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  Navis EVO ARGB 240 im Test - SilentiumPCs ARGB Einstieg mit Tücken
Navis EVO ARGB 240 im Test - SilentiumPCs ARGB Einstieg mit Tücken
20.12.2019 von Daniel Figiel





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Kompaktwasserkühlung im Detail

Der vollständig in schwarz lackierte Kühlkörper wurde von SilentiumPC im Großen und Ganzen gut verarbeitet. Besonders dabei gefallen hat uns der Radiator, denn hier mussten wir sehr genau hinsehen um die vereinzelt auftretenden, minimalen Lamellen-Biegungen überhaupt erst ausmachen zu können. Auch die Vorkammern wurden sauber montiert, doch die Farbe dessen leider an so manchen Stellen ungleichmäßig aufgetragen. Gerade in dieser Preisklasse ist so ein Phänomen keine Seltenheit. Wir sind jedoch der Meinung, dass die Hersteller allein aus optischen Gründen auf eine ordentliche Verarbeitung achten sollten. Schließlich sollten Mängel dieser Art durch eine optimierte Qualitätskontrolle leicht abzustellen sein. Zum Glück handelt es sich hierbei lediglich um einen ästhetischen Punkt, den der Anwender im montierten Zustand nicht mehr wahrnehmen kann und der sich auch nicht negativ auf die Kühlleistung auswirkt. In Anbetracht der sehr großen Ausstattung der Kompaktwasserkühlung kann man diesen Makel durchaus ignorieren, erwähnen wollten wir ihn der Form halber natürlich schon.

Die Dicke des kompakt gehaltenen Radiators beträgt mit nur 28 Millimetern eine der geringeren Ausbaustufen und sollte daher auch in engeren Gehäusen problemlos untergebracht werden können. Auf optische Highlights verzichtet der Hersteller hingegen bewusst, denn die attraktive Preisgestaltung muss selbstverständlich wirtschaftlich realisiert werden. So ganz auf die Detailtreue verzichtet auch SilentiumPC dann doch nicht. So wurden beispielsweise die 38 Zentimeter langen Schläuche zwischen Pumpeneinheit und Radiator mit einem engmaschigen und sauber verarbeitetem Sleeve versehen. Das sieht unserer Meinung nach nicht nur Klasse aus, es verleiht der gesamten Komponente gleichzeitig eine sehr hochwertige Ästhetik.


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Die Kühlfläche besteht vollständig aus Kupfer und wurde insgesamt durch 12 Schrauben fest mit der Pumpeneinheit verbunden. Letztere verbirgt sich unter einer schwarzen Kunststoffabdeckung, die zusätzlich mit einem transluzenten Herstellerlogo und einem mittig positionierten Zierstreifen versehen worden ist. Leider kann das äußere Plastik nicht mit der Qualitätsanmutung der anderen Komponenten mithalten. Dieser Umstand fällt besonders bei der Haptik auf, es passt einfach nicht zusammen, schade! Die Spannungsversorgung realisiert SilentiumPC derweil durch einen unkonventionellen SATA Stromanschluss. Da auch die Pumpe mit einer integrierten ARGB-Beleuchtung ausgestattet worden ist, befinden sich natürlich auch hier die benötigten Anschlüsse.


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Bei den Lüftern setzt SilentiumPC auf den hauseigenen und auch separat erhältlichen Stella HP ARGB 120 PWM. Laut Datenblatt erstreckt sich der Drehzahlbereich von 800 bis 2300 Umdrehungen pro Minute bei einem relativ geringem Volumenstrom von maximal 66,30 m³/h. Zum Vergleich: Cooler Masters MasterFan MF120R RGB erreicht einen Wert von bis zu 113,32 m³/h. Von diesem Aspekt her gesehen, sind wir sehr gespannt, wie effektiv das Abführen der Abwärme in der Praxis realisiert wird. Über weitere Details der technischen Spezifikationen schweigt sich der Hersteller leider aus.


