Xerox C325: ein Multifunktions-Drucker für kleine oder mittelständige Büros!
Xerox C325 - ein Drucker für kleine oder mittelständige Büros
Anders als zu Hause im heimischen Umfeld gilt ein Drucker in einem Unternehmen, selbst in kleinen Büros, auch heute noch als absolut unverzichtbar. Dazu muss er neben dem reinen Drucken oft noch viele weitere Aufgaben beherrschen. Hier kommt also nur ein Multifunktionsgerät infrage, welches für die geschäftlichen Rahmenbedingungen ausgelegt ist, das Angebote druckt, unterschriebene Dokumente einscannt oder Unterlagen für Besprechungen kopiert - alles natürlich in schnell und guter Qualität für ein hohes Druckvolumen. Idealerweise lassen sich diese Daten auch direkt im firmeninternen Netzwerk oder der Cloud ablegen und quasi als "i"-Tüpfelchen obendrauf sollte das Ganze für alle Nutzer möglichst einfach zu bedienen sein. Dabei ist ein Drucker selten das auffälligste Gerät im Büro, aber oft das, das am häufigsten genutzt wird und im Idealfall einfach funktioniert, ohne ständig Aufmerksamkeit zu fordern - wie man es leider von den privaten Geräten her kennt, die wieder mal keine schwarze Seite ausdrucken wollen, weil Magenta leer ist ;)
Mit bis zu 33 Seiten pro Minute (bei 5% Deckung), einer echten Druckauflösung von 1.200 × 1.200 dpi sowie integriertem Duplexdruck und Duplexscan bringt der Nachfolger vom C315, der C325, erstmal auf dem Papier alles mit, was man in dieser Klasse auch erwartet. Dazu kommen Gigabit-LAN, WLAN, AirPrint, Mopria und natürlich auch eine Faxfunktion. Rein technisch ist da also erstmal alles mit an Board.
Spannend wird es beim empfohlenen Druckvolumen von bis zu 6.000 Seiten pro Monat. Das zeigt ziemlich gut, wo sich der Drucker von der Nutzung her einordnet. Für den Privatgebrauch mit nur gelegentlichen Ausdrucken lohnt er sich in der Regel nicht, dafür sind sowohl Anschaffung als auch laufende Kosten schlicht zu hoch. Gleichzeitig ist er aber auch kein Gerät für den Dauerbetrieb im Großraumbüro. Der C325 fühlt sich da eher in kleineren Teams oder Betrieben wohl, in denen regelmäßig gearbeitet wird. Und genau da muss er vor allem zuverlässig laufen.
Wir haben uns das Ganze mal genauer angeschaut und zeigen Euch auf den nächsten Seiten, wie der Drucker im Alltag unserer kleinen Redaktion so abschneidet.
Viel Spaß beim Lesen,
Euer Team TRV!
Lieferumfang - es wird schwer!
Schon beim ersten Kontakt wird eines klar: Der Xerox C325 ist kein Leichtgewicht. Auch der Karton fällt entsprechend groß aus und bringt mit seinen stolzen 32 Kilogramm ein echt ordentliches Gewicht auf die Waage. Xerox setzt zwar auf einen stabilen Karton, trotzdem möchte man das schwere Gerät nur ungern alleine aus dem Paket hieven - doch man hat hier mitgedacht: ähnlich wie man es von Geräten der sogenannten „Weißware" kennt, wie etwa Waschmaschinen oder Kühlschränken, wird der Karton nach oben hin abgenommen. Man muss den Drucker also nicht mühsam aus dem Karton heben. Dafür müssen lediglich die seitlichen Transportsicherungen aus Kunststoff gelöst werden und schon kann man die gesamte Verpackung nach oben hin abnehmen, super!
Der Drucker selbst wird innen durch massive Styroporelemente fixiert. Zusätzlich ist das Gerät nochmal in Folie eingeschlagen, um es vor Staub und Kratzern zu schützen. Auffällig sind dann auch die zahlreichen Schutzelemente aus Styropor, die man zum Beispiel zwischen dem Dokumenteneinzug geklemmt hat sowie die vielen Klebestreifen am Gerät selbst. Diese müssen vor der eigentlichen Inbetriebnahme natürlich entfernt werden. All das wirkt im ersten Moment etwas übertrieben, sorgt aber dafür, dass beim Transport nichts verrutscht oder beschädigt wird.
Der Lieferumfang selbst fällt aber sehr überschaubar aus. Neben dem Gerät an sich liegen hier lediglich ein Netzkabel sowie eine Tüte mit sechs - jeweils mehrsprachigen - Schnellstartanleitungen, eine CD mit Treibern als auch ausgedruckte Sicherheitsinformationen bei. Die Starter-Tonerkartuschen sind auch bereits ab Werk im Drucker verbaut, da muss man also schon mal nichts mehr tun.
Technische Daten - was ist drin?
Ein Blick auf die technischen Daten zeigt recht schnell, was man für seine rund 450,- Euro Kaufpreis bekommt. Ein A4-Farb-Multifunktionsgerät, also Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen in einem. Nichts Spektakuläres, aber genau das, was im Büroalltag nun mal gebraucht wird. Xerox beziffert die Leistung des Geräts mit bis zu 33 Seiten pro Minute im Simplex-Druck sowie rund 17 Seiten im Duplexbetrieb in Farbe und Schwarzweiß, damit ist er für typische Aufgaben ausreichend schnell. Die Druckauflösung von 1.200 × 1.200 dpi sollen dafür sorgen, dass Texte sauber dargestellt werden und auch feinere Linien nicht verzerrt gedruckt werden.
Wie wir eingangs schon erwähnt haben, gibt Xerox das empfohlene Druckvolumen mit bis zu 6.000 Seiten pro Monat an. Das ist im Grunde das Verhältnis aus Druckmenge und Verschleiß, auf das der Drucker ausgelegt ist - also der Bereich, in dem Nutzung und Abnutzung sinnvoll zusammenpassen. Weniger zu drucken ist dabei natürlich auch kein Problem.
Beim Funktionsumfang gabs erstmal keine großen Überraschungen: Duplexdruck ist dabei, allerdings nur für DIN A4. Der Dokumentenscanner (ADF) zieht die Blätter automatisch ein und verarbeitet, auf Wunsch, auch beide Seiten in einem Durchgang (Duplexscan). Der Einzug fasst dabei bis zu 60 Blatt Normalpapier, bei dickeren Medien entsprechend weniger. Auch kleinere Formate ab DIN A6 lassen sich hier verarbeiten, was in der Preisklasse nicht immer selbstverständlich ist. Die Dokumente können auch direkt per FAX verschickt werden, ein passendes Anschlusskabel liegt jedoch dem Lieferumfang nicht bei. Alternativ geht das Ganze auch per E-Mail, direkt ins Netzwerk oder eben gespeichert auf einen USB-Stick.
Beim Thema Netzwerk ist auch alles dabei, was man in der Preisklasse erwartet. Gigabit-LAN und WLAN inklusive 5-GHz-Band und WPA3-Verschlüsselung sind vorhanden, dazu kommen Wi-Fi Direct, AirPrint und Mopria. Der Drucker lässt sich vom Einsatzstandort damit doch recht flexibel aufstellen, ohne dass zwingend ein Netzwerkkabel gezogen werden muss.
Beim Papierhandling bleibt das Ganze erstmal überschaubar. Die Standardkassette im Gerät fasst 250 Blatt, zusätzlich gibt es vorne noch einen Einzelblatteinzug. Bei der Grammatur, also der Dicke der Blätter, sind hier bis zu 216 g/m² möglich, was ein guter Wert ist. Für den normalen Büroalltag reicht die Papiermenge in der Regel auch absolut aus. Wer aber mehr braucht, kann über eine optional erhältliche, zusätzliche Kassette auf bis zu 901 Blatt aufstocken, muss dafür aber auch nochmal extra investieren.
