellwertOberer Schwellwert
Mit Hilfe dieser sehr praktischen Funktion lassen sich zum Beispiel elektronische Geräte und mechanische Bauteile viel besser auf Hot-Spots hin überprüfen. Dürfen Bauteile eine gewisse zulässige Betriebstemperatur zum Beispiel nicht überschreiten, stellt man diese mit den Pfeiltasten entsprechend ein. Jetzt werden Pixel im Bild die „wärmer sind“ als die Schwelltemperatur farblich hervorgehoben. Es lassen sich also Bereiche optisch kenntlich machen, die außerhalb des gewählten Temperatur-Schwellenwertes agieren. Über den Modus "Gleiche Temperatur" legt man fest, welche Temperatur das Zielbauteil haben muss. Entsprechend wird dieses dann im Bild farblich ummalt.

Unterer SchwellwertUnterer Schwellwert
Diese Funktion ist für den Einsatz in Innenräumen praktisch um kalte Stellen, sogenannte Kältebrücken, aufzuspüren. Dürfen Mauerstellen zum Beispiel 15 Grad Celsius nicht unterschreiten, stellt man den unteren Schwellwert entsprechend ein. Sofort erhält der Anwender visuelles Feedback, indem die kalten Orte passend der Wahl der Farbpalette in Blau dargestellt werden.

Split-ScreenSplit-Screen
In diesem experimentellen Modus kann man sich das visuelle Bild von der Digitalkamera des Smartphones als eine Art "Bild-in-Bild-Darstellung" einblenden lassen. Davon sind wir aber überhaupt nicht begeistert: Über den Ziehpunkt im Bild lässt sich eine Splittansicht aktivieren, mit der sich der Nutzer im Wärmebild besser orientieren soll. Dies ist von der Idee her auch wirklich total praktisch - gerade wenn sich die Strukturen im reinen Wärmebild nicht so detailliert abbilden lassen - aber von der Umsetzung leider genau wie schon bei der Vorgänger-App immer noch mangelhaft. Wie man auf dem Bild erkennt, haben wir unsere Deckenlampe in der Redaktion abfotografiert und dabei wird klar, dass die Bilder so garnicht übereinander liegen. Der Fehlerteufel ist auch schnell benannt, denn zur Aufnahme des normalen Bildes verwendet die Anwendung die Heck-Kamera des Smartphones und für das Wärmebild eben die der Compact Pro. Nun liegen beide Objektive aber nicht übereinander, sondern sind verständlicherweise physikalisch mehrere Zentimeter voneinander entfernt. Hierdurch passt der Winkel des Objektes in der Aufnahme je Linse nicht zusammen und eine ordentliche Überlagerung ist damit unmöglich. Man nimmt quasi Bilder von unterschiedlichen Blickwinkeln auf. Warum der Hersteller an dieser Stelle für den Benutzer der Kamera aber nicht gleich eine Einstellungsoption für einen Offset implementiert hat, indem der Anwender den Abstand zwischen seiner Smartphone-Kamera und der Linse der Compact Pro selber abmessen und in die Anwendung eintragen kann, ist uns ein Rätsel. Ohne die Implementierung eines sinnvoll einstellbaren Offsets ist diese Funktion damit leider auch in dieser Version der App immer noch unbrauchbar.

Die Farbpalette
Um bestimmte Bereiche deutlicher hervorzuheben oder allgemein die optische Wahrnehmung zu verbessern hat Seek Thermal der Kamera-App wieder mehrere Farbpaletten spendiert, mit denen sich die Bilder unterschiedlich darstellen lassen. Bei ein und demselben Motiv bietet dies zum Beispiel die Möglichkeit, entweder das Objekt selbst in den Fokus zu stellen oder aber dessen Umgebung in den Vordergrund zu holen.

Die Farbpalette

Zur besseren Darstellung haben wir mal ein Objekt genommen und mit allen Farb-Profilen fotografiert. Wie man sehr gut erkennen kann, ist nicht jede Palette geeignet um die Temperaturbereiche sauber darzustellen, dennoch kann diese bei anderen Motiven wichtige Dienste leisten.

