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  • Sonntag, 09. August 2020
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Xtrfy XG-M2 und XGP1-M3 im Test

Xtrfy XG-M2 und XGP1-M3 im Test: Spielen wie die Profis?

Einleitung

Um in einem zünftigen Multiplayergefecht erfolgreich bestehen zu können, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Der Wichtigste ist ohne Zweifel das eigene Können und ein hohes Verständnis für das Spiel selbst. Auch muss die verwendete Hardware sowie die Internetverbindung alle Anforderungen erfüllen, um sich überhaupt mit anderen Menschen messen zu können. Für den Erfolg sind neben der Erfahrung selbst, ein hohes Maß an Präzision nötig, um langfristig am Geschehen teilnehmen zu können. Das bringt uns zu den Peripheriegeräten, denn man muss seine Gegner so früh wie möglich hören, und sehr genaue Bewegungen auf den Monitor zaubern.

Der im letzten Jahr gegründete Hersteller Xtrfy hat sich der Entwicklung von Eingabegeräten verschrieben, die alle Vorzüge vereinen soll, welche über viele Jahre hinweg im professionellen E-Sport herauskristallisiert wurden. Um dies zu realisieren, arbeitet man sehr eng mit dem international erfolgreichen Clan "NiP" (Ninjas in Pyjamas) zusammen. Die Pro-Gamer selbst spielen auch mit dem 64,90 Euro teuren Erstlingswerk, welcher sich im heutigen Test beweisen möchte. Und da ein Nager natürlich auch ein passendes zu Hause braucht, schauen wir uns das hauseigene XGP1-M3 Mauspad gleich einmal mit an.

Viel Spaß beim Lesen!

Lieferumfang

Das Erstlingswerk aus dem Hause Xtrfy erreicht uns in einer Schwarz-Gelb und kompakt gehaltenen Verpackung, die auf der Vorderseite neben der Maus selbst das aktuelle Line-Up der Ninjas In Pyjamas präsentiert. Auf der Rückseite werden wir nochmals von dem Nager begrüßt, der dieses Mal die technischen Daten für den Anwender parat hält, welche definitiv Lust auf mehr machen. Ansonsten wirkt der Karton recht spartanisch und teilweise noch unbeholfen gestaltet. Die Bilder sind manchmal viel zu klein für die Abmessungen der Außenseite. Das verwendete Material wirkt ziemlich dünn und ist auf der Unterseite recht instabil. An dieser Stelle können wir jedoch Entwarnung geben, denn die innere Kunststoffverschalung ist stabil genug, damit die Maus gut geschützt ist. Ein Klappfenster, um die XG-M2 vorab in Augenschein nehmen zu können, wurde zwar auch integriert, das Gefühl ein waschechtes Premium-Produkt vor sich zu haben, möchte sich bis jetzt aber noch nicht so recht einstellen.

Durch die durchsichtige Plastikhülle, welche die Maus auf dem Transportweg bis zu Letzt zuverlässig geschützt hat, können wir immerhin einen ersten Blick auf das Testexemplar werfen. Der Lieferumfang wird lediglich durch einen Aufkleber und eine Werbebroschüre erweitert. Hier wäre ein zusätzlicher Satz Mausfüße für den Ersatz sehr sinnvoll gewesen, da sie vor allem für den professionellen Einsatz gebaut wurde. Demnach nutzen sich letztere durch die überdurchschnittlich hohe Verwendung viel schneller ab als beim gelegentlichen Spielen. Gerade in Anbetracht des Preises sollte man hier im Sinne des Käufers dringend über eine Zugabe bei zukünftigen Produkten nachdenken. An einigen Stellen merkt man dann doch, dass der Hersteller noch neu in der Szene ist.

XG-M2 Lieferumfang

Technische Daten

Abmessungen (L x B x H): 120 mm x 65 mm x 42 mm
Ergonomie: Rechtshänder
Sensor: PixArt PMW 3310
Auflösung: 4000 DPI
(400/800/1600/3200/4000)
Polling-Rate: 1000 Hz
(125/500/1000)
Lift-Off-Distance: 1.5 mm - 1.8 mm
Tasten: 2 Haupttasten (Omron)
2 Daumentasten
2 DPI-Schalter
1 Scrollrad (2-Wege)
Gewicht: 112 g
Kabel: 2 m, USB 2.0
Beleuchtung: Gelb
Besonderheiten: -
Preis: 64.90 Euro
Preisvergleich: Geizhals Deutschland