Beim Toner setzt Xerox auf ein klassisches System mit vier getrennten Tonerkartuschen für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Die Standardreichweiten liegen bei etwa 2.200 Seiten für Schwarz und rund je 1.800 Seiten pro Farbe. Mit größeren XL oder High-Capacity-Kartuschen geht mit 8000 Seiten für Schwarz und 5500 für Farbe nochmal deutlich mehr, sie schlagen je Kartusche aber auch mit rund 260 Euro (inkl. MwSt.) ein ordentliches Loch in die Kasse. Die verbaute Bildtrommel ist auf etwa 125.000 Seiten ausgelegt und sollte damit beim Thema "Wartung" eher selten fällig sein.
Zum Schluss noch der Blick auf den Speicher. Fest verbaut sind 8 GB eMMC-Flash sowie 2 GB Arbeitsspeicher. Erweiterbar ist das Ganze nach unseren Informationen leider nicht, für typische Druckaufträge reicht es aber problemlos aus.
Drucker im Detail
Der Xerox C325 präsentiert sich auf den ersten Blick optisch vom Aufbau eben wie ein klassischer Bürodrucker. Oben sitzt der Dokumenteneinzug, darunter der Flachbettscanner, gefolgt vom Blattauswurf und dem „dicken Bauch“ mit der dahinter versteckten Technik sowie der Papierkassette am Boden.
Anders, oder im Büro eher selten zu sehen, ist hier jedoch die Farbgestaltung des Geräts, und das ist durchaus positiv gemeint. Der Drucker kommt nämlich in einer Kombination aus hellem Grau und einem mittig platzierten, kräftigen Blau daher. Dieses „Blau“ ist allerdings etwas speziell, denn laut Recherche könnte es sich auch um ein anthrazitfarbenes Grau mit kühlem Farbstich handeln, das je nach Lichteinfall leicht bläulich wirkt. Wir waren uns da selbst nicht ganz einig, denn egal wen wir gefragt haben, die meisten haben darin einfach ein kontraststarkes, dunkles Blau gesehen. Also nennen wir es an der Stelle auch genau so :).
Zunächst schauten wir uns mal den sogenannten automatischen Dokumentenscanner, kurz ADF, an. Hier lassen sich gleich mehrere Blätter als Stapel hineinlegen, welche dann im Duplexverfahren vollautomatisch eingezogen und auch gleichzeitig von beiden Seiten gescannt werden können. Mithilfe der verschiedenen Schieber fixiert man das eingelegte Dokument sauber in der Mitte, sodass alles ordentlich ausgerichtet wird. Sie sind zwar schön leichtgängig, aber auch nicht zu leicht in ihrer Verstellung, sodass man nicht permanent nachjustieren muss, wenn sich wieder mal ein Blatt versucht querzustellen.
Unter der ADF-Einheit sitzt das 4,3-Zoll beziehungsweise 10,9 cm große Farb-Touchdisplay, welches beim Vorgängermodell, dem Xerox C315, noch auf der linken Seite untergebracht war. An dieser Stelle läuft alles zentral zusammen, denn das Display übernimmt die komplette Bedienung und ersetzt auch gleich etwaige, physische Tasten - jene sucht man im Gegensatz zum 315er vergebens. Für eine gute Ablesbarkeit (zum Beispiel bei Gegenlicht) lässt sich das Display auch noch aufklappen und in seiner Neigung verstellen. Die Rasterung ist dabei angenehm straff, sodass die gewählte Position auch wirklich hält und sich nicht ständig verstellt, wenn man drauf herumtippt. Zur genauen Auflösung des Displays konnten wir leider keine konkreten Angaben finden, gehen aber von einem Bereich um 480 × 272 Pixel aus.
Wenn man den Druckauftrag losschickt, werden die Blätter im Inneren des Geräts mit der Grafikseite nach unten in den sogenannten Auswurfschacht transportiert. Dieser bietet, je nach Grammatur des verwendeten Papiers, eine Kapazität von bis zu 170 Seiten, was für ein normales Büro mehr als ausreichend ist. Es gibt Drucker-Modelle, bei denen sich der Papierstapel bei Bedarf auch nach hinten entnehmen lässt, etwa wenn das Gerät mitten im Raum steht. Auch der C325 ist nach hinten hin offen, allerdings empfinden wir die Entnahme durch den recht weit überstehenden Scanneraufbau eher als umständlich.
Vorne rechts am Gerät befindet sich ein USB-2.0-Port, über den sich Inhalte direkt von einem USB-Stick weiterverarbeiten lassen - etwa zum Drucken, Faxen oder Weiterleiten. Ebenso können gescannte Dokumente direkt auf dem Stick gespeichert werden.
Xerox empfiehlt für die Nutzung das Dateisystem FAT32. Im Test haben wir allerdings auch einen NTFS-formatierten Stick verwendet und konnten keine Einschränkungen feststellen: Dateien ließen sich problemlos lesen und auch wieder abspeichern. Eine offizielle Unterstützung dafür gibt es laut Xerox jedoch nicht.
Frontseitig prangt mittig das Xerox-Logo, darunter ist die sogenannte Papierkassette zu finden. Wie schon gesagt passen hier 250 Blatt hinein und über den Einzeleinzug vorne kann das Gerät mit weiteren Medien bestückt werden. Solche Einzüge sind immer dann besonders praktisch, wenn man kurzweilig mit dickerer Grammatur arbeitet oder ein anderes Papierformat, wie zum Beispiel einen Briefumschlag, nutzen möchte, ohne dafür extra den kompletten Inhalt der Kassette entfernen zu müssen.
Auf der Rückseite sind die Anschlüsse übersichtlich angeordnet. Links befinden sich die USB-Schnittstellen in Form von USB-A und USB-B sowie der gigabitfähige Ethernet-Port für die Netzwerkanbindung. Etwas weiter in Richtung Mitte folgt die obligatorische RJ11-Anschlussbuchse für das optionale Telefonkabel, über das dann die Faxfunktion genutzt wird. Den Stromanschluss findet man dann noch auf der rechten Seite.
Der Flachbettscanner ist erst nach dem Aufklappen des Dokumenteneinzugs zugänglich und für Formate bis zu 335,6 mm x 216 mm (B x L) ausgelegt. Gerade die zusätzliche Länge ist praktisch, wenn auch mal Dokumente gescannt werden sollen, die über das klassische A4-Format minimal hinausgehen.
Zu guter Letzt befindet sich an der rechten Seite des Druckers noch ein kleiner Klinkenanschluss. Darüber ist es möglich sich während des Faxvorgangs die Signaltöne, etwa das Freizeichen, anzuhören.
Nach dem Auspacken ist erstmal nicht viel zutun. Das Einsetzen von einem Toner entfällt, da alle Komponenten bereits ab Werk vorinstalliert sind. Rote Klebebänder verraten jedoch, dass vor der Inbetriebnahme noch einige Transportsicherungen entfernt werden müssen. Dies empfehlen wir auch klar, bevor wir das Gerät ans Netzkabel hängen.
Über den „C325“-Knopf vorne links kann man die vordere Klappe zur Fixier- und Entwicklereinheit öffnen. Im Inneren befindet sich dann eine gut sichtbare, rote Zughilfe, die mit einer ebenfalls roten Kunststoff-Halterung auch am Boden verbunden ist. Diese Einheit muss vollständig herausgezogen werden, da sie die Walzen und Baugruppen während des Transports schützt. Gleiches gilt auch für die Toner. Dafür wird die Klappe auf der rechten Geräteseite geöffnet, hinter der sich die entsprechenden Sicherungen befinden. Leider hatten wir an dieser Stelle kein Foto der noch eingesetzten Transportsicherung gemacht.
Ersteinrichtung, los gehts!
Die Ersteinrichtung des Xerox C325 läuft zunächst angenehm unspektakulär ab. Nach dem Einschalten hört man, wie das Gerät hochfährt und sich aufwärmt. Auf dem 10,9-cm-Touchscreen wird auf dem Startbildschirm die installierte Software-Version angezeigt, bevor nach wenigen Sekunden ein klar strukturierter Einrichtungsassistent startet.
