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Tech-Review.de

  • Samstag, 19. Juni 2021
LC-CC-240-LiCo-ARGB

LC-CC-240-LiCo-ARGB: LC-Powers preisgünstige Kompaktwasserkühlung kann jetzt auch bunt!

Einleitung

Im Jahr 2017 konnten wir bereits einen Blick auf die erste Variante der 240-LiCo werfen und waren besonders von der guten Kühlleistung, einem hervorragendem Montagesystem und der soliden Verarbeitung begeistert. Außerdem konnte LC-Power damals eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass ein gutes Produkt nicht nur preiswert sein kann, sondern auch darf! Bei der aktuellen Kreation wurde das Namensschemata um ARGB ergänzt, welches den Anwender dezent auf eine vollständig individualisierbare RGB-Beleuchtung hinweist. Auch die üblichen Attribute wie der minimierte Platzbedarf im Gehäuse, allen voran jedoch die hohe RAM-Kompatibilität, stehen laut Hersteller immer noch weit oben auf der Prioritätenliste.

Doch nicht nur Altbewährtes soll das potenziell neue Kundenklientel von den Vorteilen einer 300 Watt TDP starken Kompaktwasserkühlung überzeugen, welches aus einem 240-Millimeter-Radiator inklusive zwei 120-Millimeter-Lüftern besteht. Um die Beleuchtung komfortabel zu konfigurieren, wird jeweils die Mainboard-RGB-Software (Digital-RGB/ARGB) von ASUS, ASRock, Gigabyte und MSI unterstützt. Sofern das Mainboard über keinen ARGB-Header verfügt, um die Pumpeneinheit und die Ventilatoren artgerecht auszuleuchten, hatte LC-Power die clevere Idee, dem Lieferumfang eine Controllerbox samt Fernbedienung beizulegen. Wenn sich nun die Akustik auf einem soliden Niveau befindet und alte Tugenden souverän realisiert wurden, klingt das doch nach einem super Deal oder etwa nicht?

Viel Spaß beim Lesen!

Verpackung und Lieferumfang

Nicht nur bei den Produkten selbst ändert sich der Zeitgeist, sondern ebenfalls bei den Verpackungen. So verwundert es uns nicht, die neueste AiO in einer schwarzen, statt weißen Kartonage begrüßen zu dürfen. Die Vorderseite zeigt neben der Kompaktwasserkühlung selbst hauptsächlich einen "LC-CC-240-LiCo-ARGB" Schriftzug sowie die unterstützten Intel- und AMD-Sockel. Auf der linken Seite unterhalb des Herstellerlogos wird zusätzlich auf die Kernkompetenzen verwiesen. Eine starke Kühlleistung von satten 300 Watt TDP, ein Multi-Sockel kompatibles Montagesystem sowie leise Lüfter sollen die Gunst der Käuferschaft erobern.

Der LieferumfangRückseitig finden sich einige Produktbilder, welche die einzelnen Elemente wie beispielsweise die Beleuchtung, den Radiator oder die zusammengebaute Wasserkühlung etwas hervorheben und ansprechend präsentieren. Außerdem weist der Hersteller auf die wichtigsten Features hin. Da das Zubehör bei einer Kompaktwasserkühlung naturgemäß reichlich ausfällt, listen wir die vielen Einzelteile übersichtlich in der folgenden Tabelle auf:

  • 1x Montage-Halterung für Intel LGA 755/1366/1150/1151/1155/1156/1200/2011/2011-3/2066
  • 1x Montage-Halterung für AMD FM1/FM2/FM2+/AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4
  • 8x Schrauben für die Montage der Lüfter am Radiator
  • 8x Schrauben für die Montage des Radiators am Gehäuse
  • 1x Backplate
  • 4x Schrauben für die Verbindung der Backplate mit dem Mainboard
  • 8x Arretierungsclipse für die Backplate
  • 4x Abstandshalter für Intel LGA 755/1366/1150/1151/1155/1156/1200 und AMD FM1/FM2/FM2+/AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4
  • 4x Abstandshalter für Intel LGA 2011/2011-3/2066
  • 4x Schrauben für die Befestigung der Montage-Halterung am Pumpengehäuse
  • 4x Schrauben für die Verbindung zwischen Montage-Halterung und Backplate
  • 2x 120-Millimeter-Lüfter
  • 1x Y-Adapter für das Anschließen der Lüfter am Prozessor-Lüfter-Anschluss
  • 3x Verbindungskabel für die ARGB-Beleuchtung
  • 1x Controllerbox
  • 1x Fernbedienung
  • 1x Spritze Wärmeleitpaste

