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Tech-Review.de

  • Samstag, 08. August 2020
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Arctics Freezer 11 LP

Arctics Freezer 11 LP: Im i3-Test

Einleitung

Mit dem Freezer 7 LP hatte Arctic schon früher einen preiswerten TopBlower für den Sockel 775 veröffentlicht, welcher vor einigen Jahren weiterentwickelt und für die neueren Intel-Sockel kompatibel gemacht wurde. Heraus kam der Freezer 11 LP, der weiterhin eine leise und vor allem kostengünstige Kühllösung für kleine HTPCs bieten soll. Das Besondere an ihm: Mit gerade einmal 12,- € (Stand vom 29.04.2016) ist er für aktuelle Intel-Systeme der günstigste TopBlower auf dem Markt, welcher Kupferheatpipes und eine Kupferkühlfläche bietet. Somit bringt er für den Preis und seinem schlichten Äußeren eine gute Grundausstattung mit. Doch kann er auch von seiner Leistung her überzeugen? Dies wollen wir heute für euch herausfinden und ihn in unserem i3-Test für Kompaktkühler gegen die anderen Kühler im Testfeld antreten lassen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Dieser Kühler wurde auch auf einem i5-6600 getestet. Zum i5-Nachtest: Hier klicken

Verpackung

Wie man auf den ersten Blick feststellt, wirkt sich der günstige Preis auch auf die Verpackung des Kühlers aus. Dieser sitzt lediglich in einer dünnen Kunststoffverschalung. Für den normalen Umgang, gepolsterten Versand und die Handhabung ist diese stabil genug und reicht vollkommen aus. Direkte harte Stöße oder ein Sturz sollten aber vermieden werden, da die Verschalung diese nicht gänzlich kompensieren könnte. Hier hätte man noch eine kleine Pufferzone einarbeiten können.

Die Verpackung von vorne

Während von der Vorderseite ein direkter Blick auf den Lüfter ermöglicht wird, sind auf den umliegenden Seiten Daten des enthaltenen Kühlers zu finden, inklusive einiger hervorgehobener Features in sieben verschiedenen Sprachen. Auch die Garantiezeit von ganzen sechs Jahren ist für einen so günstigen Kühler keine Selbstverständlichkeit.

Neben drei Abbildungen des Kühlers und seiner Kühlfläche ist auch ein QR-Code auf der Verpackung zu finden. Durch diesen kann man mithilfe eines Smartphones und entsprechender App direkt auf die Herstellerseite des Kühlers zugreifen. Eine umfangreiche Tabelle mit den technischen Daten ist ebenfalls auf einer Seite vorhanden. Allerdings ist uns aufgefallen, dass die dort eingetragenen Maße des Kühlers falsch angegeben sind. Auf der Herstellerseite findet man aber die korrekten Angaben.

Der Lieferumfang

Der Inhalt der Verpackung konzentriert sich nur auf das Wesentliche. Da der Freezer 11 LP nur für Intel-Sockel konzipiert und nicht für AMD-Sockel vorgesehen ist, befindet sich auch nur eine solche Montagehalterung im Lieferumfang. Neben dieser sind noch vier Pushpins mit ihren Arretierungen und vier Montageschrauben enthalten. Der Lüfter ist auf dem Kühler ab Werk vormontiert, ebenso wurde auf der Kupferkühlfläche eine MX4-Wärmeleitpaste aufgetragen. Eine weitere Kunststoffabdeckung separiert das Zubehör, um ein Verschmieren der Wärmeleitpaste zu vermeiden. Für die Montage wird keine Backplate benötigt, auch auf die Beigabe einer zusätzlichen Wärmeleitpaste ist verzichtet worden. In der Anleitung findet man so gut wie keinen Text, diese enthält aber sehr deutliche und verständliche Abbildungen, sodass selbst ein Anfänger keine Probleme mit der Montage haben sollte.