Nachdem man zu Beginn seine Sprache und Region ausgewählt hat, fragt der Assistent direkt im nächsten Schritt, ob die weitere Einrichtung bequem am Handy über die Xerox Easy Assist App erfolgen soll.

Das ist natürlich rein optional, alle Einstellungen können auch direkt am Gerät vorgenommen werden, wenn man kein Handy nutzen möchte. Wir haben das an dieser Stelle aber bejaht und erhalten nach Auswahl des genutzten Smartphone-Betriebssystems einen QR-Code, der direkt zum passenden App-Store und zur Anwendung führt.
Ist die App einmal heruntergeladen und installiert, kann auch schon der Drucker hinzugefügt werden. Dafür wird erneut ein QR-Code am Gerät generiert, der anschließend mit der App abgescannt werden muss, um die Verbindung zwischen beiden Geräten herzustellen.
Die Kommunikation klappte auf Anhieb und auch absolut problemlos, die weitere Einrichtung erfolgt nun über mehrere Slides direkt am Smartphone.
Dann möchte der Assistent die Fax-Funktion einrichten. Dabei wird erneut die eigene Region festgelegt und anschließend die eigenen Daten wie Faxnummer und Anschlussbezeichnung hinterlegt. Zusätzlich kann ausgewählt werden, ob das Gerät Faxe sowohl senden als auch empfangen soll oder lediglich für den Empfang genutzt wird. Natürlich, wenn man kein FAX nutzen möchte, kann man auch diesen Part wieder überspringen.
Im nächsten Schritt folgt die Einrichtung des Admin-Accounts für den Drucker. Der Account ist ab Werk bereits vorhanden und auch notwendig, lässt sich an dieser Stelle aber nochmal individuell anpassen. Über das Adminkonto erhält man Zugriff auf sämtliche Einstellungen - direkt am Gerät, per App oder später über das Webinterface im Browser. So kann unter anderem festgelegt werden, welche Funktionen Gäste nutzen dürfen oder welche Bedienelemente überhaupt auf dem Display angezeigt werden. Auch eine Fernwartung ist darüber möglich. Ein Standardkennwort ist bereits hinterlegt, sollte aber unbedingt durch ein eigenes, sicheres Passwort ersetzt werden.
Sind alle weiteren Einstellungen wie zum Beispiel die Maßeinheiten oder die Einrichtung der WLAN-Verbindung getroffen, wird zum Abschluss noch einmal eine übersichtliche Zusammenfassung angezeigt. Mit einem Klick auf „Setup abschließen“ überträgt das Handy die gewählten Einstellungen dann direkt an den Drucker. In unserem Fall lief alles problemlos ab und wir haben direkt eine Testseite gedruckt, was ebenfalls auf Anhieb klappte.
Die Xerox Easy Assist App ermöglicht es, den Drucker auch aus der Ferne zu bedienen. Ist das Gerät einmal eingebunden, lassen sich grundlegende Dinge wie Papierformat, Auflösung oder einfache Druck- und Scanoptionen bequem am Smartphone einstellen. Der Funktionsumfang ist dabei aber deutlich abgespeckt, mehr als die wichtigsten Basics bekommt man hier nicht.
In der Theorie ist das praktisch, in der Praxis stellt sich aber schnell die Frage, wie oft man das wirklich nutzt. Das Menü direkt am Drucker ist gut gemacht und schnell erreichbar, sodass viele Einstellungen sowieso direkt dort erledigt werden. Auch das klassische „Dokument drucken“ braucht keine App, das geht direkt aus den jeweiligen Anwendungen heraus. Für Fax hingegen ist das Ganze tatsächlich ganz praktisch, weil sich Dokumente so direkt vom Handy aus verschicken lassen, ohne sie vorher auszudrucken.
Richtig sinnvoll wird die App eher bei Statusinfos, Geräteeinstellungen oder dem Blick auf Verbrauchswerte, einfach, weil man dafür nicht extra zum Drucker laufen muss. Interessant wird es dann aber noch mit einem kostenpflichtigen Abo von Xerox Workflow Central: Damit lassen sich Dokumente vor dem Druck oder Scan direkt am Smartphone bearbeiten, etwa konvertieren, übersetzen, zusammenführen oder sensible Inhalte automatisch schwärzen. Genau dafür ist die App dann auch wirklich praktisch. Beim Rest bleibt für uns aber die Frage, wie oft man sie im Alltag wirklich braucht.
Alles aktuell?
Am Ende unserer Drucker-Einrichtung lohnt sich dann immer noch ein kurzer Blick darauf, ob vom Hersteller eventuell neue Updates bereitgestellt werden. Gerade bei neuen Geräten ist es absolut nichts Ungewöhnliches, dass direkt zum Start schon aktuellere Versionen verfügbar sind. Beim Xerox C325 stand wie erwartet auch unmittelbar ein neues Firmware-Update bereit, welches wir natürlich direkt installiert haben.
Nachdem das Update durchgelaufen ist, startet das Gerät neu und man landet anschließend direkt auf dem Hauptbildschirm. Dort fallen zuerst die vielen Icons für die unterschiedlichen Funktionen ins Auge. Oben rechts wird so zum Beispiel der aktuell angemeldete Benutzer angezeigt. Ohne aktive Anmeldung steht hier standardmäßig immer „Gast“. Über das Symbol kann man sich dann bei Bedarf zum Beispiel als Admin einloggen und hat damit alle Einstellungsebenen zur Verfügung.
Auf der linken Seite befinden sich die „Tasten" „Stopp“ und „Start“ sowie die „Wahl-Tastatur“, etwa um ein Fax zu versenden oder die Anzahl der Kopien festzulegen. Wie man auf dem nachfolgenden Bild sehen kann, befindet sich bei der Anwendung „Email“ oben rechts ein kleines X-Icon. Das zeigt, dass der E-Mail-Server von uns noch nicht eingerichtet ist. Diesen Schritt hatten wir zunächst übersprungen, allerdings laufen viele Funktionen und Benachrichtigungen auch über das SMTP-Protokoll, weshalb sich die Postausgangs-Einrichtung auf jeden Fall lohnt. Gerade wenn gescannte Dokumente direkt vom Gerät per Mail verschickt werden sollen, kommt man daran nicht vorbei. Die Bedienung des Displays wirkt insgesamt angenehm intuitiv und vieles erklärt sich von selbst. Etwas umständlich wird es aber, wenn die Einstellungsebenen sehr tief sind, man also viele Klappmenüs öffnet. Auch das "zurückgehen" kann manchmal verwirrend sein, weil man dann plötzlich auf dem Hauptbildschirm landet, statt nur eine Ebene zurückzugehen. Das ist uns leider mehrmals passiert.
Kein Cloud- und Kontozwang - aber eine interessante Option
Eine sehr erfreuliche Nachricht: Es gibt keine verpflichtende Online-Kontoerstellung und auch keine erzwungene Cloud-Registrierung. Klingt vielleicht erstmal unspektakulär, ist im Büroalltag aber echt angenehm, weil alles quasi „In-House“ verbleibt. Wer möchte, kann über den Xerox C325 aber auch das „Xerox Workflow Central“ nutzen, eine cloudbasierte Erweiterung zur Dokumentenverarbeitung.
Gescannte Dokumente können damit direkt weiterverarbeitet werden, etwa in Word oder PDF umwandeln, übersetzen, zusammenfassen oder bei Bedarf auch schwärzen. Zusätzlich sind Funktionen wie die Handschrift-Erkennung, Text-zu-Audio oder sogar der Versand von Faxen über die Cloud möglich. Das Ganze funktioniert direkt am Drucker, über die App oder am PC über die Xerox-Software.
Im Alltag dürfte das durchaus praktisch sein, wenn Dokumente direkt weiterverarbeitet werden sollen. Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass es sich dabei nicht um eine kostenfreie Funktion handelt. Nach einer Testphase wird ein Abo fällig, das je nach Umfang bei etwa 9,99 $ pro Monat startet. Für gelegentliche Nutzung eher verzichtbar, bei regelmäßigem Einsatz aber durchaus interessant.