Um die verschiedenen Paletten auch mal in der Praxis zu zeigen und dessen Vor- und Nachteile sichtbar zu machen, haben wir diverse Motive für Euch fotografiert. Wie man sieht ist die Bildschärfe je nach Profilwahl mal besser oder auch mal schlechter. Insgesamt sind wird aber sehr zufrieden mit dem Gesehenen, da in jedem Fall eine Orientierung über die bildeigenen Konturen möglich war, es also stets erkennbar blieb um welches Motiv es sich handelt.

Die App bietet aber nicht nur die Aufnahme von Fotos an, sondern auch Videos samt Tonaufnahme lassen sich bequem realisieren. Dazu muss man den weißen Kreis in der Mitte einfach über eine Fingergestik nach links bewegen, sodass der Videomodus aktiviert wird. Direkt im Anschluss kann mit einer entsprechenden Aufnahme gestartet werden. Aus mehreren Testvideos haben wir euch mal ein kleines Beispiel zusammengeschnitten:

Video abspielenExemplarisches Beispielvideo

Das Klickgeräusch Während des Fotografierens aber auch besonders bei der Aufnahme eines Videos ist ein regelmäßiges Klickgeräusch der Compact Pro zu vernehmen. Dies ist normal für eine Wärmebildkamera. Während sich die Temperatur der Kamera ändert, kalibriert sie sich mithilfe eines elektromechanischen Verschlusses selbst, um die Umgebungstemperatur entsprechen zu messen. Nach der ganzen Testerei wird es auch endlich Zeit für ein abschließendes Fazit, in dem wir die Vor- und Nachteile nochmal für Euch in einem übersichtlichen Text zusammenfassen. Ist die Seek Thermal für den Praxiseinsatz tauglich und ihr Geld wert? Eher eine technische Spielerei oder doch auch etwas für die Profis? All diese Fragen beantworten wir Euch auf der nächsten Seite.

Mario Kramer meint …

Mario Kramer

Wir haben die Compact Pro nun über mehrere Wochen hinweg intensiv getestet und versuchen alle Eindrücke für euch nachfolgend zusammenzufassen. Fangen wir erstmal mit den positiven Eigenschaften an. Zunächst einmal muss man die wirklich sehr kompakten Abmaße und das geringe Gewicht nennen, wodurch die Kamera bequem in dem Transport-Case mitgeführt werden kann, was den Mobilitätsfaktor extrem begünstigt. Des Weiteren ist die zu installierende App sehr einfach und verständlich aufgebaut - wenn auch mit kleineren Übersetzungsproblemen - und bietet eine Vielzahl verschiedener Einstellungsmöglichkeiten. Über die diversen Farbpaletten und Aufnahme-Modi sind für jedes Darstellungsszenario die passenden Temperaturfunktionen sowie die passende Kontrastbasis enthalten, um die abgebildeten Bereiche optisch im Bild voneinander trennen oder hervorheben zu können. Sehr praktisch ist, dass man sowohl eine Bild- als auch eine Videofunktion integriert hat, welche bequem über die Piktogramme umgeschaltet werden kann. Ebenso ist es super, dass die Videoaufnahme im Vergleich zur Compact XR nun mitsamt dem Ton stattfindet, sodass man sich Notizen im Video einsprechen kann - gerade für Dokumentationsarbeiten eine nicht zu unterschätzende Hilfe. Ohne das großartige Studieren der Funktionen können selbst Laien direkt mit der Aufnahme beginnen, wer weiterführende Informationen benötigt kann stets die integrierten Tutorials lesen.

