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Beitrag im Thema: [Bundymania User Review] DROBO 5N2 NAS
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[Bundymania User Review] DROBO 5N2 NAS
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Hallo zusammen,

in diesem Review möchte ich mich zur Abwechslung einem NAS aus dem Hause Drobo widmen, nämlich dem Modell 5N2











Das Unternehmen:

Drobo, Inc. ist ein kleines, dynamisches US Team mit Sitz in San Jose, Kalifornien.
Sie stellen preisgekrönte Datenspeicherprodukte für kleine und mittelständische Unternehmen, sowie Einzelanwender her, die nach Aussage des Herstellers eine noch nie dagewesene Kombination aus ausgefeilten Datenschutz- und Verwaltungsfunktionen, erschwinglicher Kapazität und Benutzerfreundlichkeit bieten. Mit über 50 Branchenauszeichnungen und Hunderttausenden von Kunden weltweit hat Drobo erfolgreich die drei größten Storage-Herausforderungen in einem Gerät gelöst: Datenschutz, Kapazitätsanpassung und Application Service Level-Optimierung - durch patentiertes BeyondRAID ™, Thin Provisioning / Reclamation, und die bahnbrechende Automated Data-Aware Tiering-Technologie.


Produktbeschreibung:

Das Drobo 5N2 ist eine perfekte Lösung für die gemeinsame Datennutzung, Datensicherung, Fernzugriff und Notfallbackup.
Durch die Automatisierung und den hohen Bedienkomfort durch das zentrale Verwaltungstool „Drobo Dashboard“ , wird das 5N2 zu einem der benutzerfreundlichsten NAS-Systeme auf dem Markt.
Das Drobo 5N2 wurde gerade für Heim- und kleine Büronetzwerke entwickelt, das mit Hilfe der nachher noch beschriebenen BeyondRAID- Technologie eine einfache und effiziente Lösung für Speicheraufgaben darstellt.
Dank dieser Technologie kann das Drobo jederzeit erweitert werden, sogar per Hot-Swap und auch defekte Platten können direkt ohne Datenverlust ausgetauscht werden.
Durch die Netzwerkbündelung der Anschlüsse, des sog. Adaptive Link Bonding, wird die Leistung und die Zugriffszeit auf das Drobo optimiert.
Ein Datenverlust aufgrund von Stromausfall ist durch einen intergrierten Akku geradezu unmöglich.
Durch seine kompakte Bauweise kann er überall untergebracht werden.













Erster Eindruck:

Das Drobo 5N2 ist eine stylische Storagebox, die bis zu 5 SATA Festplatten unterschiedlicher Größe beheimaten kann.
Im Lieferumfang befindet sich neben einem Steckernetzteil inkl. Stecker für Europa und Amerika, sowie Netzwerkkabel zum Anschluß ins Heimnetzwerk.
Kommen wir nun zum äußeren Erscheinungsbild des Drobos:
Das Gerät ist an der Vorderseite mit 5 LEDs für die Betriebszustände der einzelnen Festplatten ausgestattet, desweiteren gibt es eine Anzeige für Schreib- und Lesezugriffe auf die Festplatten.
Die Laufwerksschächte sind durch eine in Glanzoptik gehaltene Abdeckung geschützt, die dem Gerät eine schöne Optik verleiht. Die Abdeckung wird mit Magneten festgehalten und kann schnell entfernt und wieder geschlossen werden.
Auf der Rückseite befinden sich neben dem Ein- / Ausschalter, der Anschluss für das Netzteil, sowie die beiden Netzwerkanschlüsse. Über den Anschlüssen befindet sich noch der Lüfter, der für die Kühlung der Festplatten in dem doch recht engen Gehäuse zuständig ist.
Auf der Unterseite der Box gibt es noch einen mSATA- Slot, in dem man (natürlich nur im ausgeschalteten Zustand) eine mSATA-SSD einstecken kann, die den Cache des Drobos erweitert. Die SSD wird nicht ins RAID eingebunden.


Angewandte RAID- Technologie:

Drobos BeyondRAID-Technologie löst die grundlegenden Probleme, die herkömmliches RAID nicht kann. Basierend auf dem traditionellen RAID baut BeyondRAID eine Virtualisierungsschicht auf, die den richtigen Schutzalgorithmus basierend auf den Datenverfügbarkeitsbedürfnissen zu jedem beliebigen Zeitpunkt auswählt. Da die Technologie auf Blockebene arbeitet, kann sie Datenblöcke schreiben, die zwischen RAID-Schutzstufen wechseln.
Wenn man einem Drobo Speicherkapazität hinzufügen möchte, fügt man einfach zusätzliche Festplattenlaufwerke ein, oder ersetzt die kleinsten Festplatten durch größere - man muss keine RAID-Levels ändern, ein neues Speicher-Array kaufen, oder die komplexe Verwaltung von Pooling-RAID-Gruppen durchführen.

Die BeyondRAID-Funktion kann sogar mit nur einem Mausklick über Drobo Dashboard von einer auf eine Doppelplatten-Redundanz umschalten. Dies sichert bei Bedarf den doppelten Paritätsschutz auf Unternehmensebene. Wenn ein Laufwerk ausfällt, wird Drobo die Daten automatisch neu auf die verbleibenden Laufwerke verteilen und es ohne Benutzerinteraktion in einen geschützten Zustand zurückversetzen.

Technische Daten:

- Marvel ARM v7 Prozessor
- 2 GB DDR3 RAM
- Bis zu 5 3,5“ SATA II/III Festplatten oder SSDs
- Maximal 64 TB Kapazität
- 2x Gigabit Ethernet Port mit Link Aggregation
- Desktop Form Faktor
- Stromversorgungüber externes Netzteil


Maße / Gewicht:

- Breite: 150,3 mm
- Höhe: 185,4 mm
- Tiefe: 262,3 mm
- Gewicht: 3,9 kg


BeyondRAID Features:

- Thin Provisioning
- Sofortige Erweiterung
- Nutzung von Laufwerken unterschiedlicher Größe
- Automatische Schutzstufen
- Einfache oder doppelte Datenträgerredundanz
- Virtuelles Hot-Spare Laufwerk
- Datenbezogenheit
- Änderung der Laufwerksreihenfolge
- 64 TB Dateisystem Support
- Drobo DR Desaster Recovery


Sonstige Features:

- Zwischenspeicherung der Daten im laufenden Betrieb
- DroboApps
- myDrobo- kompatibel
- Festplatten- Spin- Down
- Dimmbare Beleuchtung
- OS X/macOS Time Machine Support
- Cloud Zugriff
- Laufwerksschacht- Anzeigeleuchten
- Kapazitätsanzeige
- Statusleuchten
- Trägerlose Laufwerksschächte
- Stromausfallsicherung durch integrierten Akku
- Metallgehäuse und Abdeckung


Installation und Inbetriebnahme:
























Die Installation der Festplatten ist einfach und unkompliziert. Die HDDs werden einfach in die Laufwerksschächte eingesteckt und müssen nicht angeschraubt werden. Damit ist auch ein Wechsel, oder eine Erweiterung schnell möglich. Es müssen min. zwei Platten eingesteckt werden, ein Betrieb mit nur einer Festplatte ist nicht vorgesehen und auch nicht möglich, da sonst keine redundante Speicherung erfolgen kann und das Prinzip des Drobos damit nicht erfüllt werden kann.
Das Drobo dann noch an das Netzwerk und Strom angeschlossen und schon kann man über den kleinen Einschalttaster auf der Rückseite das Gerät starten. Beim Starten werden die Plattenschächte geprüft und der Zustand der Platten wird über LEDs angezeigt. Die Einrichtung des NAS erfolgt automatisch ohne weiteres Eingreifen des Anwenders.
Hierzu ist zu beachten, dass eine neu eingeschobene Festplatte die dem Drobo nicht bekannt ist, also nicht Bestandteil eines Drobo-HDD- Sets ist, automatisch als verfügbar angenommen wird und sofort gelöscht wird.
Theoretisch ist es möglich, das NAS auch erst einzuschalten und dann die Platten zu installieren, allerdings wird dieses Vorgehen vom Hersteller nicht empfohlen.
Sobald das Gerät initialisiert und hochgefahren ist, kann man mit der Installation der Software, bzw. des Dashboard fortfahren.
Über die Website des Herstellers Drobo führt man einen Multimedia- Guide aus, der einen durch die Installation leitet. Dort erhält man alle nötigen Anweisungen bzw. Anleitungen um das Drobo in Betrieb zu nehmen.





Das Drobo Dashboard:

Das Dashboard ist die Konfigurationsoberfläche des Drobos. Die Software arbeitet sowohl unter Windows, als auch IOS. Eine Linux- Version ist nicht verfügbar, weshalb das Drobo in einer reinen Linux- Umgebung nicht wirklich einsetzbar ist. Das Gerät ist leider auch nicht über eine Webschnittstelle konfigurierbar, sodass man nicht umhin kommt das Dashboard zu nutzen.
Allerdings ist dies kein Nachteil, da die Anwendung selbsterklärend und intuitiv zu bedienen ist. Desweiteren kümmert sich das Dashboard selbstständig um Updates für das Dashboard selbst und auch für die Firmware des Drobos und hält diese immer auf dem neuesten Stand.
Über das Dashboard erhält man alle Informationen über die angeschlossenen Festplatten, den jeweiligen Zustand, die Kapazitätsauslastung, sowie die Gesamtkapazität. Es wird auch angezeigt, dass evtl. Festplatten getauscht, oder nachgeschoben werden müssen.
Auch administrativ wird viel über das Dashboard eingestellt: Userhinterlegungen, Laufwerksfreigaben Passwörter und Arbeitsgruppen.
Eine weitere Funktion ist das sogenannte Drobo DR – Desaster Recovery, hierbei wird ein zweites NAS dazu benutzt, die ohnehin schon sichere Datenspeicherung mit einem Backup noch sicherer zu machen. Die beiden NAS müssen nur im gleichen Netzwerk angeschlossen sein und beginnen sich automatisch zu synchronisieren, ohne das durch den Anwender ein Eingriff erfolgen muss. Die einzige Einstellung die durch den Anwender erfolgen muss, ist den Synchronisationszeitpunkt zu bestimmen. (z.B. immer nachts um 2 Uhr).













































Nun zu den einzelnen Menüpunkten:

Alle Drobos:

Hier können alle angeschlossen Drobos überwacht und konfiguriert werden. Hier wird der Status der einzelnen Drobos abgefragt, die Speicherkapazität ermittelt und Volumes erstellt werden.
Desweiteren sind hier noch ein paar Extras (Apps) für das NAS zu finden und die Droboeinstellungen können angepasst werden (Userhinterlegung, Adminpasswort- Vergabe)

Dashboard Voreinstellungen:

Hier kann die Drobo- Erkennung von automatisch auf manuell umgestellt werden. Dies ist zum Beispiel erforderlich, wenn sich das Drobo nicht im gleichen Netzwerk wie der PC befindet.
Als weiteren Punkt können hier Einstellungen zum Thema Warnungen und Produkt-Updates vorgenommen werden.
Das Dashboard kann per Mail Warnungen verschicken, wenn zum Beispiel die Kapazität zur Neige geht, oder eine Festplatte defekt ist.
Hier kann auch die automatische Updatefunktion deaktiviert werden, dies würde ich allerdings nicht empfehlen, da durch die automatischen Updates das System immer auf dem neuesten Stand gehalten wird.


Hilfe und Support:

Hier findet man einen Link zum Benutzerhandbuch, zur Knowledge Base sowie den Link zur Support Seite von Drobo.


Test:

Folgende Festplatten standen zur Verfügung:

1x 500 GB, 1x 1 TB, 1x 3 TB und 1x 4 TB

Toshiba DT01ACA050 500GB
Toshiba DT01ACA0100 1TB
Seagate NAS HDD 3TB
Seagate NAS HDD 4TB



Für unseren Test habe ich das NAS erstmal mit zwei Festplatten bestückt (500 GB und 1 TB), nach erfolgreichem Initialisieren des Drobos habe ich im laufenden Betrieb die beiden anderen Platten nachgesteckt.
Das Einbinden der HDDs in das NAS hat ein paar Minuten gedauert, wurde aber durch das Drobo komplett in Eigenregie vorgenommen. Nach einer gewissen Wartezeit war das Drobo wieder komplett einsatzbereit und die Speichererweiterung wurde sofort angezeigt.
Auch ein Herausnehmen einer Platte wurde sofort durch das Drobo erkannt und das RAID wurde selbstständig angepasst.
Nach diesem erfolgreichen Hardwaretest habe ich mich der Geschwindigkeit des Drobos gewidmet.
Hierzu habe ich zwei Benchmarkprogramme verwendet, dies war zum einen CrystalDiskMark und zum anderen das INTEL NAS Performance Tool.
Die gemessenen Werte sind allerdings etwas mit Vorsicht zu genießen, da auch die Netzwerkkonfiguration dabei eine Rolle spielt.


Benchmarks:

Die Benchmarks wurden mit den folgenden Programmen durchgeführt:
- CrystalDiskMark 4.0.3
- Intel NAS Performance Test 1.7.1

CrystalDiskMark:



Intel NAS Performance Test:




Vorteile:

- Durch Link Aggregation verbesserte Netzwerkperformance
- Schnelle und einfache Bedienung
- Selbsterklärende Benutzerführung
- Flexibel durch den Einsatz unterschiedlichster Festplatten
- Kostengünstige Erweiterung durch handelsübliche Festplatten jeglicher Kapazität
- Fast vollautomatischer Betrieb, kaum Benutzereingaben bei der Einrichtung notwendig
- Erweiterbarkeit jederzeit ohne Datenverlust möglich
- Durch Disaster Recovery nahezu 100% Ausfallsicherheit


Nachteile:

- Keine Wake on LAN Funktion
- Keine wesentlichen Energiesparoption (z.B. Ruhemodus, automatisches Ein- bzw. Ausschalten)
- Hörbarer Lüfter
- Externe Festplatten können nicht eingebunden werden


Das Drobo 5N2 ist ein idealer Partner, wenn es um sichere und vor allem ausfallsichere Ablage von Daten geht.

Fazit:


Das Drobo 5N2 ist ein einfach zu konfigurierendes NAS, was durch die BeyondRAID Technologie einen Datenverlust aufgrund zum Beispiel Fehleinstellungen, Fehlbedienungen nahezu ausschließt. Selbst wenn man die Platten alle entfernt und in einer anderen Reihenfolge wieder einsteckt, erkennt das Drobo diese automatisch und bindet diese wieder in das RAID ohne Datenverlust ein.
Durch die einfache und unkomplizierte Bedienung und die Konzeption als reiner Datenspeicher bietet das Drobo 5N2 zwar nicht den Funktionsumfang eines normalen RAID Systems, kann aber durchaus als ausfallsichere Datenablage in Erwägung gezogen werden. Für eine schnelle Speicherung der Daten und auch eine unkomplizierte Erweiterbarkeit ohne Kenntnisse von RAID Systemen ist das Drobo 5N2 der ideale Partner. Auch die Möglichkeit der Einbindung von unterschiedlichen Festplattengrößen ist ein Vorteil, den ich so bei noch keinem anderen NAS- Hersteller gesehen habe.
Alles in allem ist das NAS für den Einsatz in einem Netzwerk geeignet, wo mehrere PCs auf die Daten zugreifen, durch das Teaming der Netzwerkanschlüsse ist ein deutlicher Performancegewinn zu verzeichnen. Dieser hängt allerdings auch von der Netzwerkinfrastruktur ab (geeignete Switche etc.).


Für das hervorragende Drobo 5N2 NAS vergebe ich meinen GOLD Award !






Bezugsquellen:

https://www.alternate.de/html/search.html?query=Drobo&x=0&y=0

Drobo 5N2 DRDS5A2: Amazon.de: Elektronik




Danksagung: Mein Dank gilt der Fa. Drobo und der 360° Agency für die freundliche Bereitstellung des Testsamples !


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von bundymania am 08.01.2018 - 13:39.
eingetragen am 08.01.2018 - 13:38
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Beitrag im Thema: [Bundymania User Review] K-GK 1 mechanische RGB Gaming Tastatur von KM-Gaming !
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[Bundymania User Review] K-GK 1 mechanische RGB Gaming Tastatur von KM-Gaming !
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Hallo Gaming Fans,

heute veröffentliche ich mein neuestes Review für euch. Beim Testobjekt handelt es sich um die K-GK 1 RGB Gaming Tastatur aus dem Hause KM-Gaming. Das vorliegende Modell kann zu einem Preis von 99,90 € (inkl. Versand innerhalb Deutschlands) über den herstellereigenen Webshop unter KM-Gaming Germany - High-End Precision Gaming Gear geordert werden. Über Amazon.de ist die Tastatur für derzeit nur noch 85 € zu haben.
Die im Jahre 2015 gegründete Marke KM-Gaming, gehört zur deutschen Gebr. Kohlmeier GmbH, welche sich seit über 40 Jahren auf die Entwicklung und Produktion von Kunststoffteilen spezialisiert hat. Mit ihren Produkten möchten sie sowohl ''Hobbygamer, als auch professionelle eSportler mit hochqualitativem Gaming Gear, designed in Germany'' ansprechen.
Ob sie ihrem eigenen Anspruch gerecht werden können, kläre ich im Test. Die Produktpalette umfasst neben der zu testenden mechanischen Tastatur, eine optische Maus, verschiedene Mauspads, ein Maus-Bungee, sowie Zubehör und Fan-Artikel. Des Weiteren tritt KM-Gaming als Sponsor einiger eSport-Organistaionen, u.a. für die Playing Ducks e.V. und die BlueJays, in Erscheinung.
Die K-GK 1 ist derzeit nur in der Ausführung mit Kalih Brown Switches (neue Generation) sowie mit deutschem Layout erhältlich.


Technische Spezifikationen (lt. Hersteller):

Layout: 105 ISO
Mechanische Einzelschalter: Kalih Brown (optionale Dämpfungsringe)
Beleuchtung: ja - Farbe: RGB
Zusatztasten: nein
Zusatzfunktionen: ja (Doppelbelegung via FN-Taste)
Medientasten: nein
Medienfunktionen: ja (Doppelbelegung via FN-Taste)
Software: ja
Makrotasten: nein
Makro-Programmierung: ja
N-KRO: ja
Hub-Funktion: nein
Handballenauflage: ja (magnetisch)
Anschluss: USB 2.0 (vergoldet)
Garantie: 2 Jahre (ab Kaufdatum)


Abmessungen:
Länge: 460 mm
Breite: 170 mm (ohne Handballenauflage)
Höhe: 37 mm
Gewicht: ca. 1250 Gramm
Kabellänge: ca. 1,8m


Verpackung/ Lieferumfang:

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Die Tastatur wird in einer stabilen, im Inneren mit Schaumstoff und einem weiteren Karton-Element ausgepolsterten, Karton-Verpackung geliefert.
Die komplette Umverpackung ist in einem matten Schwarz gehalten und auf Vorder- und Rückseite mit je einem Produktbild versehen.
Des Weiteren sind auf dieser eine Aufzählung der technischen Features, des Lieferumfangs, sowie ein QR-Code, der zur firmeneigenen Website führt, zu finden.
Alle Angaben sind in deutscher Sprache verfasst.
Der Lieferumfang umfasst neben der Tastatur, eine magnetische Handballenauflage, ein Key-Cap-Remover, 120 transparente Noise Dampeners und ganz klassisch: ein gedrucktes Handbuch (nur in deutscher Sprache). Der Link zum Treiberdownload liegt ebenfalls in gedruckter Form vor, hier wäre eine Realisierung via QR-Code noch benutzerfreundlicher gewesen.
Ansonsten fällt der Lieferumfang für diese Preiskategorie erfreulich umfangreich aus !


