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  Kolink Enclave 500W - Budget König des Underdogs
Kolink Enclave 500W - Budget König des Underdogs
08.11.2019 von M.Plattner





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Äußeres, Lieferumfang und Kabelausstattung


Sobald man die schlichte und auffallend geräumige Verpackung öffnet, erkennt man einen Grund für den niedrigen Kostenpunkt des Netzteils – das Zubehör wurde komplett weggelassen. Gut gepolstert in einer dicken Schicht Schaumgummi liegen lediglich das Netzteil selbst, sowie die zu Bündeln zusammengebundenen Kabel im Karton. Ein Klett-Kabelbinder, der die Kabel zusammenhält, könnte auch später noch beim Einbau in ein Gehäuse zum Verlegen der Leitungen verwendet werden, fehlt aber auch. Selbst ein Kaltgeräte-Anschlusskabel sucht man vergeblich. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass dieser sehr spärliche Lieferumfang neben dem Senken der Produktionskosten auch einen zweiten Hintergedanken hat: Die meisten Kunden entsorgen einen Großteil des Lieferumfangs nach dem Kauf, und auch Plastik- oder Stoffbeutel enden meist im Abfall. Das gezielte Weglassen reduziere Abfall. Selbst der Schaumstoff im Karton sei aus recyceltem Kunststoff-Abfall hergestellt.


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Das Netzteil ist so schlicht, wie ein Netzteil nur sein kann. Ein schwarzer Metall-Kasten mit einem schwarzen Lüftergitter. Einzig die beiden gelben Balken auf dem Aufkleber mit den technischen Daten bringen ein wenig Farbe auf das sonst sehr schlichte Gerät. Auch hier wurde – wohl mit der Überlegung, dass es am Ende ohnehin unter einer Abdeckung enden wird – Kosten-Optimierung betrieben. Allerdings hat man nicht an der Qualität gespart. Das Blech ist ausreichend dick und sehr stabil, die Lackierung leicht matt und nicht anfällig für Fingerabdrücke oder Kratzer. Alle Löcher wurden sauber gestanzt und wir können keine scharfen Kanten feststellen.


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Die modularen Buchsen sind herkömmliche Molex Mikro-Fit Verbinder, wie man sie auch von den meisten anderen modularen Netzteilen her kennt. Diese wurden unauffällig in das Gehäuse integriert und nicht beschriftet. Da das Netzteil nur eine 12 Volt Schiene hat, und alle Kabel mit gleicher Pinzahl auch in alle passenden Buchsen dürfen, stellt das kein Problem dar. Insgesamt finden sich drei 8-Pin Buchsen für CPU EPS sowie PCIe Kabel, vier 6-Pin Buchsen für Laufwerkskabel, sowie je ein 18-Pin und ein 10-Pin Verbinder für die 24-Pin ATX Leitung.


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Die Kabel sind ebenso schlicht und funktional gehalten, wie das restliche Netzteil. Kolink hat sich für schwarze Flachbandleitungen mit schwarzen Steckern entschieden. Diese sind, typisch für Flachbandkabel, etwas starr, lassen sich aber mit Geduld trotzdem ohne größere Probleme verlegen. Die 24-Pin Leitung besteht aus fünf zusammen liegenden Flachband-Kabeln, was den Strang zwar flexibler macht als ein breites Kabel, aber ist damit auch recht dick und schwierig in Form zu bringen, da mindestens eines der fünf Stränge immer in die falsche Richtung knickt oder absteht. Hier ist Cougars Lösung beim LX500 nach wie vor ungeschlagen – schade, dass kein anderer Hersteller, von dem wir ein Gerät getestet hätten, es bisher gleichgemacht hat. Hier haben wir die Längen der Anschlussleitungen in einer übersichtlichen Tabelle für euch zusammengefasst:


Bezeichnung der Kabel  Kabel-Länge in cm
ATX 24-Pin  50
CPU 4+4-Pin  65
PCI-E 6+2-Pin  60
PCI-E 6+2-Pin  60
3 x SATA  45, 57, 69
1 x SATA und 2 x MOLEX  45, 57, 69
1 x SATA und 2 x MOLEX  45, 57, 69


Die zwei getrennten Kabel für die Grafikkarte vermeiden nicht nur unschönes Kabelchaos an den GPU-Steckern (und damit direkt am Sichtfenster), sondern verhindern auch bei Modellen, welche mehr Strom benötigen als die Normen der Stecker vorschreiben würden, dass die netzteilseitigen Anschlüsse überlastet werden (wenn hier beispielsweise zwei PCIe 8-Pin Verbinder an einem Kabel verbaut sind, aber dann mit einem einzelnen 8-Pin ins Netzteil gesteckt werden). Vorbildliche Entscheidung von Kolink, selbst bei einem 500 Watt Budget-Modell zwei getrennte Kabel beizulegen! Allgemein hat der Hersteller weder an den Kabellängen noch an der Anzahl an Steckverbinder gespart.





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