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  MasterAir MA610P & MA620P - Cooler Masters Premium-Kühler im Doppeltest!
MasterAir MA610P & MA620P - Cooler Masters Premium-Kühler im Doppeltest!
01.08.2018 von Daniel Figiel





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MasterAir MA610P im Detail

Bei der ersten Betrachtung des MA610P ist uns natürlich sofort die äußere Erscheinung aufgefallen. Die bereits ab Werk montierten Lüfter wurden von Cooler Master mit Hilfe von jeweils einem Rahmen aus Kunststoff befestigt und auch die Oberseite des Kühlkörpers hat eine Zierblende aus dem gleichen Werkstoff spendiert bekommen. Als Highlight findet sich dort das Hersteller-Logo wieder, welches sich genau wie die Luftschaufler mit einer RGB-LED-Beleuchtung betreiben lässt. Nach der Demontage des Plastiks - das mit Hilfe einer stabil wirkenden Clipverbindung befestigt worden ist - erhalten wir einen besseren, wenn auch gewöhnlicheren Blick auf den CPU-Kühler.


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Der im Single-Tower-Format designte und mit 616 Gramm noch relativ leichte Kühlkörper wurde von Cooler Master stark an das MasterAir Maker 8 Flaggschiff angelehnt, und soll dementsprechend das Portfolio im hochpreisigen und leistungsstarken Segment sinnvoll ergänzen. Dieses Vorhaben spiegelt sich auch sehr gut bei der Verarbeitung wieder, da die Aluminiumlamellen keinen Anlass zur Kritik geben. Alles wurde sauber entgratet und wir konnten keinerlei Stellen ausmachen, an denen man sich während der Montage hätte verletzen können. Bei der Kontaktfläche setzt der Hersteller auf die hauseigene Continuous-Direct-Contact-2.0 Technologie, die im Vergleich zur ersten Version eine 45 Prozent größere Auflage-Fläche zwischen Heatpipes und Prozessor realisiert.


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Um im Sinne der Wirtschaftlichkeit Kosten an den richtigen Stellen einsparen zu können, hat man sich bewusst gegen das komplette Vernickeln der Kontaktfläche entschieden, optisch wird dadurch auf jeden Fall ein toller Kontrast geschaffen! Damit die entstehende Abwärme von bis zu 180 Watt Thermal Design Power (TDP) effizient abgeführt werden kann, hat Cooler Master dem MA610P insgesamt sechs mal sechs Millimeter starke Heatpipes spendiert. Mit einer Bauhöhe von insgesamt 166,5 Millimetern reiht sich das Modell im oberen Bereich der CPU-Kühler ein. Zwar gehört er hiermit noch lange nicht zu den größten seiner Art, trotzdem ist die Auswahl an verwendbarer Gehäusen bereits eingeschränkt. Auch bei der RAM-Kompatibilität ist unserer Meinung nach etwas Vorsicht geboten, denn Cooler Master bietet dem Anwender beim ersten Ram-Slot insgesamt einen Platzbedarf von maximal 34,3 Millimetern an. Hohe und ausladende Heatspreader sind bei einer Vollbestückung des Arbeitsspeichers so selbstverständlich ein tabu. So schön die Kunststoff-Konstruktion auch aussieht - die Rahmen der Lüfter zahlen an dieser Stelle eindeutig ihren Tribut - da sie selbstverständlich um einiges ausladender sind als klassische Drahtklammern die üblicherweise für die Befestigung zum Einsatz kommen.


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Für den Abtransport der warmen Luft aus dem Gehäuse sorgen unterdessen zwei MasterFan MF120R RGB, die mit einer Push-Pull-Konfiguration einen entsprechenden hohen Luftdruck erzeugen sollen. Da die Lüfter fest in den Kunststoffrahmen integriert worden sind, ist es dem Anwender leider nicht möglich, jene bei Bedarf zu wechseln. Für eine optimierte Kühlleistung sollen diese nicht nur für ein perfektes Verhältnis von Luftstrom und Luftdruck im Bezug der durch die Lamellen strömenden Abluft sorgen, sondern ist zusätzlich in der PWM-Motorsteuerung mit einem sogenannten "Silent Driver IC" ausgestattet, welcher für einen glatteren und weniger aggressiven Drehmomentimpuls des Motors zuständig ist. Laut Hersteller erreicht man mit diesem Feature ein besonders niedriges Geräuschniveau, da etwaige Klickgeräusche sowie minimale Vibrationen deutlich reduziert werden. Der Drehzahlbereich erstreckt sich von 600 bis 1800 Umdrehungen pro Minute bei einem adäquaten Volumenstrom von maximal 90,69 m³/h, um damit einen effektiven Abtransport der entstehenden Abwärme zu realisieren. Mit einem 4-Pin PWM Anschluss ausgestattet und einer Lautstärke von bis zu 35 Dezibel, sollen diese zwar hörbar aber nicht zu laut ihren Dienst verrichten - wir sind gespannt ob sich dieses Versprechen auch wirklich bewahrheitet!