Druckqualität - wie testen wir?
Ein Drucker in dieser Leistungsklasse wird im Büroalltag in erster Linie für klassische Dokumente genutzt, also Seiten, die überwiegend aus Text bestehen, aber auch größere Grafiken oder Bilder enthalten können. Genau in diesem Bereich muss er überzeugen. Dabei geht es nicht nur um die reine Druckqualität, sondern auch darum, wie effizient und sparsam mit dem Toner umgegangen wird.

Also haben wir uns mehrere Testseiten erstellt. Zunächst ein Dokument mit einem simulierten Geschäftsbericht, bestehend aus reinem Text und Text-Zeichen. Dieses kommt auf eine Flächendeckung von rund 90 %, während die tatsächliche Tonerdeckung bei etwa 10 bis 15 % liegt. Die Tonerdeckung beschreibt dabei, wie viel Toner im Verhältnis zur gesamten Seitenfläche wirklich verwendet wird. Auch wenn eine Seite optisch „voll“ ist, besteht sie größtenteils aus Weißfläche, da zwischen Buchstaben, Zeichen und grafischen Elementen immer viel Freiraum bleibt. Genau dadurch entsteht der Unterschied zwischen Flächen- und Tonerdeckung.
Als zweites Testdokument haben wir einen typischen Mix aus Text, Grafiken, Diagrammen und Tabellen verwendet, wie man ihn im Büroalltag regelmäßig findet. Hier liegt die Flächendeckung je nach Seite zwischen 80 und 95 %, die Tonerdeckung fällt mit etwa 15 bis 60 % aber deutlich höher aus. Mit diesen beiden Szenarien haben wir sowohl die Druckqualität, die Geschwindigkeit als auch im späteren Verlauf die Verbrauchskosten bewertet.
Warum nutzen wir nicht die übliche 5%-Deckung für unsere Tests? Nun, wer mal geschaut hat wie wenig Text sich tatsächlich hinter dieser Zahl versteckt, der wird erkennen, dass ein Test auf so einer Basis wenig praxisnah ist. Natürlich verwenden die Hersteller diese ISO-Norm um möglichst viele Blätter in einem hohen Tempo drucken oder scannen lassen zu können. Oder aber es wird genutzt um zu zeigen, wie viele Seiten eine Tonerkartusche drucken kann. Aber auch an dieser Stelle sagen wir: Das hat nichts mit der Realität vieler Dokumente im Büroalltag zu tun.
Unsere Bewertung der Druckqualität - was liefert das Gerät?
Wie wir bereits zu Beginn des Testberichts erwähnt haben, arbeitet der Xerox C325 mit einer maximalen Druckauflösung von 1.200 × 1.200 dpi und liefert im Schwarzweißdruck ein wirklich sehr sauberes Ergebnis. Die auf 80 g Laserpapier gedruckten Texte wirken klar und sehr kontrastreich. Mit der serifenlosen Schriftart Arial lässt sich selbst eine Schriftgröße von 2 pt (etwa ~ 0,7 mm), die praktisch nur noch mit der Lupe lesbar ist, damit dennoch sauber erkennen. Bei 1 pt (~ 0,35 mm) ist dann aber auch hier Schluss.
Sobald man serifenhaltige Schriftarten wie Times New Roman einsetzt, liegt die Grenze des Erkennbaren etwas höher. Hier wird es ab etwa 3 pt schon kritisch beim Lesen mit der Lupe, es zeigen sich erste Ausfransungen oder das Schriftbild wirkt insgesamt unruhig. Wobei man fairerweise sagen muss, dass diese Größen selbst mit sehr guter Sehstärke kaum noch ohne Hilfsmittel zu erkennen sind.
Auch bei mehreren aufeinanderfolgenden Druckaufträgen bleibt die Qualität der Drucke konstant. Es gibt keine sichtbaren Schwankungen zwischen einzelnen Seiten oder ganzen Seriendrucken. Gerade im Büroalltag, wenn regelmäßig eben auch größere Dokumente oder Serien gedruckt werden, ist das ein wichtiger Aspekt, eben die Kontinuität.
Im Farbdruck, insbesondere bei Grafiken, zeigt sich die klare Ausrichtung eben eher in Richtung Dokumente. Diagramme, Bilder oder Farbtests werden zwar sauber und gleichmäßig dargestellt, Farbflächen wirken homogen und ausreichend differenziert, aber bei Fotos mit feinen Schattierungen merkt man jedoch schnell, dass es sich nicht um einen Fotodrucker handelt. Übergänge wirken etwas gröber, teils leicht pixelig und insgesamt nicht ganz so weich, wie man es von spezialisierten Geräten kennt. Auch die Auflösung ist hier einfach zu gering.
Der Fokus bei dem Drucker liegt also klar auf Lesbarkeit und nicht auf fotorealistischer Darstellung. Wer Wert auf hochwertige Fotodrucke legt, ist mit einer anderen Geräteklasse also besser beraten. Für klassische Geschäftsdokumente passt die Farbdarstellung aber sehr gut.
Druck-Geschwindigkeit - pack`den Toner aufs Papier!
Bei der Druckgeschwindigkeit zeigt der Xerox C325 im Alltag genau das, was man auch erwartet. Er schafft es einzelne Textseiten oder ganze Seriendrucks in kurzer Zeit abzuarbeiten.

Im Test lag eine einfache Seite im Simplexmodus nach rund 9 Sekunden im Ausgabefach, im Duplexdruck waren es etwa 13 Sekunden. Auch bei mehreren Seiten bleibt das Tempo konstant schnell. Zehn Seiten reiner Text waren nach gut 24 Sekunden gedruckt, fünf doppelseitige Blätter nach rund 42 Sekunden.
Die vom Hersteller angegebenen bis zu 33 Seiten pro Minute sind natürlich abhängig von der Toner-Deckung. Bei unseren Testseiten mit fast 10-15 % Deckung dauerte es für 33 Seiten mit kurzfristigem Aufwärmen etwa 1 Minute und 34 Sekunden. Also schon nahe dran an den Werten von Xerox. Mehrseitige Dokumente werden dabei sauber und ohne sichtbare Pausen zwischen den Seiten abgearbeitet.
Sobald Grafiken, Tabellen oder Diagramme dazukommen, wird das Gerät etwas langsamer. Eine einzelne Seite liegt dann bei rund 9 Sekunden im Simplex- und etwa 15 Sekunden im Duplexdruck. Bei größeren Dokumenten summiert sich das zeitlich entsprechend, es bleibt aber alles im Rahmen. Man merkt also, dass mehr Inhalt auch mehr Arbeit bedeutet.
Auch beim Duplexdruck arbeitet das Gerät eigentlich alles ruhig und sauber ab. Der Papierlauf wirkt ruhig, das Wenden der Seiten läuft sauber und ohne auffällige mechanische Pausen ab. Klar, die Geschwindigkeit sinkt dabei etwas, aber das ist nun mal technisch bedingt, weil das Blatt erneut über die Walzen gezogen werden muss.
Unterm Strich kann man also in diesem Punkt sagen, der C325 arbeitet also genau so, wie man es sich wünscht: schnell genug, konstant in der Qualität und ohne nervige Ausreißer wie Papierstau oder ähnlichem.
Scannen - Flachbett und der Dokumenteneinzug in Aktion
Neben dem Druckwerk ist der Scanner das zweite zentrale Element dieses Gerätes. Schließlich gehören so klassische Aufgaben wie schnell mal ein unterschriebenes Dokument einzuscannen und anschließend per Mail zu versenden zur absoluten Standardarbeit in einer Firma und müssen sich von seinem Gerät auch immer unkompliziert umsetzen lassen.