Optik/ Haptik und Verarbeitung:

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KM-Gaming setzt auf ein funktionales und relativ schlichtes Design mit den Abmessungen von 450 mm x 165 mm x 20mm mm (L x B x H). Die Oberseite des Chassis ist aus Aluminium gefertigt, die Unterseite aus Kunststoff. In Sachen Verwindungsteifigkeit und Stabilität überzeugt die Tastatur. Das Design ist dezent, lediglich ein beleuchtetes Logo und ein weißer Schriftzug zieren die Oberseite. An beiden Gehäuse-Seiten sind leicht hervorstehende, beleuchtete, transparente Elemente zu finden, welche das eher schlicht gehaltene Gesamtbild aufbrechen. Subjektiv gesehen, hätte man auf diese optische Akzentuierungen verzichten könen, allerdings ist die Nachfrage des Marktes nach beleuchteten Peripherie-Geräten groß und diese Design-Entscheidung daher auch nachvollziehbar.
Optik und vor allem Haptik der Oberseite des Chassis wissen zu überzeugen. Im Gegensatz zu der geläufigen Soft-Touch-Oberfläche ist diese deutlich weniger anfällig für Fingerabdrücke.
Die Spaltmaße sind gut, allerdings sind nicht alle Kanten des Chassis optimal abgerundet und leicht scharfkantig (z.B. an der Chassis-Rückseite).
Die Unterseite des Chassis ist aus Kunststoff gefertigt und weist eine wirklich sehr gute Anti-Rutsch-Wirkung (insgesamt 4 Füße) auf, selbst mit aufgeklappten Hochstellfüßen (ebenfalls gummiert). Höhe mit eingeklappten Hochstellfüßen ist 2 cm (höchster Punkt, mit aufgeklappten Hochstellfüßen 3,2 cm).
Sehr positiv hervorzuheben ist die Umsetzung der Befestigung der modularen Handballenauflage mittels Magneten. Insgesamt überzeugt diese durch eine gute Auflagefläche, sehr guter Anti-Rutsch-Wirkung (insgesamt 6 Füße) und eine angenehme Texturierung.
Bei der K-GK 1 Tastatur setzt man auf ein klassisches 105-ISO Layout ohne Zusatztasten, das Ansteuern der Medientasten und der Zusatzfunktionen wurde über Doppelbelegung im Zusammenspiel mit der FN-Taste realisiert. Deren Positionierung (hinsichtlich Lautstärke- und Helligkeits-Regelung) gewährleistet ein ergonomisches Arbeiten.
Leider ist der Kabelanschluss nicht modular ausgeführt. Das knapp 1,8 m lange Kabel ist mit blickdichtem, grünem Tetxilsleeve ummantelt und als gut flexibel zu bezeichnen. Der USB-Stecker ist vergoldet und verfügt über einen Knickschutz. Leider fehlt mir am Chassis ein Knickschutz für das Kabel. Des Weiteren sind keine USB-Hubs verbaut, was bei Tastaturen in diesem Preissegment eigentlich zur Standardaustattung gehören sollte.

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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das eher dezente Design in subjektiver Betrachtung Gefallen findet und die Tastatur durch eine gute Verarbeitungsqualität, einer durchdachten Handballenauflage, exzellenter Anti-Rutsch-Wirkung sowie angenehmer Haptik zu überzeugen weiß. Minuspunkte sind die mintunter scharfkantigen Übergänge am Chassis und das Fehlen des Knickschutzes am Kabel (chassis-seitig).


Technische Ausstattung und praktische Erfahrungen:

Nun zu dem Herzstück einer jeden mechanischen Tastatur, den Tastern. In diesem Fall handelt es sich um die die Brown Switches mit transparentem Tastergehäuse aus dem Hause Kalih.
Diese bieten im Detail, eine taktile Charakteritstik mit 4 mm Hubweg, 50 g Widerstand und einem Signalpunkt bei 2 mm. Laut Hersteller sind die Taster für eine Lebensdauer von 60 Millionen Anschlägen ausgelegt. Im Vergleich zum Original von Cherry, weist der Kalih-Taster einen 5 g höhreren Widerstand, einen etwas schwammigeren Druckpunkt sowie eine minimal unpräzisere Rückmeldung auf. Ansonsten ist das Tippgefühl meines Erachtens nach vergleichbar. Die Akustik der Taster bewegt sich im angenehmen Bereich und ist als dumpf zu bezeichnen.
KM-Gaming legt dem Lieferumfang der K-GK 1 120 transparente Dämpfungsringe bei (keine Angaben zum Härtegrad, Dicke ca. 2 mm). Diese müssen, bei Bedarf, vom Nutzer selbst montiert werden, was dank beiligendem Key-Cap-Remover zügig von der Hand geht.
Die Charakteristik der Taster verändert sich durch den Einsatz der Dämpfungsringe dahingehend, dass das Klangbild noch dumpfer und wahrnehmbar leiser wird. Allerdings wird auch der Hubweg sowie das Anschlagsgefühl beeinflusst, was sich insgesamt auf das Tippgefühl auswirkt und beim Einsatz bedacht werden sollte.


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Die Taster wurden freistehend montiert, was die Reinigung erleichtert. Die zylindrischen Tastenkappen bestehen aus ABS-Kunststoff, die Beschriftung wurde mittels laser-cut-Verfahren realisiert. Die Oberfläche weist eine gute, wenn auch nicht herausragende, Griffigkeit auf, Abrieberscheinigung konnte ich während meines Tests nicht feststellen, allerdings stehen hier Langzeiterfahrungswerte noch aus. Die bekannte Problematik der Ausleuchtung der Tastenkappen tritt auch bei diesem Modell auf, was dazu führt, dass die F-Tasten, der Ziffernblock und die Zahlenreihe in den unteren Bereichen nicht vollständig ausgeleuchtet sind.


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Ein weiterer wichtiger Punkt einer Gaming-Tastatur betrifft das sogenannte Ghosting, bei welchem es ab einer bestimmten Anzahl an Tasten-Kombinationen vorkommen kann, dass gedrückte Tasten nicht, oder falsch umgesetzt werden. Hierbei schaffen N-KRO oder Anti-Ghosting Abhilfe. Klassische Tastaturen weisen 3-Key-N-KRO oder 6-Key-N-KRO auf, da 6 gleichzeitig gedrückte Tasten, das Maximum sind, was ein USB-Controller fehlerfrei verarbeiten kann. KM-Gaming gibt an, dass die K-GK 1 über N-KRO verfügt und um dies zu überprüfen führe ich einen Test mit der Freeware AquaKey durch, die alle gedrückten Tasten anzeigt. In diesem Test zeigt sich, dass ein vollständiges N-KRO implementiert ist und alle gedrückten Tasten fehlerfrei umgesetzt werden. Die genaue Umsetzung dieses N-KRO (Hardware, zusätzliche Controller, Diode oder Software) ist nicht klar. Angaben zur Polling-Rate werden nicht getroffen. Standard in dieser Preisklasse sind 1000 MHz. Während meiner Tests sind mir keine Verzögerungen oder fälschliche Eingaben im Einsatz aufgefallen.

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Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten, im gleichen Preissegment, verzichtet man komplett auf Zusatz-oder Medientasten. Deren Funktionen werden über eine Doppelbelegung der FN-Taste realisiert. Alle gängigen Medienfunktionen sind an Bord, im Bereich der Zusatzfunktionen stehen die Regelung der Helligkeit, verschiedener LED- und Gaming-Modi sowie Programmverknüpfungen zur Verfügung.
In Sachen Software, setzt man auf einen 30 MB großen Treiber, der von der firmeigenen Website heruntergeladen werden kann.
Grundsätzlich kann die Tastatur natürlich auch ohne Software betrieben werden, dies schränkt allerdings den Funktionsumfang hinsichtlich der Erstellung von Profilen und Makros, sowie der Tastenbelegung ein. Die Installationen ist vollkommen problemlos.
Die von mir verwendete Software-Version ist v1.0.5.
Die Benutzeroberfläche ist sehr schlicht und übersichtlich gestaltet. Die Menüsprache ist, ebenso wie der Text im Handbuch, lediglich in Deutsch. Somit scheint man sich seitens KM-Gaming mit dieser Tastatur voll auf den deutschsprachigen Raum zu fokussieren.
Der Umfang der Software ist überschaubar, deckt aber alle, für eine Gaming-Tastatur, wichtigen Funktionsfelder ab. Es können insgesamt 3 Profile erstellt werden.
So können alle Tasten individuell belegt werden, und zwar mit einzelnen Tasten, oder Tastenkombinationen (max. 3), Multimedia- oder Internetbefehlen, oder Tasten-Makros (ebenso Import/ Export derer). In Sachen Tastenmakros ist eine Unterstützung von bis zu 20 einzelnen Makro-Befehlen (jeder Befehl mit einer Länge bis zu 8 Tastensequenzen) gegeben. Die Erstellung dieser individuellen Belegung geht dank der gut strukturierten Softwarelösung leicht von der Hand.


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Ein weiteres Feature der Software ist die Einstellung der RGB Beleuchtung. Hier stehen 14 verschiedene Beleuchtungsmodi, welche individuell hinsichtlich Helligkeit und Geschwindigkeit (mitunter auch in Sachen Farbe sowie weiterer Faktoren) angepasst werden können, zur Verfügung. Einen ersten Eindruck über deren Umsetzung verschafft mein folgendes Video:


https://youtu.be/FefVgfL5MKY


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Des Weiteren ist noch ein Game Mode mit an Bord, mittels welchem man einzelnen Tasten spezifische Farben in 5 verschiedenen Gruppen (Ansteuerung via FN-Taste) zuteilen kann. Auch hier ist die Umsetzung der Softwarelösung wirklich gut gelungen und es macht Spaß sich dank der simplen Software durch die Möglichkeiten zu klicken und diese den eigenen Vorlieben anzupassen.



Pro:

Lieferumfang
Stabilität und Anti-Rutsch-Wirkung der Gummi-Füße
Beleuchtungsoptionen
Umfang und Aufbau der Software
Halterung Handballenauflage



Contra:

kein USB-Hub
fehlender Knickschutz am Chassis-Ausgang
nur Kalih-Brown-Switches verfügbar
Ausleuchtung Tastenkappen



Fazit:

Die Frage, die sich am Ende eines jeden meiner Reviews stellt, ist, inwieweit ein Produkt den selbst gestellten Ansprüchen gerecht werden kann. In diesem Fall wollte KM-Gaming der K-GK 1 das Rüstzeug einer Gaming-Tastatur für den Hobbygamer als auch den professionellen Spieler mit auf den Weg geben und sie haben dies meiner Meinung nach auch getan. Mich überzeugt vor allem der qualitative Standard der Verarbeitungsqualität, auch wenn einige Kanten an der Rückseite nicht optimal abgerundet sind, der Einsatz von Aluminium und die wirklich gute Verwindungsteifigkeit, sowie Standfestigkeit / Anti-Rutsch-Widerstand der Tastatur. Ebenso ist die magnetische Handballenauflage eine gelungene Ergänzung. Die Beleuchtungs- und Makro-Optionen sind dank simpler Software leicht zu nutzen und entsprechen in ihrem Umfang dem Anspruch der Zielgruppe. Schade finde ich, dass kein USB-Hub realisiert wurde und dass die Tastatur aktuell nur mit Kalih Brown Switches angeboten wird, die zwar ein gutes und den Cherry MX Brown ähnliches Tippgefühl erzeugen, aber die Zielgruppe definitiv einschränken. Ein neuer Ansatz zur altbekannten Problematik der mitunter unvollständigen Ausleuchtung der Tastenkappen wäre wünschenswert gewesen, aber man muss bei solchen Wünschen natürlich auch immer einen Blick auf die Preiskategorie werfen, in der, wie ich finde, sich die K-GK 1 mit einem aktuellen Preis von 85 € (bei Amazon - KM-Gaming K-GK1 mechanische Aluminium RGB USB Tastatur: Amazon.de: Elektronik) wirklich gut positioniert hat und somit im P/L-Verhältnis definitiv überzeugen kann.
Daher vergebe ich meinen Gold-Award.





Für den netten Support bedanke ich mich bei der Fa. Gebr. Kohlmeier GmbH


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von bundymania am 29.09.2017 - 13:41.
eingetragen am 29.09.2017 - 13:38
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Beitrag im Thema: Themenicon [Bundymania User Review] Tesoro Gram Spectrum - mechanische Gaming Tastatur
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Re: [Bundymania User Review] Tesoro Gram Spectrum - mechanische Gaming Tastatur
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Moin,

Thx, freut mich, wenn dir der Test zusagt.
Die Tasten bieten einen gleichmässigen "mittigen" Anschlag und machten einen guten Eindruck. Das Schreibgefühl ist im Vergleich zu den gängigen Mechas wie erwähnt dank Low Profile Bauweise anders, aber sehr angenehm !
eingetragen am 04.07.2017 - 09:16
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Beitrag im Thema: Themenicon [Bundymania User Review] Externe 3 TB Festplatte - TOSHIBA Canvio Premium
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Re: [Bundymania User Review] Externe 3 TB Festplatte - TOSHIBA Canvio Premium
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Auf jeden Fall, die HDD ist sehr leise und aus etwa nem Meter Entfernung so gut wie nicht mehr wahrnehmbar. Welcher Typ genau verbaut ist kann ich dir nicht sagen, dazu gab es keine Infos.
eingetragen am 04.07.2017 - 09:14
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Beitrag im Thema: Themenicon [Bundymania User Review] Tesoro Gram Spectrum - mechanische Gaming Tastatur
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Themenicon    [Bundymania User Review] Tesoro Gram Spectrum - mechanische Gaming Tastatur
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Hallo zusammen,

heute stelle ich euch die Tesoro Gram Spectrum Gaming Tastatur vor.
Die Firma Tesorotec wurde im Jahr 2011 von einem Team von Gaming Enthusiasten gegründet, deren Ziel es ist,
einzigartige Produkte für die Gamer Szene zu entwickeln.
Tesoro bietet eine breite Palette an Gaming- Tastaturen, Gaming- Mäusen, Headsets, sowie Zubehör wie z.B.
Mauspads an.
Aus diesem Angebot haben wich heute die mechanische Tastatur Tesoro Gram Spectrum auf dem Testparcours glücklich
Die Tesoro Gram Spectrum kommt in einer stabilen überwiegend schwarz gehaltenen Umverpackung daher, in der die Tastatur samt Anschlusskabel gut geschützt verpackt ist.
Im Lieferumfang befinden sich neben der Tastatur noch eine kurze Anleitung sowie ein gesleevtes USB-Kabel. Eine Handballenauflage wird nicht mitgeliefert.
Die Tastatur wird mit roten, oder blauen Tesoro AGILE Switches ausgeliefert.

Die Gram Spectrum für diesen Test ist mit den mechanischen Tesoro AGILE- Red- Switches bestückt, die mit speziellen Low Profile- Switches
kombiniert sind, was die Tastatur deutlich flacher macht, als andere mechanischen Eingabegeräte, ähnlich einer Notebook Tastatur !
Die Tasten reagieren sehr schnell und besitzen einen präzisen Druckpunkt. Damit ist die Tesoro Gram Spectrum durch den sehr kurzen
angenehmen Reaktionsweg, gerade für reaktionsschnelle Spiele überzeugend.
Frei programmierbare Tasten, Makro- Funktionalität, sowie Sperrung der Windowstaste lassen jedes Gamerherz
höherschlagen. Dies sind Standardfunktionen, die natürlich stets vorhanden sein sollten.
Die Tasten können bei Bedarf selbstverständlich einzeln ausgetauscht werden, sie lassen sich relativ leicht wechseln.
Ein kleines Werkzeug, wie man es bei anderen Herstellern findet, wird jedoch nicht mitgeliefert
Die Tastatur ist mit RGB Leds ausgestattet, welche über die Treiber Software (per Download erhältlich) angesteuert, bzw. nach Wunsch konfiguriert werden können.
Über die Software lassen sich auch die Profile einstellen, Tastenbelegungen programmieren und die Makros erstellen.
Dazu gehe ich weiter unten nochmal näher ein.


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Technische Daten:

Größe (L × B × H): 45,5 × 13,6 × 2,5 (3,9) cm
Layout: 105 ISO
Gewicht: 1.050 g
Kabel: 1,80 m, USB/Mini-USB (modular)
Hub-Funktion: –
Key-Rollover: 6-KRO, N-KRO
Schalter: Tesoro Agile Red / Blue
Tasten: Form: zylindrisch
Material: ABS-Kunststoff
Beschriftung: laser cut
flache Tasten
Zusatztasten: –
Medienfunktionen: Stumm, Lautstärke, Abspielen/Pause, Vor/Zurück
Zusatzfunktionen: Profile wechseln, Helligkeit (regeln, ausschalten), LED-Modi, Gaming-Modus, Makroaufnahme
Beleuchtung: Farbe: RGB
Modi: Atmungseffekt, Welleneffekt, Reaktiver Modus, umlaufende Aktivierung, Gaming-Beleuchtung, Farbschleife
Makros & Programmierung: 512 kB, 5 Profile, Hardware-Wiedergabe
vollständig, softwarelos programmierbar
Preis: derzeit ca. 115 €


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Software:

Die Software ist eher schlicht gehalten, was die Funktionalität aber in keinster Weise beeinträchtigt. Sie lässt sich relativ einfach bedienen.
Über die Software können diverse Einstellungen präzisiert werden, wie zum Beispiel die Beleuchtung, Tastenbelegung, Makroprogrammierung etc.
Um Tasten zu belegen, werden die einzelnen Tasten angeklickt und können dann über ein Auswahlmenü konfiguriert werden.
Es können 5 Profile hinterlegt werden, für z.B. Office Anwendungen, diverse unterschiedliche
Gamingprofile (je nach Genre andere Tastenbelegungen).


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Praxiseinsatz:

Kommen wir nun zum Praxiseinsatz der Tastatur. Durch die niedrige Bauhöhe der Tasten ist die Handhabung der GRAM Spectrum sehr angenehm, da dadurch die Handgelenke nicht stark abgewinkelt werden müssen. Man kann durch Ausklappen der hinteren Stützen die Tastatur noch etwas schräger einstellen, allerdings leidet die Standfestigkeit durch die ausklappbaren Stützen auf glatten Oberflächen etwas, sodaß die Tastatur etwas ins Rutschen kommen kann.
Was gleich positiv auffällt, ist der kurze Auslöseweg. Dadurch müssen gerade in schnellen Spielen die Tasten nicht bis zum Anschlag gedrückt werden.
Auch ist diese Funktion für Office- Anwendungen durchaus eine gute Sache, da das schnelle Schreiben damit sehr leicht von der Hand geht.
Ferner ist der Tastenanschlag im Vergleich zu anderen mechanischen Tastaturen mit Cherry Switches relativ leise, was beim Gaming mit Kopfhörer allerdings nicht so ins Gewicht fällt, zumindest für den Spieler selber, die Umgebung wird aber deutlich weniger durch den Geräuschpegel belastet glücklich
Ein weiterer Pluspunkt ist auch die individuell einstellbare Beleuchtung. Gerade wenn man beim Gaming nur bestimmte Tasten benötigt, können auch nur diese über die Profileinstellungen in der Software beleuchtet werden.
Die Beleuchtung kann auch für den Office-Betrieb entweder komplett ausgeschaltet, oder aber gedimmt werden, da manche User eine Beleuchtung bei normaler Schreibtätigkeit als störend empfinden.


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VIDEO:

https://www.youtube.com/watch?v=aIA8Yf9DE1w[/video]



Pro / Contra:


Für die Tastatur sprechen:

- die geringe Tastenbauhöhe
- das recht leise Betriebsgeräusch
- die individuell einstellbare Beleuchtung
- die schnelle Tastenreaktionsgeschwindigkeit (kurzer Auslöseweg)
- der angenehme Tastenanschlag
- austauschbares Anschlußkabel


"gegen" die Tastatur sprechen:

- keine Handballenauflage (ist m.E. allerdings auch nicht notwendig, da durch die flachere Bauhöhe die Hände bei der Benutzung nicht stark abgewinkelt werden.
- keine weiteren Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte (fehlender integrierter USB-Hub)
- keine separaten Mediatasten (diese können aber über eine Zweitbelegung in der Software eingestellt werden)
- noch keine Langzeiterfahrung mit den von Tesoro entwickelten Agile Switches
- Standfestigkeit bei ausgeklappten Standfüßen auf glatten Oberflächen könnte besser etwas sein bzw. könnten Klebepads für die bessere Standfestigkeit im Lieferumfang dabei sein






weitere Bilder:

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Fazit:

Durch die geringere Bauhöhe im Stile einer Laptop Tastatur wird im Grunde genommen keine Handballenauflage benötigt, da sich die Hände
nicht nach oben "biegen". Die Tastengeräusche sind sehr leise und die Tastatur reagiert sehr präzise auf die Eingabe.
Durch zwei Aufsteller auf der Unterseite kann die Tastatur noch höher gestellt werden.
Komfortabel ist sie in jedem Fall durch die Bauhöhe.
Alles in allem sind die Contras zum großen Teil vernachlässigbar, denn man bekommt für sein Geld eine sehr gute Spiel- und Officebegleitung, die
Spass macht. auch bei längerem Gebrauch.

Der Preis fällt mit ca.115 EUR moderat aus. Für das Geld erhält man eine solide und vor allem präzise
Gaming Tastatur, die auch für den Office Einsatz gut geeignet ist !


Ich vergebe meinen GOLD Award für die Tesoro GRAM Spectrum Tastatur !