Technische Daten

Modell LC-Power LC-CC-240-LiCo-ARGB
Kühlblock
Kompatibilität Intel LGA 755/1366/1150/1151/1155/1156/1200/2011/2011-3/2066
AMD FM1/FM2/FM2+/AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4
Material Kühlblock Kupfer (Kühlfläche), Kunststoff (Deckel)
Anschlüsse Kühlblock geklebt
Pumpe
Pumpenanschluss in Lüfteranschluss integriert
Pumpe steuerbar nein
Pumpengeschwindigkeit keine Angabe
Durchfluss keine Angabe
Wassersäule keine Angabe
Radiator
Radiatorformfaktor 240-mm-Radiator
Radiatorgröße 277 mm x 120 mm x 27 mm
Material Radiator Aluminium (Lamellen, Vorkammern, Rahmen)
Lüfterplätze 2 (einseitig), 4 (beidseitig), 120-mm-Lüfter
Anschlüsse Radiator geklebt
Lüfter
Anzahl der Lüfter 2x 120-mm-Lüfter
Lüftergröße 120 mm x 120 mm x 25 mm
Lüfteranschluss 4-Pin-PWM
Statischer Druck 19,90 Pa*
Luftdurchsatz 126,17 m³/h*
Lüftergeschwindigkeit 800 - 2000 U/min*
Lautstärke 14 - 36 dB*
Garantie keine Angabe
Preis 81 Euro
Preisvergleich Geizhals Deutschland
Hersteller LC-Power

* Herstellerangabe

Kompaktwasserkühlung im Detail

Wie schon bei der unbeleuchteten Variante setzt LC-Power beim Radiator auf die geringste Bautiefe von 27 Millimetern, um die Kompaktwasserkühlung in möglichst vielen Gehäusen problemlos unterbringen zu können. Neu hingegen sind die aus Nylon gesleevten Schläuche, welche sich in der Praxis als weitaus flexibler herausstellen als der bisher genutzte Wellschlauch aus Kunststoff. Somit lassen sich diese bei der Montage vom Anwender einfacher in die gewünschte Position bringen.

Die Kühlfläche besteht vollständig aus Kupfer und wurde mit acht Schrauben fest mit der Pumpeneinheit verbunden. Letztere verbirgt sich unter einer schwarzen Kunststoffabdeckung, auf der das Logo des Herstellers aufgebracht wurde. Um diese montieren zu können, befinden sich auf jeder Seite zwei vorinstallierte Aufnahmen, auf denen die Montage-Halterungen befestigt werden. Bei der Spannungsversorgung setzt LC-Power auf einen 3-Pin Stromanschluss.

Die nicht näher spezifizierten Lüfter der 240-LiCo-ARGBEssenziell für eine Kompaktwasserkühlung ist die Wahl der Lüfter, welche sich als Schnittstelle zwischen Lautstärke und Kühlleistung verstehen. Um die Temperaturen im Zaum zu halten, ist es besonders wichtig, Ventilatoren mit einem hohen statischen Druck sowie Luftdurchsatz zu verwenden. Denn nur so ist es möglich, die Wärme effizient vom Radiator abzutransportieren, sonst würde die Kühlflüssigkeit mit der Zeit weniger Leistung erbringen, da die Temperatur im Kreislauf immer weiter ansteigt.

Erfahrungsgemäß bilden die Lüfter meistens die Achillesferse in Budget-Lösungen. Sie können zwar eine hervorragende Kühlleistung an den Tag legen, sind im Umkehrschluss dafür aber oftmals auch sehr laut. Bei maximaler Drehzahl gibt LC-Power eine Lautstärkeentwicklung von bis zu 36 Dezibel an, welches zumindest vom Datenblatt aus her eine höhere Geräuschkulisse suggeriert. Eine finale Einschätzung kann man selbstverständlich erst nach den Messungen vornehmen. Der hauseigene Lüfter setzt laut Herstellerangaben dabei auf ein hydrodynamisches Gleitlager.