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Hauptaugenmerk der Lüfter ist selbstverständlich die RGB-LED-Beleuchtung. Für die Konfiguration wird allerdings zwingend ein entsprechender RGB-Header auf dem Mainboard vorausgesetzt. Zusätzlich muss dieses aktuell aus dem Hause von ASRock, ASUS, Gigabyte oder MSI stammen. Sofern sich kein entsprechender Anschluss auf der Hauptplatine befinden sollte, bietet sich die Möglichkeit, diesen Alternativ durch den im Lieferumfang befindlichen C10L In-Line RGB-Controller zu ersetzen. Dadurch stehen dem Anwender die meisten Konfigurationsmöglichkeiten ohne weitere Zusatzkosten zur Verfügung, sehr gut!

Insgesamt kann der Nutzer bei Verwendung des C10L In-Line RGB-Controllers auf fünf verschiedene Helligkeitsstufen, sechs Beleuchtungsmodi und sieben Farben zurückgreifen:
  • Lila
  • Weiß
  • Rot
  • Grün
  • Blau
  • Gelb
  • Hellblau

  • Atmen (Die fünf Helligkeitsstufen werden der Reihe nach langsam ausgeführt)
  • Stern (Statische Beleuchtung bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Statisch (Permanente Beleuchtung)
  • Farbzyklus (Permanenter Farbwechsel)
  • Farbzyklus-Atmen (Permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Mirage (Zufälliger und permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)




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Montage

Zu Beginn wird die Backplate für die Installation vorbereitet. Dies geschieht mit Hilfe von vier Schrauben, welche durch die (je nachdem welcher Sockel genutzt wird) dafür vorgesehene Aussparung gesteckt werden. Im Anschluss daran lassen sich die Gewindestifte mit Hilfe von vier Arretierungsclips fest in ihrer Position halten, um nun zusammen mit der Rückplatte auf der hinteren Seite des Mainboards platziert zu werden. Auf der Vorderseite werden indes vier Abstandshalter mit Hilfe des mitgelieferten Schraubendreher-Aufsatzes mit den Gewindestiften verbunden. Diese sorgen später nämlich für die korrekte Distanz zwischen Prozessor und Kühlfläche. Nachdem die Montage-Halterungen mit dem Kühlkörper verschraubt wurden, ist es auch an der Zeit den Heatspreader (IHS) der CPU mit Wärmeleitpaste zu versehen und die Kühlfläche fest über dem Sockel zu montieren. Dafür müssen wir jedoch erst den nötigen Platz schaffen und die Kunststoffrahmen entfernen. Die Aussparrungen in den Aluminium-Finnen für den Schraubendreher fallen leider sehr schmal aus, daher ist der Einsatz eines langen und schlanken Kreuzschraubendrehers Pflicht. Für überzeugte Nutzer eines Bit-Schraubendrehers – wie unseren Redakteur – wäre ein passendes, vom Hersteller beigelegtes Werkzeug beim Zubehör definitiv ein tolles Gimmick!

Da bei einer eingebauten Hauptplatine der Platz stark eingeschränkt ist, sollten nun zuerst die Kabel für die RGB-LED-Beleuchtung wieder miteinander verbunden werden. Jetzt installieren wir die Kunststoffrahmen wieder mit dem Kühlkörper. Mit dem beiliegendem Y-Adapter werden zu guter Letzt beide Lüfter an den Prozessor-Lüfter-Anschluss angeschlossen.

Anmerkung: Cooler Master hat bei den Abstandshaltern Unterlegscheiben in Form eines Aufklebers integriert. Diese bestehen aus Kunststoff und sind leider sehr dünn. Im Laufe der Montage haben sich alle vier leicht verformt. Dadurch ist der Klebstoff mit dem Mainboard in Berührung gekommen. Es kommt dadurch zwar zu keinen Beschädigungen, die optische Ästhetik wird aber dennoch leicht negativ beeinträchtigt.

Bei der RAM-Kompatibilität wurden wir indes und zu unserer Freude positiv überrascht, da zwischen dem Rahmen des Lüfters und dem vordersten Steckplatz gerade noch ausreichend Platz vorhanden ist. Sofern der Anwender den Slot verwendet, sollte das Speichermodul jedoch vorsorglich ausgebaut werden, damit der Kunststoffrahmen inklusive dem Ventilator auch ordnungsgemäß am Kühlkörper montiert werden kann.


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