Der Post wurde 2 mal editiert, zuletzt von bundymania am 27.06.2017 - 08:23.
eingetragen am 27.06.2017 - 08:19
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Beitrag im Thema: Themenicon [Bundymania User Review] Externe 3 TB Festplatte - TOSHIBA Canvio Premium
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Re: [Bundymania User Review] Externe 3 TB Festplatte - TOSHIBA Canvio Premium
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Nein, ich hatte nur dieses eine Modell zur Verfügung
eingetragen am 27.06.2017 - 08:17
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Beitrag im Thema: Themenicon [Bundymania User Review] Externe 3 TB Festplatte - TOSHIBA Canvio Premium
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Themenicon    [Bundymania User Review] Externe 3 TB Festplatte - TOSHIBA Canvio Premium
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Hallo zusammen,

heute stelle ich euch eine externe Festplatte der Marke Toshiba vom Typ Canvio Premium mit einer Kapazität von 3 TB vor.
Toshiba ist ein internationaler Technologiekonzern mit Hauptsitz in Tokio. Er entstand 1939 aus dem Zusammenschluss der Elektrotechnikunternehmen SHIBAURA SEISAKU-SHO und dem Konsumgüterhersteller TOKYO DENKI. Das neue Unternehmen hieß TOKYIO SHIBAURA DENKI, wurde aber durch das Kürzel TOSHIBA bekannt. Seit 1978 ist dies der offizielle Firmenname. Seit 1997 ist Toshiba im Desktop- Computer Bereich aktiv. Im Jahr 2004 gründete man gemeinsam mit Samsung das Joint-Venture Toshiba Samsung Storage Technology.

Genug der Vorrede, nun möchte ich euch das Produkt einmal näher vorstellen.
Die Canvio Premium Festplatte kommt in einer schlichten Verpackung mit Sichtfenster zum Käufer, worin sich die 3TB HDD im schicken Alugehäuse, einem Aufbewahrungsbeutel mit samtartiger Oberfläche, sowie einem USB Anschlusskabel und einem Adapter von USB auf Micro-USB befindet


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Technische Daten:

Schnittstelle: USB 3.0 (USB 2.0-kompatibel)
Max. Übertragungsrate: ~ 5,0 Gbit/s
Gehäuse: luminium
Farbe: dunkelgrau-metallic
Kapazität: 3 TB
Dateisystem: NTFS (MS Windows)
Stromversorgung: über USB-Anschluss (max. 900 mA)
Abmessungen: 109 × 78 × 19 mm
Gewicht: ca. 230 g
Backup-Software: NTI Backup Now EZ
Kennwortschutz-Software: Toshiba-Kennwortschutz
Systemanforderungen: Formatiertes NTFS für Microsoft® Windows® 10, Windows 8.1, Windows® 7
OS X 10.11, 10.10, 10.9, 10.8 mit enthaltenem NTFS-Treiber für Mac
Ein freier USB 3.0- oder USB 2.0-Anschluss
Packungsinhalt: Canvio Premium
USB 3.0-Kabel (Micro-B)
Typ-C-Adapter (Typ A bis C)
Soft-Etui
Vorinstallierte Software
Kurzanleitung
Benutzerhandbuch (auf der Festplatte vorinstalliert)

Treiber für NTFS-Kompatibilität auf dem Mac: Tuxera NTFS for Mac


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Das Gehäuse macht einen soliden und edlen Eindruck und ist sehr gut verarbeitet. Eine beleuchtete LED an einer Ecke zeigt die Betriebsbereitschaft der Harddisk an.


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Der Anschluß gestaltet sich sehr einfach -> in den USB Port gesteckt und los gehts. Die HDD wird sofort erkannt und kann auch sofort verwendet werden, ohne das ein Treiber installiert werden muss.


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Die Festplatte ist bereits formatiert und hat eine Netto Speicherkapazität von 2,72 TB.
Der restliche Speicher wird durch diverse Tools belegt, auf die ich später noch näher eingehen werde.


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Um die Leistung zu verdeutlichen, habe ich die Festplatte mit ein paar gängigen Benchmarktools "gequält", es kamen die bekannten Tools HD Tune, CrystaldiskMark, ATTO Disk Benchmark und AS SSD Benchmark in der jeweils neuesten Version zum Einsatz.


Performance:

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Die Festplatte wird selbst bei großer Belastung nur handwarm und das Betriebsgeräusch ist im Leerlauf recht leise und auch bei Belastung steigt der Geräuschpegel nur unwesentlich an. Wird die Festplatte gar nicht angesprochen, "verfällt " sie in einen Ruhemodus und ist fast nicht mehr zu hören. Aus diesem wird sie schnell wieder aufgeweckt, sobald man auf sie zugreift.
Die HDD kommt natürlich nicht an die Lese- und Schreibraten von SSDs heran, ist aber durchaus von den Werten eine gute und solide Platte für Backup, oder Datenauslagerung. Für genau diese Zwecke ist diese 3TB Harddisk der ideale Begleiter.
Ein großer Pluspunkt des Geräts ist das Preis-Leistungsverhältnis. Man bekommt für relativ wenig Geld viel Speicherkapazität und wertige Verarbeitung geboten.
Der Preis der externen Toshiba Festplatte in der mir vorliegenden 3 TB Version liegt bei derzeit ca. 130 Euro, was ca. 44 EUR pro TB enstpricht, nicht vergleichbar mit den Preisen für entsprechend große SSDs.

kommen wir nun zu den anfangs bereits erwähnten Tools:

HDD Passwort Tool:

hierbei handelt es sich um ein benutzerfreundliches Utility, um ihre Daten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.
Das Tool muss nur installiert und ein Kennwort vergeben werden. Sobald die Festplatte angeschlossen wird, muss für den Zugriff das Passwort eingegeben werden.
Das Programm dient nicht zur Verschlüsselung der Daten, es wird lediglich ein Passwortschutz eingerichtet.
Das HDD Passwort Tool ist für Windows und Mac geeignet.

Pogoplug PC:

Hierbei handelt es sich um eine Cloud Lösung, in der man in einer Cloud nochmals ca. 10 GB Speicher erhält. Wenn der Nutzer einen Account angelegt hat, ist es möglich auch
aus der Ferne auf die Festplatte zuzugreifen. Dazu muss lediglich der PC, an dem die Platte hängt eingeschaltet sein.

NTI Backup Now EZ:

dies ist ein einfaches Programm zur Datensicherung.





Fazit:

Die Toshiba Canvio Premium 3 TB ist ein externer Massenspeicher der zu überzeugen weiß. Er kann nicht mit den Features und Geschwindigkeiten von externen SSDs mithalten, muss er aber auch gar nicht. Für die normale Datenauslagerung, Backup und Speichererweiterungen für z.B. Notebooks ist die Platte der ideale Begleiter. Auf jeden Fall ist aber der Preis und die dafür gebotene Leistung ein sehr ausschlaggebendes Kriterium um sich diese Platte in die heimeligen Gefilde zu holen.
Die externe Toshiba Festplatte kann u.a. bei Amazon.de erworben werden.


Für das runde Gesamtpaket vergebe ich meinen GOLD Award !





Ich danke Toshiba für das entgegengebrachte Vertrauen und die Übersendung dieses Produkts !


Der Post wurde 4 mal editiert, zuletzt von Mario Kramer am 31.03.2017 - 14:08.
eingetragen am 28.03.2017 - 16:13
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Beitrag im Thema: Themenicon [Bundymania User Review] UGOOS UT4 Android Media TV Box
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Themenicon    [Bundymania User Review] UGOOS UT4 Android Media TV Box
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Hallo Technikfreunde,

Thema dieses Tests wird die UT4 Android TV-Box aus dem Hause UGOOS sein. Dieses Produkt ist in 2 Farbvarianten (weiss / schwarz) erhältich. Es kann zu einem momentanen Preis von 149 € über ugoosshop.com (ggf. zzgl. Versand) erworben werden.
Der Hersteller UGOOS ist zurzeit auf dem europäischen Consumer-Markt noch größtenteils unbekannt. Das im Jahre 2009 gegründete chinesische Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von android-basierten TV-Boxen, Media-Playern, TV-Dongles, und weiteren Gadgets spezialisert und damit im einheimischen chinesischen Markt große Erfolge gefeiert.



Technische Spezifikationen (lt. Hersteller):

CPU: RK3368 64 Bits Octa Core Cortex A53
GPU: PowerVR G6610 mit bis zu 700 MHz (DVFS)
RAM: 2 GB DDR3
OS: Android 5.1 Lollipop
Interner Speicher: 16 GB EMMC
Speicher-Erweiterungsmöglichkeit: MicroSD/ TF bis zu 32 GB
Netzwerk-Konnektivität: Lan 100 MB/ 1000 MB Base-T
Kabellose-Netzwerk-Konnektivität: 2.4 GHz/ 5.0 GHz Dual band WIFI 80.111 b/g/n 802.11 a/c
Strom-Versorgung: DC 5V 3A Adapter



Anschlüsse:


100/ 1000 Mbps RJ-45 ethernet jack
Micro SD card/ TF card reader
4 x USB 2.0
1x female HDMI 2.0 (out)
1x DC jack
1x optical SPDIF
1x 3,5 mm (AV) headphone jack


Unterstütze Videoformate:

MPEG-1/ -2/ -4
H.263/-4/ -5
AVS
VC-1
RV
VP 6/ -8/ -9
Sorenson Spark
MVC


Unterstütze Audioformate:

MP 1/ 2/ 3
WMA
WAV
OGG
OGA
APE
FLAC
AAC
M4A
3GPP


Abmessungen und Gewicht:

11,5 cm x 11,5 cm x 2,2 cm (L x B x H)
Gewicht: ca. 260 g (ohne Antenne)



Verpackung und Lieferumfang:

Die TV-Box wird in einer kompakten und sehr stabilen Karton-Verpackung geliefert. Diese ist rundherum mit Informationen zur TV-Box und ihren technischen Details bedruckt, ein Produktbild hingegen fehlt.
Der Lieferumfang ist großzügig bemessen und umfasst neben der TV-Box selbst, eine Fernbedienung, eine Antenne, ein Netzteil, ein HDMI-Kabel, ein USB 2.0 Kabel und eine bebilderte Bedienungsanleitung (in englischer Sprache).


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Optik/ Haptik und Verarbeitung:


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Die TV-Box weist mit 11,5 cm x 11,5 cm x 2,2 cm kompakte Abmessungen auf und bringt schlanke 260 g auf die Waage. Das Chassis ist aus Metall gefertigt und an der Oberseite und den Seiten mit einer matten, haptisch sehr angenehmen, Soft-Touch-Oberfläche versehen, die der TV-Box eine schlichte und zeitlose Eleganz verleiht. Optisch markant gestaltet ist die Vorderseite, dort wurde ein schwarzes rechteckiges Element, samt gestanztem UGOOS-Logo, in die Oberfläche eingelassen. Die Übergänge und die Spaltmaße sind hierbei leider nicht 100% sauber ausgeführt. Dies gilt auch für die Übergänge zwischen Ober- und Unterteil. Die Lüftungsschlitze und die Anschlüsse hingegen sind sauber gearbeitet und letztere sitzen präzise in ihren Fassungen.


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Die 4 Standfüße an der Unterseite bieten einen ca. 3mm hohen Abstand zum Boden und weisen einen guten Anti-Rutsch-Widerstand auf. Die genaue Produktvariante ist an einem, auf der Unterseite angebrachten, Aufkleber abzulesen. Die Beschriftungen überhalb der Anschlüsse sind sauber und deutlich ausgeführt. Der Power-Button hat einen hohen aber präzisen Druckpunkt. Des Weiteren ist es möglich, durch das Lösen von 4 Kreuzschlitzschrauben, einen Blick auf das Innenleben des Chassis zu werfen.


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Abseits der etwas unsauberen Spaltmaße weist die TV-Box eine gute Verarbeitungsqualität auf, alle Ecken und Kanten wurden abgerundet, optische Makel an der Oberflächen-Beschichtung sucht man vergebens.
Die beiliegende Fernbedienung (2x AAA Batterien werden benötigt, nicht im Lieferumfang) ist kompakt gestaltet (Gewicht: 26 g) und liegt dementsprechend gut in der Hand. In Sachen Farbwahl setzt man hierbei auf eine Kombination aus Schwarz und Orange. Die einzelnen Tasten sitzen sauber in ihren Fassungen, weisen alle einen mittleren Druckpunkt, mit gutem haptischen und akustischem Feedback, auf. Alle Tasten sind aus ergonomischer Sicht gut platziert und erreichbar. In Sachen Verarbeitungsqualität gibt es keinerlei Grund zur Beanstandung.



Technische Ausstattung und subjektive Eindrücke:


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Die TV-Box basiert auf dem plug'n'play-Prinzip, wodurch die Inbetriebnahme zügig vonstatten geht. Die Bootzeit beträgt (handgemessen) ca. 18 Sekunden. Angeschlossene Peripherie (USB-Maus/ -Tastatur) wird sofort erkannt, selbiges gilt auch für die beiliegende Fernbedienung. Für das Herunterfahren werden ca. 4 Sekunden benötigt. Ein Energiespar-Modus sowie ein Sleep-Modus sind ebenfalls mit an Bord. Man kann zwischen 2 Launchern entscheiden: Launcher3 oder Ugoos-Laucher. Ich habe mich aus optischen Gründen (Übersichtlichkeit und Design) für den Launcher3 entschieden. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv gestaltet. Eine große Anzahl an nützlichen Apps sind vorinstalliert, darunter ist vor allem Kodi (Jarvis) hervorzuheben.















Ich nutzte während meines Tests Android 5.1.1 (Lollipop) und die Ugoos-Software-Version 1.1.3. FOTA (Firmware-Over-the-Air-Update) ist vorhanden. Die UT4 bietet ein übersichtliches aber dennoch umfangreiches Einstellungs-Menü. Dort kann der Nutzer u.a. die Lüftersteuerung regulieren, Datenverbindungen konfigurieren, das Gerät personalisieren, sowie einen Überblick über den internen sowie den externen Speicher gewinnen.



















Der interne 16 GB EMMC Speicher kann um bis zu 32 GB via SD-Karte erweitert werden. Als CPU fungiert der RK3368 64 Bits Octa Core Cortex A53, die grafischen Aufgaben übernimmt die PowerVR G6610-Einheit und als Arbeitsspeicher stehen 2 GB DDR3 zur Verfügung.
In Sachen Datenverbindung sind Bluetooth, WiFi (via externer Antenne) sowie LAN vorhanden.
Damit ließen sich im Test sowohl FHD als auch 4K Videos via Youtube ruckelfrei wiedergeben.









Zu Benchmark-Zwecken habe ich Geekbench 4 eingesetzt.
CPU-Benchmark-Resultate (Single- und Multi-Core):









Compute-Benchmark-Resultate:






Im Single-Core-Bereich erzielt der Chip einen Wert von 590 Punkten und liegt damit zwischen einem Samsung Galaxy S4 (701) und einem Motorola Moto G3 (512). Im Multi-Core-Test sind es 1940 Punkte, was einen Platz zwischen dem Samsung Galaxy S5 (1766) und dem HTC One M8 (2311) zur Folge hat. Im Compute-Benchmark wird ein Wert von 1385 Punkten erreicht, damit liegt man zwischen einem Samsung Galaxy S5 (1263) und einem Asusu Nexus 7 (1366).
Im Idle bleibt die UT4 bei ca. 48 °C nahezu geräuschlos, während des Abspielens eines youtube-Videos pendelt die Temperatur zwischen 50-63 °C, was ein kurzes Anspringen des Lüfters (Auto-Modus/ ab 60 °C) zur Folge hat. Bei maximaler Last während des Benchmarks ist der Lüfter dann herauszuhören, die Geräuschkulisse ist aber selbst beim Erreichen des Temp-Targets der TV-Box von 100 °C noch im angenehmen Bereich. Während des Benchmarks erwärmte sich die Box spürbar, aber selbst bei dauerhafter Last wurde sie maximal handwarm.






Pro:

zeitloses und kompaktes Design
Lieferumfang
Anzahl der Anschlüsse
nahezu geräuschlos im Idle, (noch) angenehme Geräuschkulisse unter Last
Software-Umfang



Contra:

teilweise unsaubere Spaltmaße



Fazit:

Die UGOOS UT 4 hinterlässt im Test einen sehr positiven Eindruck. Das schlichte Design in Verbindung mit den kompakten Abmessungen weiß zu gefallen, die Unsauberkeiten bei den Spaltmaßen hingegen nicht. Dafür punktet die TV-Box mit einem umfangreichen Lieferumfang, einer Vielzahl an Anschlüssen, einem nahezu geräuschlosen Idle-Betrieb und guten Leistungswerten im Benchmark-Test, sowie während des Streamings von FHD und 4K-Videos. Auch der Umfang der Einstellungsmöglichkeiten, die Implementierung von Kodi, sowie die simple und intuitive Steuerung bei Erst-Inbetriebnahme finden Anklang. Für dieses Gesamtpaket verlangt UGOOS aktuell knapp 149 €, was durchaus angemessen erscheint.


Ich vergebe für die UGOOS UT4 Media TV Box daher meinen GOLD Award !





Ich bedanke mich bei UGOOS für die unkomplizierte Bereitstellung des Testsamples und den netten Support.
eingetragen am 28.09.2016 - 18:25
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Beitrag im Thema: Themenicon [Bundymania User Review] Alphacool Eisbaer 240 AIO erweiterbare Wasserkühlung
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Themenicon    [Bundymania User Review] Alphacool Eisbaer 240 AIO erweiterbare Wasserkühlung
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Hallo Freunde der Kompaktwasserkühlungen,

passend zu den vorherrschenden sommerlichen Temperaturen, habe ich einen genaueren Blick auf die neue Alphacool Eisbaer 240 geworfen.
Mit der Eisbaer will Alphacool den Markt, der immer mehr in Mode kommenden AiOs, um einen starken Konkurrenten erweitern. Bei dem mir vorliegenden Modell, handelt es sich um die ''Alphacool Eisbaer 240 CPU-Black'' -Variante, deren momentane UVP bei 114,95 € (Aquatuning Germany ggf. zzgl. Versand) liegt. Alphacool gewährt eine 3-jährige Herstellergarantie auf die Eisbaer All-In-One Wasserkühlung.
Die Eisbaer ist, neben der 240-Variante, auch in den Radiator-Größen 120, 280 und 360 erhältlich. Des Weiteren kann die Eisbaer auch als Solo-Variante (Kühler-Pumpen-Einheit) erworben werden.



Verpackung und Lieferumfang:

Die Eisbaer erreicht den Kunden in einer schwarzen stabilen Karton-Verpackung, welche mit der genauen Produktbezeichnung, einem Alphacool-Logo sowie Details zur Sockelkompatibilität bedruckt ist. Eine sich im Inneren befindliche Kartonwanne schützt die AiO und den weiteren Lieferumfang während des Transports vor äußeren Einflüssen. Das Handbuch ist gut bebildert, erklärt Aufbau und Funktion und ist in 3 Sprachen verfasst.


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https://www.youtube.com/watch?v=_JT-pHIBeCg


Der Lieferumfang umfasst neben der AiO, zwei 120 mm 4-Pin PWM-Lüfter namens ''Eiswind'', ein 4-Pin Y-Kabel, 2 Tütchen (nicht wiederverschließbar) Wärmeleitpaste der Marke ''Gelid Extreme'', Halterungen für AMD- und INTEL-Sockel sowie passendes Montagematerial samt schwarzer Backplate aus Plastik.


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Aufbau, Verarbeitung und subjektive Eindrücke

Bei der Eisbaer handelt es sich um eine erweiterbare AiO, der mittels , verschraubbarer, Schnellkupplungen (Alphacool HF-Schnellkupplungen) weitere Radiatoren und Kühlkörper (bspw. für die GPU) hinzugefügt werden können. Dazu muss man lediglich die Schnellkupplungen lösen, den Radiator, o.ä. mit den passenden Anschlüssen versehen und anschließend in den Kreislauf integrieren. Hierbei ist anzumerken, dass dies zur Folge hat, dass Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden muss. Ein dazu befindlicher Fillport befindet sich auf dem Deckel der Kühler-Pumpeneinheit. Der dazu benötigte Netzteilüberbrückungsstecker sowie zusätzliche Kühlflüssigkeit, liegen dem Lieferumfang nicht bei.


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Hinsichtlich der AiO-Komponenten setzt Alphacool auf einen Vollkupfer-Radiator (modifizierter NexXxoS ST 30), mit G 1/4'' Gewinden, 11/8 Anschlüssen sowie passendem, ca. 30 cm langem, schwarz-glänzendem 11/8 mm Schlauch, welcher eine gute Flexibilität aufweist. Dieser ist mit schwarzen Knickschutzfedern versehen und soll so trotz möglicher enger Biegeradien ein Knicken der Schläuche verhindern. Die Lamellen weisen eine Dichte von 16 FPI auf, welche sich positiv auf die Kühlleistung im niedrigen Drehzahlbereich auswirkt.


