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Tech-Review.de

  • Mittwoch, 30. September 2020
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Corsair Strafe

Corsair Strafe: Spieler im Visier!

Einleitung

In der Vergangenheit war Corsair stets für seinen hochwertigen Arbeitsspeicher bekannt, da sich die vor allem bei Enthusiasten, Spielern und Übertaktern beliebten Speichermodule meist jenseits des JEDEC Standards zuverlässig betrieben ließen. In den letzten Jahren wurde das Produktportfolio konsequent erweitert, um langfristig erfolgreich im Premium-Segment als Hersteller am Markt bestehen zu können. Nunmehr setzt sich das Sortiment neben dem altbekannten zusätzlich aus Gehäusen, Headsets, Lautsprechern, Lüftern, Mäusen, Netzteilen, SSDs, Tastaturen, USB-Sticks und All in One Wasserkühlungen zusammen. Außerdem hat man sich darauf besinnt, nicht mehr nur ausschließlich sehr hochpreisige Lösungen zu vertreiben, sondern auch im Einstiegs- und mittleren Preissegment hochwertige Hardware anzubieten.

Mit der neuen Strafe Tastatur wollen die Freibeuter die Schreibtische derer entern, die einen gesunden Mix aus Ausstattung und Verarbeitung suchen, und dabei nicht auf Qualität verzichten wollen. Ob es dem US-amerikanischen Unternehmen gelingt, mit der auf den ersten Blick recht puristisch anmutenden Tastatur einen tief verborgenen Schatz zu präsentieren, verrät nachfolgend unser ausführlicher Test.

Viel Spaß beim Lesen!

Lieferumfang

Im Vordergrund der Verpackung steht die Tastatur selbst, die sich mit eingeschalteter Beleuchtung und Verwendung der im Zubehör befindlichen FPS Tastenkappen gut in Szene zu setzen weiß. Zusätzlich setzen die gelben Ränder einen geordneten Akzent, der die sonst in schwarz gehaltene Kartonage optisch aufwertet. Neben den verwendeten Tastenmodulen lassen sich keinerlei weitere Informationen entnehmen. Diesen Part übernimmt die Rückseite, die einen kurzen Einblick über die Ausstattung, den Beleuchtungsmodi, der Software und den technischen Details gewährt.

Im Inneren begrüßt den Anwender als erstes das Zubehör, das sich durch die Betriebsanleitung, den Garantieschein, einen Keycap Puller sowie spezielle Tastenkappen für Spieler sinnvoll ergänzt. Leider haben an dieser Stelle wie so oft Pfeiltastenspieler das nachsehen, denn ihnen werden keine Wechselkappen zur Verfügung gestellt. Unterhalb dessen im Karton befindet sich die Strafe selbst, die somit den Lieferumfang komplettiert.

Corsair Strafe Lieferumfang

Technische Daten

Abmessungen (L x B x H): 448 mm x 170 mm x 40 mm
Layout: 105 DE-ISO
Zusatztasten: 2
Gewicht:
1352 g
Kabel: 1,80 m, 2x USB 2.0
Schalter:
Cherry MX-Red (Blue/Brown)
Key Rollover: NKRO
Tasten: Zylindrisches Profil aus ABS-Kunststoff, Beschriftung per Laser cut-Verfahren
Ausstattung: Makro-Profile, Medien-Funktionen, Gaming-Modus, USB-Hub
Beleuchtung: Rote LED-Hintergrundbeleuchtung, Beleuchtungsmodi
Preis: 144,99 Euro
Preisvergleich:
Geizhals Deutschland

Tastatur im Detail

Gleich beim ersten Betrachten wird deutlich, dass die am Anfang erwartete Schlichtheit eine deutliche Fehleinschätzung unsererseits war, denn puristisch wirkt sie keinesfalls. Die Strafe hat eine schwebende Charakteristik, die durch die rote Metallplatte zusätzlich verstärkt wird. Sie suggeriert ganz klar, dass sie primär für Spieler gebaut wurde und bereit ist mit letzterem die virtuelle Spielewelt zu erobern. Spätestens das hochwertig anmutende, in Chrom gehaltene Herstellerlogo und die zusätzlich mit Klavierlack verzierten Seiten der Tastatur, ersticken jeden Keim des Zweifelns und setzen ein dezentes Highlight. Die zwei Zusatz-Tasten, die für die Konfiguration des Beleuchtungsmodus und dem Aktivieren des Gaming-Modus zuständig sind, wurden rechts neben den Status LEDs platziert, welches unserer Meinung nach optisch sehr gut gelöst wurde und sich daher perfekt in das Gesamtbild der Tastatur integriert.