Maus im Detail

Beim Auspacken der Maus merkt man sofort eine spezielle Gummibeschichtung auf den Haupttasten, die dem Anwender möglichst viel Grip bieten soll. Wir sind gespannt wie sich das Coating (Gummierte Beschichtung der Oberfläche) in unserem Praxistest schlagen wird. Unter den Tasten selbst wurden altbewährte Mikroschalter aus dem Hause Omron verbaut, die den Grundstein für den sehr hohen Qualitätsanspruch legen sollen. Die Seiten des Gehäuses wurden ebenfalls mit einer Beschichtung versehen, die zusätzlich mit einem Linienmuster ausgestattet ist. Dies soll verhindern, dass man bei schnellen Bewegungen nicht versehentlich verrutscht. Die Daumentasten selbst haben Noppen spendiert bekommen, welches den Eindruck verstärkt, dass viel Wert auf einen sehr guten Halt gelegt wird. Der Fokus bei den verwendeten Oberflächen liegt ganz klar auf ein optimales Handling, und sehr viel Grip.

Auf der Unterseite findet sich der PixArt PMW 3310 LED-Sensor, dessen Abtastrate bis zu 4000 DPI beträgt. Ab Werk leistet der Sensor sogar eine Auflösung von 5000 DPI, das Einsatzgebiet deckt jedoch hauptsächlich Ego-Shooter, ab welche meist mit einem sehr niedrigen Wert von 400 bis 800 DPI gespielt werden. Die Lift-Off-Distance fällt mit 1,5 bis 1,8 Millimeter sehr gering aus. Sie markiert den Abstand zwischen dem Nager und der Oberfläche, die nötig ist, um keine Bewegung mehr registrieren zu können. So kann die Position auf dem Mauspad komfortabel geändert werden, ohne eine Bewegung auf dem Monitor selbst auszuführen. Auch auf Angle Snapping (Pfadbegradigung) sowie Acceleration (Zeigerbeschleunigung) verzichtet der Sensor vollständig, da die Bewegungen besonders beim Spielen exakt wiedergegeben werden sollen. Wenn diese nämlich begradigt oder beschleunigt werden, ist das besonders für das Aiming (Zielen) in FPS Shootern von sehr großem Nachteil, da der Weg, welcher mit der Maus zurückgelegt wurde, nicht mehr komplett identisch ist. Darunter leidet dann auch das Spielgefühl, da sich die Steuerung schlichtweg verfälscht anfühlt. Die Sensitivität lässt sich on-the-fly über die zwei DPI-Schalter konfigurieren die unterhalb des Scrollrads montiert wurden. Die Maus wird Treiberlos bedient, daher kann die Abtastrate leider nicht gänzlich individualisiert werden. Die Einstellungen decken unserer Meinung nach jedoch alle Präferenzen sehr gut ab. Um überhaupt erkennen zu können, welcher Wert aktuell eingestellt ist, wurden die Tasten mit einer separaten Beleuchtung ausgestattet:

  • Rot - 400 DPI
  • Grün - 800 DPI
  • Blau - 1600 DPI
  • Rosa - 3200 DPI
  • Türkis - 4000 DPI

Die Polling-Rate lässt sich über einen Regler einstellen, welcher sich neben dem Sensor auf der Unterseite der Maus befindet. Zur Auswahl stehen 125, 500 und 1000 Hertz. Bis auf die zwei großen Mausfüße weist der Boden zum Großteil ein Wabenmuster auf. Das sieht nicht nur sehr schick aus, die sechs Seiten des Musters sind sehr glatt und sollten der Gleitfähigkeit einen zusätzlichen Schub verleihen. Die Form des Nagers ist zwar symmetrisch, an ihr werden sich jedoch nur Rechtshänder erfreuen dürfen, da die Daumentasten nur auf der linken Seite installiert wurden. Aufgrund ihrer relativ geringen Abmessungen eignet sie sich für normal gebaute- und kleinere Hände. Durch ihre klassische Form bietet sie sich als universellen Allrounder für alle drei Griffhaltungen an, die mit ihren 112 Gramm Gewicht längst nicht mehr zu den leichtesten Gaming-Mäusen gehört. Dem Mausrad wurde ebenfalls eine Gummierung zur besseren Haftung spendiert, und auch der beleuchtete Zierstreifen ist selbst ohne Stromversorgung ein Blickfang geworden. Farbenfroh wird es erst, wenn der Käufer sein neues Haustier an einem USB 2.0 Slot angeschlossen hat, denn als optisches Highlight setzt die XM-G2 mit einer gelben Beleuchtung ihre Akzente. Neben dem "Xtrfy" Schriftzug auf dem Mausrücken, wird auch die Mitte des Mausrades ausgeleuchtet. Die beiden Daumentasten werden als weiteren Eyecatcher zusätzlich umleuchtet, abschalten lässt sich das Spektakel allerdings nicht. Mehr zu der Beleuchtung erfahrt ihr im späteren Praxistest.