Zum Lieferumfang gehören:

  • 1x Montagehalterung für Intel-Sockel 775 / 1150 / 1151 / 1155 / 1156
  • 4x Pushpins
  • 4x Arretierungen für die Pushpins
  • 4x Montageschrauben
  • 4x Montage-Muttern
  • 1x Anleitung
Der Lieferumfang des Kühlers

Technische Details

Mit seiner Bauhöhe von 53 mm ist er rund acht Millimeter höher als der Intel-Boxed und somit grundlegend niedrig genug für die meisten HTPC-Gehäuse. Allerdings ist er mit seiner Länge und Breite von 115 x 106 mm etwas größer als seine anderen flachen Artgenossen. Der ab Werk vormontierte 92 mm-Lüfter wird durch Haltenasen des Lüfterrahmens schraubenlos an den Kühlrippen befestigt. Die Sonderform des Lüfters verhindert einen einfachen Wechsel zu einem alternativen Standard-Model. Das liegt auch daran, dass der Lüfterrahmen gleichzeitig ein Bestandteil der eigentlichen Montage darstellt. Allerdings bekommt man von Arctic im Falle eines Ausfalls oder Defekts problemlos einen passenden Ersatzlüfter. Durch seinen 4-Pin-Anschluss soll er eine PWM-gesteuerte Drehzahl von ~900 bis ~2000 U/min liefern und den Prozessor kühl halten.

Ein Blick auf den Kühler mit seinem Lüfter

Die Kühlfläche sowie die beiden sechs Millimeter dicken Heatpipes bestehen aus Kupfer und sollen die Abwärme von bis zu 100 Watt TDP ableiten können. Diese verlaufen von der verlöteten Kühlfläche nach oben durch die Aluminiumlamellen.

Die Unterseite des Freezers und seine Kühlfläche

Während die unteren Enden der Heatpipes schön abgerundet wurden, sieht es an den oberen Enden anders aus – hier sind die Enden einfach nur grob abgetrennt. Ein Makel, wenn auch nur ein optischer, der nicht zwingend hätte sein müssen. Auf eine Vernickelung der Kühlfläche oder des restlichen Kühlers wurde zu Gunsten des Preises verzichtet, dennoch ist die Bodenplatte sauber gefräst und die MX4-Wärmeleitpaste ordentlich aufgetragen.

Für den günstigen Preis ist der Freezer 11 LP an sich ordentlich gefertigt. Die Kühllamellen sind stabil genug und nicht scharfkantig, allerdings haben wir einen Makel bei unserem Modell feststellen können. Für eine höhere Stabilität der Kühllamellen wurden diese auf der Unterseite miteinander verzahnt. Die letzte Verzahnung waren auf beiden Seiten aber nicht komplett umgelegt, wodurch diese absteht.

Kleine, überstehende Verzahnung

Zwar war diese Stelle bei uns nicht scharf genug um sich zu schneiden, aber dennoch könnte es unangenehm sein wenn man daran hängen bleibt.

Hersteller Arctic
Modellname
Freezer 11 LP
Modell-Nr. -/-
Sockel-Kompatibilität Intel-Sockel: 775 / 1150 / 1151 /1155 / 1156
Gesamtmaße 115 x 106 x 53 mm
Gesamtgewicht 255 g
TDP 100 W
Materialien Heatpipes und Kühlfläche aus Kupfer
Alu-Kühllamellen

Montage des Kühlers

Als erstes werden die beiden Montagehalterung auf dem Mainboard montiert. Um diesen Schritt zu vereinfachen, sollten diese nacheinander montiert werden. Hierzu legt man die Halterung über die Montagelöcher des Mainboards und fixiert diese mit den Pushpins. Dabei muss man darauf achten, dass diese komplett hineingesteckt werden und auf der Halterung aufliegen. Als nächstes werden die Arretierungen in die Pushpins gesteckt, welche diese auf der Rückseite des Mainboards auseinander drücken und somit stabil in Position halten. Ganz so einfach war dies aber nicht, sie haben von den Maßen her zwar einwandfrei gepasst, gingen aber etwas schwergängig rein. In der Anleitung des Herstellers wird empfohlen, diese vorsichtig mithilfe einer Zange in die Pushpins zu stecken. Wir empfehlen für diesen Vorgang, eventuell verbaute RAM-Riegel zu entfernen und die Montage lieber außerhalb des Gehäuses zu tätigen, um mit der anderen Hand von der Rückseite dagegen drücken zu können.