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Sicherheitsdetail: Die Leiste bietet Schutz vor zu langen Schrauben !

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In Sachen Pumpe wird eine modifizierte DC-LT Ultra Low-Noise mit einer maximalen Drehzahl von ca. 2600 RPM, einem Durchfluss von ca. 70 l/ min und einer maximalen Förderhöhe von 0,85 m eingesetzt. An deren unterem Ende befindet sich eine polierte Bodenplatte aus Kupfer. Ein kleines Sichtfenster ermöglicht einen Blick ins Innere der Kühler-Pumpen-Einheit.


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In meinem Test arbeitet die Pumpe sehr leise. Lediglich ein leises Surren war zu vernehmen, dessen Deutlichkeit mit ansteigender Drehzahl zunahm und im Bereich von ca. 2300 RPM aus einer Entfernung von ca. 20 cm bei offenem Gehäuse als wahrnehmbar zu bezeichnen ist. Bei geschlossenem Gehäuse war die Pumpe nicht hörbar, ab einer Drehzahl von ca. 1000 RPM der Lüfter, übertönten diese in jedem Fall die Pumpe.
Via aquaero 5 LT habe ich verschiedene Drehzahlbereiche hinsichtlich der Lautstärke untersucht, die Ergebnisse dazu findet ihr in diesem kleinen Video (pump-only-Test):


https://www.youtube.com/watch?v=72isbLV3F5s


Als Radiatorlüfter kommen die hauseigenen 120mm PWM-Lüfter mit der Bezeichnung ''Eiswind'' zum Einsatz. Deren Drehzahlbereich wird seitens Alphacool mit 550-1700 RPM angegeben. In meinem Test konnte ein Drehzahlbereich von ca. 360 RPM (6,5V) bis ca. 1690 - 1700 RPM (12V) bei Steuerung via aquaero 5 LT ausgelotet werden. Im Bereich zw. 360 -700 RPM ist die Lautsärke als angenehm zu bezeichnen. Darüber hinaus ist vermehrt ein leises Klackern wahrzunehmen und im Fullspeed-Modus (ca. 1700 RPM) sind die Lüfter dann deutlich hörbar.


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Ich habe die Lüfter einer Lautstärkemessung in verschiedenen Drehzahlbereichen unterzogen, deren Ergebnisse könnt ihr euch in folgendem Video ansehen, bzw. anhören:

https://www.youtube.com/watch?v=W6naVhYjWF4

Bei der Montage wird die Halterung mit werkzeuglosem Klick-Verfahren an die Pumpen-/AGB-/Kühler-Kombi angebracht. Hierbei ist anzumerken, dass die Lackierung der Halterung nicht den robustesten Eindruck macht und es im Zusammenspiel mit den eingespannten Federn leicht zu absplitterndem Lack an den Übergängen kommen kann. Bei dem von mir verwendeten Sockel 1150, wird eine Backplate (rückseitig angebrachte Klebestreifen) benötigt, bei deren Montage ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, ansonsten geht die Montage leicht und zügig von der Hand.


Praktischer Test


1. Aufbau und Ablauf

Um die Kühleistung der Eisbaer auszuloten, habe ich einen prime95-run (v.28.9/ 8K in-place FFTs) über einen Zeitraum von 39 Minuten durchgeführt. Dabei dienten die ersten 30 Min. dem ''warm-up'' der AiO, danach habe ich alle 3 Minuten den Temperaturwert der CPU notiert und anschließend das arithmetische Mittel daraus berechnet. Zum Auslesen der Temperatur nutzte ich die Software CoreTemp (v1.1).
Der Radiator wurde im Deckel des Coolermaster MasterCase 5 Pro montiert. Die Lüfter in Push-Richtung (Gehäuse-Innenseite). Der Deckel wurde anschließend geschlossen. Alle Gehäuse-internen Lüfter wurden abgeschaltet, lediglich der Netzteillüfter war aktiv.
Ich habe 3 Testläufe in 3 unterschiedlichen Drehzahlbereichen (400 RPM/ 1000 RPM sowie fullspeed) durchgeführt. Zur Steuerung der Drehzahl habe ich ein aquaero 5 LT (FW:2007/ aquasuite 2016-4). genutzt. Die Pumpe lief mit 12 V bei maximaler Drehzahl.
Die Raumtemperatur lag bei 24 °C.

Als Referenz-Wärmeleitpaste wurde die Gelid GC-Extreme verwendet.


Technische Daten der Eisbaer 240 AIO:

Typ: intern (offenes System)
Kühlkörper: CPU
Kühlkörpermaterial: Kupfer
Kompatibilität: CPU Intel 775/1150/1151/1155/1156/1366/2011/2011-3, AMD AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1/FM2/FM2+
Radiatorgröße: 240mm
Radiatordicke: 30mm
Radiatormaterial: Kupfer
Lüfter: 2x Alphacool Eiswind 120mm, 550-1700rpm, 29dB(A), 108m³/h
Ausgleichsbehälter: N/A
Pumpe: 7-13.5V, 70l/h, 0.85m Förderhöhe
Anschlüsse: Alphacool Schnellverschluss, G1/4"
Besonderheiten: Schnellverschluss
Herstellergarantie: fünf Jahre



Die Komponenten des Testsystems:

Gehäuse: Coolermaster MasterCase 5 Pro
Mainboard: Asus Z87 Sabertooth
CPU: INTEL i5 4670K @ 3,4 GHz ( VID: 1.140)
GPU: keine dedizierte GPU
RAM: 2x 4 GB Corsair Dominator Platinum
Netzteil: Enermax Revolution X't 530 W



2. Ergebnisse


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Weiterer Clip zum Lautstärke-Verhalten während des prime-Tests :

https://www.youtube.com/watch?v=S88qNTyQmtM




3. Fazit


Pro:

sehr gute Kühlleistung bei leiser Pumpe
Erweiterbarkeit
keine verbogenen Lamellen, saubere Lackierung des Radiators


Contra:

leichtes Klackern der Lüfter im Drehzahlbereich > 700 RPM
Lackierung der Halterung


Die Alphacool Eisbaer 240 AIO Wasserkühlung präsentiert sich im Test durchgängig überzeugend. Das Konzept der Erweiterbarkeit geht Dank einer gelungenen Auswahl an Komponenten (ST 30 Radiator, separate Kühler-Pumpeneinheit samt Fillport sowie schraubbare HF Schnellkupplungen) auf und gibt dem Einsteiger die Möglichkeit, je nach Bedarf seine Kompaktwasserkühlung zur ''kleinen'' Custom-WaKü auf- und umzurüsten. Die Lautstärke der Pumpe bewegt sich auf einem sehr niedrigen Level, selbiges gilt für die Lüfter, die im Vergleich zu so manch anderem Serienlüfter selbst im fullspeed-Modus keine Turbinen-Qualität aufweisen. Die Verarbeitungsqualität ist gut und gibt keinen Grund zur Beanstandung. Etwas schade ist lediglich, dass die WLP in nicht wiederverschließbaren Tütchen, anstatt einer kleine Spritze verpackt wurde und dass die Lackierung der Halterung kleine Lacknasen und leichte Absplitterungen im Randbereich bei der Montage aufwies. Dies ist allerdings "meckern" auf hohem Niveau glücklich Ansonsten hat Alphacool ein rundum stimmiges Produkt auf den Markt gebracht, dass definitiv einen Blick wert ist, wenn man mit dem Kauf einer Kompaktwasserkühlung liebäugelt.
Demnächst ist ein zusätzliches Set erhältlich, welches die problemlose Einbindung- und Erweiterung durch eine Grafikkarte samt Wasserkühler ermöglicht !




Ich vergebe für die Alphacool Eisbaer 240 AIO meinen Gold Award !






Mein Dank gilt der Firma Alphacool für die Bereitstellung des Testsamples und den klasse Support.
eingetragen am 06.09.2016 - 11:55
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Hallo liebe Leserschaft,

in meinem heutigen Review widme ich mich gleich 3 Testkandidaten aus dem Hause Fnatic Gear.
Dabei handelt es sich um die Mauspad-Modelle Focus (in der Ausführung XL) und Boost Control (in den Ausführungen L und XL).
Fnatic dürften den meisten unter euch als e-Sport-Clan ein Begriff sein, der seine Bekanntheit dem Erfolg in CS:GO, LoL und anderen Spielen verdankt. Nun hat man sich seitens Fnatic dazu entschlossen, unter dem Label Fnatic Gear und mithilfe einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne über indiegogo.com seine ersten eigenen Peripherie-Geräte zu vertreiben. Dazu zählen momentan eine mechanische Tastatur (Rush G1), eine Maus (Flick G1) mit optischem Sensor und 3 Mauspads (Focus, Boost Control und Boost Speed) in verschiedenen Größenausführungen.
Fnatic legte bei der Entwicklung den Fokus auf “…simplicity, comfort and reliability“ und übernahm im Zuge dessen auch den namhaften Peripherie-Hersteller Func.



Technische Spezifikationen (lt. Hersteller):

1. Boost

Variante: Control
Erhältliche Größenausführungen: M - XL
Material Oberfläche: Polycarbonat
Material Unterseite: texturierte Gummi-Mischung
Abmessungen:
L: 340 mm x 260 mm x 1,8 mm (L x B x D)
XL: 400 m x 305 mm x 1,8 mm (L x B x D)
Gewicht:
L: 159 g
XL: 218 g
Garantie: 2 Jahre (ab Kaufdatum)

2. Focus


Erhältliche Größenausführungen: M – D
Material Oberfläche: Stoff
Material Unterseite: texturierte Gummi-Mischung
Abmessungen:
XL: 400 mm x 305 mm x 3 mm (L x B x D)
Gewicht: 227 g
Garantie: 2 Jahre (ab Kaufdatum)

Zu meinem Test nutze ich die Fnatic Flick G1 Maus mit optischem Sensor.



Verpackung/ Optik/ Haptik und Verarbeitung:


Boost

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Die Boost-Mousepads werden in einer stabilen, schwarz-weiß gestalteten und aufklappbaren Karton-Verpackung mit Überzug geliefert. Auf der Vorderseite befinden sich ein Produktbild, das Firmen-Logo und die genaue Produktbezeichnung samt Angabe der jeweiligen Größenausführung.
Die Rückseite ist mit einem weiteren Produktbild, den konkreten Abmessungen und einer Vielzahl an englischsprachigen Informationen, zum Produkt selbst, bedruckt.
Im Inneren ist der aufklappbare Deckel mit einem Foto eines Fnatic-Teams in der Rückansicht sowie dem Hashtag #ourtime verziert. Das Mauspad selbst, ist in eine Fassung des Bodens des Kartons eingelassen, worin es während des Transports einen guten Halt findet.
Die Oberseite der Boost Mousepads in der Control-Variante besteht aus schwarzem, leicht schimmernden, Polycarbonat. Rechts unten befinden sich ein orangefarbenes Fnatic-Logo und ein weißer GEAR-Schriftzug.
Fnatic setzt auf ein geschwungenes Design, bei dem alle Ecken abgerundet und die Seiten konvex gestaltet sind. Entlang der unteren Seite wurde ein leicht konkaver Ausschnitt vorgenommen.


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Die durchgängig schwarze Farbgebung sorgt nicht nur für ein elegant-schlichtes Design, sondern birgt auch Vorteile im Hinblick auf die Abtastung (Kontrast) des Sensors.
Die Oberfläche ist als hart (Daumentest), absolut eben und glatt, mit leicht wahrnehmbarer Struktur, zu bezeichnen.
Daraus resultiert ein gewisser Reibungswiderstand, der zur Folge hat, dass die Maus sehr präzise und kontrolliert über das Mauspad bewegt werden kann.
Dennoch ist das Mauspad an sich flexibel und kann bis zu einem gewissen Grad gebogen werden.
Das Boost Control ist einseitig nutzbar, daher findet sich auf der Unterseite eine hexagon-förmig texturierte Gummi-Schicht, die ein exzellentes Anti-Rutsch-Verhalten auf Holz, Stein und Glas aufweist, selbst bei hektischen Bewegungen.


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Die Verarbeitungsqualität der Ober- und Unterseite ist als gut zu bezeichnen. Einziger Makel sind die nicht abgerundeten scharfen Kanten, vor allem die entlang der dem Handgelenk zugewandten Seite. Das mindert den Komfort, in meinen Augen, deutlich.

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Praktische Erfahrungen und Fazit:

Die L-Variante (340 mm x 260 mm x 1,8 mm) dürfte anhand ihrer Abmessungen vornehmlich High-oder Mid-Sense Spieler ansprechen, wohingegen die XL-Ausführung (400 m x 305 mm x 1,8 mm) den Low-Sense-Spieler im Fokus hat. Das Gewicht dabei beträgt 159 g (L) bzw. 218 g (XL).


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Beide Modelle weisen eine Dicke von ca. 1,8 mm auf, wodurch nur ein minimal wahrnehmbarer Übergang zwischen Mauspad und Tischplatte festzustellen ist, was in einer komfortablen und ergonomischen Lagerung des Handgelenks und Unterarms resultiert.
Das Tracking ist mit dem Pixart PMW-3310 präzise und zuverlässig.
Das Gleitverhalten ist flüssig und kontrolliert, die Akustik dabei liegt im kaum wahrnehmbaren Bereich.
Des Weiteren lässt sich das Mauspad auf der Oberseite leicht von Schmutz und Staub reinigen, ebenso ist es wasserabweisend. Allerdings ist anzumerken, dass sie relativ anfällig für Fingerabdrücke ist.
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Boost Control Mousepads in Sachen schlichtem und flachem Design, Anti-Rutsch-Widerstand der Unterseite sowie einer durchgängig sauber verarbeiteten Oberfläche mit daraus resultierendem fehlerfreien Tracking und flüssigem Gleitverhalten, überzeugen kann. Die scharfen Kanten sind vor allem im Hinblick auf Komfort und Ergonomie im Handgelenks-/ Unterarmbereich ein gewichtiger Makel, an dem definitiv gearbeitet werden muss, auch im Hinblick auf einen momentanen Preis von 14,99 € (L) bzw. 19,99 € (XL).
Daher vergebe für die beiden Boost Control Mousepads den SILBER-AWARD.






Focus G1 XL

Verpackung/ Optik/ Haptik und Verarbeitung:


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Das Focus Mousepad kommt aufgerollt, in einer stabilen, schwarz-grauen Karton-Verpackung zum Kunden. Eine platzsparende und transportable Lösung mit optimiertem Einsatz des Verpackungsmaterials.
Auf dieser sind die genaue Produktbezeichnung, ein Firmenlogo, eine Aufzählung der gebotenen Features und verwendeten Materialien sowie eine Übersicht der verfügbaren Größenausführungen, abgedruckt.
Das Mauspad ist komplett in schwarz gehalten, wobei die aus gewobenem Textil bestehende Oberfläche, einen leichten Glanz aufweist.
Des Weiteren befindet in der dortigen, unteren rechten Ecke ein orangefarbenes Fnatic-Logo samt weißem Gear-Schriftzug. Fnatic wählt, passend zum elegant wirkenden Schwarzton, ein klassisches Design mit abgerundeten Ecken und gerade verlaufenden Seiten.


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Auch bei diesem Modell soll die schwarze Farbgebung einen optimierten Kontrast für den Sensor darstellen.
Trotz der Tatsache, dass das Mauspad aufgerollt geliefert wird, liegt es bei der ersten Benutzung völlig eben auf der Tischplatte auf und zeigt keinerlei Wölbungen oder Unebenheiten.
Die Oberfläche ist sauber verarbeitet und als glatt mit merklich wahrnehmbarer Struktur zu bezeichnen. Bei Daumen-Drucktest gibt die Oberfläche leicht nach und daher würde ich diese als medium einstufen.
Das Mauspad ist komplett flexibel und nur einseitig nutzbar.
Auf der Unterseite befindet sich eine pfeilförmig-texturierte Gummi-Schicht, die im Test auf Holz, Glas und Stein mit einem sehr guten Anti-Rutsch-Verhalten überzeugt.


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Die Verarbeitungsqualität ist als sehr gut und bei dem mir vorliegenden Modell sogar als makellos zu bezeichnen.



Praktische Erfahrungen und Fazit:

Die XL-Variante weist dieselben Abmessungen von 400 mm x 305 mm x 3 mm auf, wie die des XL Boost Control-Mauspads. Das Gewicht beträgt 225 g. Für den normalen Office-Betrieb ist diese Variante meiner Ansicht nach, definitiv überdimensioniert, dennoch dürften sich vor allem Spieler, in diesem Falle Mid- und Low-Sense-Spieler, von den Abmessungen angesprochen fühlen, die im Grunde genommen auch die eigentliche Zielgruppe der Fnatic Gear-Produkte darstellen. Eine Besonderheit unter den Focus-Modellen, stellt die Größenvariante D (Desktop) dar, die mit den Abmessungen von 950 mm x 450 mm x 3 mm einen Untergrund für Maus und Tastatur zur Verfügung stellt.


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Mit einer Stärke von 3mm ist das Focus rund 1,2 mm dicker als das Boost Control, doch durch die weichen Materialien passt sich das Mauspad dem abgelegten Handgelenk/ Unterarm an, wodurch der Übergang von Tischplatte zu Mauspad fließender bis kaum wahrnehmbar wird, was dem Komfort und der Ergonomie deutlich zu Gute kommt. Des Weiteren muss die wirklich sehr angenehme Haptik der Oberfläche hervorgehoben werden, die dem Handballen respektive Handgelenk sehr schmeichelt, sehr förderlich im Hinblick auf längere Gaming-Sessions.
Trotz des medium-harten Untergrunds und des flexiblen Materials war das Tracking des optischen Sensors fehlerfrei und präzise.
Das Gleitverhalten der Flick G1 auf dem Focus ist angenehm kontrolliert und flüssig, der Reibungswiderstand dabei, ist deutlich höher als bei den Boost Control-Modellen, was einerseits der Materialwahl “geschuldet“ ist, andererseits den Vorteil hat, dass pixelgenaues Arbeiten ermöglicht wird. Ein Geräusch während des Gleitens ist kaum bis nicht wahrzunehmen.
Im Test mit Wasser zeigt sich, dass die Oberfläche zwar nicht komplett wasserabweisend ist, es allerdings dauert bis das Wasser in das Gewebe einzieht und man so genügend Zeit hat dieses zu entfernen. Selbiges gilt für Schweiß. Um das Mauspad sauber zu halten, empfiehlt es sich, es ab und an mit einem nassen Tuch zu reinigen, unter anderem auch, um einer Geruchsbildung vorzubeugen.
Abschließend kann gesagt werden, dass mich das Focus Mousepad in Sachen zurückhaltendem Design, angenehmer Haptik, flüssigem Gleitverhalten und flexibler Materialwahl überzeugt hat. Die Verarbeitungsqualität war makellos, was allerdings bei einem momentanen Preis von knapp 20 € auch zu erwarten ist.
Daher vergebe ich meinen GOLD-AWARD an das Fnatic Gear Focus.







Mein Dank gilt der Firma Fnatic Gear für die Bereitstellung der Testsamples und den netten Kontakt!
eingetragen am 02.09.2016 - 12:57
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Hallo Freunde des gepflegten Gamings,

heute veröffentliche ich ein weiteres Review aus meinem Testlabor. Dabei beleuchte ich ein Produkt aus dem Low-Budget-Bereich. Es handelt sich um das K200 Gaming Keyboard aus dem Hause WASDkeys. Dieses ist für knapp 30 € (ggf. zzgl. Versand) über wasdkeys.de zu erwerben.
Die Marke WASDkeys gehört zur deutschen Agentur-Gruppe Brand Factory GmbH und hat es sich laut eigenen Angaben zum Ziel gesetzt ,''ergonomisch optimale Produkte (''perfect ergonomics in gaming'') zu fairen und günstigen Preisen'' anzubieten.
Ob die K200 Tastatur diesem Versprechen gerecht wird, oder ob die Qualität (im Detail) doch unter dem niedrig kalkulierten Preis zu leiden hat, kläre ich im folgenden Review.



