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  MSI Core Frozr S: Towerkühler aus der Mainboard und GPU-Schmiede
MSI Core Frozr S: Towerkühler aus der Mainboard und GPU-Schmiede
29.11.2019 von Simon Sternbauer





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Fazit

Zusammengefasst handelt es sich beim MSI Core Frozr S nicht um ein schlechtes Produkt, aber der Kühler hat seine Makel, welche ihn im Vergleich zur versammelten Konkurrenz schlechter dastehen lassen. Das liegt jedoch nicht an der Kühlleistung, denn bei dieser Kategorie positioniert man sich für die Preis- und Gewichtsklasse sehr gut. Problematisch ist hingegen die enorme Lautstärke, selbst in gedrosselten Regionen kann man nie wirklich von einem leisen Produkt sprechen.

Verarbeitungstechnisch zeigt sich der Kühler von seiner besten Seite, scharfe Kanten, unsaubere Entgratungen oder ähnliche Mängel konnten wir nicht feststellen. Am meisten stört uns am Tower noch, dass es keine durchgehende Bodenplatte gibt, sondern auf Heatpipe Direct Touch gesetzt wird. Allerdings sind zur Kompensation die mittleren Beiden der vier Wärmerohre voluminöser ausgeführt. Wir hätten es trotzdem schön gefunden, wenn dieses Feature vom großen Bruder Frozr L übernommen worden wäre. Der mitgelieferte Lüfter aus dem eigenen Hause ist angesichts seiner schieren Anzahl an Impeller-Blättern interessant, patzt aber etwas beim Toleranzbereich der Drehzahl. Die angegebenen 15 Prozent sind einfach mehr als die üblichen zehn Prozent, wie sie bei unzähligen vergleichbaren Produkten anzufinden ist. Dafür überzeugt das hochwertige HDB-Lager, in Kombination mit der MTBF von 150.000 Stunden deuten sie auf einen problemlosen Dauereinsatz hin. Über das Design mag man sicherlich streiten, allerdings finden wir, dass sich die silber-graue Komponente der Kunststoff-Verkleidung für Lamellen gut in ein bestehendes System einfügen kann. Mit anderen MSI-Bauteilen kommt zudem ein gutes Zusammenspiel dank des Logos auf.

Warum allerdings die Montage derart kompliziert ausgefallen ist, bleibt uns ein Rätsel. Zwar ist die Möglichkeit, den Kühler auf jedem Sockel in 90 Grad Schritten montieren zu können, überaus lobenswert, stellt aber keine Erklärung für die vielen Fallstricke dar. Neben der hakeligen Anbringung der Backplate ist die Montagebrücke nicht mit der Bodenplatte fix verbunden, sondern stellt durch ihre variable Positionierung eine weitere Hürde dar. Zudem wusste uns bisher kein Kühler derart bei der Lüfteranbringung durch die verwendeten Klammern zu enttäuschen, als es hier passierte. Störend ist zusätzlich, dass es stellenweise für ein und dieselbe Aufgabe unterschiedliche, farblich kodierte Schrauben gibt, wo man mit etwas Ingenieursarbeit auch eine einheitliche, vorinstallierte Lösung hätte problemlos umsetzen können. Nach dem Einbau steht dafür ein großzügiger Abstand zum ersten Erweiterungsslot zur Verfügung, welcher Besitzern von Grafikkarten mit ausladenden Backplates sicherlich zu Gute kommt.

Insgesamt fällt es uns schwer, eine Empfehlung auszusprechen. Es ist kein schlechtes Gesamtpaket, aber auch nicht bemerkenswert. Für den normalen PC-Spieler gibt es unzählige weitere Kühler am Markt, welche für den gleichen Preis bedeutend leiser sind, ohne großartige Abstriche bei der Leistung machen zu müssen. Zudem ist die meiste Konkurrenz der letzten Jahre auch bedeutend einfacher zu montieren, was nicht zuletzt Laien mehr anspricht. Nennenswert wären hier der in etwas gleich teure SilentiumPC Fera 3 oder der leistungsschwächere, aber sehr preiswerte Inter-Tech Argus SU-260. Der für uns relevante Einsatzzweck wäre ein PC mit MSI-Komponenten, wo sich der Core Frozr S dank seiner Optik nahtlos einfügt und so dem Erscheinungsbild des Rechners das gewisse Etwas verleiht.




  • Gute Verarbeitung
  • Hübsche Optik
  • Gute Kühlleistung im oberen Drehzahlbereich
  • Asymmetrische Formgebung lässt viel Platz bei Erweiterungskarten
  • Kompatibel zu vielen Sockeln




  • Insgesamt zu laut (Lüfter dreht dabei langsamer als bei der Konkurrenz)
  • Montagekit auf Intel Mainstream viel zu kompliziert
  • Lüfterklammern nicht ausgereift.
  • Hoher Toleranzbereich des Lüfters
  • Bei sinkenden Drehzahlen knickt die Kühlleistung ein


Awards:


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