Im Büro geht es bei derartigen Geräten aber weniger um maximale Auflösung als eher um zuverlässige Dokumentenerfassung. Der Xerox C325 arbeitet deswegen auch nur maximal mit einer optischen Auflösung von 600 × 600 dpi, was für klassische Geschäftsunterlagen vollkommen ausreichend dimensioniert, aber für Fotos in guter Qualität eher ungeeignet ist.
Das ist aber eben auch nicht sein Einsatzzweck, er soll schnell, sauber und flexibel die Dokumente einscannen und ablegen bzw. ausdrucken.
Wer also eher viele Fotos in hoher Auflösung und detailliert farbechter Darstellung benötigt, der sollte eh auf einen Tintenstrahldrucker mit hoher Druckauflösung setzten, als auf ein Gerät wie den C325.
Geschwindigkeit - vom Blatt zum Byte
Bei der Scangeschwindigkeit zeigt sich der Xerox C325 angenehm unauffällig. Der Scanvorgang eines Dokuments über das Flachbett steht recht schnell bereit, einfach aufklappen, Seite einlegen, Deckel wieder schließen, Option wählen und starten. Aus dem Bereitschaftszustand dauert das bei 200 dpi Auflösung rund 7 Sekunden bis der Scan abgeschlossen ist. Ein Schwarzweiß-Dokument im A4-Format bei 300 dpi ist nach etwa 8 Sekunden erfasst, ein farbiges Foto mit 600 dpi braucht rund 11 Sekunden. In der Xerox-Scansoftware gibt es an sich keine reine Vorschau, sondern es wird direkt mit den ausgewählten Einstellungen auch schon gescannt.
Richtig interessant bei der Tempobeurteilung wird es aber beim automatischen Dokumenteneinzug, also dem ADF. Gerade wenn viele Seiten ins Spiel kommen, zeigt der C325, was er kann. Im Test kamen wir hier auf bis zu 52 Seiten pro Minute in Schwarzweiß und etwa 37 Seiten pro Minute in Farbe, jeweils bei 300 dpi und als Speicherort ein Netzwerkordner in unserem NAS-System. Das Ganze sowohl ist im Simplex-, als auch im Duplexbetrieb gleich schnell - nur dass wir in der erzeugten PDF beim Duplexscan dann 104 bzw. 74 Einzelseiten haben, statt 52/37. Bedeutet in der Praxis: einmal einlegen, laufen lassen und fertig.
Im Alltag passt das Gesamtbild damit gut. Einzelne Seiten sind schnell digitalisiert und auch größere Stapel werden ohne großes Warten abgearbeitet. Genau so stellt man sich das im Büro vor. Kein Hexenwerk, aber zuverlässig und vor allem stressfrei. Lediglich der etwas laute Einzug beim Simplex in Schwarzweiß, wo er auch nochmal schneller einzieht, könnte ein wenig störend wirken, denn der Mechanismus im ADF neigt ein wenig zum Brummen. Hält man dort die Hand drauf, wird es leiser. Nichts Problematisches, aber es fiel uns halt auf.
| Scangeschwindigkeit – Xerox C325 | ||
|---|---|---|
| Flachbett: A4 SW (200 dpi) | 7 Sek | |
| Flachbett: A4 SW (300 dpi) | 8 Sek | |
| Flachbett: A4 Farbe (600 dpi) | 11 Sek | |
| Serienscan = max. Seiten pro Minute (ppm) | ||
| Dokumenteneinzug ADF (300 dpi) | Simplex | Duplex |
| Schwarzweiß | 52 ppm | 104 ppm |
| Farbe | 37 ipm | 74 ipm |
Weitere Scanfeatures
Der Flachbettscanner beziehungsweise der Drucker bringt noch ein paar weitere Zusatzfunktionen mit, etwa das Einscannen von Ausweisdokumenten oder allgemein Medien im Scheckkartenformat. Über die Option „Ausweiskopie“ im Menü wird man Schritt für Schritt durch einen kleinen Assistenten geführt und kann so Vorder- und Rückseite eines Ausweises bequem auf einer Seite ausdrucken.
Das haben wir natürlich direkt mal ausprobiert. Leider muss man an dieser Stelle anmerken, dass die Darstellung im Menü etwas verwirrend ist. Die Animation auf dem Display suggeriert, dass man den Ausweis vorne links auf das Scannerglas legen soll, während der begleitende Text von der Ecke mit dem Pfeil spricht, die sich jedoch oben links befindet. Darstellung und tatsächlicher Ablauf passen hier also nicht ganz zusammen.
Genau darüber sind wir anfangs eben auch gestolpert. Wir haben uns zunächst an der Animation orientiert und wurden vom Drucker mehrfach darauf hingewiesen, dass keine Karte erkannt werden konnte. Erst nach einem zweiten Blick auf den Text und dem korrekten Platzieren des Ausweises in der oberen linken Ecke, inklusive dem vorgegebenen Abstand zu den Rändern, funktionierte das Feature wie gedacht und druckte beide Seiten sauber auf ein einzelnes Blatt.
Beim Drucker können sogenannte Scan-Ziele flexibel definiert werden. Neben Scan-to-USB stehen auch Scan-to-E-Mail, Scan-to-Netzwerkordner, Scan-to-FTP, Scan-to-Remotedrucker sowie Scan-to-Fax zur Verfügung. Gerade die direkte Ablage in einem festgelegten Netzwerkpfad erleichtert den Arbeitsalltag spürbar. Die Einrichtung erfolgt entweder über das Webinterface oder direkt am Gerät. Zudem lassen sich diese Ziele als Favoriten speichern. So haben wir uns beispielsweise einen Kurzbefehl „Scan“ angelegt, der Dokumente direkt im hinterlegten Netzwerkordner ablegt, ohne dass jedes Mal wieder alles neu eingestellt werden muss. In unserem Test haben wir das sogar so konfiguriert, dass jeder Scan gleichzeitig im Netzwerkordner landet und zusätzlich per E-Mail verschickt wird, optional natürlich auch mit direktem Ausdruck.
Ebenso fügt sich die Kopierfunktion nahtlos in dieses Gesamtbild ein. Duplexkopien sind schnell umgesetzt, grundlegende Parameter wie Skalierung oder Mehrfachkopien lassen sich direkt festlegen. Darüber hinaus bietet das Gerät aber auch deutlich mehr Möglichkeiten. Farbanpassungen, Kontrast, automatische Hintergrundentfernung und viele weitere Einstellungen lassen sich vor dem Start individuell anpassen. Der C325 bietet hier einen ziemlich großen Funktionsumfang, was uns im Test durchaus positiv aufgefallen ist.

Im Scannermenü sind die Optionen zunächst eher auf „Basis“-Niveau gehalten. Alle zuvor genannten Parameter lassen sich aber auch hier über die erweiterten Einstellungen im Scan Center auswählen und entsprechend anpassen.
Allgemein empfiehlt es sich, einige grundlegende Vorgaben direkt über das Webinterface im Browser einzurichten. Dort ist vieles übersichtlicher und meist auch schneller erledigt als direkt am Gerät. Bei unserem Beispiel mit dem Netzwerkordner sind dort manche Einstellungen allerdings etwas versteckt. So muss man sich im Browser nach der Anmeldung zunächst über „Apps“ in den Bereich „Scan Center – Netzwerkordner“ durchklicken, um schließlich den Zielpfad zu konfigurieren. Das geht am Gerät selbst tatsächlich stellenweise sogar etwas einfacher, aber eben nicht immer.
Fax: Überholt - und trotzdem unverzichtbar
Das Thema Fax klingt nicht nur nach Vergangenheit und einer Technik von Ewiggestrigen, die vermeintlich bessere Alternativen ignorieren, sondern generell nach einer ziemlich analogen Zeit. In der Praxis sieht das im Technologieland Deutschland (Achtung Ironie!) aber leider noch etwas anders aus. Gerade bei Behörden, im Gesundheitswesen oder auch im klassischen Büro ist das Fax nach wie vor fest verankert.