Im Vergleich zu den anderen Modellen aus der Compact-Serie ist die Compact Pro unserer Meinung nach für die gewerbliche Nutzung durchaus zu empfehlen, denn die Aufnahmen haben aufgrund der gesteigerten Auflösung einfach viel mehr Konturen und die abgebildeten Objekte lassen sich im Wärmebild ohne Probleme identifizieren. Kleinere Schwächen gibt es allerdings bei der Nutzung mit sehr ähnlich-temperierten Mauern, da dessen Unterscheidung in der Bildaufnahme schwerer zu erkennen ist. Gibt es jedoch offensichtliche Kältebrücken, damit auch klare Temperaturschwankungen, so werden diese im Bild sehr detailliert wiedergegeben. Was die Reichweite anbelangt ist die Kamera ebenfalls wirklich gut zu nutzen, denn wir konnten sowohl komplette Häuserzüge als auch Straßen und geparkte Autos ausmachen, die Temperaturanzeigen dazu waren ebenfalls sehr genau.

Apropos Temperatur: Hier hat Seek Thermal endlich auch die Emissionsfaktoren mit einbezogen, leider ist die implementierte Funktion nicht vollumfänglich zu unserer Befriedigung umgesetzt worden. Eine manuelle Eingabe des Koeffizienten wäre ein ganz klares "nice-to-have" für die nächsten Versionen der App. Wird der richtige Oberflächenfaktor ausgewählt, ist die angegebene Temperaturmessung sehr genau. Um dies zu überprüfen haben wir denselben Punkt mit unserem Scan Temp RH 860 Infrarot-Thermometer gemessen, wobei es nur zu sehr minimalen und vernachlässigbaren Abweichungen kam. Insgesamt ein sehr gutes Ergebnis.

Natürlich gab es, zu unserer Enttäuschung, auch einige negative Dinge, die man klar benennen muss: So ist hier zu allererst die schlechte Kompatibilität zu Nischenmodellen oder allgemein älteren Geräten zu nennen, die den Kauf des Produkte schnell zum Glücksspiel werden lässt - zumindest wenn das jeweilige Kameramodell in der Liste nicht enthalten ist. Der Hersteller arbeitet zwar stetig an einer Vollständigkeit aber nachdem es diese Wärmebildkameras nun schon einige Zeit gibt, ist die Liste noch relativ grob gefasst. Des Weiteren sinnlos ist die Splittansicht, welche mangels Kamera-Offset-Konfiguration zwei nicht übereinander-liegende Bilder abliefert, die der angestrebten Orientierung im Wärmebild so überhaupt nicht zur Genüge reicht und eher verwirrend auf den Anwender wirkt, als unterstützend zu agieren.

Für wen können wir die Kamera nun empfehlen? Die Frage ist relativ leicht zu beantworten, denn die Compact Pro eignet sich sowohl für den Technik-interessierten Anwender im Privat- oder Hobbybereich als auch für den gewerblichen Bereich bei Handwerkern oder Gutachtern. Die Bilder sind mit verschiedenen Wasserzeichen bestückbar, lassen sich in rund 97% klar einem Objekt zuordnen und liefern zudem solide Temperaturwerte ab. Damit können durchaus auch gutachterliche Aufgaben realisiert werden, etwa bei einer Schadensregulierung oder auf der Suche nach Schimmel-begünstigenden Baumängeln. Die Compact Pro ist aktuell mit rund 550 Euro zwar kein Schnäppchen, im Bereich der Thermografie aber sehr günstig und diesen Kaufpreis auch auf jeden Fall wert.

  • Positiv
  • Angemessener Preis
  • Sehr kompakt
  • Einfache Handhabung
  • Umfangreiche, kostenlose App
  • Bild- und Videofunktion samt Tonaufnahme
  • Bildqualität gut
  • Zoomen möglich
  • Scharfstellen per Fokusring
  • Diverse Farb-Modi
  • Temperaturmessung integriert
  • Einstellung des Emissionskoeffizienten möglich
  • Neutral
  • Negativ
  • Keine grundsätzliche Kompatibilität nach Android-Version, sondern nach Mobile-Gerät
  • Unvollständige Liste aller unterstützen Modelle
  • Viele Informationen immer noch nur auf Englisch
  • Kamera sitzt im UBS-Slot zu locker
  • Kein Kamera-Offset

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