Die Spaltmaße sind über alle Zweifel erhaben und lassen keinen Grund zur Kritik. Als zusätzlicher Blickfang entpuppt sich außerdem die Leertaste, welche wie die im Lieferumfang befindlichen alternativen Tastenkappen von Haus aus mit einem Riffelmuster ausgestattet wurde. Werksseitig wurden auf der Rückseite vier Rutschsicherungen verbaut, die während des Tests für einen guten und relativ sicheren Stand sorgten. Bei den Verstellfüßen wurde leider auf letztere verzichtet, so dass die Tastatur unfreiwillig von ihrer Standfestigkeit einbüßen muss. Die stolzen 1352 Gramm Gewicht schaffen es nicht, eine einwandfreie Verwindungssteifigkeit zu ermöglichen. Bei mittleren Druck fängt die Metallplatte an, der Kraft des ambitionierten Spielers nachzugeben.

Das Layout der Strafe wurde von Corsair um zwei Zusatz-Tasten ergänzt, die sich rechts oben neben den Status LEDs sehr gekonnt in das Gesamtbild integrieren. Diese widmen sich der Konfiguration der Beleuchtung und dem Aktivieren des Gaming-Modus, welcher alle Windows-Tasten deaktiviert. So wird sichergestellt, dass man nicht unvorhergesehen aus einer Spiele-Session geworfen wird und zum Beispiel plötzlich auf dem Desktop landet. Um die gute Übersichtlichkeit beibehalten zu können, wurden dem 105 DE-ISO Layout keine weiteren Tasten hinzugefügt, denn kompakt gehaltene Mechas liegen im Trend - und das nicht nur bei Spielern. Wer aus akutem Platzmangel nicht zu einem Tenkeyless Pendant greift, sondern sich lieber dem vollständigen Vertretern widmet, muss nicht zwangsläufig über sehr viel Platz auf dem heimischen Schreibtisch verfügen. Genau dort setzt der Hersteller gekonnt an und bietet mit einer klaren Linie ein kompakt gehaltenes Produkt an, welches dennoch nicht über einen Mangel an Ausstattung klagen muss. Die schon fast standardisierten Medien-Funktionen wurden auf den Tasten F5 bis F12 implementiert. Über die hauseigene "Corsair Utility Engine"-Software, kurz CUE, lassen sich Makro-Profile realisieren und sogar jede Taste individuell programmieren. Da die anvisierte Zielgruppe unverkennbar Spieler sind, verfügt Corsairs Schützling über einen sehr umfangreichen Beleuchtungsmodus, der sich wie folgt staffelt:

  • Modus 1: Keine Beleuchtung
  • Modus 2: Alle Tasten inklusive Seitenstreifen sind beleuchtet
  • Modus 3: Nur der Seitenstreifen ist beleuchtet
  • Modus 4: Visier (Spiegelnde Lichtwelle von links nach rechts, anschließend rechts nach links)
  • Modus 5: Regen (Zufällige Wiedergabe von einzeln beleuchteten Tasten)
  • Modus 6: Puls (Alle Tasten sind pulsierend beleuchtet)
  • Modus 7: Welle (Lichtwelle von links nach rechts)
  • Modus 8: Eingabebeleuchtung Einzeltaste (Alle betätigten Tasten leuchten kurz auf)
  • Modus 9: Eingabebeleuchtung Kräuseleffekt (Von betätigter Taste breitet sich eine Lichtwelle an das linke und rechte Ende der Tastatur aus

Die Zusatz-Taste wird lediglich dazu genutzt um die Helligkeit in vier verschiedenen Stufen zu regulieren, denn die Konfiguration des Beleuchtungsmodi wird über die Software realisiert. Aufgrund der oberhalb des Schalters platzierten LED ist die Ausleuchtung der Sonderzeichen ungleichmäßig. Durch den anatomisch geformten Tastenanstieg bedingt, zeigen die oberen Tastanreihen näher zum Anwender als die Unteren. Da die meisten Tastenanschläge auf den mittleren Tastenreihen getätigt werden, bietet diese Anordnung eine optimale Bewegungsfreiheit bei der Bedienung und einen sehr guten Halt auf den Tasten selbst. Die im Zubehör befindlichen konkav angeordneten FPS- und MOBA Tastenkappen verfälschen dabei, wie auf den Bildern zu erkennen, die ursprünglich gewollte Form. Diese wurden jedoch speziell für Spieler entwickelt, und sollen ausschließlich für einen optimierten Halt auf den sehr häufig genutzten Tasten sorgen. Als i-Tüpfelchen auf der Ausstattungsliste wurde dem Gehäuse ein USB-Hub spendiert, der vorbildlich über einen separaten Anschluss am USB-Kabel versorgt wird.

