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  Inter-Tech KC-3001 - Preisbewusste Gaming-Peripherie im Test!
Inter-Tech KC-3001 - Preisbewusste Gaming-Peripherie im Test!
18.11.2019 von Daniel Figiel





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Tastatur im Detail

Im Gegensatz zur Maus bietet die Tastatur rein optisch keinerlei "Gamer-Feeling". Das Gehäuse besteht aus einem rauen, in Schwarz gehaltenem Kunststoff, wie man ihn wohl vorwiegend in Büros, statt auf Schreibtischen ambitionierter Spieler, wiederfindet. Der Font ist klar und deutlich lesbar und ausreichend groß dimensioniert. Die Status LEDs verfolgen die geradlinige Spur konsequent, untermauern unseren Eindruck aber ebenso nachhaltig. Gehört das Set denn wirklich als solches zusammen? Auf der anderen Seite macht sich der Preis aber auch irgendwo bemerkbar. Allein für die haptische Anmutung des Nagers hätte der testende Redakteur wohl bereitwillig die anvisierten 20 Euro investiert.

Mit ihren relativ leichten 860 Gramm fügt sie sich in der erwarteten Region ein, denn auf eine mechanische Tastentechnik setzt Inter-Tech nicht. Rubberdome-Tastaturen besitzen keine separaten Schalter für jede einzelne Taste. Unter jedem Tastenmodul befindet sich eine Kuppe aus Gummi, welche dafür sorgt, dass die Tastenkappe nach jedem Betätigen wieder automatisch in ihre ursprüngliche Position zurückkehrt. Der große Vorteil dabei ist, dass eine einzelne Matte für das komplette Layout geformt werden kann, die außerdem sehr günstig in der Produktion ist. Hinzu kommt der leise Tastenanschlag im Vergleich zum mechanischen Pedant, den viele Anwender weiterhin bevorzugen.


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Dieses Verfahren bringt aber leider auch einige Nachteile mit sich, denn die Lebensdauer kann je nach Spezifikationen bis zu 90 Prozent niedriger ausfallen. Die Ursache hierfür liegt in der Wahl des Materials, da die Gummikuppen durch die Nutzung ihre ursprünglichen Eigenschaften verlieren. Das Ausleiern sorgt ebenfalls dafür, dass sich das Schreibgefühl mit der Zeit verändert, beziehungsweise schwammiger wird. Viele Nutzer stellen diesen schleichenden Prozess allerdings erst fest, wenn man auf eine neue, noch unbenutzte Tastatur wechselt. Als Spieler sollte man besonders auf das minimal mögliche Key Rollover achten, da öfters mehrere Tasten gleichzeitig ausgelöst werden müssen.

Auf der Rückseite lassen sich derweil die weiteren Sparmaßnahmen feststellen. Zum einen befinden sich dort lediglich zwei Rutschsicherungen, welche der Tastatur nur einen bedingten Halt auf dem Schreibtisch ermöglichen. Zum anderen verwendet man bei der unteren Gehäuseabdeckung eine Variante, die höchstwahrscheinlich auch bei anderen Tastaturmodellen zum Einsatz kommt. Auf den ersten Blick verspricht die Ausstattung ein Kabelmanagement, das allerdings gar nicht verwendet werden kann. Da das Kabel fest an der Außenseite montiert wurde, ist es schlicht unmöglich das Feature sinnvoll zu nutzen. Es werden aber auch Akzente gesetzt, die der Preisregion entsprechend untypisch sind. Allen voran das hochwertig gesleevte 1,80 Meter lange USB-Kabel tritt hier in den Vordergrund. Zusätzlich ist eine Handballenauflage ab Werk integriert. Man möchte dem Kunden also trotz des niedrigen Verkaufspreises ein gutes Gesamtpaket anbieten und das finden wir sehr löblich!


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Praxistest

Die Tastatur bestätigt ihren bisherigen Eindruck, ohne negativ dabei aufzufallen. Tägliche Officearbeiten oder das einfache Surfen im Internet meistert sie mit Bravour. Natürlich eignet sie sich - wie beworben - ebenso zum Spielen. Der Komfort des Tastenanschlages ist gut gelungen, wenngleich die Rubberdome-Technik beim Thema Haptik im direkten Vergleich zu ihrem mechanischen Pendant definitiv das Nachsehen hat. Beim Thema Rutschsicherungen macht das Gehäuse im Großen und Ganzen eine gute Figur, im aufgestellten Zustand verlieren die zwei Gummielemente ihre Wirkung jedoch fast vollständig. Wirklich Verwindungssteif ist der Korpus aufgrund seiner Produktphilosophie selbstverständlich nicht. Gemessen am Preis war der Umstand aber auch kein Geheimnis, daher ist alles im grünen Bereich.


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Um dem Nutzer einen Mehrwert bei der Bedienung zu bieten, wurden sämtliche F-Tasten mit einer weiteren Funktion ausgestattet:
  • F1 - Media-Player
  • F2 - Leiser
  • F3 – Lauter
  • F4 – Lautlos
  • F5 – Stopp
  • F6 – Vorheriger Titel
  • F7 – Wiedergabe/Pause
  • F8 – Nächster Titel
  • F9 – E-Mail
  • F10 – Browser
  • F11 – Gaming-Modus
  • F12 – Taschenrechner

In Kombination mit der FN-Taste lassen sich diese aktivieren. Die Funktion selbst werden viele Nutzer sicherlich bereits von ihrem Notebook kennen. Auf die gleiche Weise wird übrigens die statische Beleuchtung konfiguriert. Insgesamt stehen mit Rot, Blau und Violett drei Farben zur Verfügung. Die Farbintensität lässt sich hingegen leider nicht anpassen.


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Inter-Tech wirbt bei dem Key Rollover mit einem 19KRO. Damit ist gemeint, dass insgesamt genau diese Anzahl von Tasten ausgelöst werden kann, ohne dass dabei eine Eingabe verloren geht. Bei diesem hohen Wert kann der Anwender in der Praxis eigentlich nicht in der Lage sein, eine fehlerhafte Tastenschlagzuweisung mit zwei Händen zu erreichen. In unserem Test gab es trotzdem einen entsprechenden Fehlerfall, so verfügt die Tastatur über eine annehmbare, jedoch keine perfekte Ausgabe. Wir konnten ebenfalls feststellen, dass das Key Rollover bei gleichzeitig gedrückten Tasten auf 6KRO limitiert. Da wir bekanntlich fünf Finger an einer Hand haben, ist dieser Umstand durchaus legitim. Sofern die Eingaben nacheinander erfolgen, fällt die Registrierung dem Datenblatt entsprechend höher aus.




Für alle die zu Hause gerne das Key Rollover ihrer Tastatur prüfen möchten, haben wir einen simplen und zugleich genialen Mitmachtest vorbereitet:

Mitmachtest: Aufklappen



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