Technische Spezifikationen (lt. Hersteller):

Layout: DE/ 104 Tasten (QWERTZ)
Schalter: Rubberdome
Beleuchtung: ja - regelbar (Helligkeit/ Beleuchtungsmodi)
Key-Rollover: 6-KRO
Polling-Rate: k.A./ vermutl. 1000 MHz
Zusatztasten: nein
Hotkey-Tasten: 12 (via FN-Taste + Zweitbelegung F-Tasten 1-12)
Software: nein
Makrotasten: nein
Makro-Programmierung: nein
Hub-Funktion: nein
Anschluss: 1x USB 2.0
OS-Kompatibilität: Windows Vista, 7, 8, 10/ Mac OS X 10.2 (Mac mini ready)
Garantie: 2 Jahre


Abmessungen und Gewicht (lt. Hersteller):

Länge: 482 mm
Breite: 215 mm
Höhe:
ca. 250 mm (eingeklappte Hochstellfüße)
ca. 350 mm (ausgeklappte Hochstellfüße)
Gewicht: ca. 772 g (ohne Kabel)
Kabellänge: 1,5 m
Handballenauflage: ja



Verpackung und Lieferumfang:

Die K200 wird in einer flachen, schwarz-rot gestalteten Karton-Verpackung geliefert. Diese ist auf der Vorderseite mit einem großflächigen Produktbild und Informationen zur OS-Kompatibilität bedruckt. Auf der Rückseite findet sich neben einigen technischen Details und einem weiteren Produktbild noch ein kleiner Werbetext zur Tastatur selbst.
Schade finde ich, dass auf jegliche Polsterung durch Schaumstoff, o.ä. verzichtet wurde und somit die Tastatur nur durch die (durchschnittlich stabil wirkende) Pappe der Verpackung vor äußeren Einflüssen während des Transports geschützt wird.
Dem Lieferumfang liegt, neben der Tastatur selbst, nichts bei.


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Optik/ Haptik und Verarbeitung:

Das schwarze Chassis der K200 besteht komplett aus Kunststoff und weist die Maße von 482 mm (L) x 215 mm (B) x 250 mm (H) auf. WASDkeys setzt auf ein optisch auffallendes Design, welches durch die baulichen optischen Akzentuierungen an den Flanken und überhalb der F-Tasten (u.a. weißes WASDkeys-Logo) sowie der Beleuchtung außerhalb des Tastenfelds (Flanken) unterstrichen wird. Besonders markant sind dabei die verästelte Strukturierung auf der integrierten Handballenauflage sowie der Mix aus matten und Hochglanz-Kunststofflächen. Letztere ziehen Staub, Fingerabdrücke und Mikro-Kratzer wahrlich magisch an.
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass man sich mit diesem modern ausgerichteten Design wohl mehr an eine jüngere Käuferschicht richtet, deren Augenmerk durchaus auf einer auffallenden Optik, wie der hier gebotenen, liegt.
Die Haptik des (matten, angerauten) Kunststoffs ist angenehm, allerdings muss angemerkt werden, dass die Strukturierung der Handballenauflage beim Ablegen des Handballen gewöhnungsbedürftig und auch die Breite von ca. 49 mm für Nutzer mit relativ großen Händen, aus ergonomischer Sicht, etwas zu klein dimensioniert ist.
Die ganzen optischen ''Verspieltheiten'' haben den Nachteil, dass sich Staub und Schmutz sehr gut in den Ecken und Kanten festsetzen können und somit die Reinigung erschwert wird.


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Mit einem Gewicht von 772 g (ohne Kabel) ist die K220 ein wahres Leichtgewicht. Dies hat allerdings auch zur Folge, dass die Tastatur hinsichtlich der Verwindungssteifigkeit (leicht durchbiegbar, dabei knarzendes Geräusch im vorderen Bereich) und der Stabilität (bei Belastung gibt die Tastatur, im Bereich des Übergangs Handballenauflage- Leertaste und im Bereich der Entertaste, deutlich nach) nicht überzeugen kann.
Die Rückseite ist in schlichtem, schwarzen (angerautem) Kunststoff gehalten. Der Produktaufkleber ist allerdings schief angebracht. Positiv anzumerken sind einerseits die stabilen Hochstellfüße (ca. 1cm Höhengewinn) und die beiden Anti-Rutsch-Füße. Diese sind zwar, gemessen an der Länge des Tastatur, relativ klein bemessen, verrichten aber eine tadellose Arbeit und geben der K200 sowohl mit ein- als auch mit ausgeklappten Hochstellfüßen einen guten Halt.


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Das mit blau-schwarzem Textilsleeve ummantelte, 1,5m lange Kabel ist an der Rückseite angebracht. Der Knickschutz ist an beiden Enden leider etwas kurz gehalten. Die Flexibilität des Kabels hingegen ist gut.
Eine weitere positive Anmerkung: Die Tastatur wurde bei der Montage verschraubt und so ist es möglich, durch Lösen der rückseitig angebrachten Kreuzschlitz-Schrauben, die Tastatur komplett zu zerlegen.
Die Tastenkappen sind zylindrisch geformt und werden aus schwarzem, fein texturiertem Kunststoff gefertigt, auf welchem anschließend die jeweilige Letter in weiß aufgedruckt wird.


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Die Qualität der Beschriftung überzeugt leider nicht vollends, da diese teilweise unsauber (Lock-Symbol (F11) und Internet-Explorer-Symbol (F10) und ungleichmäßig (Deckkraft) ausgeführt wurde.
Auch hat diese Art der Beschriftung zur Folge, dass bei jedem Tastendruck der Übergang zwischen Tastenkappe und Beschriftung zu spüren ist, welche sich mit fortlaufender Nutzungsdauer mehr und mehr abarbeiten wird. Die Haptik und der Grip der Tastenkappen hingegen geben keinen Grund zur Beanstandung.
Die Tastenkappen können von Hand nur schwerlich abgezogen werden, mittels eines klassischen Key-Cap-Removers (nicht beiliegend), ist dies jedoch problemlos möglich.
Bei WASDkeys setzt man auf ein 104-Tasten-Layout (DE) ohne jegliche Zusatztasten, das Ansteuern der 12 Hotkey-Tasten wurde über die Doppelbelegung der F-Tasten (1-12) im Zusammenspiel mit der FN-Taste realisiert.
Deren Positionierung ist gelungen, ein ergonomisches Erreichen ist gewährleistet.
Die Verarbeitungsqualität ist, in Relation zum Kaufpreis, als solide zu bezeichnen. Auf der Oberseite sind der Großteil der scharfen Kanten abgerundet, allerdings sind am Übergang von der Ober- zur Unterseite des Chassis einige scharfkantige Stellen zu finden.


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Technische Ausstattung und praktische Erfahrungen:

WASDkeys setzt bei der K200 auf die Rubberdome-Technik. Dabei liegt unterhalb der Tasten eine Gummimatte mit Gummi-Kappen (oder Silikon). Durch das Betätigen der Taste wird die Gummi-Kappe heruntergedrückt und löst ein Signal aus. Nach dem Lösen der Taste bringt sich die Gummi-Kappe wieder automatisch in ihre ursprüngliche Form.
Vorteile dieser Technik sind, im Gegensatz zu den mechanischen Einzelschaltern, vor allem die reduzierte Lautstärke und der Preis.
Nachteilig sind die begrenzte Lebensdauer von ca. 5-10 Millionen Anschlägen (zum Vergleich: Cherrys mechanische Einzelschalter sind mit einer Lebensdauer von ca. 50 Millionen Anschlägen spezifiziert) und die mit zunehmender Nutzungsdauer veränderte Charakteristik (verändertes Anschlagsgefühl/ Widerstand, schwammiges/ unpräzises Feedback).
Im Praxistest der K200 bestätigt sich dies. Die Tastatur ist im Vergleich zu den herkömmlichen MX-Einzelschaltern (ohne Dämpfungsringe) wirklich ausgesprochen leise. Die Tasten weisen eine gleichbleibende Lautstärkecharakteristik auf, ausgenommen die Leertaste, sie erzeugt ein etwas helleres (leicht klapperndes) Arbeitsgeräusch.
Der Widerstand liegt mit ca. 60 g höher als bei den MX Red Switches, was im Einsatz für Office-Arbeiten hinsichtlich Falsch-Auslösungen, sicherlich von Vorteil sein dürfte. Der ''Umschalt-Punkt'' (Kappe drückt die Taste wieder nach oben) ist deutlich zu merken, ein präzises Arbeitgefühl hat dies, in subjektiver Betrachtung, nicht zur Folge. Mir persönlich liegt sowohl bei der Office-Arbeit, als auch beim Gaming, diese Art des haptischen Feedbacks in Zusammenspiel mit dem, subjektiv, relativ hohen Widerstand nicht, da ich eine gewisse Schwammigkeit feststellen musste, die sich vor allem während des Gamings negativ auf die Präzison meiner Eingaben (gefühlt) bemerkbar machte. Diese Eindrücke sind natürlich subjektiv und vor dem Hintergund der jahrelangen Benutzung von mechanischen Einzelschaltern zu verstehen.
Die akustischen Eindrücke habe ich in einem kleinen Clip festgehalten:


]https://www.youtube.com/watch?v=dQm5LkxGpuk


Ein weiterer wichtiger Punkt einer Gaming-Tastatur betrifft das sogenannte Ghosting, bei welchem es ab einer bestimmten Anzahl an Tasten-Kombinationen vorkommen kann, dass gedrückte Tasten nicht, oder falsch umgesetzt werden. NKRO oder Anti-Ghosting schaffen Abhilfe. Klassische Tastaturen weisen 3-Key-NKRO oder 6-Key-NKRO auf, da 6 gleichzeitig gedrückte Tasten, das Maximum sind, was ein USB-Controller fehlerfrei verarbeiten kann.
Die K200 wirbt mit 6-Key-NKRO, welches sich in meinem AquaKey-Test bestätigte. Bei 7 gleichzeitig gedrückten Tasten werden 6 Signale verarbeitet, das siebte nicht.


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Konkrete Angaben zur Polling-Rate werden nicht getroffen. ''Standard'' bei Gaming-Tastaturen (vorallem im höheren Preissegment) sind 1000 MHz. WASDkeys wirbt mit: ''8 times higer transmission than conventional USB plugs''.
Somit könnte man meinen: 125 MHz x 8 = 1000 MHz.
Ob diese Aussage stimmt, konnte ich während meiner Tests nicht beweisen.

Nun zum eigentlichen Highlight und Herzstück der Tastatur: der Beleuchtung.
Die Hintergrund-Beleuchtung kann in 3 Helligkeitsstufen (FN + jeweilige Taste) reguliert, oder gänzlich ausgeschaltet werden. Als besonderes Feature ist der Beleuchtungsmodi (via FN-Taste+ Beleuchtungs-Taste) zu nennen.
Die Farben wirken satt und kräftig, aber auch in der höchsten Helligkeitstsstufe nicht zu grell. Ob einem der angebotene und nicht individualisierbare Farbverlauf zusagt, obliegt dem eigenen Geschmack. Mich persönlich überzeugt die Hintergrundbeleuchtung, da die Ausleuchtung gleichmäßig und farbintensiv ist.


https://www.youtube.com/watch?v=xBZhp9c_1fk


Da die K200 keine Software mitbringt und als reine reine plug'n'play-Tastatur konzipiert ist, fällt die Inbetriebnahme nach dem Laden der Treiber (Win10) simpel und problemlos aus.
Allerdings hat dies auch zur Folge, dass keine Profile erstellt, Makros programmiert und Tastenbelegungen geändert werden können. Ob dies ein Manko darstellt, muss der jeweilige Nutzer vor dem Kauf selbst entscheiden. Meiner Meinung nach sind solche Features in dieser Preiskategorie (gerade noch) entbehrlich.

Die F-Tasten 1-12 sind doppelt belegt und können via FN-Taste angesprochen werden.

Übersicht:

FN +
F1: Musik
F2: Lautstärke minus
F3: Lautstärke plus
F4: stumm
F5: auf Anfang
F6: zurück
F7: play/ stop
F8: vorwärts
F9: Mail
F10: Internet Explorer
F11: lock
F12: Windows Rechner



Pro:

''anpassbare'' Beleuchtung
Lautstärke
Preis
Gewicht


Contra:

Verwindungsteifigkeit und Stabilität
Qualität der Beschriftung
Verarbeitungsqualität im Detail



Fazit:

Die K200 zeigt sich im Test als eine charakteristisch leise Rubberdome-Tastatur, mit farbenfroher Beleuchtung im modernem Design zum niedrigen Preis.
Dafür muss der Kunde allerdings Abstriche bei der Verarbeitungsqualität im Detail, der Materialwahl, sowie dem Funktionsumfang hinsichtlich Software und Individualisierung machen.
Damit ist die K200 meiner Meinung nach vorallem für Einsteiger ins Gaming-Segment, ohne allzu große Ansprüche hinsichtlich der technischen Ausstattung, definitiv einen Blick wert !




Mein Dank gilt erneut WASDkeys für die Bereitstellung des Testsamples und den netten Support !


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von bundymania am 10.08.2016 - 16:37.
eingetragen am 10.08.2016 - 16:37
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Hallo zusammen,

heute veröffentliche ich ein weiteres Review aus meinem Testlabor. Dabei beleuchte ich ein Produkt aus dem Low-Budget-Bereich. Es handelt sich um die M100 Gaming Mouse von WASDkeys. Diese ist momentan für knapp 20 € (ggf. zzgl. Versand) z.B. über amazon.de zu erwerben.
Die Marke WASDkeys gehört zur deutschen Agentur-Gruppe Brand Factory GmbH und hat es sich laut eigenen Angaben zum Ziel gesetzt ,'' ergonomisch optimale Produkte zu fairen und günstigen Preisen'' anzubieten.
Ob die M100 diesem Versprechen gerecht wird, oder ob die Qualität (im Detail) doch unter dem niedrig kalkulierten Preis zu leiden hat, kläre ich im folgenden Review.



Technische Spezifikationen (lt. Hersteller):

Sensor: Laser
Auflösung: bis zu 2400 dpi (manuell in 4 Stufen regelbar: 800 dpi/ 1200 dpi/ 1600 dpi/ 2400 dpi)
Polling-Rate: k.A.
Beleuchtung: ja - nicht anpassbar
Anzahl Tasten: 6
Software: nein
Bauart: ergonomisch/ Rechtshänder
Griffstil: k.A.
Kabelgebunden: ja
Kabellänge: 1,5 m
Anschluss: USB 2.0
Abmessungen: 120 mm x 76 mm x 40 mm (L x B x H)
Gewicht: 94 g (ohne Kabel)
Farbvariante(n): 1 (mattschwarz)
Garantie: 2 Jahre



Verpackung und Lieferumfang:


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Die Maus wird in einer schwarzen Karton-Verpackung ausgeliefert. Auf der Vorderseite sind ein Produktbild in Hochglanzoptik, das Markenlogo, die genaue Produktbezeichnung, sowie ein kurzer Werbeslogan abgedruckt. Durch den aufklappbaren Deckel kann ein Blick ins Innere geworfen werden. Auf der Deckelinnenseite befindet sich eine Auflistung der technischen Spezifikationen der M100 Maus. Die Rückseite ist mit einem weiteren Produktbild, einem englischsprachigen Produkttext, sowie Informationen zur OS-Kompatibilität versehen.
Die Maus wird durch die passgenaue, transparente Plastikwanne optimal vor äußeren Einflüssen während des Transports geschützt.
Der Lieferumfang umfasst neben der Maus lediglich eine mini-DVD samt Treiber.


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Optik/ Haptik und Verarbeitung:

Bei der M100 setzt man seitens WASDkeys auf eine asymmetrische Bauform mit schmalem und kurzem Rücken, sowie einer ausladenden Daumenablage auf der linken Gehäuseflanke. Die Maus ist auf die Benutzung durch Rechtshänder ausgelegt. Das Gewicht (ohne Kabel) beträgt ca. 94 g und liegt damit im durchschnittlichen Bereich, eine Möglichkeit das Gewicht individuell anzupassen besteht nicht.
Designtechnisch setzt man auf eine mattschwarze Soft-Touch-Oberfläche, die durch optische Akzentuierungen in Form von LED-Beleuchtung aufgebrochen wird. Dazu zählen das beleuchtete Marken-Logo, das Mausrad, das Mausheck sowie die pfeilförmigen Symbole zu beiden Gehäuseflanken. Eine Steuerung, oder das Abschalten (manuell oder via Software) der Beleuchtung ist nicht möglich. Die Ausleuchtung, exemplarisch am Markenlogo auf dem Mausrücken gesehen, ist als gut zu bezeichnen. Die Farben sind intensiv, aber nicht zu grell, der Farbverlauf ist fließend.
Die Soft-Touch-Oberfläche ist sauber aufgetragen und erzeugt so eine angenehm weiche und dennoch griffige Haptik. Allerdings ist anzumerken, dass sie, wie die meisten ihrer Pendants, sehr anfällig für Fingerabdrücke und Schweißrückstände ist.


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Das Mausrad ist gummiert und texturiert. Die dahinter befindliche, aus Hochglanz-Kunststoff gefertigte, ''Sniper-Taste'' sitzt sehr locker in ihrer Fassung, weist dennoch einen mittleren und präzisen Druckpunkt mit gutem Feedback auf. Ihre Funktion ist auf die Regulierung der dpi-Stufen (4 Stufen 800 dpi/ 1200 dpi/ 1600 dpi/ 2400 dpi) beschränkt.


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Die Übergänge zu den Flanken sind nicht fließend konzipiert und bedingt durch die nicht sauber abgerundeten Kanten leidet der Komfort in Sachen Handling.
Die linke Flanke ist mit einer Daumenablage versehen, deren Übergänge fließend gestaltet wurden und somit der Ergonomie zuträglich sind. Negativ fällt mir hierbei auf, dass anstatt einer fein texturierten Griffmulde, 4 großflächige L-förmige, ca. 1mm tiefe Elemente verwendet wurden, um den Grip zu verbessern. Mir persönlich sagt diese Lösung weniger zu, da sie in meinen Augen den Komfort bei der Nutzung erheblich mindert, da man kein gleichbleibendes Grifffeld verspürt und somit geneigt ist, ständig seine Daumenposition neu auszurichten.


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Vor der Daumenablage befinden sich 3 eingelassene Pfeile, durch die die Beleuchtung realisiert wird. Darüber befinden sich die beiden Daumentasten. Sie sind aus schwarzem Hochglanz-Kunststoff gefertigt, sitzen etwas locker in ihrer Fassung und weisen einen sehr leichten, aber dennoch gleichbleibenden Druckpunkt auf. Sie sind standardmäßig mit der Funktion ''Vor/ Zurück'' belegt und können nicht individuell in ihrer Funktion angepasst werden.
Die rechte Gehäuseflanke weist ebenfalls eine ergonomisch geformte Griffmulde auf. Diese ist mit 8 eingelassenen Pfeilen versehen, die ebenfalls beleuchtet sind. Hierbei ist anzumerken, dass die Pfeile leider nicht bündig eingelassen sind und somit ein deutlicher Absatz zu spüren ist, was es einem nur schwerlich ermöglicht, eine geeignete Griffposition zu finden. Des Weiteren ist dadurch bedingt, dass sich Staub und Schmutz in den Kanten der Absätze sammelt.


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Da WASDkeys nur angibt, dass die Maus ergnomisch ''optimiert'' wurde, diesbezüglich aber keine weiteren Aussagen hinsichtlich des optimalen Griffstils macht, habe ich selbst Hand angelegt.
Hierbei habe ich festgestellt, dass der wohl optimalste Griffstil, der Palm-Griff ist. Alle Finger finden eine Ablage und trotz des relativ kurzen Rückens kann auch der Handballen komfortabel abgelegt werden. Beim Claw-Griff hingegen, findet mein kleiner Finger aufgrund der relativ kleinen Griffmulde auf der rechten Flanke keine optimale Ablage, selbiges gilt für meinen Handballen,der aufgrund des kurzen Rückens nicht optimal positioniert werden kann. Beim Fingertip-Griff hingegen, finden alle Finger eine Ablage, mir persönlich ''gefällt'' die Ablageposition meines Rigfinger aus ergonomischen Aspekten nicht. Grundsätzlich muss man sagen, dass die Maus für kleine bis mittlere Hände optimal konzipiert wurde, Nutzer mit relativ großen Händen (wie ich) sollten vor dem Kauf definitiv einen Grifftest an der Maus durchführen.
Die Unterseite ist aus angerautem schwarzem Kunststoff gefertigt. Ein optischer Makel ist die unsaubere Färbung der Kanten an den Übergängen der Flanken zur Gehäuse-Unterseite.
Es sind 5 ovale und leider auch sehr flache Mausfüße angebracht. Aufgrund dessen, ist kein geschmeidiges Gleiten der Maus gegeben, sondern ein deutlichen Kratzen zu vernehmen. Das enttäuscht etwas.
Der Laser hingegen ist sauber eingelassen und wird von einem großflächigen Sticker umgeben, ein QC-Passed-Aufkleber ist ebenfalls angebracht.


