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  Arctic Freezer 34 eSports DUO - Eine gelungene Evolution!
Arctic Freezer 34 eSports DUO - Eine gelungene Evolution!
09.12.2019 von Daniel Figiel





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CPU-Kühler im Detail

Ähnlich wie bei seinem Gegenüber entscheidet der Mensch innerhalb der ersten Sekunden, ob er ein Produkt potenziell kaufen würde oder nicht. Um dieses Verfahren positiv zu beeinflussen, bedienen sich die Hersteller ganz besonders an einem Instrument, der Optik. Dies kann auch durch hohen Wiedererkennungswert herbeigeführt - wie beispielsweise dem roten Ferrari - oder aber mit einer zeitgemäßen Erscheinung realisiert werden. Beim Freezer 34 eSports DUO setzt Arctic auf den aktuellen Trend und präsentiert den Kühlkörper vollständig in einem matten Schwarz. Dabei darf natürlich nicht das Herstellerlogo fehlen, welches standesgemäß die oberste Aluminium-Finne ziert. Wie für die Single-Tower Bauweise typisch, fallen die Abmessungen sehr kompakt aus. Dadurch ergibt sich bezüglich des Steckplatzes vom Arbeitsspeicher eine nahezu perfekte RAM-Kompatibilität.


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Die Aluminium-Lamellen wirken im Zusammenspiel mit dem Kühlblock sehr harmonisch und suggerieren nicht nur auf den ersten Blick eine gelungene Qualität bei der Verarbeitung der einzelnen Bauteile. Nirgends konnten wir unsauber verarbeitete Bereiche ausmachen, die auf ein mangelhaftes Entgraten der Finnen hinweist. Bei der Kühlfläche setzt Arctic auf die Direct-Touch Technologie, die aus Kostengründen auf ein späteres Vernickeln verzichtet. Als Vorteil nennen die Hersteller oftmals einen besseren Kontakt zwischen den - in diesem Fall vier - verbauten Heatpipes und CPU-Heatspreader, die theoretisch eine effizientere Kühlleistung erreichen könnte. In der Praxis hält sich dieses Phänomen hartnäckig, liefert in Messungen jedoch bis heute nicht die entscheidenden Beweise. Als Argumentation wird auf die viel geringere Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu Kupfer verwiesen. Doch das Element leitet die Wärme - wenn auch geringer - eben in den gesamten Block. So kann für das Abführen der Abwärme im Umkehrschluss eine größere Fläche genutzt werden, statt lediglich den Bereich zu nutzen, an denen die Heatpipes direkten Kontakt mit dem Prozessor haben.


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Im Gegensatz zu seinem Vorgänger setzt die Freezer 34 Serie auf den BioniX P120 Lüfter, die sich im direkten Vergleich durch ein neues Design mit fünf geschwungenen Lamellen besonders für den Einsatz an Kühlkörpern eignen sollen. Laut internen Messungen von Arctic liegt der statische Druck sogar um bis zu 33 Prozent höher als bei Vertretern der vorher verwendeten F-Serie. Für ein gewisses Maß an Individualität ist ebenfalls gesorgt. Je nach persönlichem Geschmack lassen sich die Lüfter in unterschiedlichen Farben erwerben (Weiß, Gelb, Grün, Rot und Grau).

Der Drehzahlbereich erstreckt sich von 200 bis 2100 Umdrehungen pro Minute bei einem adäquaten Volumenstrom von maximal 114,79 m³/h, um damit einen effektiven Abtransport der entstehenden Abwärme zu realisieren. Mit einem 4-Pin PWM Anschluss ausgestattet und einer Lautstärke von bis zu 20 Dezibel, soll dieser zwar hörbar, aber nicht zu laut seinen Dienst verrichten. Um das umzusetzen, verfügt der Ventilator bereits ab Werk über Anti Vibe-Pads.


Montage

Vor der eigentlichen Montage muss der Anwender zunächst die entsprechende Montageanleitung organisieren. Hierfür reicht es aus, den QR-Code auf der Umverpackung oder der Karte zu scannen. Alternativ kann auch die Website von Arctic besucht werden. Zusätzlich stellt Arctic ein Video zur Verfügung, in dem jeder Arbeitsschritt genau dokumentiert ist.




Die Installation ist in der Theorie sehr einfach gehalten und benötigt nur wenige Arbeitsschritte. Da wir die Backplate des AMD Retention Moduls benötigen, muss zuerst der überschüssige Rest entfernt werden. Anschließend sind die Abstandshalter mit der Backplate zu verschrauben. Nun werden die Montage-Halterungen am Kühlkörper fixiert. Damit die entstehende Abwärme der CPU auch abgeführt werden kann, ist es an der Zeit, die Wärmeleitpaste auf dem Heatspreader (IHS) des Prozessors zu verteilen. Anschließend wird der Freezer 34 eSports DUO mit den Flügelmuttern fest auf dem Sockel verschraubt. Zu guter Letzt müssen beide BioniX P120 Lüfter wieder zurück an ihren angestammten Platz. Nachdem auch die Ventilatoren dank integriertem 4-Pin-PWM Stecker schnell mit dem Prozessor-Lüfter-Anschluss verbunden sind, freuen wir uns darauf, zu sehen ob sich Arctics CPU-Kühler wirklich in den höheren Regionen positionieren kann.


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Anmerkung: Wie wir festgestellt haben, fallen die Gewinde der Abstandshalter, welche für die Befestigung der Backplate genutzt werden etwas zu lang aus. Daraus resultiert, dass die Backplate zu viel Spiel hat. Demnach liegt sie nicht komplett fest am Mainboard an. Prinzipiell ist der Umstand nicht schlimm, bei der Montage mit bereits im Gehäuse eingebauten Komponenten lässt sich der Freezer 34 eSports aber nicht mehr ohne weiteres montieren, da die Backplate zu weit aus den Sockellöchern rutscht. Die Gewinde, auf denen die Flügelmuttern verschraubt werden müssen, sind dann zu kurz und ragen nicht mehr durch die Montage-Halterungen. Der Redakteur hat den Versuch trotzdem gewagt, konnte die Installation jedoch nur mit einer zweiten Person erfolgreich beenden. Für eine komplikationslose Montage muss daher zumindest bei AM4 das Mainboard ausgebaut werden. Der Umstand ist für das Jahr 2019 unserer Meinung nach ein absolutes No-Go.




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