Beleuchtung

Die Fernbedienung ermöglicht eine Vielzahl an KonfigurationsmöglichkeitenSofern für die ARGB-Beleuchtung kein entsprechender Header-Anschluss auf dem Mainboard zur Verfügung steht, ist es dem Anwender ohne externe Komponenten nicht möglich, die LED-Funktionen über die Software des Hauptplatinen-Herstellers zu konfigurieren. Für diesen Fall steuert LC-Power eine Fernbedienung dem Lieferumfang bei, welche ab Werk bereits über eine große Auswahl an Effekten und Einstellungen verfügt.
Insgesamt kommt der Nutzer in den Genuss von 366 unterschiedlichen Beleuchtungsmodi. Theoretisch könnte man so das ganze Jahr über täglich für Abwechslung sorgen. Die Helligkeit lässt sich in zehn Stufen anpassen und die Möglichkeit, eine von zwölf einfarbigen Ausleuchtungen zu präferieren, ist dem Käufer ebenfalls gegeben. Je nach Stimmung wird die Helligkeit in 32 Stufen dem persönlichen Gusto angepasst. Der Umfang suggeriert bereits, hier ist für jeden etwas dabei!

Als besonderes Schmankerl können einzelne LEDs bei Bedarf individualisiert werden. Hierfür wird bei deaktivierter Beleuchtung die "Auto"-Taste auf der Fernbedienung gedrückt, um in das entsprechende Menü zu gelangen. Anschließend können mit "M+" und "M-" die LEDs konfiguriert und anschließend mit dem blauen Button die RGB-Sequenz eingestellt werden. Um den Vorgang zu speichern und das Menü zu verlassen, wird am Ende der "Off" Knopf gedrückt.

Montage

Die Montage ist bei einer Kompaktwasserkühlung in zwei wesentliche Schritte unterteilt. Im ersten Teil werden die Lüfter, welche zum Abtransport der entstehenden Wärme essenziell sind, am Radiatorgehäuse installiert. Hierfür stehen dem Anwender acht Schrauben zur Verfügung, die alle Komponenten zuverlässig miteinander verbinden. Anschließend befestigt der Anwender den Radiator am Gehäuse. In unserem Fall haben wir uns dazu entschlossen, diesen oben am Deckel zu befestigen. So kann die warme Luft einfacher nach oben entweichen. Je nach verfügbarem Platz und Art des eingesetzten Gehäuses bieten sich unter Umständen auch andere Montage-Varianten an.

Anschließend wird die Backplate für die Pumpeneinheit für die Installation vorbereitet. Dies geschieht durch vier Steckbolzen, welche je nach genutztem Sockel in die dafür vorgesehenen Aussparungen gesteckt werden. Im Anschluss daran lassen sich diese mit Hilfe von vier Arretierungsclips fest in ihrer Position halten, um nun zusammen mit der Rückplatte auf der hinteren Seite des Mainboards ihren Platz einzunehmen. Auf der Vorderseite indes sind vier Abstandshalter montiert, um damit die Konstruktion sicher zu fixieren. Außerdem sorgt diese später auch für die korrekte Distanz zwischen Prozessor und Kühlfläche. Nachdem der Heatspreader der CPU mit Wärmeleitpaste versehen wurde, wird der Kühlkörper mit der zwischenzeitlich installierten Montage-Halterung verschraubt. Nun muss nur noch die Stromversorgung der Pumpe sichergestellt und mit dem beiliegenden Y-Adapter zu guter Letzt beide Lüfter mit dem Prozessor-Lüfter-Anschluss verbunden werden. Am Ende kann die AiO-Wasserkühlung endlich zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt ist!