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Das USB 2.0-Kabel ist 1,5 m lang, mit blickdichtem, schwarzem Sleeve ummantelt und weist eine sehr gute Flexibilität auf. Es ist zu beiden Enden mit einem Knickschutz versehen.
Die Spaltmaße der Maus sind im Großen und Ganzen als gut zu bezeichnen, die Verarbeitungsqualität muss natürlich immer auch in Relation zum Kaufpreis gesehen werden und ist daher in meinen Augen ebenfalls als gut zu bezeichnen.
Anmerkungen zum Schluss: Trotz der Tatsache, dass die Maus vollständig aus Kunststoff gefertigt wurde, weist sie dennoch eine gute Stabilität auf. Allerdings ist festzuhalten, dass es im Inneren klappert, wenn man die Maus ein wenig ''schüttelt''. Auch ist ein intensiver Kunststoff-Geruch zu vernehemen, wenn man die Maus zum ersten Mal aus ihrer Verpackung entnimmt.


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Technische Ausstattung/ praktische Erfahrungen:

Nun werfe ich einen Blick auf die inneren Werte der Maus, sprich ihre technische Ausstattung.
Hinsichtlich der technischen Daten gibt sich die M100 sehr zurückhaltend, genauer gesagt schweigt sie sich diesbezüglich größtenteils aus.
Die verbauten Taster und deren spezifizierte Lebenssdauer sind nicht genannt. Die M100 hat ein präzises und gleichbleibendes Klickverhalten der beiden Maustasten. Selbst bei schnellen Mehrfach-Klicks ist ein akkurates und akustisches Feedback vorhanden. Der optimale Sweetspot ist relativ weit vorne gelagert.
Das Mausrad sitzt sauber in seiner Fassung, ist sehr leichtgängig bei angenehmen Arbeitsgeräusch. Unter der Leichtgängigkeit leidet die Präzision der Rasterung.
Fest steht, dass ein Laser-Sensor mit einer maximalen Beschleunigung von 2.400 dpi verbaut ist, der via ''Sniper''-Taste in 4 Stufen (800 dpi/ 1200 dpi/ 1600 dpi/ 2400 dpi) geregelt werden kann. Seinem Ruf als Laser-Sensor macht dieser hinsichtlich seiner guten Anpassbarkeit in Sachen Untergründe alle Ehre. Der Sensor arbeitet flüssig und abbruchfrei auf Holz, Stein und verschiedenen Mauspads (Plastik, Alu und Stoff).
Eine Angabe zur Polling-Rate wird nicht gemacht, Bei einer Gaming-Maus erwartet man eine Polling-Rate von 1000 MHz. In meinem unten folgenden Test, habe ich eine Polling-Rate von 8ms = 125 Hz gemessen.
Die Lift-Off-Distance (LOD) habe ich durch den Einsatz verschieden dicker Unterlegscheiben ermittelt.

= 1 mm ( flüssiges Bewegen des Cursors über den Bildschirm)
<= 3 mm (Bewegen des Cursors möglich)
> 3 mm (kein Tracking mehr feststellbar)

Um ggf. Jitter und Ripple festzustellen, nutzte ich den Paint-Test (Striche, Kreise und Spiralen).
Um Vergleichbarkeit herzustellen betreibe ich die Maus innerhalb der Werkseinstellungen mit folgenden dpi-Werten: 800/ 1200/ 1600/ 2400.


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Hier kann die M100 überzeugen. Kein Jitter und Ripple festzustellen. Leichtes Angle-Snapping.
Zu weiteren Tests nutzte ich die Software Mousetester des Users microe, aus dem oc.net-Forum.
Diese enthält verschiedene Testkategorien, die ich im Folgenden näher beleuchten werde.
Count vs. Time = findet tracking-loss statt? Dann ist der Linienverlauf unsauber und zeigt Aussetzer, denn desto gleichmäßiger der Verlauf, desto weniger tracking-loss ist vorhanden
Velocity vs. Time = Malfunction-Rate -> bis zu welcher Geschwindigkeit arbeitet die Maus fehlerfrei
Interval vs. Time = Gleichmäßigkeit der Polling-Rate
X vs. Y = zeigt die während des Tests gezeichneten Linien um ggf. Jittering, Angle Snapping, Aussetzer und Input-Lag festzustellen
Einstellungen der Maus: Werkseinstellungen.


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Die Testergebnisse sollen nicht als absolute Werte angesehen werden, denn es handelt sich hierbei lediglich um eine Freeware, die mir dazu dient die ungefähre Leistungsfähigkeit auszuloten und etwaige Schwächen kenntlich zu machen, sowie Stärken darzustellen !
Measure Wert: 1627 cpi (dpi) bei eingestellten 1600 dpi.
Auch hier überzeugt die M100 Maus mit soliden Werten. Die Polling-Rate beträgt 125 MHz. Tracking-loss ist nicht festzustellen. Innerhalb der getesten Geschwindigkeit arbeitet sie fehlerfrei.
Eine Software ist nicht beiligend, daher entfällt eine mögliche Anpassung der Werkseinstellungen der Maus via Software.

Bilder und ein Video zur Standard-Beleuchtung:




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[img]https://abload.de/img/dsc_0811yajge.jpg[/imgo]

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Pro:

Haptik der Soft-Touch-Oberfläche
6 Tasten
Klickverhalten der Maustasten
Flüssiges und abbruchfreies Arbeiten


Contra:

Verarbeitungsqualität im Detail
Mausfüße/ Gleitverhalten
fehlende Individualisierbarkeit der dpi-Werte


Ich vergebe für die WASDkeys M100 Gaming Mouse meinen Preis/Leistungs Award !

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Fazit:

Eine Gaming-Maus mit Beleuchtung, 6 Tasten und ergonomischem Design für knapp 20 €, kann ein solches Produkt nur im Werbetext, oder auch im realen Test überzeugen? Die M100 schafft beides. Sie weist, in Relation zum Kaufpreis, eine ordentliche Verarbeitungsqualität, angenehme Haptik und eine durchaus (subjektiv) ansprechende Optik auf. Besonders hervorzuheben sind hierbei die wirklich komfortable Handhabung (Palm-Griff) und der zuverlässig arbeitende Sensor.
Abstriche müssen bei der M100 hinsichtlich der Verarbeitungsqualität im Detail, der Individualisierbarkeit der Einstellungen aufgrund der fehlenden Software und dem Gleitverhalten, gemacht werden.
Somit kann man abschließenden sagen, dass die M100 eine grundsolide Maus zu einem ansprechenden Preis ist, die ihre Kunden vor allem im Einsteiger-Segment finden wird und dank Plug 'n' Play für ein unkompliziertes und schnelles Spielvergnügen sorgt.




Mein Dank gilt WASDkeys für die Bereitstellung des Testsamples und den netten Support.


Der Post wurde 3 mal editiert, zuletzt von Mario Kramer am 21.08.2016 - 23:00.
eingetragen am 08.08.2016 - 18:21
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Hallo zusammen,

mein heutiger Testkandidat ist die MorphA Gaming Mouse aus dem Hause EpicGear. Das mir vorliegende Modell, in der Farbvariante Gunmetal, ist zu einem momentanen Preis von ca. 70 € (ggf. zzgl. Versand) u.a. über Amazon.de zu erwerben.
EpicGear ist eine eingetragene Marke von Global Emperor International Limited, besser bekannt als GeIL, die sich auf Peripheriegeräte (Tastaturen, Mäuse, Mauspads und weiteres) für den Gaming-Sektor spezialisiert hat.



Technische Spezifikationen (lt. Hersteller):

Sensor: optischer Sensor - PixArt SDNS-3988
Auflösung: bis zu 6400 dpi (individuell anpassbar in 50er Schritten)
Polling-Rate: bis zu 1000 Hz (125 Hz/ 250 Hz/ 500 Hz/ 1000 Hz)
Beschleunigung: max. 50 G
Tracking-Geschwindigkeit: bis zu 200 IPS
Beleuchtung: ja (RGB) - anpassbar
Interner Speicher: ja – 512 kB
Anzahl Tasten: 7
Software: ja
Bauart: symmetrisch (Rechtshänder)
Griffstil: Palm- und Claw-Griff
Kabelgebunden: ja
Kabellänge: 1,8 m
Anschluss: USB 2.0 (vergoldet)
Abmessungen: 126 mm x 67 mm x 40 mm (L x B x H)
Gewicht: ca. 110 g (ohne Gewichte)/ 130 g (mit 4 Gewichtsscheiben à 5 g)
Farbvariante(n): 2 (gunmetal / weiß)
Garantie: 2 Jahre



Verpackung und Lieferumfang:

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Die MorphA Mouse wird in einer stabilen schwarzen Karton-Verpackung geliefert. Die Vorderseite ist mit einem Produktfoto in Hochglanzoptik, der konkreten Produktbezeichnung und einigen Details zur Maus selbst bedruckt. Auf der Innenseite des aufklappbaren Deckels wird die Maus in mehreren Ansichten und samt jeweiliger Erläuterung des dargestellten Details gezeigt. Auf der Rückseite ist eine tabellarische Auflistung der technischen Spezifikationen in mehrsprachiger Ausführung zu finden. Ein runder Sticker an der Kartonseite gibt Aufschluss über die gewählte Farbvariante.
Die Maus selbst, ist in einer typischen Blister-Verpackung, gut vor äußeren Einflüssen während des Transports geschützt.
Der Lieferumfang, neben der Maus, umfasst vier 5g-Gewichte und einen Quick-Start-Guide.


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Optik/ Haptik und Verarbeitung:

EpicGear wählt eine symmetrische und relativ flache Bauweise mit langgezogenem Rücken.
Die grundsätzliche Eignung zur Nutzung durch Rechts- als auch Linkshänder wird dahingehend eingeschränkt, als dass die Daumentasten nur linksseitig angebracht wurden und somit, wie bereits vom Hersteller beworben, die wohl optimalste Nutzung durch Rechtshänder erfolgt.
In Sachen Design, teilweise bedingt durch die symmetrische Bauweise, gibt man sich konservativ-zurückhaltend. Bei dem mir vorliegenden Modell wird eine seidenmatte sog. gunmetal-Beschichtung gewählt, die eine leichte Lichtreflexion aufweist und eine angnehme Haptik mit sehr guter Griffigkeit vereint. Zwar kommt sie, in subjektiver Betrachtung, nicht ganz an die Soft-Touch-Haptik anderer Konkurrenz-Produkte in früheren Tests heran, hat dafür aber den Vorteil, nicht im gleichen Maße anfällig für Fingerabdrücke und Schweißrückstände zu sein.


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Optische Akzente setzt die MorphA durch das beleuchtete RGB-LED-Logo sowie den ''MorphA''-Schriftzug auf dem Mausrücken. Auch das Mausrad und die dpi-Stufen-Anzeige erfahren eine, wenn auch dezente, Beleuchtung. Diese kann via Software hinsichtlich ihrer Farbwahl gesteuert, oder auch gänzlich abgeschaltet werden.
Die MorphA bietet die Möglichkeit, mittels vier beiliegender 5g-Gewichte, dass Grundgewicht von 110g (ohne Kabel), gemäß den eigenen Vorlieben, bis hin zu 130 g (ohne Kabel) anzupassen. Dazu muss man lediglich die Abdeckung des Mausrückens entfernen und die gewünschten Gewichte in die dafür vorgesehenen Gummi-Lippen stecken. Ohne zuzsätzliche Gewichte ist der Schwerpunkt der Maus eher im vorderen Bereich gelagert, bei Vollbestückung liegt er im Heckbereich.


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Zu beiden Gehäuse-Flanken findet sich je eine großflächig gummiert-texturierte Griffmulde, die in subjektiver Betrachtung einen guten Kompromiss zwischen Haptik und Griffigkeit bildet. Durch die gleichmäßige Texturierung entsteht ein stetig gleichbleibendes ''Griffgefühl'' welches in hektischen Spielsituationen, beim Umsetzen, oder auch beim Bedienen der Daumentasten dafür sorgt, dass man immer in eine gewohnte ''Griff-Position'' zurückkehren kann.


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Sowohl die über der Griffmulde liegenden Daumentasten (linke Flanke) als auch die, sich auf der Oberseite befindlichen, Profil- und ''Sniper''-Taste sitzen sauber in ihren Fassungen und sind aus Kunststoff gefertigt und mit einer Soft-Touch-ähnlichen Beschichtung versehen, die eine sehr gute Griffigkeit aufweist. Das 2-Wege-Mausrad ist gummiert-texturiert.
EpicGear gibt als optimale Griff-Stile den Palm- und den Claw-Griff an.
Diese Aussagen bestätigen sich im meinem Test. Dank der großflächigen Griffmulden und dem länglichen Rücken können sowohl alle Finger als auch der Handballen komfortabel positioniert werden. Auch ist die Erreichbarkeit der Daumentasten gegeben. Beim Fingertip-Griff ist die hintere Daumentaste je nach Haltung etwas schwerer zu erreichen. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die MorphA für mittlere, wie auch große Hände ausgelegt ist.
Die Unterseite ist aus matt-schwarzem Kunststoff gefertigt. Im Zentrum befindet sich der sauber eingelassene optische Sensor. Zu beiden Enden sind großflächige PTFE-Mausfüße angebracht. Diese weisen ein exzellentes und vor allem geräuscharmes Gleitverhalten auf Holz, Stein und verschiedenen Mauspad-Oberflächen (Plastik, Carbon, Stoff) auf.


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Das 1,8 m lange, mit schwarzem blickdichten Sleeve (Textil) ummantelte, Kabel ist zu beiden Enden mit einem Knickschutz versehen und ausreichend flexibel. Der vergoldete USB 2.0-Stecker ist ebenfalls mit an Bord und zählt bei einer Maus dieser Preisklasse mittlerweile zum Standardrepertoire.
Abschließend kann gesagt werden, dass trotz der Tatsache, dass die MorphA komplett aus Kunststoff gefertigt ist, ihre Verarbeitungsqualität als sehr gut zu bezeichnen ist. Die Spaltmaße, die Haptik in Verbindung mit der Ergonomie als auch die Optik wissen zu überzeugen und geben keinen Anlass zur Kritik. EpicGear gewährt eine 2-jährige Herstellergarantie auf die Maus, diese greift laut Hersteller-Angaben nur für produktions-inhärente Mängel, nicht hinsichtlich Verschleiß oder Defekten, die aufgrund unsachgemäßer Benutzung entstanden sind.


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Technische Ausstattung und praktische Erfahrungen:

Nun richte ich meinen Blick auf die Leistungsdaten der MorphA.
Zuallererst habe ich die Firmware der Maus von V1.50 auf V1.90 aktualisiert, selbiges gilt für die Software (nun: V1.90). Hinsichtlich der Firmware hatte dies zur Folge, dass der vom Hersteller angegebene dpi-Bereich von 50-6400 dpi um 2 weitere Stufen erweitert (Interpolation) wurde (14000 dpi/ 20400dpi). Man kann die Maus als klassische Plug'n'Play-Maus (800 dpi/ 1600 dpi/ 3200dpi/ 6400 dpi/ 500 Hz Polling-Rate) verwenden, dann entfallen allerdings zahlreiche Einstell- und Individualisierungsmöglichkeiten, welche genau, darauf gehe ich weiter unten näher ein.
Die MorphA verfügt über 7 Tasten, davon sind 6 Tasten via Software individuell programmierbar. Lediglich die Profil-Taste, die sich direkt hinter dem Mausrad befindet, kann nicht programmiert werden.
Hinsichtlich des Herstellers der Taster, oder deren spezifizierten Lebensdauer macht man seitens EpicGear keine genauen Angaben.
Daher meine subjektiven Eindrücke.
Die primären Maustasten sind leichtgängig, haben einen mittleren, aber sehr präzisen Druckpunkt. Meiner Meinung nach liegt ihr Sweetspot realtiv weit vorne. Dort erhält man auch bei schnellen Doppelklicks ein klares haptisches, als auch akustisches Feedback. Der Klang ist hell, aber im angenehmen Bereich. Auch bei Mehrfachklicks ist das Feedback gleichbleibend akkurat.
Die Profil- und ''Sniper''-Taste (on-the-fly) verwenden beide die gleichen Taster. Ebenfalls mittlerer Druckpunkt, allerdings kein solch präzises Feedack wie bei den primären Maustasten.
Den Daumentasten liegen 2 verschiedene Taster zugrunde. Die vordere Daumentaste hat einen leicht höheren Druckpunkt und ein akustisch gedämpfteres Feedack, als die hintere Daumentaste. Das Feedback bei beiden ist sowohl hinsichtlich einfacher, als auch Mehrfachklicks gleichbleibend akkurat.
Das 2-Wege-Mausrad sitzt sauber in seiner Fassung. Es ist leichtgängig und verfügt über eine präzise Rasterung. Der Druckpunkt der Mausrad-Taste liegt, subjektiv gesehen, sehr hoch. Das Arbeitsgeräusch liegt im Gegensatz zu vielen Konkurrenz-Produkten, auch bei schnellerer Betätigung, noch im akustisch angenehmen Bereich.
In Sachen Sensor, setzt man auf einen PixArt SDNS-3988 mit einer maximalen Auflösung von 6400 dpi (via Firmware um die Stufen 14000 dpi und 20400 dpi erweitert), die via Software in 50er Schritten angepasst werden können. Die Tracking-Geschwindigkeit beträgt 200 IPS, die max. Beschleunigung 50 G. Dabei handelt es sich um einen optischen Sensor aus der Reihe der fehlerfreien Sensoren. Hinsichtlich der verwendeten Linse gibt es keinerlei Angaben, ich vermute, dass es sich um die ADNS-2120-Linse handeln könnte. Als Lichtquelle dient eine IR-LED.
Die oftmals thematisierte Problematik von optischen Sensoren, dass diese im Gegensatz zu ihrem Laser-Pendant eine nicht so große Kompatibilität an abzutastenden Untergründen aufweisen, kann im Falle des PixArt SDNS-3988 nicht bestätigt werden. Auf allen getesteten Untergründen (Holz, Stein und versch. Mauspad-Oberflächen) gab es keinerlei Tracking-Probleme, oder Inkompatibilitäten.
Grundsätzlich ist die Wahl zwischen optischem und Laser-Sensor eine subjektive Entscheidung. Manche führen eine feinere Abtastrate und ein besseres Zusammenspiel hinsichtlich der Untergünde für den Laser-Sensor ins Feld, andere schwören auf die direkte und ohne künstliche Korrektur (z.B. Angle Snapping) realisierte Umsetzung der Bewegung durch den optischen Sensor.
Allerdings ist mir im Test der LOD aufgefallen, dass man diese zwar in der Software via Schieberegler (Low-High) regeln kann, eine wirkliche Änderung hat sich dabei in der Praxis nicht gezeigt. Die Oberflächen-Erkennung war während des Testlaufs aktiviert.

Einstellung Low: < = 3mm (flüssiges Bewegen des Cursors über den Bildschirm)
3-4 mm (ruckeliges Bewegen des Cursors über den Bildschirm
> 4 mm (kein Input, Cursors verbleibt in seiner Stellung)

Diese Ergebnisse kann man auf die Einstellungen Mid (5.) und High übertragen. Das enttäuscht, ist bei optischen Sensor aber keine gänzlich unbekannte Problematik. Vor allem Low-Sense-Spieler, die oftmals die Maus umsetzen müssen, sind auf eine möglichst niedrige LOD angewiesen um keine unbeabsichtigte Eingabe im Spiel zu tätigen.
Um Jitter und Ripple auszuschließen, nutzte ich den Paint-Test (Linien, Kreise Spiralen). Ich nutze dabei die Werkseinstellung (DCS - High/ PA - 3/ SC -On/ LOD - low/ AS - Off/ Acc - Off/ PSM - Off) und folgende dpi-Werte (800/ 1600/ 3200/ 5000/ 6400/ 14000/ 20400), lediglich die Polling-Rate habe ich auf 1000 Hz gesetzt.