Der Xerox C325 bringt die Funktion halt klassisch mit. Einfach das optionale Telefonkabel anschließen, die Daten hinterlegen und schon lassen sich Dokumente direkt über den Flachbettscanner oder den ADF versenden. Die Bedienung erfolgt dabei ausschließlich über das Display mit der Wähltastatur-Funktion und erklärt sich vom Handling fast automatisch. Deckblätter, Übermittlungsbestätigungen, alles mit an Bord.
Spannender wird es bei der Kombination mit digitalen Workflows. Eingehende Faxe lassen sich nicht nur ausdrucken, sondern auch direkt weiterleiten, etwa per E-Mail oder in einen Netzwerkordner.
Für viele Anwender wird das Feature eher selten zum Einsatz kommen, aber wenn man es braucht, dann funktioniert es hier einfach.
Ein Drucker sucht Verbindung... die Netzwerkfähigkeit!
Die Einbindung ins Netzwerk ist beim Xerox C325 schnell erledigt und macht im Alltag keine Probleme. LAN-Kabel rein oder ins WLAN hängen und das Gerät ist im Prinzip sofort startklar. Beides funktioniert zuverlässig, wobei wir im Büro trotzdem eher zur kabelgebundenen Variante greifen würden. WLAN ist praktisch und flexibel, aber LAN ist einfach konstanter und sorgt dafür, dass man sich über Verbindungsprobleme gar nicht erst Gedanken machen muss. Wer kabellos unterwegs ist, bekommt hier aber moderne Technik geboten, inklusive 5-GHz-Band und WPA3-Verschlüsselung, was gerade in puncto Sicherheit und Stabilität ein klarer Pluspunkt ist. Natürlich ist all das auch abwärtskompatibel.
Wer etwas tiefer einsteigen möchte, landet schnell beim Webinterface. Dafür reicht es, die IP-Adresse des Druckers im Browser aufzurufen, und man ist direkt auf der Oberfläche des Geräts. Der Zugriff ist zunächst auch ohne Passwort möglich, allerdings nur mit eingeschränkten Rechten, vergleichbar mit einem Gastzugang am Gerät selbst. Für weitergehende Einstellungen ist dann ein Login als Admin erforderlich. Beim Thema Sicherheit setzt Xerox auf HTTPS, sodass die Verbindung durchgehend verschlüsselt ist. Zusätzlich lassen sich Zertifikate verwalten und entsprechende Sicherheitsrichtlinien definieren. Optisch ist das Ganze eher funktional geprägt und nicht überladen, arbeitet dafür aber zuverlässig und ohne Auffälligkeiten.

Aus Administrator-Sicht bietet das Webinterface eine ganze Menge Möglichkeiten. Netzwerkseitig lässt sich alles Wichtige konfigurieren, von DHCP oder fester IP-Adresse bis hin zu DNS, Gateway und Hostnamen. Auch ein E-Mail-Server für Scan-to-Mail ist schnell eingerichtet, inklusive Authentifizierung und Verschlüsselung, das gehört im Büroalltag inzwischen einfach dazu.
Spannend wird es bei den Benutzer- und Zugriffsrechten. Hier kann man ziemlich genau festlegen, wer was darf - also ob ein Nutzer beispielsweise nur im festen Formaten drucken oder auch scannen kann. Gleichzeitig lässt sich beeinflussen, welche Funktionen überhaupt am Display auftauchen, sodass man das Gerät recht gezielt auf den eigenen Workflow zuschneiden kann.
Ebenfalls praktisch: Adressbücher für E-Mail-Empfänger oder Netzwerkziele kann der Nutzer bequem im Browser pflegen. Das ist deutlich angenehmer, als alles direkt am Gerät einzutippen.
Ganz perfekt ist das Ganze aber nicht. Die Struktur wirkt an einigen Stellen etwas verschachtelt, sodass man bestimmte Optionen erst suchen muss. Mit der Zeit findet man sich zwar zurecht, ein bisschen übersichtlicher dürfte es aber trotzdem sein.
Die „Xerox Print and Scan Experience" für den PC
Natürlich bietet Xerox auch eine PC-Software namens „Xerox Print and Scan Experience“ an, die im Kern ähnliche Funktionen wie die App abdeckt. Nach dem Download und der Installation hat man direkt die Möglichkeit, auch die passenden Scannertreiber mit einzurichten.
Das ist wichtig, denn mit dem reinen Druckertreiber lässt sich zwar drucken, die Scanfunktionen stehen damit in Windows aber noch nicht zur Verfügung. Dafür müssen zusätzlich die TWAIN- bzw. WIA-Treiber installiert werden. Erst dann wird der Scanner als eigenes Gerät erkannt und taucht entsprechend in der Übersicht unter „Drucker und Geräte“ in Windows auf.
Die Software selbst ist im Grunde die zentrale Anlaufstelle für alles rund ums Drucken und Scannen. Scanvorgänge lassen sich direkt vom PC aus starten, einfache Einstellungen wie Auflösung oder Farbmodus schnell anpassen und die Ergebnisse direkt speichern oder weiterverarbeiten. Dazu gibt’s noch eine übersichtliche Geräteanzeige samt Statusinfos. Viel mehr sollte man aber auch nicht erwarten, sie beherrscht reinweg eher die Basics, ein Ersatz für das Webinterface über den Browser ist es aber nicht.
Mit dabei ist auch eine Kachel namens „Workflow Central“. Dahinter steckt das bereits mehrfach erwähnte, kostenpflichtige Abo zur Dokumentenbearbeitung. Klickt man darauf, kann direkt auch erstmal eine Testphase starten - allerdings nicht zeitlich begrenzt, sondern über eine bestimmte Anzahl an kostenlosen Konvertierungen.
Übrigens funktionieren Drucken, Scannen und Faxen auch komplett ohne die Software von Xerox. Moderne Betriebssysteme kommen in der Regel schon mit allem Nötigen, sodass oft nur die passenden Treiber installiert werden müssen. Für alles Weitere bringen Windows, macOS und Co. eigene Tools mit. Das Gerät lässt sich also problemlos auch nur mit Drucker- und Scannertreiber betreiben, ganz ohne zusätzliche Software.
Wifi-Druck vom Smartphone
Ein Punkt, der im Alltag immer wieder vorkommt, ist das Drucken von Smartphone oder Laptop aus. Das funktionierte im Test problemlos und ohne Umwege. Dank AirPrint und Mopria braucht es keine zusätzliche App. Dokument auswählen, auf „Drucken“ tippen, den C325 auswählen und fertig. Genau so stellt man sich das vor, ohne Nacharbeit oder Gefummel. Und dabei ist es egal, ob das sendende Gerät von Apple ist, mit Android oder auch unter Windows läuft.
Wie schon angesprochen finden wir die Einrichtung von Scan-Targets richtig praktisch. Verschiedene Ziele lassen sich direkt am Display hinterlegen, etwa ein Netzwerkordner, eine E-Mail-Adresse oder andere Ablageorte im Netzwerk. Hat man das einmal eingerichtet und zusätzlich als Favorit gespeichert, reicht später ein Klick und das Dokument landet direkt am gewünschten Ort. Kein erneutes Eingeben, kein Suchen. Gerade wenn mehrere Leute im Büro mit dem Gerät arbeiten, macht das einen spürbaren Unterschied und sorgt für deutlich flüssigere Abläufe.
Eine kleine Besonderheit ist auch, dass sich direkt am Gerät ein externer Drucker als Ziel definieren lässt, der dann entsprechend mit einem Auftrag versorgt wird. Wozu das Ganze? Ein kleines Praxisbeispiel:
Du scannst ein Dokument im Lager, der Ausdruck soll aber im Büro bei der Logistik landen. Statt also selbst hinzulaufen oder den Umweg über den PC zu gehen, schickt der C325 das Dokument einfach direkt an einen anderen Drucker im Firmennetzwerk, ganz ohne zusätzliches Endgerät dazwischen. Perfekt!