Tastenkappen

Aufgrund der Beleuchtung werden die Tastenkappen vollständig aus transluzentem ABS-Kunststoff gefertigt und die Beschriftung per Lasercut-Verfahren in den Kunststoff geschnitten. Um möglichen Haarrissen im Werkstoff entgegenzuwirken, wurde der Kreuzstempel zusätzlich verstärkt. Die Form ist zylindrisch und die von dem Auftragsfertiger iOne charakteristische, von Corsair verwendete, 6.5 U Leertaste findet auch auf der Strafe weiterhin Anwendung. Die im Zubehör befindlichen Wechselkappen haben eine konkave Anordnung und ein geriffeltes Muster, welches für ein erhöhtes Gripniveau beim Spielen sorgt. Die Leertaste verfügt dabei als einzige von Werk aus über dieses Feature. Der Font der Strafe ist klar und deutlich lesbar, wirkt jedoch etwas zu fett geraten. Daher wirken die Kappen selbst etwas überladen und dezent beschriftete Tasten, wie zum Beispiel [,], [.] oder [–] gehen teilweise unter. Anders als sonst üblich besitzen die Modifier-Tasten keine Zeichen, sondern wurden ausgeschrieben. Die Oberfläche erwies sich zudem während des Tests als sehr schmutzresistent gegen Hautfette.

Schalter

Bei den Tastenmodulen setzt Corsair auf die bewährten und langlebigen Cherry MX-Switches und bietet die Strafe hierzulande neben den Cherry MX-Red zusätzlich mit MX-Blue und MX-Brown Schaltern an. Die rote Ausführung ist eine leichtgängigere Sonderform des Cherry MX-Black und zeichnet sich vor allem durch einen sehr leichten Druckpunkt und eine niedrige Betätigungskraft aus. Daher eignet sich dieser vor allem für Anwender die viel Wert auf einen sehr hohen Komfort beim Spielen legen. Der Weg- und Kräfteverlauf ist daher linear und benötigt eine geringe Betätigungskraft von nur 45 Gramm. Das Auslösen erfolgt nach zwei Millimeter, der Gesamtweg beträgt vier Millimeter. Der Druckpunkt selbst ist nicht spürbar. Für eine höhere Stabilität wurden die großen Tasten zusätzlich mit Cherry-Stabilisatoren ausgestattet.

Abschließend weißen wir gerne auf unsere Erklärseite hin, auf der Sie detaillierte Informationen zu den häufigst verbauten Schaltern erhalten.

Beurteilung des Redakteurs

Die Corsair Strafe ist sehr handlich und ordentlich angelegt, um ein angenehmes Arbeiten und Spielen zu ermöglichen. Die Tasten haben einen gut gewählten Abstand zueinander und sind alle sehr gut zu erreichen. In der Praxis stellte sich die Rutschfestigkeit der Tastatur als ausreichend heraus. Sowohl ohne, als auch mit Nutzung der Verstellfüße, gestaltet sich das Arbeiten an der Tastatur als sehr bequem. Die Verwindungssteifigkeit des Gehäuses hat uns für ihr Gewicht jedoch etwas enttäuscht. Aufgrund des beleuchteten Streifens im Gehäuse, den teilweise etwas großzügig gewählten Spaltmaßen und der erhöhten Staubgefahr durch dem Verarbeiten von Klavierlack, sollte man davon ausgehen, dass der Pflege durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden müsste. Jedoch erwies sich die Schmutzresistenz der gesamten Tastatur während des Tests als gut. Bei den Tastenbetätigungen konnten wir neben einem kurzen Anschlagsgeräusches, vor allem bei den größeren Tasten, auch ein leichtes Nachhallgeräusch feststellen.