Das Kabel ist mit seinen zwei Metern ausreichend lang dimensioniert und mit einem blickdichten und hochwertigen Sleeve versehen worden, welches sich farblich an dem Eingabegerät orientiert. Um vor Korrosion zu schützen wurde der Kontakt zusätzlich vergoldet. Alle Spaltmaße sind sauber verarbeitet und lassen keinerlei Anlass zur Kritik. Die Verarbeitung ist hervorragend, nichts klappert oder wackelt und wirkt wie aus einem Guss. Sehr gut!

Mauspad im Detail

Um noch mehr Leistung aus ihrer Gaming-Maus herauszuholen, verwenden sehr viele Spieler Mauspads, die dem Sensor die Arbeit so leicht wie möglich gestalten und natürlich den persönlichen Präferenzen entsprechen. Aus diesem Grund nutzen wir heute die Gelegenheit, das XGP1-M3 aus gleichem Hause ebenfalls genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Vergleich zur XG-M2 wirkt die Verpackung jedenfalls robuster, obwohl sie scheinbar aus genau dem gleichen Material besteht. Letztere ist auch wieder in der schwarz-gelben Farbkombination gehalten und auch eine Abbildung können wir auf ihr finden. Diese verrät uns zugleich das Design, welches sich durch einen weißen "Xtrfy" Schriftzug, sowie einem farblichen Akzent in der unteren rechten Ecke vom Rest des sonst komplett in Schwarz gehaltenen Zuhauses des Nagers abhebt. Da es sich bei unserem Testsample um die orangene Version handelt, findet sich im unteren Bereich eine gleichfarbige Banderole welche die Farbgebung verrät. Darüber befindet sich ein kleiner Ausschnitt, um sich im Voraus über die Beschaffenheit des Pads informieren zu können. Der ambitionierte Gamer möchte schließlich nicht die berühmte Katze im Sack erwerben.

Als Bonus ist noch ein Aufkleber in der Verpackung untergebracht. Die Abmessungen von 320 Millimeter in der Breite und 270 Millimeter in der Höhe bieten ausreichend Platz für ausladende Bewegungen und sind daher ideal für alle Abtastraten ausgelegt. Wem das Muster nicht bunt genug ist oder einfach einen größeren Untergrund bevorzugt, dem bietet Xtrfy eine Vielzahl von Designs und eine größere Variante (460 mm x 400 mm, verschiedene Höhen von zwei bis vier Millimeter) an, die alle aus dem gleichen Material bestehen. Die Höhe ist mit drei Millimeter ebenfalls immer identisch, welche sehr gering ausfällt um einen gleitenden Übergang für den Arm auf dem Schreibtisch zu realisieren. Die hochwertige und fein gewebte Stoff-Matrix-Oberfläche bietet eine hohe Gleitfähigkeit und Präzision, welche die optimalen Eigenschaften für moderne LED- und Lasersensoren vereint und demnach für beide Arten kompatibel ist. Um die Lebensdauer zu erhöhen wurden die Kanten vorsorglich miteinander vernäht, was der Strapazierfähigkeit zugutekommt. Die Rückseite besteht aus einer Gummioberfläche und hält das Mauspad auch in hitzigen Situationen sicher in seiner angestammten Position. Zur Pflege lässt sich das XGP1-M3 einfach bei 30 Grad in der Waschmaschine waschen. Ob es im Praxistest auch so Pflegeleicht zu geht? Auf der nächsten Seite wissen wir mehr!