Druckerwarteschlange: Chaos bei gleichzeitigen Aufträgen?
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich das Gerät ins Büro einfügt. Ein Multifunktionsdrucker hängt schließlich selten allein im Netzwerk, mehrere Nutzer schicken parallel ihre Jobs los. Im Test haben wir das bewusst ausprobiert und gleichzeitig vom PC und Smartphone gedruckt. Der C325 sortiert das alles sauber in die Auftrags-Warteschlange und arbeitet die Jobs der Reihe nach ab. Am Display sieht man jederzeit, was gerade läuft und was als Nächstes dran ist. Praktisch ist auch, dass sich laufende Aufträge kurz pausieren lassen, etwa wenn das falsche Papier eingelegt wurde, und danach einfach weiterlaufen.
Ein Abbruch ist ebenfalls möglich, allerdings nicht wortwörtlich „sofort“. Der Drucker zieht das aktuell laufende Blatt noch durch und stoppt dann erst - was in der Praxis auch sinnvoll ist, um Papierstaus zu vermeiden.
Lautstärke - Krachmacher oder Flüstermann?
Ein Drucker, der dauerhaft Krach macht, kann im Büro schnell nerven, besonders wenn er viel in Benutzung ist - ein Arbeitstag ist schließlich länger als nur ein paar Minuten. Komplett lautlos geht es bei dieser Technik zwar nicht, aber das Gerät sollte sich dennoch möglichst im Hintergrund halten, um nicht störend zu wirken.

Beim Thema Lautstärke bleibt der Xerox insgesamt angenehm unaufgeregt. Gemessen haben wir das Ganze in einem etwa 26 qm großen Raum aus rund einem Meter Entfernung. Beim Start bzw. Hochfahren liegt der Pegel bei etwa 42 dB(A) und fällt im Alltag kaum auf, abgesehen von den kurzen mechanischen Geräuschen beim Einzug und Aufheizen.
Während des Druckens steigt die Lautstärke auf rund 53 dB(A). Das ist hörbar, bewegt sich aber genau im Rahmen dessen, was man von einem Bürodrucker erwartet. Auffälliger als das eigentliche Laufgeräusch sind dabei eher die kurzen, mechanischen Bewegungen der Einzugsysteme.
Beim Scannen wird es mit etwa 59 dB(A) etwas präsenter, und der automatische Dokumenteneinzug erreicht mit rund 61 dB(A) auch den höchsten Wert. Gerade bei mehreren Seiten hintereinander nimmt man das schon wahr, bleibt aber insgesamt weit weg von wirklich störend.
Tonerverbrauch
Das Thema Verbrauch stellt gleichzeitig den Marker für die Folgekosten und es zeigt sich im Test ziemlich schnell, dass die mitgelieferten Starter-Toner lediglich eher als „nette Beigabe“ zu verstehen sind, was uns ehrlich gesagt doch etwas enttäuscht hat. Bereits nach rund 330 gedruckten Seiten in Schwarz meldet der Drucker nur noch etwa 20 % Rest und zeigt im Display auch ein schönes gelbes Warnsymbol. Bei Farbe sieht es ähnlich aus: Nach 155 Seiten stehen die Kartuschen für Cyan bei 51 %, Magenta bei 56 % und Gelb nur noch bei 34 %. Das ist für ein frisch gekauftes Gerät schon echt früh leer und bestätigt den Eindruck: weit kommt man damit wirklich nicht.
Ein Grund dafür ist die bekannte 5-%-Deckungsnorm, die mit typischen Büro-Dokumenten halt wenig zu tun hat. Viele Seiten in unserem Test lagen aber eher im Bereich von 10 bis 60 % Deckung . Entsprechend schrumpft die Reichweite schnell zusammen und am Ende bleibt von den theoretischen Werten nur etwa 1/5 bei Schwarz und rund 1/6 bei Farbe übrig.
Wichtig ist aber auch die Einordnung: So ein Gerät dieser Klasse wird selten privat genutzt. Im Büro oder allgemein im gewerblichen Bereich laufen Druckkosten ganz klassisch als Betriebsausgaben. Entsprechend sind die Rahmenbedingungen andere als im Heimgebrauch - auch wenn das nichts daran ändert, dass der erste Tonerwechsel schneller ansteht, als man es sich wünschen würde.

Wir haben das Ganze natürlich auch einmal durchgerechnet, und dabei wird schnell klar, wo die Musik spielt.
Bei den regulären Kartuschen liegt die Reichweite laut Datenblatt bei etwa 2.200 Seiten in Schwarz und rund 1.800 Seiten pro Farbe. Preislich bewegen die sich jeweils bei etwa 90,- bis 100,- €. Daraus ergibt sich rechnerisch ein grober Kostenpreis von 4 - 5 Cent pro SW-Seite. Sobald Farbe ins Spiel kommt, wird es deutlich teurer, da hier mehrere Toner gleichzeitig beteiligt sind. Eine vollfarbige Seite landet somit schnell mal bei Kosten von etwa 10 - 15 Cent.
Deutlich lohnender sind die sogenannten High-Capacity-Toner, also die größeren XL-Kartuschen von Xerox. Mit bis zu 8.000 Seiten in Schwarz und etwa 5.500 Seiten pro Farbe relativiert sich der nochmal höhere Anschaffungspreis (zwischen 180 - 230 Euro je Kartusche) recht schnell und senkt die Kosten pro Seite spürbar. In der Praxis landet man hier dann plötzlich bei etwa 2 - 2,5 Cent in Schwarz und rund 8 - 10 Cent für eine Farbseite.
Verglichen damit ist der Kaufpreis des Druckers schon fast zu vernachlässigen. Er selbst liegt aktuell bei rund 430,- € im Handel beziehungsweise etwa 514,- € direkt im Shop von Xerox. Die größten Kostentreiber sind tatsächlich aber die Toner und trotzdem bleibt der Eindruck: Wer den C325 ernsthaft nutzt, sollte die großen Kartuschen direkt mit einplanen, alles andere wird auf Dauer nur unnötig teuer.
Ein eher vernachlässigbarer Punkt am Rande sind die klassischen Verschleißteile wie Bildtrommel oder Resttonerbehälter. Die spielen bei der Kostenaufstellung eigentlich kaum eine Rolle, da sie auf sehr hohe Laufleistungen ausgelegt sind (z. B. rund 125.000 Seiten bei der Trommel).
Der Stromverbrauch
Bei der Bewertung der Leistungsaufnahme im Betrieb zeigt sich der Xerox C325 insgesamt typisch für einen Laserdrucker, mit klar unterscheidbaren Betriebszuständen.
Im ausgeschalteten Zustand liegt der Verbrauch bei nur 0,1 Watt, im Standby/Ruhestand sind es rund 4 Watt - beides absolut unkritisch und auf einem guten Niveau. Im Bereitschaftszustand, also wenn das Display aktiv ist und der Drucker auf Aufträge wartet, schwankt der Verbrauch zwischen 16 und 60 Watt, was je nach interner Aktivität (z. B. Temperaturhaltung der Fixiereinheit) völlig normal ist.
Beim Start eines Druckauftrags kommt es dann zu den typischen Leistungsspitzen: Während der Aufheizphase sind kurzzeitig etwa 300 bis 500 Watt möglich. Im eigentlichen Druckbetrieb pendelt sich der Verbrauch dagegen wieder im erwartbaren Bereich von rund 200 bis 320 Watt ein. Das wirkt im ersten Moment zwar hoch, ist für Laserdrucker dieser Klasse aber völlig normal, da die sogenannte Fuser- bzw. Fixiereinheit regelmäßig auf Temperaturen von etwa 160 bis 200 °C gehalten werden muss.
Wir haben also ein stimmiges Bild: niedriger Verbrauch im Leerlauf, höhere Leistungsaufnahme unter Last. Positiv fällt dabei vor allem der geringe Ruhestrom von rund 4 Watt auf, was für ein Gerät dieser Größe wirklich ordentlich ist.