Die linearen Cherry MX-Red Switches wurden beim Auslösen aufgrund ihrer geringen Druckkraft von nur 45 Gramm als sehr ausgeprägt und direkt wahrgenommen. Ein doppelter Tastenanschlag lässt sich einfach und schnell umsetzen, auch ein versehentlich ausgelöster doppelter Tastenanschlag lässt sich, mit etwas Übung, während der Eingabe schnell korrigieren, da man dies sehr genau als haptisches Feedback über die Schalter vermittelt bekommt.

Die individuellen Eindrücke über die Schalter sind die subjektiven Erfahrungen des zuständigen Redakteurs und demnach nicht auf andere Anwender übertragbar.

Software

Um den Beleuchtungsmodus und die Makro-Funktionen der Tastatur überhaupt nutzen zu können, muss der Anwender sich die Software selbstständig auf der Website des Herstellers herunterladen. Nach der Installation prüft die "Corsair Utility Engine"-Software nicht nur um welche Hardware es sich genau handelt, es bietet dem Nutzer auch selbständig an, die Firmware zu aktualisieren, sofern sie nicht auf dem aktuellsten Stand sein sollte - was wir sehr löblich finden. Das Programm selbst ist schlicht in Schwarz gehalten und wirkt auf den ersten Blick sehr überladen. Nimmt man sich jedoch etwas Zeit und schaut sich die Funktionen in Ruhe an, zeichnet sie sich als klar und strukturiert heraus, mit der sich alle möglichen Parameter konfigurieren lassen. Unter dem Bereich Zuweisungen bietet sich die Möglichkeit, Makros aufzuzeichnen oder die Tastenbelegung individuell zu verändern, indem man die gewünschte Taste mit einem rechten Mausklick markiert. Nun öffnet sich das Menü, in dessen man die gewünschten Einstellungen vornimmt und sie einem Profil zuordnet, welches der Nutzer im Laufe der Konfiguration erstellt.

Der Beleuchtungsmodi kann unter der Option "Beleuchtung" individualisiert werden. Hier wird der gewünschte Beleuchtungseffekt ausgewählt, oder eine bestimmte Gruppe von Tasten einzeln beleuchtet werden, wie zum Beispiel WASD. Ein nettes Gimmick versteckt sich unterdessen im Bereich "Leistung". Hier erhält der Anwender die Möglichkeit den Gaming-Modus seinen Präferenzen anzupassen. Neben der bekannten Deaktivierung der Windows-Tasten lassen sich unter anderem bestimmte Tastenkombinationen wie Alt + F4 deaktivieren. In den Einstellungen können neben programmspezifischen Parametern auch das Layout der Tastatur sowie die Polling-Rate geändert werden. Zur technischen Umsetzung und Speicherung der anwenderbezogenen Einstellungen dienen ein 32-Bit-ARM-Prozessor und ein Onboard-Speicher, mit dem die Strafe ausgestattet wurde.

Anti-Ghosting und Jamming

Da sich das Prozedere der nachfolgenden Inhalte bei jeder Tastatur gleicht, haben wir uns dazu entschieden hierfür auch eine Erklärseite anzufertigen, welche sich mit den Themen Anti-Ghosting und Jamming, Key Rollover sowie PS2 / USB und Polling-Rate auseinandersetzt. Im folgenden Abschnitt befassen wir uns ausschließlich um die Eigenschaften der getesteten Mecha.

Ghosting nennt man einen Effekt bei dem ein Tastendruck registriert wird, welcher vom Anwender gar nicht ausgeführt wurde. Wenn mehrere im Block liegende Tasten gleichzeitig gedrückt werden und eine benachbarte Taste zusätzlich registriert wird, nennt man diesen Effekt Ghost. Ghosting kommt nur äußerst selten vor und ist daher zu vernachlässigen. Da bei mechanischen Tastaturen im Gegensatz zu den günstigen Rubberdome Pendanten jede Taste ihren eigenen Schalter hat, ist hier Ghosting grundsätzlich sehr unwahrscheinlich. Der Begriff Anti-Ghosting wird sehr gerne von Herstellern als verkaufsförderndes Feature beworben. Anti-Ghosting wird oft mit Key Rollover verwechselt, obwohl beide nichts miteinander zu tun haben.

