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  MasterAir MA610P & MA620P - Cooler Masters Premium-Kühler im Doppeltest!
MasterAir MA610P & MA620P - Cooler Masters Premium-Kühler im Doppeltest!
01.08.2018 von Daniel Figiel





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MasterAir MA620P im Detail

Der MA620P - welcher genau wie der MA610P aus der aktuellen MasterAir-Serie stammt - kommt im direkten Vergleich schon etwas gewöhnlicher daher. Im Dual-Tower-Design gehalten wurde den Oberseiten auch Zierblenden aus Kunststoff spendiert, die als Design-Element ebenfalls das Hersteller-Logo präsentieren. Für die RGB-LED-Beleuchtung zeichnen sich an dieser Stelle ausschließlich die zwei mitgelieferten MasterFan MF120R RGB verantwortlich.

Im Portfolio soll dieser zukünftig die Speerspitze im Luftkühler Segment darstellen, denn mit einer 200 Watt hohen Thermal Design Power (TDP) richtet Cooler Master den CPU-Kühler gleichermaßen an Spieler und Übertakter. Diese Philosophie können wir auch bei der Verarbeitung feststellen, da die Aluminiumlamellen hier keinerlei Anlass zur Kritik geben. Alles wurde sauber entgratet und wir konnten – wie schon beim kleineren Bruder - keinerlei Stellen ausmachen, an denen man sich während der Montage hätte verletzen können, sehr gut! Bei den weiteren Spezifikationen verhält es sich fast schon wie bei einem Déjà-vu, da diese sich in den allermeisten Fällen mit denen des anderen Testkandidaten gleichen.


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Die - wie uns bereits bekannt ist - nicht vollständig vernickelte Kontaktfläche setzt auch hier auf die Continuous-Direct-Contact-2.0 Technologie, und die entstehende Abwärme wird gleichermaßen mit sechs mal sechs Millimeter starken Heatpipes abgeführt. Die Bauhöhe von ganzen 164,5 Millimetern des 850 Gramm schweren Kühlkörpers ist zwar minimal geringer, dennoch ist die Auswahl an geeigneten Gehäusen damit nicht automatisch größer. Anders verhält es sich bei der RAM-Kompatibilität die mit 35,6- bis maximal 53 Millimetern im direkten Vergleich beim ersten Arbeitsspeicher-Steckplatz erstaunlich hoch ausfallen soll. Für die größtmögliche Raumfreiheit muss lediglich der Lüfter an der höchst möglichen Stelle montiert werden.


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Bei den Lüftern gibt es auch nicht viel Neues zu berichten, da ebenfalls zwei MasterFan MF120R RGB zum Einsatz kommen. Anders als erwartet unterscheiden sich die Angaben der technischen Daten allerdings etwas voneinander. Während der Drehzahlbereich von 600 bis 1800 Umdrehungen pro Minute vollständig identisch ist, fällt der Volumenstrom von maximal 90,73 m³/h minimal höher aus. Die Lautstärke soll laut Cooler Master den Wert von bis zu 31 Dezibel nicht übersteigen, somit wäre diese Konstellation ganze vier Dezibel leiser wie mit dem MA610P. Wir gehen davon aus, dass diese Differenzen aufgrund der unterschiedlichen Bauweisen der Kühlkörper auftreten und sind bereits sehr gespannt, welche Ergebnisse uns der Praxistest in dieser Hinsicht liefern wird!


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Da sich die Spezifikationen der RGB-LED-Beleuchtung vollständig mit dem des MA610P gleichen, zitieren wir zur besseren Übersicht an dieser Stelle noch einmal die Erklärungen vom kleinen Bruder der vorherigen Seite:


Hauptaugenmerk der Lüfter ist selbstverständlich die RGB-LED-Beleuchtung. Für die Konfiguration wird allerdings zwingend ein entsprechender RGB-Header auf dem Mainboard vorausgesetzt. Zusätzlich muss dieses aktuell aus dem Hause von ASRock, ASUS, Gigabyte oder MSI stammen. Sofern sich kein entsprechender Anschluss auf der Hauptplatine befinden sollte, bietet sich die Möglichkeit, diesen Alternativ durch den im Lieferumfang befindlichen C10L In-Line RGB-Controller zu ersetzen. Dadurch stehen dem Anwender sämtliche Konfigurationsmöglichkeiten ohne weitere Zusatzkosten zur Verfügung, sehr gut!

Insgesamt kann der Nutzer bei Verwendung des C10L In-Line RGB-Controllers auf fünf verschiedene Helligkeitsstufen, sechs Beleuchtungsmodi und sieben Farben zurückgreifen:
  • Lila
  • Weiß
  • Rot
  • Grün
  • Blau
  • Gelb
  • Hellblau

  • Atmen (Die fünf Helligkeitsstufen werden der Reihe nach langsam ausgeführt)
  • Stern (Statische Beleuchtung bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Statisch (Permanente Beleuchtung)
  • Farbzyklus (Permanenter Farbwechsel)
  • Farbzyklus-Atmen (Permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Mirage (Zufälliger und permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)





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Montage

Hinweis: Um den CPU-Kühler richtig montieren zu können, muss das Mainboard vor der Montage ausgebaut werden. Bei der Befestigung werden die Muttern mit Hilfe des im Zubehör befindlichen Ring-Maulschlüssels festgezogen. Da der Kühlkörper durch das Dual-Tower Design sehr ausladend ausfällt, fehlt dem Anwender in einem Gehäuse schlichtweg der nötige Platz um richtig mit dem Werkzeug arbeiten zu können.

Zuerst wird die Backplate für die Installation vorbereitet. Dies geschieht mit Hilfe von vier Schrauben, welche durch die (je nachdem welcher Sockel genutzt wird) dafür vorgesehene Aussparung gesteckt werden. Im Anschluss daran lassen sich die Gewindestifte mit Hilfe von vier Arretierungsclips fest in ihrer Position halten, um nun zusammen mit der Rückplatte auf der hinteren Seite des Mainboards platziert zu werden. Auf der Vorderseite werden indes vier Abstandshalter – welche auf jeder Seite über ein Gewinde verfügen – mit den Gewindestiften verschraubt. Diese sorgen später nämlich für die korrekte Distanz zwischen Prozessor und Kühlfläche. Nachdem die Montage-Halterungen mit dem Kühlkörper verschraubt wurden, ist es auch schon an der Zeit den Heatspreader (IHS) der CPU mit Wärmeleitpaste zu versehen und die Kühlfläche fest über dem Sockel zu montieren. Dies geschieht, in dem die vier Muttern einfach mit Hilfe des Montage-Werkzeuges festgeschraubt werden.

Da wir bei einer ausgebauten Hauptplatine über ausreichend Platz verfügen, werden nun die Kabel für die RGB-LED-Beleuchtung mit dem Zwischenstecker verbunden, der wiederum an dem RGB-Header des Mainboards angeschlossen wird. Abschließend werden mit dem beiliegendem Y-Adapter zu guter Letzt beide Lüfter mit dem Prozessor-Lüfter-Anschluss verbunden.

Anmerkung: Bei der RAM-Kompatibilität wurden wir bei Verwendung eines AMD-Sockels leider sehr enttäuscht. Die Montage-Möglichkeiten des Kühlkörpers sind hier stark eingeschränkt. Die Ausrichtung kann lediglich so gestaltet werden, dass die Ventilatoren die warme Luft entweder in Richtung des Deckels oder des Bodens weiterleiten. Dadurch verdeckt der Kühlkörper den vordersten Steckplatz, somit ist eine Vollbestückung des Arbeitsspeichers nicht möglich, schade!


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