Praxistest

Der Praxistest soll nicht nur Aufschluss darüber geben ob sich die Maus gut zum Spielen eignet, sondern auch wie sie sich im alltäglichen Gebrauch schlägt. Wo liegen ihre Vor- und Nachteile, gibt es eventuell an einigen Stellen Nachholbedarf und gibt es eventuell Alleinstellungsmerkmale, welche die XG-M2 zu einer klaren Empfehlung verhelfen kann? Das erste Mal ausprobiert, liegt der Nager auf Anhieb fast so perfekt wie eine Maßanfertigung in der Hand. Anfangs hatten wir Bedenken, wie sich wohl der Ring- und der kleine Finger denn fühlen würden, da beide Seiten relativ schmal wirkten. Hier können wir zum Glück Entwarnung geben, denn es steht noch ausreichend Platz zur Verfügung um die Finger nicht auf dem Mauspad hin und her schleifen zu müssen. Die Bildbearbeitung sowie die täglichen Office Arbeiten gestalten sich sehr komfortabel und es wirkt fast so, als ob der Nager schon eine halbe Ewigkeit in unseren Diensten steht. Im Vergleich zu der Logitech G500, die aktuell als Referenz dient, ist die mit ihren 112 Gramm sehr leicht, obwohl dies für eine aktuelle Gaming-Maus ein recht hohes Gewicht ist. In Kombination mit den zwei großen Mausfüßen, die wie wir finden leider ziemlich dünn geraten sind, glitt sie ohne ein einziges Mal zu haken oder hängen zu bleiben leicht und geschmeidig über die verwendeten Untergründe (Steelseries QcK und Xtrfy XPG1-M3).

Beim Spielen wird zunehmend das Ändern der Abtastrate interessant, welche schnell über die DPI-Schalter angepasst wird. Zwar kommt man sehr leicht an sie heran, die Position wurde jedoch mit Bedacht gewählt. Ein versehentliches Verstellen ist absolut unmöglich, daher sollte man sich vorher im Klaren darüber sein mit welcher Konfiguration man spielen möchte, da ein nachträgliches Ändern im Gefecht kaum bis gar nicht möglich ist - jedenfalls nicht ohne die Maus zu drehen. Um die Eigenschaften möglichst objektiv bewerten zu können, haben wir im Vorfeld alle Beschleunigungen und Korrekturen bei unserer Referenz deaktiviert. Nachdem man sich in unzähligen Stunden an das Handling gewöhnt hatte, war es endlich soweit, die XG-M2 durfte ihr Können endlich unter Beweis stellen. Und wir konnten mit Begeisterung auf Anhieb einen signifikanten Unterschied feststellen, denn bei gleicher Konfiguration verrichtete der Sensor seine Arbeit sehr genau und das Zielen viel uns spürbar leichter als zuvor.

Die Bewegungen verliefen außerdem sehr weich, am Anfang war das ziemlich ungewohnt, mit dem Ergebnis, das Gefühl zu bekommen, man reagiert einfach zu langsam, beziehungsweiße träge. Dieser Umstand legt sich aber schon nach ein paar Stunden und man findet sich auf seinem gewohnten Niveau wieder. Dies spricht ganz klar für die hohe Qualität des Sensors. Auch das Coating empfanden wir als sehr angenehm, denn es konnte Schweißflecken und andere Verschmutzungen zuverlässig unterbinden. Das gummierte Scrollrad hat eine sehr weiche Rasterung, die nur gezielt ausgelöst werden kann und sich gut in die angestrebte Perfektion integriert. Die Tasten verfolgen die gleiche Philosophie, die Eingabe ist akustisch durch ein klares, relatives starkes Klicken deutlich wahrnehmbar aber keinesfalls störend. Im Betrieb leistet sich das Erstlingswerk von Xtrfy keine Schwächen und liefert hervorragende Arbeit ab. Die Beleuchtungsintensität wurde sehr weich abgestimmt, so wird vermieden, eine störende Lichtquelle im äußeren Sichtbereich wahrzunehmen. Zu dunkel ist die Leuchtkraft aber auch nicht, die goldene Mitte hat der Hersteller wie wir finden, mit Bedacht gewählt.