Key Rollover

Corsair Strafe NKROKey Rollover (KRO) beschreibt die Fähigkeit einer Tastatur, mehrere Tastenanschläge gleichzeitig registrieren zu können. N-Key Rollover (NKRO) beschreibt die Fähigkeit, beliebig viele Tastenbetätigungen gleichzeitig registrieren zu können, was damit das absolute Optimum darstellt. Die meisten mechanischen Tastaturen bieten volles NKRO bei Anschluss über PS/2. Über den USB-Port angeschlossen, bietet ein Großteil der Tastaturen dann zumindest noch 6KRO, was im Alltag mehr als ausreichend ist. In diesem Fall können dann sechs Primär-Tasten gleichzeitig gedrückt werden. Nicht mitgezählt werden die sogenannten Modifier-Tasten.

PS2 / USB und Polling-Rate

In den meisten Fällen hat der Anwender die Möglichkeit seine Tastatur über PS/2 oder USB anzuschließen. PS/2 ist Interrupt-basiert, das heißt, die Tastatur meldet ein Ereignis selbstständig in Echtzeit an den Computer. Dadurch wird ein Interrupt ausgelöst und der Computer kann reagieren. Man spricht dabei von einer aktiven Eingabe. USB funktioniert im Gegenzug dabei im passiven Polling-Modus. Der Computer fragt beim Polling innerhalb eines gewissen Zeitabstands alle angeschlossenen Geräte ab, ob neue Informationen vorliegen. Dieser Zeitabstand ist in der Polling-Rate festgelegt. Dabei legt der Tastaturcontroller in einem Puffer alle anfallenden Ereignisse streng sortiert als ein Interrupt-Paket ab, das in der Größe aber nur über eine bestimmte Menge an Informationen verfügen kann. Um den USB zu einer größeren Menge gleichzeitig übertragbarer Tastaturereignisse zu überreden, werden dem Computer mehrere virtuelle Tastaturen simuliert. Somit ist über den USB zumindest ein annähernd echtes N-Key Rollover theoretisch möglich.

Daniel Figiel meint …

Daniel Figiel

Mit der Strafe nimmt Corsair das mittlere Preissegment unter Beschuss, und das sogar recht erfolgreich. Zwar besticht die Tastatur nicht mit einem besonders günstigen Preis, dieses Manko können wir jedoch getrost bei Seite schieben, denn der Hersteller war noch nie dafür bekannt den Preiseinstieg im anvisierten Segment zu wählen. Das ist auch gar nicht nötig, denn die Summe aus einer umfangreichen Ausstattung und einer guten Verarbeitung ist in Anbetracht des Preises durchaus gelungen. Zwar erwartet den potentiellen Käufer keine Verarbeitungsqualität auf sehr hohem Niveau, denn diese wird durch die durchschnittliche Rutschfestigkeit und Verwindungssteifigkeit bereits im Vorfeld amortisiert. Zu unserem Bedauern fanden wir zusätzlich noch eine leicht hallende Akustik bei der Tastenbetätigung vor.

Auf der anderen Seite besticht die Ausstattung mit einem sehr umfangreichen Beleuchtungsmodi, der mit einer sehr gut umgesetzten Software konfiguriert wird. Makro-Profile, sowie ein individualisierbarer Gaming-Modus, gehen dem Spieler dadurch ebenso leicht von der Hand. Zusätzlich bekommt der Anwender mit einem USB-Hub und zusätzlichen Keycaps ein hohes Maß an Komfort. Mit dem beleuchteten Seitenstreifen und dem Klavierlackfinish an den Seiten, erhält die Optik des Gehäuses außerdem einen innovativen und zeitgemäßen Look, was sie zu einem Highlight auf jedem Schreibtisch werden lässt. Wessen Präferenzen Corsairs neue Wunderwaffe daher erfüllt und wer mit den leichten aber dennoch verschmerzbaren Defiziten bei der Qualität leben kann, wird zukünftig unbesorgt seine Gegner unter Beschuss nehmen können.

  • Positiv
  • Solide Verarbeitung...
  • Sehr guter, individueller Beleuchtungsmodus
  • Große Auswahl an Schalter-Varianten
  • Sehr umfangreiche und komfortabel zu bedienende Software
  • Spezielle Tastenkappen für Spieler
  • Neutral
  • Negativ
  • ...mit Schwächen bei der Verwindungssteifigkeit
  • Akustische Störgeräusche bei Tastenanschlägen
  • Durchschnittliche Rutschfestigkeit

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