Testsystem

CPU: AMD Ryzen 5 1600
CPU-Kühler: LC-Power LC-CC-240-LiCo-ARGB
Lüfter: 2x 120 mm
Statischer Druck: 19,90 Pa*
Luftdurchsatz: 126,17 m³/h*
Lüftergeschwindigkeit: 800 - 2000 U/min*
Lautstärke: 14 - 36 dB*
Mainboard: Gigabyte GA-AB350-Gaming 3
Arbeitsspeicher: 4x 4 GB ADATA XPG Z1 Gold Edition CL
16 DDR4-3333 MHz @ 2666 MHz
Grafikkarte: XFX Radeon R5 230 1 GB DDR3
HDD / SSD: Samsung SSD 830 128 GB
Gehäuse: Fractal Design Arc Midi R2
Gehäuselüfter: -
Netzteil: Cougar GX-S450
Wärmeleitpaste: Arctic MX-4

* Herstellerangabe

Testverfahren

Damit wir die Drehzahlen, die Kühlleistung und die Lautstärke der 240-LiCo-ARGB besser bewerten können, haben wir insgesamt drei verschiedene Testszenarien durchgeführt, in denen unseren Testprobanden ihr vollständiges Potenzial abverlangt wird. Um sehr viel Abwärme zu erzeugen, verwenden wir im Testparcours das Stress-Test-Tool "Core Damage", welches unseren AMD Ryzen 5 1600 kräftig ins Schwitzen bringt. Anschließend führen wir jeweils eine Testsession bei 50-, 75- und 100 Prozent PWM-Drehzahl durch, womit wir die Leistung aller im Testparcours befindlichen Modelle korrekt miteinander vergleichen können.

Die Kühlleistung werden wir in einem geschlossenen System ermitteln, da normalerweise das Gehäuse bei den Anwendern ebenfalls geschlossen zum Einsatz kommt. Das hat den Vorteil, das reale Einsatzgebiet bestmöglich nachzustellen. Zur Feststellung der Lautstärke wurde eine Lautstärkemessung mit Hilfe eines PCE-MSM 2 durchgeführt. Das Schallpegelmessgerät wird dafür in einem Abstand von 50 Zentimeter vor dem Gehäuse positioniert. Die Ergebnisse der Lautstärkemessungen können sich von Redakteur zu Redakteur unterscheiden. Wie kommt es zu den unterschiedlichen Messungen bei den Redakteuren? Dies erläutern wir hier:

Aufklappen

Da unser Team geografisch weit verstreut ist, haben wir kein gemeinsames Redaktionsbüro, weshalb die Redakteure in ihren eigenen Räumlichkeiten arbeiten. Aufgrund der stark abweichenden Raumgrößen und Einrichtungen kann es bei jedem zu anderen Ergebnissen kommen, genauso wie bei dem Leser daheim. Kahle Wände reflektieren mehr Schall, wodurch Geräuschmessungen lauter ausfallen. Sind die Wände durch Schränke oder Regale mit Büchern abgedeckt, absorbieren sie mehr Schall, wodurch bei den Geräuschmessungen leisere Werte zustande kommen.

Deshalb gibt jeder Redakteur die Gegebenheiten seiner Räumlichkeit an, in dem der Test stattfindet. Als reproduzierbarer Referenzwert, der von jedem Nutzer daheim nachgestellt werden kann, wird der AMD Wraith Spire Boxed-Kühler genutzt. Somit sieht er in den Diagrammen, um wie viel lauter oder leiser die anderen Kühler sind. Als zusätzlicher Orientierungswert wird der Messwert angegeben, den der Redakteur in seiner Räumlichkeit bei absoluter Stille misst.

Wie ist die Räumlichkeit zu diesem Testsystem? Der Redakteur testet seine Komponenten in einem 17,52 Quadratmeter großen Raum, welcher hauptsächlich als Schlafzimmer genutzt wird. Neben einem Schreibtisch befinden sich daher auch noch ein Bett, verschiedene Kommoden und ein Kleiderschrank. Der absolute Stille-Messwert liegt bei 32,8 Dezibel.

Um die ermittelten Werte unabhängig von äußeren Einflüssen wie etwa der Jahreszeit oder der Witterung vergleichbar zu machen, geben wir das Ergebnis als Differenz zur Raumtemperatur in Kelvin an. Das bedeutet, wenn die Temperatur um ein Grad steigt, ist das bei Celsius und Kelvin gleich viel. Lediglich der Punkt an dem null Grad ist unterscheidet sich. Daher sind die Messwerte immer als "X Grad mehr als die ermittelte Zimmertemperatur" zu lesen.

