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  CoolerMaster HAF 932
CoolerMaster HAF 932
26.10.2008 von Mario Kramer





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Optik und äußere Ausstattung

Die Optik ist für jeden Kaufinteressenten eines der wichtigsten Kriterien, welche entscheidend für das weitere Kaufverfahren sind. Aus diesem Grund haben die Designer von CoolerMaster auch versucht den Tower mächtig wirken zu lassen. Ebenfalls sollten die verschiedenen Komponenten wie die Mesh-Elemente und das Side-Window auch optisch eine Harmonie bilden.

Wir müssen zugeben, dass dieses nur teilweise gelungen ist. Vergleicht man nun die beiden Vorgänger so wird schnell klar, dass dort eine eindeutige Linie gefahren wurde, während beim HAF eher das Gefühl von "Kuddelmuddel" aufkommt. Nach ersten User-Meinungen durch Recherchen im Internet nach Veröffentlichung der Pressenews zum HAF, haben wir doch leider eine eher negative Resonanz festgestellt. Viele User empfanden die Kombination aus Plexiglas, SECC-Stahl, Kunststoff, Mesh und Lochraster nicht sehr ansprechend.

Ebenso fiel der helle Innnenraum mehreren Usern sehr negativ auf.
Wiederum sind wir der Meinung, dies ist natürlich als subjektiv zu betrachten, dass der HAF durchaus seine optischen Vorzüge hat und sich rein optisch auch mit den Vorgängern messen kann.

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Der Lack des Towers kann zu Recht als dunkelschwarz bezeichnet werden. Während einer sehr dunklen Nacht im Laufe der Testzeit kam es schon mal vor, dass auch das Testlabor nur gering beleuchtet war. Hier war außer der LED-Leuchten sowie dem beleuchten Lüfter vom Tower selber nichts mehr zu sehen. Dies nochmal als Veranschauung zum Lack, denn die Fotos geben dies nur sehr spärlich wieder. Der Lack ist ausreichend dick, zudem mit gutem Haftgrund aufgetragen und ist dadurch ebenfalls sehr stoßresistent.

Leider sieht es da im Innenraum mit dem Lack nicht gerade toll aus. Hier sind starke Verneblungen von der Außenlackierung zu finden, welches z.B. bei einem gut beleuchteten Inneren nicht gerade positiv zu bewerten ist.

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An der Unterseite der Front befindet sich ein sehr großzügiger Meshbereich, versteckt hinter Kunststoffrillen, welche einen direkten Einblick auf das Meshgitter sowie dem dahinter liegenden, in rot leuchtenden, Lüfter bieten.

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Auch die Laufwerksblenden haben Meshgitter-Elemente und passen sich so in die Optik ein. Ein cooles Feature, welches wir a) befürworten, da es Installationserleichterung beim Laufwerkseinbau bietet und b) zugleich wieder einen optischen Mangel darstellt.


Die Blenden lassen sich ganz bequem und auch sehr einfach durch ein innovatives Clip-System an den Seiten aus dem Gehäuse lösen. Der Nachteil dieses Features ist jedoch die Sichtbarkeit von hellen Laufwerksrahmen. Viele Laufwerke bieten verschiedenfarbige Blenden für die Front an, jedoch sind nicht alle Laufwerke auch gleich in komplett schwarzem Rahmen gefertigt, so dass dieses helle Material durch die Clip-Löcher zu sehen ist.

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CoolerMaster hat auch hier wieder auf die Metallblenden gesetzt, was wir leider schon seit geraumer Zeit ansprechen, denn diese sind einfach nicht mehr zeitgemäß und bedeuten für den User nur mehr Arbeit beim Einbau seiner Komponenten.

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Was wir sehr schön finden, also ich als Autor jedenfalls, ist die Kombination aus dem Seitenfenster mit Gitterlook und dem darunter befindlichen Lüfter, auf den wir im Abschnitt "Kühlung" näher eingehen werden.

