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  Interview mit Gigabyte - Bastian Fröhlig im Gespräch
Interview mit Gigabyte - Bastian Fröhlig im Gespräch
20.05.2010 von Tibor Bársony

Tech-Review präsentiert eine neue Form der Inhalte und feiert mit diesem Artikel gleichzeitig eine kleine Prämiere:
Ab sofort werden wir regelmäßig Interviews mit verschiedenen Vertretern der IT-Welt führen.


Der erste in der Reihe ist Bastian Fröhlig von Gigabyte.
Das Interview führte Tibor Bársony.

Wir wünschen ihnen viel Spaß beim Lesen!

Bastian Fröhlich - Gigabyte

Tech-Review (TRV): Herr Fröhlig, stellen Sie sich bitte unseren Lesern vor

Bastian Fröhlig (BF): Hallo erst mal. Mein Name ist Bastian Fröhlig und ich bin bei Gigabyte für das technische Marketing verantwortlich und vertrete nebenher im Büro die kleine Minderheit der Bayern-Fans in der Hansestadt Hamburgzwinkern

TRV: Gigabytes Mainboards sind seit Jahren eine etablierte Größe auf dem internationalen Markt. Worin unterscheiden sich Gigabytes Modelle von denen der Konkurrenz?

BF: Gigabyte legt den Fokus ganz klar auf den Bereich Mainboards. Sicherlich bieten wir auch andere Produkte an, aber unser Kernprodukt sind die Hauptplatinen – das Herzstück jedes PCs. Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie man sich am Markt positionieren kann und uns dafür entschieden, uns durch Innovationen, Weiterentwicklungen und Neuentwicklungen am Markt zu etablieren. So nutzen wir als einziger Hersteller bei der Ultra Durable Technologie zwei Lagen Kupfer, die für eine bessere Kühlung und bessere Overclockingmöglichkeiten sorgen. Wir haben als erster von Anfang an auf USB 3.0 und SATA 3 gesetzt (333 Onboard Acceleration Technologie). Und wir werden sicherlich auch in Zukunft führend in neuen Technologien sein.

TRV: AMDs neueste 800er Chipsatz-Serie ist stark im Kommen. Was halten Sie von dem Chipsatz?

BF: Wir sind zunächst einmal sehr erfreut, dass AMD bereits SATA 3 in den neuen Chipsatz integriert hat. Das spart uns einen Zusatzchip auf dem Mainboard und zeigt, dass wir als Vorreiter bei SATA 3 das richtige Gespür hatten. Ich denke, dass der 800er-Chipsatz AMD helfen wird, wieder einige Marktanteile zurückzugewinnen – vor allem aufgrund der Tatsache, dass sich die neuen 6-Kern-Prozessoren in einem interessanten Preissegment bewegen.

TRV: In welche Richtung geht die Entwicklung der Chipsätze bei AMD und Intel?

BF: Da sind Intel und AMD sicherlich die besseren Ansprechpartner. Was klar ist: die Chipsätze werden immer mehr Funktionen enthalten und sich gerade hinsichtlich Datenübertragung – Stichwort USB 3.0 – bestimmt noch weiterentwickeln.
Was halten Sie von den gegenwärtigen Sockelvarianten der beiden Lager?
Aktuell sind wir mit den Sockeln sehr zufrieden und die Anzahl reicht uns als Mainboardhersteller an sich auch. Allerdings deuten sich dort ja zum Jahresende einige Neuerungen an.

TRV: Ist ein Trend abzusehen in welche Richtung sich der Mainboardmarkt entwickelt?

BF: Der Mainboardmarkt wird sich weiter konsolidieren und die Anzahl der Hersteller -weiter reduzieren. Ich denke, dass wir langfristig eine Konstellation sehen werden wie man sie von den Prozessoren kennt. Man hat zwei Big-Player mit Intel und AMD und einen Nischenanbieter mit VIA. Gleiches gilt ja auch indirekt bei Grafikarten, wo man am Ende immer auf AMD/Ati oder Nvidia trifft. So sehe ich das mittel- oder langfristig auch im Mainboardmarkt. Und ich bin mir sicher, dass Gigabyte so gut aufgestellt ist, dass wir einer der Big-Player sein werden. Vielleicht sogar der größte…

TRV: Welche Rolle spielen dabei kleine Mainboards im Micro ATX oder ITX Format und welche Herausforderungen stellen die kleinen Formfaktoren an die Ingenieure?

BF: Kleine Mainboards werden immer wichtiger, da der Trend zum Wohnzimmer-PC ungebremst ist. Immer mehr User wollen IT auch dort nutzen wo sie den Großteil ihrer Freizeit verbringen – und das ist bekanntlich das Wohnzimmer. Daher ist klar zu erkennen, dass leise und kleine Mainboards immer mehr nachgefragt werden. Wir reagieren dort besonders im ITX-Bereich und werden dort schon bald mit dem GA-H55N-USB3 eine Lösung mit einem der aktuellsten Intel-Chipsätze präsentieren.

TRV: Gigabytes Namensschema wurde erst letztlich angepasst. Eine ganze Weile ging man davon aus UD7 stehe für die größtmögliche Ausstattung. Dann tauchte das X58A-UD9 auf. Was hat es damit auf sich?

BF: UD7 steht aktuell auch noch für High-End. Allerdings drängt gerade mit dem GA-X58A-UD9 ein neues Mainboard auf den Markt. Man könnte es so formulieren: UD9 ist absolut High-End.

TRV: Was wird das GA-X58A-UD9 auszeichnen?

BF: Das X58A-UD9 setzt auf den Intel X58-Chipsatz – wie man unschwer am Namen erkennen kann. Das Board ist für alle Intel Prozessoren der i7-Serie mit Sockel 1366 geeignet. Dem User stehen sieben PCI Express Steckplätze zur Verfügung. Vier davon sind dank der zwei verwendeten Nforce 200 Chipsätze mit x16 angebunden und drei weitere mit X8. Das bedeutet, dass der User Quad-SLI oder Quad-CrossfireX nutzen kann –also vier Grafikkarten auf einem Rechner. Hinzu kommt Platz für 24 Gigabyte Arbeitsspeicher, eine neues 24-Phasen-Design für bessere Overcklockingeigenschaften- und Optionen, SATA3, USB 3.0. Eine Silent Pipe der zweiten Generation ist ebenfalls dabei. Was braucht man mehr?

TRV: Da stellt sich die Frage nach dem Preis…

BF: Der Preis des GA-X58A-UD9 wird bei 499 Euro liegen.

TRV: Das ist ein ziemlich stolzer Preis...

BF: Wer einen Ferrari kauft, zahlt auch einen gewissen Preis. Aber dafür erhält man nun mal auch einen Ferrari. Das gleiche gilt für das GA-X58A-UD9. Allerdings haben wir auch noch einen speziellen Upgrade-Service in petto.

TRV: Das bedeutet?

BF: Das erfahren die potentiellen Kunden in Kürze unter hier.

TRV: Herr Fröhlig, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen weiterhin viel Erfolg!

BF: Vielen Dank Herr Bársony, ich freue mich schon auf die weitere Zusammenarbeit.


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