Eingerasteter Pushpin zur Befestigung

In unserem Fall war die Montagehalterung so nah an unserem ersten RAM-Slot, dass er diesen leicht berührte. Dennoch passten die Pushpins einwandfrei in die Halterung. Ob es hier zu Problemen kommen kann, werden wir nach der fertigen Montage sehen. Ist diese geschafft, haben wir den schwierigsten Schritt schon hinter uns. Als nächstes werden die Montageschrauben in die vorgesehenen Löcher im Lüfterrahmen gesteckt. Somit kann man den Kühler präzise über der sauberen CPU positionieren und dann vorsichtig auf dieser aufsetzen, während sich die Schrauben in die Löcher der Montagehalterung setzen. Liegt der Kühler auf der CPU auf, werden die Schrauben mithilfe eines Schraubendrehers abwechselnd über Kreuz gleichmäßig festgezogen.

Die Befestigungsschraube auf der Oberseite des Mainboards

Die Schrauben haben eine begrenzte Gewindelänge und somit einen Endpunkt, wodurch ein zu festes Anziehen der Schrauben unterbunden wird.

Mit seinen Außenmaßen geizt der Freezer 11 LP nicht wirklich, was leider auch ein eventuelles Problem mit sich bringt. Wie wir oben schon vermerkten, lag die Montagehalterung sehr nah am RAM-Slot. Bei uns ragte der fertig montierte Kühler demnach über den ersten RAM-Slot, sodass dieser nicht genutzt werden konnte. Zwar gibt es auch Low-Profil RAM, welche nur halb so hoch sind wie die standardmäßige Ausführung, allerdings müsste man sich diese schon im Voraus besorgen und möglichst vor der Kühlermontage in den Slot stecken. Beim zweiten Slot gibt es hingegen keine Einschränkungen. Wer sowieso nur einen Riegel nutzt, kann darüber eventuell hinwegsehen. Bei größeren Mainboards (mATX, ATX) sollte dieses Problem nicht bestehen, da hier der Abstand zwischen CPU-Sockel und RAM-Slots in den meisten Fällen weiter auseinander liegt.

Bei manchen Boards kann es zur Einschränkung des ersten RAM-Slots kommen

Grundlegende Information und Philosophie bezüglich des Testsystems

Auf diesem i3-System werden wir uns überwiegend mit Kühlern beschäftigen, die für HTPCs (Home Theater Personal Computer) und kleinen Gaming-Cubes von Interesse sind und sich somit speziell für kleinere Gehäuse eignen. Darunter gehören Kühler, die eine Höhe von maximal 100 mm nicht überschreiten.

Aber nicht nur neue Kühler werden getestet! Auch auf diverse ältere Kühler, die eventuell in Vergessenheit geraten sind, werfen wir nochmal einen Blick. Somit entdeckt man vielleicht das ein oder andere interessante Modell erneut, der für das eigene, neue Multimedia-System interessant sein könnte.

Testverfahren

Als Testverfahren zur Temperaturmessung haben wir uns zwei Lastszenarien ausgesucht:
Szenario 1: Konvertieren eines Films mit "xMedia Recode" in ein anderes Format. Dies ist ein Szenario, welches einem PC mit hoher, aber realistischer CPU-Auslastung entspricht. Dabei werden ebenfalls realistische Temperaturen unter starker Last erreicht, die der Kühler bewältigen muss.

Szenario 2: CPU-Auslastung mit Prime95 (Small FFTs). Hierbei wird eine eher unrealistische, sehr hohe Temperatur erreicht, die bei einer normalen Nutzung des Systems nicht zustande kommt.

Die Lautstärke des Kühlers wird mit einem Schallpegel-Messgerät ermittelt. Hierbei messen wir die Lautstärke bei 100%, 75%, 50% sowie bei der minimal möglichen Drehzahl des Lüfters. Die Messung erfolgt in einem Abstand von 50 cm über dem Kühler. Um möglichst alle Geräuschquellen bei den Lautstärke-Messungen zu vermeiden, nutzen wir ein passives Netzteil und eine SSD-Festplatte. Bei allen Messungen liegt das Mainboard mit Gummi-Abstandhaltern entkoppelt frei auf dem Tisch, ohne weiteren Nebenlüfter. Die umgebende Raumtemperatur des nicht schalldichten Raums beträgt ~23°C. Alle Kühler werden mit der selben Wärmeleitpaste (Noctua NT-H1) betrieben.

