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  PureWriter RGB im TRV-Check! – Sharkoons Vielschreiber Mecha spricht nicht nur Autoren an
PureWriter RGB im TRV-Check! – Sharkoons Vielschreiber Mecha spricht nicht nur Autoren an
04.02.2020 von Daniel Figiel





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Schalter

Zweifellos bilden das Herzstück der PureWriter die verbauten Kailh Choc Switches. Anders als bei den Cherry MX nachempfundenen Standard-Tastern, wurde die Choc-Variante nicht mit dem typischen Kreuzstempel ausgestattet. Die Aufnahme verfügt stattdessen über eine rechteckige Form und fällt inklusive Schalter-Gehäuse merklich flacher aus als die klassische Lösung. In Verbindung mit den Notebook-ähnlichen Tastenkappen kann so der beliebte flache Stil realisiert werden. Während die Betätigungskraft von etwa 50 Gramm unverändert bleibt, verkürzt sich der Hubweg von vier auf drei Millimeter. Ausgelöst wird die Eingabe nun nach anderthalb statt zwei Millimeter. Durch diese Modifikationen kommt Kaihua dem komfortablen Schreibempfinden eines Laptops gefährlich nahe.


Kailh Red

Kailh Choc Red Kailh Red
Schalter: Linear Linear
Umschaltpunkt: nicht spürbar nicht spürbar
Weg bis zum Schaltpunkt:
1,5 mm ab Ausgangsposition
3 mm Hub gesamt
2 mm ab Ausgangsposition
4 mm Hub gesamt
Klickpunkt: nicht spürbar nicht spürbar
Betätigungskraft: 50 g 50 g
Lebensdauer: 50 Millionen Anschläge 50 Millionen Anschläge


Neben den roten Tastern unseres Testsamples liefert Sharkoon die PureWriter RGB auch mit der blauen Variante aus. Diese Ausführung hebt sich vor allem durch sein taktiles Tastenmodul hervor und spricht so besonders die Anwender an, welche ein hohes Maß an Komfort beim Schreiben präferieren. Dieses zeichnet sich vor allem durch den ausgeprägten Klickpunkt, der als akustisches Feedback wiedergegeben wird, aus. Durch eine höhere Betätigungskraft ist auch der Druckpunkt selbst dabei selbstverständlich spürbar.

Die roten Switches hingegen verfolgen indes eine komplett gegensätzliche Philosophie. Der lineare Weg- und Kräfteverlauf benötigt deswegen eine geringere Kraft zum Auslösen und richtet sich daher vorwiegend an Gamer, die auch in hektischeren Situationen schnelle Tastenfolgen sicher ausführen müssen. Dementsprechend ist auch der Druckpunkt im Gegensatz zur blauen Variante selbst nicht spürbar. Für eine höhere Stabilität wurden die großen Tasten zusätzlich mit Costar-Stabilisatoren ausgestattet. Die Ausleuchtung der Tastenkappen wird durch ein transparentes Schalter-Gehäuse realisiert. Dadurch sollen nicht nur alle Farben in einer gleichbleibenden und zugleich hohen Qualität dargestellt werden, sondern auch alle Sonderzeichen sehr gut ablesbar sein, was in der Praxis aufgrund der oberhalb des Tasters platzierten LED leider nur unzureichend gelingt.


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Beurteilung des Redakteurs:

Um ein angenehmes Arbeiten und Spielen an der PureWriter RGB zu ermöglichen, wurde die Tastatur von Sharkoon sehr kompakt und handlich aufgebaut. Die Tasten haben einen geringen Abstand zueinander und sind deswegen sehr einfach zu erreichen. In der Praxis stellt sich die Rutschfestigkeit aufgrund des geringen Gewichts von 642 Gramm als kleineres Handicap heraus. Durch die Nutzung der Verstellfüße – und die daraus resultierende Verdopplung der Rutschsicherungen von zwei auf vier - verweilt diese merklich sicherer an ihrem angestammten Platz. Bei Bedarf lässt sich die Mecha aber mit einem gezielten, leichten Druck und ohne größeren Aufwand sicher in eine neue Position verschieben. Aufgestellt gestaltet sich die Nutzung ebenfalls über einen längeren Zeitraum als sehr angenehm und bequem, obwohl dies definitiv eine sehr subjektive Beurteilung ist, da jeder Anwender in dieser Hinsicht völlig unterschiedliche Präferenzen hat. Bei der Verwindungssteifigkeit des Gehäuses wusste sie uns trotz ihrer leichten Bauweise zu überzeugen.

Die linearen Kailh Choc Switches wurden beim Auslösen, aufgrund ihrer geringen Druckkraft von nur 50 Gramm, als sehr ausgeprägt und direkt wahrgenommen. Ein doppelter Tastenanschlag lässt sich einfach und schnell umsetzen und auch ein versehentlich ausgelöster kann mit etwas Übung (einer entsprechenden Eingewöhnungszeit vorausgesetzt) während der Eingabe schnell und sicher korrigiert werden.

Die individuellen Eindrücke über die Schalter sind die subjektiven Erfahrungen des zuständigen Redakteurs und demnach nicht direkt auf alle anderen Anwender übertragbar.


Sharkoon gibt beim Key Rollover den maximalen zu erreichenden Wert ein, gemeint ist damit das sogenannte NKRO. Das bedeutet, dass gleichzeitig insgesamt eine beliebige Anzahl von Tasten ausgelöst werden kann, ohne dass dabei eine Eingabe verloren geht. Aus diesem Grund sollte der Anwender in der Praxis eigentlich nicht in der Lage sein, eine fehlerhafte Tastenschlagzuweisung mit zwei Händen zu erreichen. In unserem Test gab es – wie zu erwarten - auch keinen entsprechenden Fehlerfall. So verfügt die Tastatur über eine makellose Ausgabe.




Für alle die zu Hause gerne das Key Rollover ihrer Tastatur prüfen möchten, haben wir einen simplen und zugleich genialen Mitmachtest vorbereitet:

Mitmachtest: Aufklappen



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