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Das Ergebnis ist wie erwartet: kein Jitter oder Ripple sowie tracking-loss festzustellen.
Zu weiteren Tests nutze ich die Software Mousetester des Users microe, aus dem oc.net-Forum.
Diese enthält verschiedene Testkategorien, die ich im Folgenden näher beleuchten werde.
Count vs. Time = findet tracking-loss statt? Dann ist der Linienverlauf unsauber und zeigt Aussetzer, denn desto gleichmäßiger der Verlauf, desto weniger tracking-loss ist vorhanden
Velocity vs. Time = Malfunction-Rate -> bis zu welcher Geschwindigkeit arbeitet die Maus fehlerfrei
Interval vs. Time = Gleichmäßigkeit der Polling-Rate
X vs. Y = zeigt die während des Tests gezeichneten Linien um ggf. Jittering, Angle Snapping, Aussetzer und Input-Lag festzustellen
Einstellungen der Maus (Werkseinstellung, 1600 dpi, 1000 Hz Polling-Rate)


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Die Ergebnisse sprechen für sich. Kein feststellbarer tracking-loss, Polling-Rate 1000MHz/ 1ms, kein Jitter und Ripple.
Die Testergebnisse sollen nicht als absolute Werte angesehen werden, denn es handelt sich hierbei lediglich um eine Freeware, die mir dazu dient die ungefähre Leistungsfähigkeit auszuloten und etwaige Schwächen kenntlich zu machen, sowie Stärken darzustellen.
Leistungstechnisch überzeugt der Sensor. Fehlerfreies Arbeiten im getesteten Geschwindigkeitsbereich, eine hohe Anzahl an softwareseitigen Feinjustierungen und die gewünscht direkte Umsetzung der Bewegung. Lediglich die Thematik rund um die LOD trübt das ansonsten sehr positive Gesamtbild. Somit kann man die Maus zielgerichtet in ihrem eigentlichen ''Arbeitsgebiet'', dem Gaming, einsetzen.

Nun zu den Funktionen der Software.
Hier ''stechen'' vorab 2 Funktionen aus dem ansonsten ''Standard''-Softwareumfang heraus: der ''Lock-down''- und der AFM-Modus
Der ''Lock-down''-Modus ermöglicht es, zeitweilig durch 3-sekündiges Drücken der ''Sniper''-Taste, die Funktion der Profil- und ''Sniper''-Taste zu deaktivieren, um während eines hektischen Spielgeschens diese nicht ungewollt zu betätigen. Eine Funktion, die man vor allem bereits von Gaming-Tatsaturen kennt und meiner Meinung nach, definitiv eine gelungene Funktions-Erweiterung darstellt.
Der AFM-Modus greift weniger tief ins Spielgeschehen ein, mehr stellt er eine optische Funktion dar. Wird die Maus für 20 Sekunden (Werkseinstellung) nicht betätigt, durchläuft die Beleuchtung im Folgenden das konfigurierte RGB-Farbspektrum. Diese Funktion kann via Software deaktiviert werden, oder die Zeitspanne bis zum Beginn auf 60 Sekunden verlängert werden. Anbei ein kleines Video zum AFM-Modus:

https://www.youtube.com/watch?v=OA3aOQrMWdY

Der restliche Software-Umfang ist in 4 Reitern unterteilt. Es können bis zu 5 Profile erstellt werden, diese werden auf der Maus gespeichert. Die Menüsprache ist Englisch, andere Sprachen, u.a. Deutsch können ausgewählt werden.


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Im ersten Reiter ''Main Control'' können die 6 Tasten frei programmiert und die dpi-Werte in 4 Stufen festgelegt werden
Im zweiten Reiter ''Performance'' stehen folgende Funktionen zur Verfügung: Polling-Rate, Maus- und Doppel-Klick-Geschwindigkeit, Mausbeschleunigung, Strom-Spar-Modus, Angle Snapping, Oberflächen-Kalibrierung und LOD.
Im dritten Reiter ''Macro'' können kleine Makros erstellt, abgespielt, importiert, exportiert und bearbeitet werden.
Im vierten Reiter ''Support'' findet man die Links zur Hersteller-Homepgae und eine QR-Code zur Social-Media-Seite. Ebenso sind dort die Links zur Firm- und Software-Aktualisierungen angegeben.
Der Umfang und die Übersichtlichkeit der Software sind als sehr gut zu bewerten. Es besteht die Möglichkeit, die Maus seinen persönlichen Vorlieben und Anforderungen in technischer, wie auch optischer Hinsicht anzupassen. Dabei sind die grundlegenden Funktionen (freie Tastenbelegung, künstliche Korrekturen, etc.) um kleine, aber sinnvolle Zusatzfunktionen, wie den ''Lock-down''-Modus, oder die Oberflächen-Kalibrierung, ergänzt worden. Das UI ist selbsterklärend und übersichtlich gestaltet, wodurch sich auch Einsteiger zügig zurecht finden dürften.


Impressionen der Beleuchtung:

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Pro:

Sensor
Verarbeitungsqualität
Funktionsumfang
Ergonomie
Gewichtsanpassung


Contra:

LOD-Einstellungen




Fazit:

Mit der MorphA hat EpicGear eine, für eine Vielzahl an Spielern, interessante Maus veröffentlicht. Sie überzeugt nicht nur durch ihr schlichtes und ergonmisches Design in Verbidung mit einem zuverlässig und sauber arbeitenden Sensor, sondern bietet auch noch eine übersichtliche und umfangreiche Software.
Sicherlich sind der ''AFM''-Modus und die Beleuchtung für viele Nutzer nur eine nette Spielerei, dem ist zuzustimmen, allerdings finde ich die Verknüpfung der Farben zum jeweiligen Profil durchaus gelungen.
Interessanter dürfte für die meisten sein, dass man das Gewicht und die dpi-Werte in 50er Schritten anpassen kann, dass sämtliche künstliche Korrekturen deaktiviert werden können und dass einem 5 Profile zur Verfügung stehen, deren Einstellungen auf der Maus gespeichert werden. Auch das exzellente Gleitverhalten der Mausfüße, sowie die griffige Haptik der Beschichtung sind auf der Pro-Seite zu nennen.
Einzig die LOD enttäuscht im Hinblick auf die Nutzung der Maus durch Low-Sense-Spieler.
Ob der momentane Preis von knapp 70 € gerechtfertigt ist, muss der Käufer an der Kasse entscheiden.

Ansonsten ist die MorphA für all diejenigen unter euch, die auf optische Sensoren und den Palm-oder Claw-Griff-Stil setzen, definitiv einen Blick wert.




Mein Dank gilt EpicGear für die Bereitstellung des Testsamples und den netten Support.


Der Post wurde 2 mal editiert, zuletzt von Mario Kramer am 04.08.2016 - 20:26.
eingetragen am 04.08.2016 - 13:41
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[Bundymania User Review] Fnatic Gear Rush G1 Backlit Mechanical Keyboard Gamer Tastatur
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Hallo Zockergemeinde,

heute präsentiere ich euch das neueste Review aus meinem Testlabor. Dabei handelt es sich um das Rush G1 Backlit Mechanical Keyboard des Herstellers Fnatic Gear.
Die Tastatur kann zu einem momentanen Preis ab ca. 100 € (ggf. zzgl. Versand) auf fnaticgear.com erworben werden.
Fnatic dürften den meisten unter euch als e-Sport-Clan ein Begriff sein, der seine Bekanntheit dem Erfolg in CS:GO, LoL und anderen Spielen verdankt. Nun hat man sich seitens Fnatic dazu entschlossen, unter dem Label Fnatic Gear und mithilfe einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne über indiegogo.com seine ersten eigenen Peripherie-Geräte zu vertreiben. Dazu zählen momentan die zu testende mechanische Tastatur (Rush G1), eine Maus (Flick G1) mit optischem Sensor und 3 Mauspads (Focus, Boost Control und Boost Speed) in verschiedenen Größenausführungen.
Fnatic legte bei der Entwicklung den Fokus auf “…simplicity, comfort and reliability“ und übernahm im Zuge dessen auch den namhaften Peripherie-Hersteller Func.
Die Rush G1 ist in 3 Ausführungen verfügbar, die sich hinsichtlich der Bestückung mit Cherry-Einzelschalter unterscheiden.
Gewählt werden kann, zwischen Cherry MX Red, MX Blue und MX Brown sowie 5 Layouts (US/ UK/ DE/ French/ Nordic).
Mir wurde die G1 mit Cherry MX Red und deutschem Layout zur Verfügung gestellt.


Technische Spezifikationen (lt. Hersteller):

Layout: DE/ 105
Mechanische Einzelschalter: Cherry MX Red
Beleuchtung: ja
Zusatztasten: nein
Mediatasten: ja (Doppelbelegung)
Software: ja
Makrotasten: nein
Makro-Programmierung: ja
Hub-Funktion: 2x USB 2.0
Anschluss: USB 2.0
Garantie: 2 Jahre (ab Kaufdatum)


Abmessungen:

Länge: 445 mm
Breite: 147 mm/ 208 mm (mit Handballenauflage)
Höhe: 28 mm/ 40 mm (mit aufgeklappten Hochstellfüßen)
Kabellänge: ca. 207 cm


Verpackung/ Lieferumfang:


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Die Tastatur wird in einer stabilen, im Inneren mit Schaumstoff ausgepolsterten, Karton-Verpackung geliefert.
Auf der weißen Vorderseite sind ein Produktbild in Hochglanzoptik, das Firmenlogo sowie die konkrete Produktbezeichnung samt Angabe der verbauten Einzelschalter abgedruckt.
Die Rückseite ziert ein weiteres Produktbild, eine Aufzählung der technischen Features sowie einige Gedanken zum Produkt selbst, allesamt in englischer Sprache.
Der Lieferumfang umfasst neben der Tastatur, eine Handballenauflage, 2 Halterung zur Befestigung dieser, sowie einen kurzer Quick-Start-Guide. Ein Key-Cap-Remover liegt nicht bei, was ich vor allem im Hinblick auf die Reinigung etwas schade finde, da nicht alle Tastenkappen problemlos händisch abgezogen werden können.


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Optik/ Haptik und Verarbeitung:

Fnatic wählt bei der Rush G1 ein funktionales und schlichtes Design mit den Abmessungen von 445 mm x 147 mm x 28 mm (L x B x H), welches auf hervorstechende optische Akzentuierungen verzichtet und damit eine Vielzahl an Kunden ansprechen dürfte. Einziges optisches Designelement auf der Oberseite ist das FnaticGear-Logo, welches sich aber durch die dezente Farbgebung gut ins
Gesamtbild einfügt. Das Chassis ist komplett aus Kunststoff gefertigt, dennoch überzeugt es in Sachen Verwindungssteifigkeit und Stabilität.


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Die Oberseite des Chassis ist mit einer mattschwarzen Soft-Touch-Oberfläche versehen, die eine angenehme Haptik aufweist, allerdings ziemlich anfällig für Fingerabdrücke ist.


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Die Ausschnitte für die Tastenfelder sind sauber ausgeführt, alle Ecke und Kanten sind abgerundet.


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Allerdings sind die Spaltmaße an den Übergängen zwischen dem Oberteil und dem Unterteil des Chassis mitunter ziemlich unsauber, was den bisherigen guten Eindruck ein wenig schmälert, gerade auch im Hinblick auf einen Preis von mind. 100 € für die Tastatur


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Seitens Fantic setzt man auf ein klassisches 105-Tasten-Layout ohne jegliche Zusatztasten, das Ansteuern der Mediatasten und die Profiltasten wurde über die Doppelbelegung der F-Tasten im Zusammenspiel mit der FN-Taste realisiert.
Deren Positionierung ist gelungen, ein ergonomisches Erreichen ist gewährleistet.
An der Rückseite finden sich zwei USB 2.0 HUBs, diese sind sauber eingelassen und gehören mittlerweile zum Standardrepertoire vieler Gaming-Tastaturen. Der Kabelanschluss ist nicht modular ausgeführt, auch hier zeigen sich leider leichte Unsauberkeiten hinsichtlich der Spaltmaße. Das flexible Kabel ist mit einem blickdichten, schwarzen Textil-Sleeve ummantelt, hat eine ausreichende Länge von knapp 2m, verfügt zu beiden Enden über einen Knickschutz und einen vergoldeten USB-Anschluss.


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Die Unterseite ist ebenfalls schlicht gehalten und aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt und mit 2 (30 mm x 4 mm (L xB)) gummiert-texturierten Anti-Rutsch-Füßen sowie 2 klappbaren Hochstellfüßen ausgestattet. Erstere können im Praxistest leider nicht so recht überzeugen, denn sowohl auf Holz, als auch auf Stein, bieten sie nur eine unzureichende Anti-Rutsch-Wirkung, die sich lediglich im Zusammenspiel mit den aufgeklappten Hochstellfüßen geringfügig verbessert. Vor allem im Hinblick auf oftmals hektische Bewegungen mit dem Handballen ist ein Verrutschen der Tastatur quasi vorprogrammiert, was sich im Endeffekt nachteilig auf das Spielerlebnis auswirken kann. Auch mit montierter Handballenauflage, welche ebenfalls mit Anti-Rutsch-Füßen versehen ist, ist kein, in meinen Augen ausreichender Halt geboten.
Mittels der Hochstellfüße kann die Höhe von 2,8 cm auf 4,0 cm angepasst werden.


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Der Tastatur liegen eine Handballenauflage, sowie 2 passende Halterungen dafür bei. Diese ist mit der gleichen Soft-Touch-Oberfläche wie die Oberseite der Tastatur versehen. Die Haptik ist wie gehabt angenehm, sie bietet guten Halt und Anti-Rutsch-Widerstand sowie durch die Breite von ca. 6 cm eine ausreichende und komfortable Ablagefläche. Allerdings ist sie sehr anfällig für Fingerabdrücke und leichte Kratzer. Die aus Kunststoff gefertigten Halterungen machen einen nicht allzu stabilen Eindruck, daher sollte bei der De-/ Montage sachte zu Werke gegangen werden.


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Die Tastenkappen sind zylindrisch geformt und werden aus transluzentem Kunststoff gefertigt, welcher anschließend mit einer mattschwarzen Oberflächenbeschichtung versehen wird. Aus dieser werden mittels “Laser-Cut-Verfahren“ die jeweiligen Lettern herausgeschnitten.
Die Beschriftung ist sehr sauber ausgeführt, der Grip der Tastenkappen überzeugt, genauso wie die Verarbeitungsqualität der Tastenkappen im Gesamten.


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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das schlichte Design in subjektiver Betrachtung Gefallen findet, die Verarbeitungsqualität im Hinblick auf die Spaltmaße ein wenig enttäuscht. Selbiges gilt für die verwendeten Anti-Rutsch-Füße. Ansonsten macht die Tastatur einen grundsoliden Eindruck !





Technische Ausstattung und praktische Erfahrungen:

Nun zu den inneren Werten der Rush G1.
Fnatic setzt auf mechanische Einzelschalter aus dem Hause Cherry. Das vorliegende Modell ist vollständig mit Cherry MX Red Switches ausgestattet. Dieser lineare Schaltertyp, weist einen Widerstand von ca. 45 g auf, sein Federweg bis zum Boden beträgt 4mm und der Schaltpunkt liegt bei 2 mm. Weder der Schaltpunkt, noch der Klickpunkt sind, im Gegensatz zu z.B. Cherry MX Blue Switches, spürbar. Seitens Cherry wird dieses Modell mit einer Lebensdauer von 50 Millionen einzelnen Anschlägen spezifiziert. Im Office-Einsatz haben sich die MX Red Switches nicht in vollem Maße bewähren können, da sie aufgrund ihres geringen Widerstands häufig zu Tipp-Fehlern führen, weshalb hierbei meistens MX Blue oder MX Brown bevorzugt werden.
Trotzdem muss gesagt werden, dass bei mechanischen Switches die individuellen Vorlieben und Gewohnheiten einen großen Anteil in der jeweiligen Bewertung ausmachen, wodurch allzu generelle Aussagen schwierig zu treffen sind. Mir persönlich liegt die Charakteristik der MX Red, wodurch ich sie sowohl im Office-Betrieb, als auch zum Gaming verwende.
Bei vollständigem Durchdrücken der Tastenkappen ist ein deutliches Klick-Geräusch zu vernehmen, welches im Büro-Betreib sicherlich den ein oder anderen stören dürfte. Spezielle Dämpfungs-O-Ringe können Abhilfe schaffen, verändern allerdings auch die Charakteristik.
In Sachen Ausleuchtung der Beschriftung der Tastenkappen tritt ein altbekanntes Problem zu Tage, welches auch von Fantic nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte. Nämlich die ungleichmäßige Ausleuchtung von Primär- und Sekundärbeschriftung. Durch die Positionierung der einzelnen Diode im oberen Bereich des Schaltergehäuses ist die Primärbeschriftung sehr gut und gleichmäßig ausgeleuchtet, die Sekundärbeschriftung hingegen nur partiell.


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Die Beleuchtung kann nur manuell mittels der Tastenkombination FN + F8/ F2 in 4 Helligkeitsstufen geregelt und wahlweise komplett ausgeschaltet werden. Als zusätzliches Gimmick ist ein pulsierender Beleuchtungsmodi aktivierbar (siehe Video). Eine Änderung der Farbe oder das
Hinzufügen eigener Licht-Profile via Software ist nicht möglich. Der Rotton ist in der maximalen Helligkeitsstufe intensiv und nicht zu grell, dass gefällt.





Beleuchtungs Video:

https://www.youtube.com/watch?v=ubCCFShL1bI


Ein weiterer wichtiger Punkt einer Gaming-Tastatur betrifft das sogenannte Ghosting, bei welchem es ab einer bestimmten Anzahl an Tasten-Kombinationen vorkommen kann, dass gedrückte Tasten nicht, oder falsch umgesetzt werden. NKRO oder Anti-Ghosting schaffen Abhilfe. Klassische Tastaturen weisen 3-Key-NKRO oder 6-Key-NKRO auf, da 6 gleichzeitig gedrückte Tasten, das Maximum sind, was ein USB-Controller fehlerfrei verarbeiten kann. Fnatic macht keine Angaben zu dieser Thematik, daher führe ich einen Test mit der Freeware AquaKey durch, die alle gedrückten Tasten anzeigt. In diesem Test zeigt sich, dass ein vollständiges NKRO implementiert ist und alle gedrückten Tasten fehlerfrei umgesetzt werden. Die genaue Umsetzung dieses NKRO (Hardware, zusätzliche Controller, Diode oder Software) ist nicht klar. Angaben zur Polling-Rate werden ebenfalls nicht getroffen. Standard in dieser Preisklasse sind 1000 MHz. Während meiner Tests sind mir keine Verzögerungen oder fälschliche Eingaben im Gaming-Einsatz aufgefallen.







Nun zur Software.
Grundsätzlich ist es möglich, die Tastatur ohne Software zu betreiben, dies schränkt allerdings den Funktionsumfang hinsichtlich der Erstellung von Profilen und Makros sowie der Tastenbelegung ein. Dazu muss diese lediglich mit einem freien USB-Port verbunden und der Windows-Treiber geladen werden.
Die Software kann über die Hersteller-Website bezogen werden.
Die von mir verwendete Software-Version ist v1.5.
Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet. Die Menüsprache ist Englisch.





Der Umfang fällt allerdings recht sparsam aus.
Es können insgesamt 5 Profile angelegt werden. Dazu kann die Belegung von bis zu 10 Tasten verändert werden, somit ist eine vollständige Neubelegung aller Tasten nicht möglich. Ebenso sind die Tasten F7 – F12, die Windows-Taste und die FN-Taste von einer Neubelegung ausgenommen.
Änderungen der Beleuchtung via Software sind nicht möglich.
Somit kann gesagt werden, dass die Makro-Programmierung den Hauptteil der Software ausmacht.
Pro Makro können maximal 52 Aktionen aufgenommen werden, wobei die Betätigung sowie das Lösen der Taste als jeweils 1 Aktion gezählt werden, womit im Endeffekt nur 26 einzelne Aktionen aufgenommen werden können. Des Weiteren ist es nicht möglich, diese Makros nachträglich zu bearbeiten, wodurch diese immer nur gelöscht und neu aufgenommen werden können.





Neben Makros, können die einzelnen Tasten natürlich auch mit Standard-Aktionen wie (Copy/ Paste/ Print/ etc.) belegt werden.





Die Profile (1-5) können manuell über die Tastenkombination FN + F7 – F11 angesteuert werden.
Auch in Sachen Mediatasten (stumm/ Lautstärke/ play, stop/ vor/ zurück) wird auf eine Doppelbelegung (FN + F1- F6) gesetzt.
Der Gear-Mode (FN + F12) umfasst die Deaktivierung der Windows-Taste. Ist er aktiviert, leuchtet eine kleine LED oberhalb des Num-Pads auf.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Umfang auf das Nötigste beschränkt ist und mich dahingehend ein wenig enttäuscht hat.