Das Testsystem

Als Testsystem kommen folgende Komponenten zum Einsatz:

Netzteil Fortron Aurum Xilenser 500 W (passiv)
Mainboard Asus Z170I Pro Gaming
Prozessor Intel i3-6100 (2x 3.7 GHz)*
Grafikkarte iGPU
Arbeitsspeicher Kingston HyperX Savage 8 GB (2800 MHz)
Festplatte / SSD M.2 SanDisk Z400s 128 GB
Betriebssystem Windows 10 Pro. (64 bit)
Asus-Software zur Lüftersteuerung
AI Suite 3
Schallpegel-Messgerät Voltcraft SL100
* Hinweis zur CPU: Unser i3-6100 weist unter Volllast bei Prime95 eine Vcore-Spannung von durchschnittlich 1.218 Volt auf, was für einen Skylake-i3 recht hoch ist. Allerdings haben wir diesen, vom Mainboard selbst bestimmten Wert, zu Gunsten der Transparenz unverändert gelassen.

Drehzahlen

Beginnen wir mit den Drehzahlen des mitgelieferten Lüfters und seiner Lautstärke. Bei diesem Test ließen wir den Freezer 11 LP gegen die bisherigen Kontrahenten unserer Testreihe antreten, die wir im Voraus schon auf diesem System getestet hatten. Die Kühler traten im "PWM-Mode" gegeneinander an, wobei die Lüfterdrehzahlen mit der "AI Suite 3"-Software von Asus ermittelt und gesteuert wurden. Dabei haben wir die Kühler mit verschiedenen Drehzahlen laufen lassen und die Lautstärken sowie die Temperaturen in den zwei Belastungs-Szenarien gemessen.

Allgemeiner Hinweis: Im normalen Nutzungsbetrieb erreichen die Lüfter von CPU-Kühlern nie den Drehzahlbereich von 100%.

Der erste Blick auf die Diagramme zeigt uns, dass die Drehzahlen gegenüber selbigen der Kontrahenten mehr im mittleren und unteren Bereich liegen. Merkbar ist hier schon die geringere Geräuschentwicklung, weshalb wir auf die Lautstärkemessungen gespannt sind. Auf der niedrigsten Stufe konnten wir den Lüfter sogar auf 640 Umdrehungen drosseln, womit er der bisher langsamste Lüfter in unserer Testreihe ist. Der Cryorig C7 liegt fast auf demselben Wert, wodurch er praktisch unhörbar wurde. Wir sind gespannt, ob der Freezer 11 LP ebenfalls diesen Marke erreichen kann.

Lautstärke

Nun betrachten wir die Geräuschentwicklung des Lüfters. Diese haben wir mit einem Schallpegel-Messgerät gemessen, wobei der Messpunkt in einer Entfernung von 50 cm über dem offen liegenden Mainboard lag.

Vorab eine kleine Definition zur besseren Einordnung:

Bis 32,9 db(A) Unhörbar leise bis sehr leise
Von 33,0 bis 34,9 db(A) Leise bis leicht hörbar
Von 35,0 bis 39,9 db(A) Hörbar bis deutlich hörbar, die Komponente sollte aus einem
geschlossenen Gehäuse herauszuhören sein
Ab 40 db(A) Störend laut

Der Freezer 11 LP profitierte von seinen kleineren Drehzahlen des Lüfters, wodurch die Geräuschentwicklungen in einem angenehmen Bereich blieben. Wie alle Lüfter war er im Drehzahlbereich von 100 % gut hörbar, allerdings weit weniger als die meisten Konkurrenten und somit gab er hier ein besseres Bild von sich ab. Auch das Rauschen des Lüfters lag nicht unangenehm im Ohr. Während man ihn bei 75 % vermutlich noch leise aus einem Gehäuse wahrnehmen könnte, lag er bei 50 % bei sehr angenehmen 34,2 Dezibel und wäre somit im Normalfall kaum mehr heraus zu hören. Bei seiner kleinsten Drehzahl von 640 Umdrehungen war er wie erwartet so leise, dass er unter den möglichen Messwert fiel, den der Redakteur messen konnte. Auf der nächsten Seite werden wir sehen, wie sich die Drehzahlen auf die Temperaturen auswirken.