Zum Abschluss haben wir noch einen Oberflächen-Test vorbereitet, um zu ermitteln, wie gut der Sensor auf den verschiedenen Untergründen funktioniert:

  • SteelSeries QcK Mauspad - Sehr gute Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision
  • XGP1-M3 Mauspad - Sehr gute Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision
  • Lackiertes Holz (IKEA Malm Eichenfurnier) - Schlechte Gleiteigenschaft / Hohe Präzision
  • Papier - Mittlere Gleiteigenschaft / Hohe Präzision

Weiter geht es mit dem Mauspad:

Das XPG1-M3 hinterlässt einen ähnlich soliden Eindruck. Die Höhe von vier Millimetern ist niedrig genug um einen fließenden Übergang zum Schreibtisch zu gewährleisten und bietet dem Anwender somit ein hohes Maß an Komfort. Der hochwertige Stoff ließ den Nager sanft über die Oberfläche schweben und die doppelt vernähte Naht setzen die ambitionierten Qualitätsansprüche konsequent um. Die gummierte Rückseite hält das Mauspad perfekt in seiner Ausgangslage, ein versehentliches Verrutschen ist dadurch komplett ausgeschlossen. Als tolles Extra kann die Pflege auch getrost der Waschmaschine überlassen werden. Platz für Kritik müssen wir an dieser Stelle aber doch lassen, wenn auch auf sehr hohem Niveau. Durch die Struktur dauert es im Verhältnis relativ lange bis der Stoff seine endgültige Form annimmt. Dies ist wie so oft lediglich dem Umstand geschuldet, wie das Pad in der Verpackung gelagert wird. Da es eingerollt ist bilden sich mehrere Knicke, die sich erst mit der Zeit wieder legen. Aufgrund des stolzen Preises von 18 Euro sehen wir dieses Manko als kleinen optischen Mangel an, der sich mit etwas Geduld zum Glück in Luft auflösen wird.

Fazit zur XG-M2

Daniel Figiel

Xtrfy feiert mit der XG-M2 einen Einstand der sich sehen lassen kann. Neben der tadellosen Verarbeitung und der hervorragenden Haptik wusste besonders der treiberlose Betrieb zu überzeugen. Gepaart mit dem PixArt PMW 3310 LED-Sensor setzt man die Priorität ganz klar auf Präzision, welche in unserem Test konsequent umgesetzt wurde. Das Coating bietet einen schmutzabweisenden Effekt und sorgte für einen exzellenten Grip in hektischen Situationen. Aufgrund der sinnvoll und stimmig gewählten Beleuchtungsintensität stört diese selbst in dunklen Räumen nicht. Mit den fünf vordefinierten Abtastraten bietet der Nager außerdem genügend Auswahl für die persönlichen Präferenzen. Da die DPI-Schalter während des Spielens etwas umständlich zu erreichen sind, sollte man sich vor Spielbeginn überlegt haben, welchen Modus man denn zu nutzen gedenkt. Das Gewicht ist im Profi-Segment zwar etwas hoch angesiedelt, störte uns aber keineswegs. Nur die recht dünnen Mausfüße passen dann doch nicht so recht in das High-End-Konzept, zumal sich kein Ersatz im Lieferumfang befindet. Anwender mit großen Händen könnten bei der Bedienung in Schwierigkeiten geraten, da die Abmessungen eher gering ausfallen. Nach Möglichkeit empfiehlt sich vor dem Kauf definitiv die Maus probe zu halten. Wir wurden während des Tests vollkommen überzeugt und können das Erstlingswerk mit gutem Gewissen ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

  • Positiv
  • Angenehme Haptik
  • Treiberlose Konfiguration
  • Geringe Lift-Off-Distance
  • Präziser Sensor
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Negativ
  • Geringer Lieferumfang
  • Dünne Mausfüße

Fazit zum XPG1-M3

Daniel Figiel

Das XPG1-M3 setzt den Trend zuverlässig fort. Auch hier gibt es fast keinen Grund Kritik zu äußern. Alles in allem präsentiert man das perfekte Zuhause für den liebgewonnen Nager. Hochwertige Materialien treffen auf eine solide Verarbeitung, kombiniert mit einer sehr guten Rutschfestigkeit. Auch die Auswahl der Farben und Motive wussten zu gefallen und die leichte Pflege macht das Mauspad fast schon perfekt. Einzig der Umstand, dass der Straßenpreis nicht unter der unverbindlichen Preisempfehlung liegt, hat einen faden Beigeschmack, denn die Mitbewerber sind größtenteils für eine ähnliche Leistung ein paar Euro günstiger.

  • Positiv
  • Hochwertige Materialien
  • Pflegeleicht
  • Solide Verarbeitung
  • Negativ
  • Hoher Preis

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