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  Thermal Grizzly Carbonaut im Test
Thermal Grizzly Carbonaut im Test
17.08.2019 von Johannes Wehner





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Fazit

Mit dem Carbonaut-Pad erweitert Thermal Grizzly sein Portfolio von Wärmeleitmitteln um eine attraktive Alternative, welche das Schmieren und Dosieren von Pasten überflüssig sowie das Montieren von Kühlkörpern schneller und sauberer macht. Die Handhabung ist zudem sehr einfach und stellt somit auch für absolute Anfänger keine Hürde dar. Einzig die materialbedingte, elektrische Leitfähigkeit sollte bei der Montage beachtet werden und erfordert entsprechende Sorgfalt.

Aber wie sah es bei der Leistung aus? Thermal Grizzly versprach, dass das Produkt mit Wärmeleitpasten aus dem mittleren Leistungssegment mithalten könne und am besten für CPUs bis zur Mittelklasse gedacht ist. Im Vergleich mit Noctuas NT-H1 Paste, die für ihre gute Leistung bekannt ist, würden wir sagen, dass das Carbonaut (gemessen an einer Mittelklasse CPU) sogar problemlos mit höherwertigen Pasten mithalten kann. Die Messunterschiede fielen sehr gering aus, sodass man schon von Messtoleranz reden könnte. Egal ob die Kühlfläche plan, konvex, oder aus unterschiedlicher Beschaffung war, das Pad passte sich problemlos an und überzeugte jederzeit mit seiner Leistung. Auf etwas hitzigeren Modellen könnte man es zwar auch nutzen, muss dann aber mit leicht höheren Temperaturdifferenzen leben. Hier passt dann wieder die Herstelleraussage des Vergleichs zu Pasten aus dem mittleren Segment:
In einem kurzen, nicht in den Testmessungen enthalten Selbsttest mit einem privaten PC (i7-8700 / Brocken 3 / Gehäuseaufbau mit festgelegten Lüfterkurven / CPU-Z Stresstest / Raumtemperatur 23°C) hatte das Carbonaut mit einer maximalen CPU-Temperatur von ~67°C eine Differenz von ca. +3°C bis +4°C gegenüber der Noctua-NT-N1 Paste bei einem Dauerstresstest. In Spielen fiel dies durch die wechselnden Lasten etwas weniger ins Gewicht.

Einer der größten Vorteile des Polymers ist, dass es nicht austrocknet, die Wärmeleitfähigkeit ist also immer gleichbleibend. Ein Erneuern, wie man es von Pasten nach einigen Jahren kennt, gehört hier der Vergangenheit an. Dadurch, dass es das Pad in verschiedenen Zuschnitten gibt und sich dieses sehr leicht anpassen lässt, ist dessen Einsatzgebiet auf CPUs mit verschieden großen Heatspreadern oder gar für GPUs und Notebookprozessoren sehr vielfältig. Auch die Wiederverwendbarkeit bei einem Kühlerwechsel können wir bestätigen, müssen hier aber anmerken, dass das weiche Polymer seine Grenzen hat und die Oberflächenbeschaffenheit des Kühlkörpers obendrein eine Rolle spielen kann. Wer das Pad allerdings für eine saubere Schnellmontage nutzen möchte, ohne mehrmals den Kühler zu demontieren, wird hiermit eine passende Lösung finden.




  • Überaus einfache Handhabung
  • Sauberes Arbeiten
  • Wiederverwendbar (Anmerkungen beachten)
  • Gute Wärmeübertragung
  • Trocknet nicht aus …
  • … Wärmeübertragung bleibt daher immer gleich (kein zeitliches Erneuern nötig)
  • Mit nahezu jeder CPU kompatibel (Größe des Heatspreaders beachten!)



  • Materialbedingte, elektrische Leitfähigkeit muss beachtet werden
  • Haftet bei der Demontage manchmal leicht am Kühlkörper




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