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  Silentium PC Grandis 2: Preiswerter Doppelturmkühler im Test
Silentium PC Grandis 2: Preiswerter Doppelturmkühler im Test
11.10.2019 von Simon Sternbauer





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Temperaturen

Beginnen wir mit den Temperatur-Messungen, also welche Wärmeabführleistung von dem hier getesteten Kühler im Vergleich zu anderen Produkten erreicht wird. Dabei gilt klarerweise, dass weniger Grade auf der CPU besser sind. Denn je kühler ein Prozessor bleibt, desto mehr Spielraum besteht für ein Herunterregeln des Lüfters und damit einhergehender reduzierter Lautstärke oder aber zusätzliche Kühl-Ressourcen bei Übertaktungen.

Um das Prinzip der Messungen noch einmal zu erläutern: Die angegebenen Temperaturwerte sind abzüglich der Raumtemperatur, um somit eine bessere Vergleichbarkeit zu ermöglichen und eine schwankende Raumtemperatur abfedern zu können. Die "reale" Temperatur ist daher der Messwert zuzüglich der jeweils beim Leser vorherrschenden Umgebungstemperatur, womit man sich auch auf die eigenen vier Wände bezogen ein gutes Bild machen kann, ob der Kühler für die eigenen Bedürfnisse ausreicht oder nicht.



Die erbrachte Leistung ist ordentlich, aber nicht überragend. Der Grandis 2 zeigt sich dabei eher als Konkurrent in der eigenen Preis- anstelle der Gewichtsklasse. Währen er mit dem Freezer 33 eSports One exakt bei allen Messungen gleichauf liegt, schlägt der gleich teure Cryorig H7 Quad Lumi unseren heutigen Testkandidaten in den höheren Drehzahlbereichen eindeutig. Zum Mitbewerber aus dem eigenen Hause und den leicht günstigeren Alternativen weiß SilentiumPC einen guten Abstand zu wahren. Teurere Konkurrenten liegen jedoch außer Reichweite, vor allem der ebenfalls mit zwei Lüftern bestückte, allerdings mehr als doppelt so teure Noctua NH-U12A liegt uneinholbar weit vorne.

Interessant ist zudem, dass das Entfernen des vorderen, kleineren Lüfters vergleichsweise wenig Leistung kostet. Bei halber Drehzahl messen wir einen Unterschied von zwei Kelvin, in höheren Bereichen sind es nur ein Grad Unterschied.


Lautstärke

Werfen wir nun einen genaueren Blick auf die Drehzahlen und Lautstärke-Ergebnisse. Alle Kühler wurden dabei natürlich auf demselben System bei praktisch gleichen Umgebungsbedingungen getestet. Das gesamte Testfeld wird über ein PWM-Signal geregelt. Eingestellt und gemessen wurde mit Hilfe des "Command Center" vom Mainboardhersteller MSI selbst.

Allgemeiner Hinweis: Im normalen Nutzungsbetrieb erreichen die Lüfter von CPU-Kühlern nie den Drehzahlbereich von 100%.




In seiner empfohlenen Lüfterbestückung stellt sich der SilentiumPC Grandis 2 als subtiler, aber hörbarer Kühler heraus. Im Vergleich mit dem ebenso leistungsstarken Arctic-Modell liegt unser heutiger Testkandidat jedoch eindeutig vorne, darüber hinaus hält er auch leichte Vorsprünge zu einigen kühltechnisch schwächeren Modellen. Wirklich interessant erscheint uns der Betrieb ausschließlich mit dem 140er Lüfter. Bei voller Drehzahl messen wir noch leise 36,6 dB(A), bei 75% ist der Kühler dann aus einem geschlossenen Gehäuse heraus praktisch nicht mehr herauszuhören und bei halber Geschwindigkeit auch am offenen Testaufbau nur mehr schwer wahrnehmbar. Behält man zudem im Hinterkopf, dass die Kühlleistung nicht drastisch sinkt, erscheint es als äußerst sinnvoll, nur den größeren Lüfter für den Doppelturm zu verwenden und das zweite Modelle für das Gehäuse zu zweckentfremden.


Drehzahl



Beide Lüfter überschreiten ihren vorgegebenen Bereich, wobei das kleinere Pendant 14% über dem eigentlichen Ziel und damit auch außerhalb des typischen Toleranzbereiches von 10% liegt. Der 140er hält sich hingegen mit einer kleinen Überschreitung fast exakt an seine Vorgaben. Gemeinsam haben die Lüfter, dass ihr nicht exakt linearer Drehzahlverlauf sich auch so bei der Geräuschentwicklung widerspiegelt. Anomalien oder komische Nebengeräusche treten unseren Beobachtungen zufolge ebenfalls nicht auf.




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