Dieses Design-Feature bietet somit die Möglichkeit direkt ins Innere des Gehäuses zu blicken und verdeckt damit auch nicht den Blick auf exklusive verbaute Komponenten. Sicherlich ist hier wieder der Lack ein Dorn im Auge, denn der Innenraum ist in einem Grauton gehalten, was sich mit bunten Beleuchtungselementen oder auch Hardwarekomponenten sicherlich "beißen" wird. Daher kommt wohl auch die negative Bemerkung einiger User über den neuen HAF in einschlägigen Foren und Blogs.

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Der Deckel des Gehäuses beherbergt so einige Spielereien. Darunter auch ein sogenanntes I/O-Panel. Dort befinden sich der Power- sowie der Resetbutton, 4 x eine USB-Schnittstelle in der Version 2.0 (auch abwärtskompatibel), einen Firewire-Anschluss (IEEE 1394) und je eine Audio-In- sowie Out-Buchse z.B. zum Anschluss eines Headsets.

Auf der Oberseite befindet sich zudem noch eine Ablagefläche mit einer Gummimatte, unter der sich noch ein kleines Feature versteckt. So können Sie dort z. B. Ihre USB-Sticks ect. ablegen oder bei eingebauter Wasserkühlung Ihren Ausgleichsbehälter direkt befüllen. Leider hat CoolerMaster hier nicht mitgedacht und die Öffnung extrem klein gehalten. Das Befüllen mag ja damit leichter gehen, nur bekommt kein normaler Mensch den Deckel des Ausgleichsbehälters auf. Es gibt zwar Varianten mit abziehbarem Deckel, aber dies sollte ja nicht der Sinn sein. Auch konnten wir im Netz keinerlei Informationen zusammentragen, um Ihnen sagen zu können was für ein Ausgleichsbehälter mit welcher Kapazität dort einzubauen geht, damit Sie das Einfüll-Loch nutzen können.

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Etwas ist uns bei den USB-Anschlüssen jedoch aufgefallen, auch wenn es keine Einschränkung in irgendeiner Funktion darstellt. Und zwar ist es bei z. B. USB-Sticks schon bereits Standard, dass an einer Seite des Sticks eine LED platziert ist. Mit fünf verschiedenen USB-Sticks haben wir dies überprüft und jedes Mal festgestellt, dass die LED der Sticks nach unten zeigt und somit nicht im Blickfeld des Users ist. Bei einigen Versionen leuchtet der gesamte Stick, und da ist sowas uninteressant. Hier hätte CoolerMaster die USB-Buchsen einfach um 180° drehen sollen, damit auch die LEDs der Sticks im Sichtfeld der User sind und dadurch der Transfer von Daten auch gesehen werden kann. Wie aber schon anfänglich gesagt ist dies keine Einschränkung, sondern nur ein Verbesserungsvorschlag von uns.

Die Rückseite des Towers ist eigentlich bereits Standard und zeigt Ihnen nur zwei offensichtliche Dinge, welche im Vergleich zu anderen Towern anders sind. Dies wäre zum Einen der Netzteileinbau. Hier haben Sie die Möglichkeit das Netzteil sowohl oben als auch unten zu montieren.

Zum Zweiten sind die Schlauchdurchführungen an der Abdeckplatte angebracht. Dies hat den Vorteil, wenn Sie einen externen Radiator haben, dass Sie mit dem Einbau des Netzteils selber entscheiden können ob die Schläuche von oben oder von unten aus dem Gehäuse kommen. Damit ist dies sehr variabel.

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Was auch sehr positiv bei diesem Tower auffällt ist die Möglichkeit, die vorinstallierten Gummifüße, welche zugleich zum Entkoppeln von auftretenden Vibrationen dienen sollen, durch die im Lieferumfang befindlichen Rollen zu ersetzen.

Die Installation ist denkbar einfach, denn es ist nur ein Kreuz-Schraubendreher nötig um die Schrauben der Gummifüße zu lösen und um die neuen Schrauben zu befestigen. Hier sei aber auch nochmal erwähnt, dass durch die Verwendung der Rollen zwar das Handling des Towers deutlich besser ist, es jedoch dann keine Entkopplung zum Fußboden hin mehr gibt. Die Rollen bestehen aus Hartplastik und geben so die ankommenden Vibrationen ungefiltert an den Fußboden ab.

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