Temperaturen unter Last - Szenario 1

Dieser Kühler wurde auch auf einem i5-6600 getestet. Zum i5-Nachtest: Hier klicken

Nun kommen wir zu den interessantesten Teilen unseres Tests, die Temperaturen unter Auslastungen der CPU. Wir starten als erstes mit Szenario 1, die Temperaturentwicklung beim Konvertieren von Medien.

Die Messwerte des Freezer 11 LP lagen bei unseren Tests mit einer hohen und dauerhaften CPU-Auslastung in einem guten sowie unbedenklichen Bereich, was er mit seinem laufruhigen Lüfter sogar bei geringer Geräuschentwicklung erreichte. Seine Kontrahenten liegen zwar minimal vor ihm, allerdings arbeitet sein Lüfter auch bedeutend leiser. Bei normalen Tätigkeiten wird er wohl nur selten wahrnehmbar sein.

Temperaturen unter Last - Szenario 2

Kommen wir nun zum Szenario 2, der Temperaturentwicklung beim Prime95-Small FFTs, was somit einen der härtesten (wenn auch unrealistischen) Tests für einen Kühler darstellt.

Hier lag der Freezer 11 LP, bedingt durch seinen langsameren Lüfter, etwas weiter hinten und auf dem Niveau der Intel Standardkühler. Bei einer so hohen und unrealistischen Belastung ist dies bei einem langsamen Lüfter verständlich, weshalb man hier nicht bei den niedrigen Drehstufen verweilen sollte.

Johannes Wehner meint …

Johannes Wehner

Arctics TopBlower ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, kann aber immer noch mit seiner Leistung überzeugen. Der Freezer 11 LP zeigt uns mit Leichtigkeit, dass eine gute Kühlung und ein leiser Betrieb nicht teuer sein muss. Mit seinem geringen Preis von gerade mal 12,- € (Stand vom 29.04.2016 auf Geizhals.de) besitzt er eine gute Grundausstattung und ist für aktuelle Intel-Systeme der günstigste TopBlower auf dem Markt, der eine Kupferkühlfläche und Kupferheatpipes bieten kann. Die Geräuschentwicklung wird durch den leisen Lüfter sehr niedrig gehalten und lässt sich bei geringer Belastung weit runter regeln, was ihn außerhalb eines Gehäuses unhörbar werden lässt. Auch eine Garantiezeit von sechs Jahren ist für einen so günstigen Kühler keine Selbstverständlichkeit. Die Montage ist einfach gehalten und lässt sich durch die gut bebilderte Anleitung ebenfalls von Anfängern schnell umsetzen, auch wenn die Arretierungen der Pushpins etwas leichtgängiger hätten sein dürfen. Der günstige Preis bringt aber nicht nur Positives mit sich. Die Verpackung ist sehr minimalistisch, wodurch der Kühler mäßig geschützt ist. Auch bei der Verbindung der Kühllamellen hätten zwei abstehende Kanten vermieden und die Enden der Kupferheatpipes sauberer abgetrennt werden können. Dies sind aber letztendlich nur optische Makel, welche die Leistung des Kühlers nicht beeinflussen. Weniger vorteilhaft ist die Einschränkung des ersten RAM-Slots mancher mITX-Boards sowie solcher, deren CPU-Sockel sehr nahe am ersten RAM-Slot liegen, welchen er dann durch seine leichte Überbreite blockieren könnte.

  • Positiv
  • Preis
  • Garantiezeit
  • Einfache Montage
  • Gute Kühlleistung
  • Bei kleineren Drehzahlen lautlos
  • Auch bei höheren Drehzahlen nicht aufdringlich
  • Neutral
  • Negativ
  • Pushpins könnten etwas leichtgängiger sein
  • Kleinere optische Makel (betrifft nicht die Leistung des Kühlers)
  • Mäßige Verpackung
  • Einschränkung des ersten RAM-Slots mancher Mainboards

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