Pro:

Schlichtes und funktionales Design
Hochwertige mechanische Einzelschalter
Angenehme Haptik


Contra:

Anti-Rutsch-Widerstand
Stabilität Halterungen Handballenauflage
Unsaubere Spaltmaße
Software-Umfang




Fazit:


Um ein Fazit zur Rush G1 zu finden, frage ich mich abschließend, was eigentlich eine “Gaming-Tastatur“ in Sachen Funktionsumfang ausmacht?
Meiner Meinung nach folgendes: Multimedia-Tasten, Makrotasten, Profiltasten, mechanische Einzelschalter, eine softwareseitig ansteuerbare Beleuchtung, Anschlüsse (USB, Audio), umfangreiche Software im Hinblick auf Makro-Programmierung und Profilerstellung sowie eine Handballenauflage und eine gute Verarbeitungsqualität im Ganzen.
Die Fantic Rush G1 bietet eine solide Verarbeitungsqualität mit Abstrichen hinsichtlich der Spaltmaße, ein schlichtes und zeitloses Design kombiniert mit angenehmer Haptik sowie eine Handballenauflage, die in Sachen Halterung nicht vollständig überzeugen kann.
Weitere Pluspunkte sind definitiv die hochwertigen Switches, bei denen aus drei Modellen (MX Red, MX Blue, oder MX Brown) ausgewählt werden kann und die 2 USB Anschlüsse.
Auf Zusatztasten wird verzichtet. Wie man die Doppelbelegung in Sachen Mediatasten und Profile bewertet, ist nutzerabhängig. Ich persönlich finde diese Lösung gelungen.
Weniger überzeugt mich der recht sparsame Software-Umfang auch im Hinblick auf die Makro-Programmierung und die Tatsache, dass man lediglich 10 Tasten pro Profil neu belegen kann.
Auch wenn mir die recht dezente Beleuchtung im Grunde zusagt, hätte ich mir dennoch gewünscht, dass man zumindest eigene Licht-Profile erstellen kann. So beschränkt man sich seitens Fnatic auch hier auf das Nötigste.
Somit kann gesagt werden, dass die Fantic G1 vor dem Hintergrund eines momentanen Preises je nach verbauten MX Swiftches ab ca. 100 € (Geizhals.at Preisvergleich) eine grundsolide Tastatur ist, die ihre Stärken und Schwächen hat, allerdings nicht rundum überzeugen kann, da mir neben den Switches einfach ein weiteres “Highlight“ fehlt um den Preis vollständig zu rechtfertigen.



Ich vergebe meinen Silver Award für die Fnatic Rush G1 Gaming Tastatur





Mein Dank gilt Fnatic Gear für die Bereitstellung des Testsamples und den netten Kontakt !
eingetragen am 12.07.2016 - 09:47
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Das stimmt ! glücklich

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https://www.instagram.com/techn_watercooling/

PS: Natürlich Vollkupfer, und Alu hat kein Wasserkontakt, ist "nur" für die Optik lachend


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von Mario Kramer am 16.07.2016 - 00:08.
eingetragen am 07.07.2016 - 19:12
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Beitrag im Thema: Themenicon Alphacool Eiszapfen Anschlüsse und Adapter in der Übersicht !
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Hallo Freunde der Wasserkühlung,

heute werfe ich einen Blick auf die neuesten Produkte aus dem Hause Alphacool. Genauer gesagt, dreht sich in diesem Review alles um die frisch erschienenen Anschlüsse der Eiszapfen-Familie. Alphacool war so freundlich, mir eine beinahe vollständige Produktpalette der Anschlüsse zur Verfügung zu stellen. Darunter befinden sich neben Softube- und Hardtube- Anschlüssen, auch verschiedene drehbare Anschlüsse, Verlängerungen, Doppelnippel und Verschlussschrauben.


Allgemeines:

Alle Anschlüsse werden aus Messing gefertigt und sind in den Farbvarianten Chrome und Deep Black erhältlich. Wie der Bezeichnung schon zu entnehmen ist, handelt es sich dabei einerseits um eine intensiv glänzende, verchromte und andererseits um eine matt-schwarze Beschichtung. Die Anschlüsse sind sowohl von außen, als auch von innen beschichtet. Jeder Anschluss ist mit einem Alphacool-Logo versehen. In der Standard-Ausführung werden klassische schwarze O-Ringe verwendet. Erfreulicherweise liegen jedem Anschluss 3 zusätzliche O-Ringe in den Farben gelb, grün und orange bei, welche die Besonderheit aufweisen, UV-reaktiv zu sein. In Sachen drehbarer Anschlüsse setzt man seitens Alphacool auf einen doppelten O-Ring, der ein optimiertes Drehgefühl bei gleichzeitig sicherer Handhabung im Hinblick auf die Dichtigkeit garantieren soll.



Verpackung/ Optik und Verarbeitung:







Video zur Übersicht:

[video=youtube;jVkBVYiUXps]https://www.youtube.com/watch?v=jVkBVYiUXps[/video]



Alle Mitglieder der Eiszapfen-Familie erreichen den Kunden in einer standartisierten Verpackung. Dabei handelt es sich um eine kleine, viereckige, schwarze Karton-Verpackung mit aufgedrucktem Alphacool-Logo und dreieckigem Sichtfenster. Im Inneren wird der jeweilige Anschluss durch Schaumstoff optimal vor äußeren Einwirkungen während des Transports geschützt. Mag die Verpackung bei einem einzelnen Verschlussstopfen überdimensioniert wirken, so weiß sie bei der Lagerung der großen Anschlüsse, im Hinblick auf die Schonung der Beschichtung, zu überzeugen.
Lediglich die Hardtube-Anschlüsse werden in einer durchsichtigen Plastik-Verpackung samt Rücken aus Karton geliefert.
Auch in Sachen Optik wissen die Eiszapfen zu gefallen. Die schwarze Beschichtung weist einen angenehm tiefen und gleichzeitig matten Schwarzton auf, der den Anschlüssen eine dezente und dennoch edel anmutende Optik verleiht. Diese wird um ein kleines Alphacool-Logo, in einem goldfarbenen Ton, ergänzt.
Hierbei ist anzumerken, dass die "älteren" Alphacool Anschlüsse in der schwarzen Ausführung im Gegensatz zu der neuen Eiszapfen Serie keine Beschichtung auf der Innenseite aufweisen und der Schwarzton weniger matt ausfällt, sondern eher in Richtung schwarz-glänzend tendiert.
Hier ein Vergleichsbild:





Die verchromten Anschlüsse weisen einen sehr schönen und durchgängigen Glanz auf. Auch sie sind mit einem sehr dezenten Alphacool-Logo versehen, welches man oft erst bei genauester Betrachtung entdeckt.
Abschließend sei in Sachen Optik gesagt, dass die Tatsache, dass die Anschlüsse sowohl außen als auch innen beschichtet wurden, das Gesamtbild gelungen abrundet.


Verarbeitung:

Auch bei der Verarbeitung gibt es wenig auszusetzen.
Durch die grob-texturierte (gerändelte) Außenseite der Anschlüsse ist eine gute Griffigkeit beim Festziehen und Lösen der Anschlüsse gegeben. Die Überwurfmutter gleitet sehr zügig und leichtgängig über die Gewinde. Die Beschichtungen sind größtenteils sehr sauber und gleichmäßig ausgeführt. Hin und wieder sind leicht unsaubere Stellen zu finden. Auch das ein oder andere Logo ist nicht optimal aufgebracht. Abgeplatzte Stellen der Beschichtung waren bei mir allerdings nur an 3 von über 50 Anschlüssen und Adaptern zu finden ! Dies ist auch bei 2-3x so teuren Anschlüssen anderer Hersteller manchmal der Fall !







Ansonsten machen die Anschlüsse einen sehr wertigen Eindruck.
Im Folgenden habe ich einen Test mit 3 bekannten Schlauchsorten und der klassischen 16/10- Anschraubtülle durchgeführt um zu testen, ob der jeweilige Schlauch, im montierten Zustand, von Hand abgezogen werden kann.

1. Primochill Advanced LRT (16/11)
2. Tygon E3603 (16/10)
3. Masterkleer clear (16/10)


Link zum Video:

[video=youtube;-Z8j-nZtNgY]https://www.youtube.com/watch?v=-Z8j-nZtNgY[/video]


Darauf folgte ein Test der drehbaren Anschlüsse. Hierbei zeigten sich die drehbaren Anschlüsse sehr leichtgängig und gut adjustierbar. Probleme in Sachen Dichtigkeit konnte ich während meines Tests nicht feststellen. Das überzeugt.
Bei den Hardtube-Anschlüssen setzt man auf eine Kombination aus Überwurfmutter und zwei O-Ringen sowie einer Unterlegscheibe. Im Test mit einer klassischen 13/10 PETG-Röhre war ein wenig Kraft nötig um das entgratete und angeschrägte Rohr-Stück am innenliegenden O-Ring vorbei, in den Anschluss zu bringen, war dies geschafft, war die Fixierung sehr fest und die Kombination im Testlauf völlig dicht. Und das ist die eigentliche Hauptsache, oder?





Optische Eindrücke/ Details und Preisübersicht:

Verschlussschraube G 1/4 in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Der Kopf der Verschlussschraube weist eine Höhe von 4,5 mm auf, wodurch im Zusammenspiel mit der texturierten Außenseite eine gute Griffigkeit gegeben ist. Momentaner Preis: 2,49 €














Anschraubtülle 19/13 mm in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Klassisches und schlichtes Design gepaart mit guter Funktionalität und flüssigem Lauf des Gewindes. Momentaner Preis: 8,79 €















Anschraubtülle 19/13 mm 90° drehbar in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Flüssig und leicht drehbarer Anschluss, siehe Video. Momentaner Preis: 11,79 €











Winkeladapter 90° drehbar G 1/4 AG auf G 1/4 IG in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Beidseitig 360° drehbarer Winkel. Momentaner Preis: 8,39 €











Verlängerung G 1/4 AG auf G 1/4 IG in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Momentaner Preis: 3,39 €













20 mm Verlängerung G 1/4 AG auf G 1/4 IG in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Momentaner Preis: 3,89 €










Drehbarer 45° Winkeladapter G 1/4 AG auf G 1/4 IG in der Farbvariante Deep Black.
Siehe Video. Momentaner Preis: 8,39 €









16/10 mm Hardtube-Anschraubtülle in der Farbvariante Deep Black.
Der Anschluss ist sowohl für PETG-, Acryl-, Messing- und auch Borosilikatglas-Rohre geeignet.
Momentaner Preis: 6,80 €







16/10 mm Softtube-Anschraubtülle in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Da 16/10 mm Schläuche seit geraumer Zeit bei vielen Wasserkühlungs-Nutzern beliebt sind, habe ich mit diesen Anschlüssen und 3 bekannten Schlauchsorten einen kleinen Test durchgeführt, die Resultate seht ihr im obigen Video.
Momentaner Preis: 7,80 €















Drehbarer Doppelnippel G 1/4 AG auf G 1/4 IG in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Siehe Video. Derzeitiger Preis: 4,39 €











Drehbarer L-Verbinder G 1/4 AG auf G 1/4 IG in der Farbvariante Chrome.
Leichtgängig 360° drehbar. Momentaner Preis: 6,80 €










Drehbarer Doppel-45° Winkeladapter in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Siehe Video. Aktueller Preis: 10,79 €.













L-Verbinder G 1/4 IG auf G 1/4 IG in der Farbvariante Deep Black.
Nur einseitig mit dem Alphacool-Logo bedruckt. Momentaner Preis: 6,80 €.







13/10 mm Softtube-Anschraubtülle in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Klassisches und schlichtes Design gepaart mit guter Funktionalität und flüssigem Lauf des Gewindes.
Aktueller Preis: 6,80 €.













Drehbare 16/10mm 90° Anschraubtülle in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
360° leichtgängig drehbar. Siehe Video. Momentaner Preis: 9,79 €.











16/10 mm Hardtube-Anschraubtülle in den Farbvarianten Deep Black und Chrome.
Der Anschluss ist sowohl für PETG-, Acryl-, Messing- und auch Borosilikatglas-Rohre geeignet.
Momentaner Preis: 6,99 €













Und hier nochmal der eingangs erwähnte 16/13 mm Hardtube-L-Verbinder in der Farbvariante Deep Black zum Vergleich mit der neuen Eiszapfen Serie
Der Anschluss ist sowohl für PETG-, Acryl-, Messing- und auch Borosilikatglas-Rohre geeignet.
Momentaner Preis: 8,99 €













Neben all den neuen Anschlüssen der Eiszapfen-Familie hat Alphacool sein Portfolio auch in vielen anderen Bereich der Wasserkühlung ausgebaut, und aus einem solchen stammt auch das nächste Produkt.

Der Eisfluegel.

Dabei handelt es sich um einen optischen Durchflussanzeiger mit zweifarbigem (gelb/ blau) Schaufelrad. Mittels des Eisflügels kann keine Durchflussgeschwindigkeit bestimmt werden, er dient vorrangig der optischen Aufwertung des Kreislaufs und der Kontrolle, ob die Kühlflüssigkeit ordnungsgemäß im Kreislauf fließt. Sein Korpus besteht aus schwarzem Acetal mit drei G 1/4 Zoll Gewinden, wobei das obere Gewinde als Fillport, zur Beleuchtung oder zum Ablassen der Kühlflüssigkeit genutzt werden kann.
Zum Eisfluegel im Betrieb habe ich ein kleines Video erstellt.

[video=youtube;u9thDj4TeY4]https://www.youtube.com/watch?v=u9thDj4TeY4[/video]


In meine Augen ist der Eisfluegel ein nettes Gimmick für den optikbewussten Nutzer. Meiner Meinung nach, wäre es durchaus interessant gewesen, wenn man die Farbe des Schaufelrads den persönlichen Vorlieben hätte anpassen können. Verarbeitungstechnisch überzeugt der Eisfluegel hingegen vollkommen. Manche Wakü PCs sind ferner so leise, das auch hier der Eisfluegel durchaus Sinn macht, um die Funktion der Pumpe auf einen Blick kontrollieren zu können !




Momentaner Preis: 14,89 €




Persönliches Fazit:


Alphacool hat mit der Eiszapfen-Serie ein vollständiges Sortiment für den ambitionierten Custom-Wasserkühler vorgestellt. Neben klassischen Softtube-Anschlüssen, bietet man nun auch ein reichhaltiges Portfolio an Hardtube-Anschlüssen, für die Verwendung mit PETG-, Acryl-, Messing- und den neuartigen Bororsilikat-Rohren, an. Optisch wissen die Anschlüsse zu gefallen, die Verarbeitung ist überwiegend als gut zu bezeichnen und mit den drei zusätzlich beiliegenden UV-reaktiven O-Ringen zeigt man sich kundenorientiert. Somit sind die neuen Eiszapfen-Anschlüsse bei dem nächsten Einkauf definitiv einen Blick wert.



Ich danke Alphacool für die Bereitstellung der Testsamples und den gewohnt netten Support.
eingetragen am 06.07.2016 - 07:03
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eingetragen am 28.06.2016 - 10:25
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eingetragen am 25.06.2016 - 17:02
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eingetragen am 08.12.2014 - 22:06
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Beitrag im Thema: Themenicon [Bundymania User Review] Phobya Touch 630 Lüftersteuerung
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Themenicon    [Bundymania User Review] Phobya Touch 630 Lüftersteuerung
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Hallo Leute,

Heute habe ich wieder ein neues Review für euch am Start. Diesmal geht es um eine stylische Lüftersteuerung mit Touchdisplay von der Firma Phobya, die Phobya Touch 630. Phobya ist schon seit längerem für qualitativ hochwertige Produkte im und um den Bereich der PC Wasserkühlung tätig. Ob die neue Touchsteuerung für eure Lüfter und Pumpen ebenfalls überzeugt, erfahrt ihr bei mir in meinem Test. Die Phobya Touch 630 ist bei Aquatuning derzeit für ca. 58 Euro erhältlich.

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Wie auch bei den anderen Phobyaprodukten kommt die Steuerung in einer eher auffallenden Retailverpackung zum Kunden. Der Karton ist stabil, bietet vernünftigen Schutz auf dem Transportweg und ist bedruckt mit den wichtigsten technischen Daten der Steuerung...

... welche wie folgt sind:

- Aluminiumfront, schwarz eloxiert.
- Montage passend für einen 5,25" Schacht.
- Insgesamt bis zu 6 Anschlüsse für Lüfter und Pumpen (mit jeweils max. 30 Watt Ausgangsleistung) sowie 6 weitere Anschlussmöglichkeiten für Temperatursensoren.
- 4 Pin Molex Stromversorgung
- regelbare Ausgangsspannung im Bereich zwischen 5 und 12 Volt.
- Ablesen und Steuern sämtlicher Funktionen via dimm- und abschaltbarem Touchscreen.
- Automatikmodus.

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Der Lieferumfang der Phobya Touch 630 Steuerung ist wirklich umfangreich. Dazu gehören neben der Regelung insgesamt sechs 3- auf 4-Pin Lüfteranschlussverlängerungen. Des Weiteren gibt es reichlich Temperatursensoren. Sechs Stück mit ebenfalls je 60 cm Länge. Damit sollten sich die Sensoren selbst in Big-Tower vernünftig verlegen lassen. Außerdem liegen 4 UNC Schrauben für die Montage im Laufwerksschacht und eine bebilderte Anleitung bei. Diese ist in Deutsch und Englisch gehalten.

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Äußerlich gibt es wertiges und starkes Aluminium, makellos eloxiert in schwarz. Leider ist die Phobya Touch 630 zum aktuellem Zeitpunkt nicht in Silber oder Weiss zu erwerben. Es gibt keinerlei Knöpfe auf dem Frontpanel, sämtliche Funktionen könnt ihr per Fingerdruck über das Display einstellen und kontrollieren. In der unteren rechten Ecke ist das obligatorische Phobya Logo angebracht. Umrisse der Leiterbahnen sind im Gegenlicht auf dem Display zu erkennen.

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Auf der Rückseite findet ihr auf dem blauem PCB die Anschlüsse für insgesamt 6 regelbare Ausgänge, 6 auslesbare Temperatursensoren und den Stromanschluss via beiliegendem Kabel.

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Kommen wir zum Funktionsumfang, den ich euch erklären will. Auf der Hauptübersicht (Homescreen) gibt es links drei Bereiche. Den obersten zum An- und Ausschalten der kompletten Steuerung. In der Mitte eine Tastensperre um ungewolltes "Verstellen" zu vermeiden, die sich nach einigen Sekunden selbständig aktiviert. Darunter könnt ihr das Display dimmen, oder ganz ausschalten. Eure Lüfter/Pumpen laufen dabei natürlich weiter. Für den jeweils aktiven Ausgang gibt es eine vierstellige Anzeige der Drehzahl, sowie die in Fahrenheit, oder Grad Celsius anzeigbare Temperatur des Sensors. Praktisch: ihr könnt eine bestimmte Zieltemperatur einstellen und die Lüfter regeln die Drehzahl automatisch, um diesen Bereich zu erhalten. Solltet ihr einen Sensor für die Wassertemperatur einbinden, könnt ihr also auch ganz bequem eure Lüfter auf Radiatoren steuern lassen. Die Regelung erfolgt dabei relativ weich, ein nerviges "Aufheulen" der Lüfter konnte ich in meinem Test zu keiner Zeit feststellen. Für den Fall der manuellen Regelung, könnt ihr nach der Auswahl der Lüfter mit einem + oder - ohne weiteres Bestätigen sofort eure Drehzahl/Ausgangsspannung anpassen. Durch die hohe Ausgangsleistung pro Kanal kann man, wie eingangs erwähnt, auch Pumpen mit dieser Steuerung regeln. Ich habe dies mit einer Phobya 220 und einer Swiftech mcp50x Pumpe getestet und es funktioniert recht gut. Jedoch ist der Regelbereich mit andereren Steuerungen mitunter größer.

Ich habe für euch ein kleines Youtube Video hochgeladen, sodaß ihr einen Überblick über die Funktionsweise bekommt:

https://www.youtube.com/watch?v=gXNeaNLBn60&list=UUp7P0BCCtqlkmMcJFNddHeQ



Fazit:
--------

Abschließend kann ich die Phobya Touch 630 Steuerung (fast) bedenkenlos empfehlen. Mit vergleichsweise günstigen 58 € gibt es hier eine ausgereifte und sehr intuitiv steuerbare Regelung, die selbst große Systeme mit massiv Leistung versorgen kann. Der Lieferumfang ist sehr umfangreich, die Verarbeitung hochwertig.
Zwei kleine Wermutstropfen habe ich dennoch, Besitzer von silbernen Gehäusen werden die Steuerung leider nicht dezent integrieren können, da es nur die schwarze Frontblende gibt. Des Weiteren wäre eine kleinere Minimalspannung wünschenswert, um auch Lüfter im vollem Bereich regeln zu können die unter 5 V anlaufen.

Nichts desto trotz, vergebe ich verdient meinen Gold Award




Ich danke an dieser Stelle Phobya für die Bereitstellung des Testsamples


Der Post wurde 2 mal editiert, zuletzt von Mario Kramer am 04.12.2014 - 14:29.
eingetragen am 02.12.2014 - 14:41
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