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Geselliger wird es jedoch, wenn es um die Optik geht, denn das interessanteste Feature der Navis EVO ARGB 240 ist definitiv die umfangreiche ARGB-Beleuchtung. Um die maximale Individualität zu gewährleisten, verfügt jedes Lüfterblatt über eine eigene LED, die vom Anwender mit unterschiedlichen Farben versehen werden kann. Der Clou: Statt einer einfarbigen Ausleuchtung können Farbtöne miteinander kombiniert werden. Dafür muss lediglich jeder Kanal separat adressierbar, sprich unabhängig voneinander konfigurierbar sein. Je nach Geschmack und Vorlieben des Nutzers kommen so die unterschiedlichsten Effekte und Kombinationen zum Vorschein. Es lebe die Vielfalt!

Für die Gestaltung wird allerdings zwingend ein entsprechender ARGB-Header auf dem Mainboard vorausgesetzt. Zusätzlich muss dieses aktuell aus dem Hause von ASRock, ASUS, Gigabyte oder MSI stammen. Sofern sich kein entsprechender Anschluss auf der Hauptplatine befinden sollte, bietet sich die Möglichkeit, diesen Alternativ durch den im Lieferumfang befindlichen Nano-Reset ARGB-Controller zu ersetzen. Dadurch stehen dem Anwender die meisten Konfigurationsmöglichkeiten theoretisch ohne weitere Zusatzkosten zur Verfügung. Um diesen nutzen zu können, muss er mit dem Reset-Schalter des Gehäuses verbunden werden. Die Beleuchtungsmodi können dann beim Betätigen der Taste durchgeschaltet werden. Leider ist der Anwender bei dieser Methode gezwungen auf eine sinnvolle Funktion auf dem Frontpanel des Tower zu verzichten. Am schlimmsten wiegt jedoch der Umstand, dass aus der Montageanleitung nicht hervorgeht, wo der Controller überhaupt angeschlossen werden muss. Hier besteht unverzüglicher Handlungsbedarf, da es zum jetzigen Zeitpunkt für niemanden ersichtlich ist. Auch wir mussten uns diesbezüglich beim Hersteller erkundigen.


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Die Beleuchtungsmodi des Nano-Reset ARGB-Controller im Überblick:
  • Tricolore - Rot/Grün/Blau und Grün/Gelb/Rot
  • Farbwechsel - Ineinander übergehender Wechsel von allen verfügbaren Farben
  • Einfarbig mit kurzer Deaktivierung- Rot/Grün/Blau/Lila/Weiß
  • Farbwechsel - Rot-Weiß/Grün-Weiß/Blau-Weiß/Lila-Weiß
  • Einfarbig Pulsierend - Rot/Grün/Blau/Lila/Weiß


Montage

Bevor die Navis EVO ARGB 240 ihren Dienst verrichten kann, muss sie für die Montage vorbereitet werden. Als erstes werden die Lüfter, welche zum Abtransport der entstehenden Wärme genutzt werden, am Radiator-Gehäuse installiert. Hierfür stehen dem Anwender acht Schrauben zur Verfügung, die alle Komponenten zuverlässig miteinander verbinden. Anschließend wird der Radiator mit dem Gehäuse verschraubt. In unserem Fall haben wir uns dazu entschieden, diesen am Deckel zu befestigen. So kann die warme Luft einfach nach oben entweichen. Je nach verfügbaren Platz und Art des eingesetzten Gehäuses bieten sich unter Umständen auch andere Montage-Varianten an.


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Im nächsten Schritt wird die Backplate für die Installation vorbereitet. Dies geschieht mithilfe von vier Abstandshaltern, die später für die korrekte Distanz zwischen Prozessor und Kühlfläche sorgen. Nachdem die Montage-Halterungen mit der Pumpeneinheit verbunden wurden, ist es auch an der Zeit den Heatspreader (IHS) der CPU mit Wärmeleitpaste zu versehen und den Kühlkörper fest über dem Sockel zu montieren. Nun muss nur noch die Stromversorgung der Pumpe sichergestellt werden. Weil diese in ihrer Drehzahl nicht regelbar ist und deswegen auch permanent eine Spannung von 12 Volt anliegen muss, löst der Hersteller die Versorgung mit einem SATA Stromanschluss. Nachdem auch die Lüfter mit dem Prozessor-Lüfter-Anschluss verbunden wurden, ist die Navis EVO ARGB 240 betriebsbereit. Anstatt eines klassischen Y-Adapters, verfügt jeder Lüfter über einen entsprechenden 4-Pin-PWM Stecker, der direkt in das Kabel integriert worden ist. Nun kann die AiO endlich zeigen, was wirklich in ihr steckt!




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