Ein Beispiel: Ein Testsample erreicht bei der Messung 25 Kelvin, die Raumtemperatur liegt hingegen bei 22 Grad Celsius. Die CPU wird letztendlich insgesamt 47 Grad heiß.

Folgende Software benutzen wir für unseren Test:

Drehzahlen

Im Vorfeld haben wir zuerst die Drehzahlbereiche mit Hilfe der Gigabyte SIV Software ermittelt, um einen ersten Eindruck auf die mögliche Kühlleistung und die Geräuschentwicklung zu erhalten. Besonders auffällig ist die maximal gemessene Drehzahl von 1630 Umdrehungen pro Minute, welche aufgerundet 18,5 Prozent unter der Werksangabe (2000 U/Min.) liegt. Was sich hier also durchaus positiv auf die Lautstärkeentwicklung auswirken sollte, könnte sich im Umkehrschluss bei der Kühlleistung rächen.

Allgemeiner Hinweis: Im normalen Nutzungsbetrieb erreichen die Lüfter von CPU-Kühlern nie den Drehzahlbereich von 100 Prozent.

Lautstärke

Lautstärketechnisch zeigt sich unser Proband etwas farblos unter den zahlreichen Mitbewerbern. Zwar gehört die Kompaktwasserkühlung noch lange nicht zu den lautesten Vertretern im Feld, zählt mit 40,9 Dezibel in der Spitze jedoch auch nicht unbedingt zu den Leisetretern. Mehr als positiv ist definitiv der Vergleich zur unbeleuchteten Variante, da diese mit maximal 42,4 Dezibel noch ein gutes Stück lauter ihre Arbeit verrichtete.

Kühlleistung

Die Paradedisziplin der 240-LiCo-ARGB ist ohne Frage die Kühlleistung. Zwar besticht diese im unteren Drehzahlbereich nicht durch Höchstleistungen, wenngleich das Ergebnis mehr als solide ist. Im weiteren Verlauf der Messungen können die Temperaturen so weit herunter geregelt werden, dass man sich am Ende die Spitzenposition mit der ML240L V2 RGB sowie der Navis EVO ARGB 240 teilen kann.

Daniel Figiel meint …

Daniel Figiel

Gemessen an ihrer Ausstattung, dem Leistungsumfang und unter Berücksichtigung des Kaufpreises, haben wir mit der 240-LiCo-ARGB schon ein besonderes Stück Hardware im Testlabor vor uns gehabt. Denn LC-Power ist es nicht nur gelungen, eine der günstigsten ARGB beleuchteten Kompaktwasserkühlungen auf den Markt zu bringen, sondern die Umsetzung dank der Fernbedienung auch möglichst komfortabel für den Anwender zu gestalten, sofern das Mainboard für die Konfiguration nicht über einen entsprechenden ARGB-Header verfügt.

Neben einer soliden Verarbeitung, welche im Preissegment von 81 Euro (08.04.2021) wahrlich keine Selbstverständlichkeit ist, wusste ebenfalls die hohe Kühlleistung zu überzeugen, die ihr volles Potenzial jedoch erst bei steigender Drehzahl gänzlich entfalten kann. Besonders die beibehaltene Kompatibilität zu älteren Sockeln kann je nach Gusto des Nutzers das Kaufverhalten positiv beeinflussen, denn in dieser Hinsicht ist aus Kostengründen meist "Downsizing" das Mittel der Wahl. Unserer Ansicht nach wahrt der Hersteller so die nötige Distanz zu den Mitbewerbern, welche gerade das Kaufverhalten von Bastlern - so wie den zuständigen Redakteur - durchaus positiv beeinflussen kann.

  • Positiv
  • Großer Lieferumfang (Controllerbox und Fernbedienung)
  • Gute Kühlleistung
  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr hohe Sockelkompatibilität
  • Solide Verarbeitung
  • Neutral
  • Abweichende Angaben der Lüfterdrehzahlen
  • Negativ
  • -

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