Die Wartung:
An einen Drucker sollten grundsätzlich nur fachkundige Personen Hand anlegen - insbesondere wenn es um Wartung oder komplexe Eingriffe am Gerät geht. Xerox hat den C325 allerdings so konstruiert, dass viele Arbeitsschritte vergleichsweise einfach umgesetzt werden können. Sowohl die Front- als auch die rechte Seitenklappe lassen sich bequem öffnen, und über vielfältige Arretierungshebel sind die einzelnen Baugruppen schnell zugänglich.
So lässt sich beispielsweise der komplette Tonerwagen mit wenigen Handgriffen herausziehen, um Zugriff auf die vier separaten Bildtrommeln zu erhalten. Auch der darunterliegende Resttonerbehälter ist problemlos erreichbar und bei Bedarf schnell entnommen. Der überschüssige Toner wird hier gesammelt, in der Praxis kann es aber dennoch gelegentlich zu leichten Verunreinigungen kommen - etwa durch minimale Undichtigkeiten oder beim Wechsel der Kartuschen. Entsprechend sollte man bei der Reinigung vorsichtig vorgehen und den Toner nicht einfach wegpusten, da das weder für einen selbst noch für die Umgebung sinnvoll ist. Insgesamt wirkt der Aufbau durchdacht und servicefreundlich. Trotzdem gilt: Ohne entsprechendes Verständnis kann man schnell den Überblick verlieren, etwa bei der korrekten Positionierung und Verriegelung der einzelnen Baugruppen.
Positiv hervorzuheben ist zudem das WLAN-Modul in Steckerbauweise. Sollte es hier künftig Aktualisierungen oder Erweiterungen geben, lässt sich das Modul ohne großen Aufwand austauschen, ein Detail, das wir als durchaus sinnvoll erachten.
Gewährleistung/Garantie - was ist hier abgesichert?
Beim Thema Garantie und Gewährleistung gilt erstmal das Übliche: Privatkäufer haben zwei Jahre Gewährleistung, wobei nach dem ersten Jahr die Beweislast beim Kunden liegt. Im gewerblichen Bereich sieht das oft anders aus, hier wird die Gewährleistung je nach Händler meist nur auf ein Jahr begrenzt. Das ist absolut nichts Ungewöhnliches, sollte man aber im Hinterkopf behalten.
Zusätzlich bietet Xerox für den C325 eine Herstellergarantie, die standardmäßig eben bei einem Jahr liegt, sich aber durch die Produkt-Registrierung auf bis zu drei Jahre verlängern lässt. Darüber hinaus gibt es ein etwas ungewöhnliches Modell: Wer innerhalb der letzten sechs Monate der Garantie ein komplettes Tonerset kauft, kann die Garantie um jeweils ein weiteres Jahr verlängern - insgesamt auf bis zu fünf Jahre. Die Verlängerung ist dabei an Bedingungen geknüpft und muss auch ohne Unterbrechung erfolgen.
Das klingt im ersten Moment attraktiv, ist aber klar an den Kauf von Original-Verbrauchsmaterialien gebunden. Gerade im gewerblichen Umfeld kann sich das aber dennoch lohnen, da Wartung und Ausfallsicherheit eine größere Rolle spielen. Für Privatnutzer ist das Modell dagegen eher weniger relevant, da hier die Nutzung meist deutlich geringer ausfällt.
Mario Kramer meint: gute Bildqualität, schnelle Technik, viele Funktionen, aber im Unterhalt teuer
Nach mehreren Wochen im Test zeigt sich der Xerox C325 als ein solider Multifunktionsdrucker, der klar für kleine bis mittelständische Büros gedacht ist. Er macht vieles richtig, läuft stabil und fällt im Betrieb vor allem dadurch auf, dass er eben nicht auffällt, sondern einfach funktioniert. Ganz ohne Schwächen kommt das Gerät aber leider nicht aus, dazu später mehr.
Die größten Pluspunkte sind klar die gute Druckqualität und Geschwindigkeit. Texte sind sauber und scharf, selbst kleinste Schrift bleibt gut lesbar, und Grafiken wirken ordentlich ohne zu verzerren. Für hochauflösende Fotos ist das Gerät allerdings nicht gedacht, das sollte man an der Stelle aber auch nicht erwarten. Mit 33 Seiten in rund 1,34 Minuten (Schwarzweiß) ist der C325 zudem schnell genug für all die typischen Büroaufgaben, die anfallen.
Auch beim Thema Scannen gibt es wenig zu beanstanden. Der automatische Dokumenteneinzug (ADF) arbeitet zügig, egal ob ein- oder beidseitig, und die Scan-to-Funktionen sind klasse und sinnvoll umgesetzt. Einmal eingerichtet, sind diese bequem zu nutzen und sparen im Alltag jede Menge Zeit. Die Faxfunktion ist vorhanden und funktioniert, auch wenn sie heute in so einem Gerät eher als Pflichtfunktion statt echtes Highlight anzusehen ist. Dass bei dem Preis allerdings ab Werk kein Telefonkabel beiliegt, hätte man besser lösen können.
Die Einrichtung am Gerät oder per App gelingt problemlos, und das klappbare 4,3-Zoll-Touchdisplay ist insgesamt gut bedienbar. Die Menüstruktur ist zwar nicht perfekt, manchmal zu sehr verschachtelt, aber man findet sich schnell zurecht. Die Smartphone-App und die PC-Software sind eine nette Ergänzung im Betrieb, bieten abseits von Basisfunktionen aber nur die Statusanzeigen, wenn man nicht auf das Abo mit den Zusatzfunktionen setzt. Deutlich stärker ist die Netzwerkanbindung: LAN, WLAN inklusive WPA3 und 5 GHz sowie AirPrint und Mopria laufen zuverlässig. Auch das Webinterface bietet jede Menge Optionen zum Einstellen, egal ob für die Sicherheit oder die Kommunikation. Besonders gefallen hat uns die Benutzersteuerung, mit der man festlegen kann, wer und vor allem, was man am Gerät machen kann - finden wir klasse.
Die größten Kritikpunkte im Test sind aber leider die Tonerkosten. Die Starterkartuschen sind schneller leer, als man es erwarten würde, und machen damit früh einen Austausch notwendig. Wer den Drucker regelmäßig nutzt, sollte also direkt zu den High-Capacity-Tonern greifen. Damit relativieren sich die Kosten pro Seite spürbar, auch wenn das Drucken trotzdem kein Schnäppchen wird.
Unterm Strich ist der C325 ein zuverlässiger Bürodrucker, der seine Aufgaben ohne große Auffälligkeiten erledigt und wer die laufenden Kosten im Blick behält und entsprechend plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket für den Büroeinsatz.
- Positiv
- Sehr gute Druckqualität bei Texten und saubere Darstellung von Grafiken
- Schnelle Druck- und Scangeschwindigkeit
- Gute Netzwerkanbindung
- App Assistent
- Umfangreiches Webinterface
- Flexibles Scan-to-Ziele-Konzept
- Kein Cloud- oder Kontozwang
- Durchdachte Wartungszugänge und solide Verarbeitung
- Benutzer- und Optionsverwaltung
- Garantieverlängerung bis zu fünf Jahre möglich
- Neutral
- Kein Telefonkabel für Fax im Lieferumfang
- Hohes Gewicht (27 Kg)
- Nicht geeignet für hochwertigen Fotodruck
- Negativ
- Startertoner viel zu schnell leer
- Hohe Kosten pro Seite bei Standardtonern
- Unterhalt (Toner) allgemein teuer
- Kopierassistent teils verwirrend (z. B. Ausweisplatzierung)
Weiterführende Links
Transparenzhinweis: Für diesen Test wurde uns das Produkt als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Es bestand keine Verpflichtung zur Berichterstattung oder Einflussnahme auf Inhalt und Bewertung. Der Artikel spiegelt ausschließlich unsere eigene, unabhängige Meinung wider.




























