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  Noctua HT-H2, HT-H1, NA-SCW1: Wärmeleitpasten und Reinigungstücher im Check
Noctua HT-H2, HT-H1, NA-SCW1: Wärmeleitpasten und Reinigungstücher im Check
04.05.2019 von Simon Sternbauer





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Unser Testsystem

Im Hinblick auf diesen Test haben wir in unserem Testsystem eine weitere Komponente hinzugefügt, namentlich die Sapphire RX470 Nitro+. Da natürlich auch bei GPUs Wärmeleitpaste zwischen dem Die und der Kühlkonstruktion von Nöten ist, werden alle teilnehmenden Testkandidaten sowohl hier als auch auf der CPU getestet. Als starken Partner für die Wärmeabfuhr vom Prozessor setzen wir auf einen Noctua NH-U12P mit zwei NF-P12 Lüfter (120 Millimeter).

Die umgebende Raumtemperatur beträgt ~23° Celsius. Gemessen wird die Temperatur der CPU mittels "HWMonitor" und "CoreTemp" zweifach, um eventuelle Abweichungen durch ein Programm ausschließen zu können. Bei der GPU haben wir uns für eine Kombination aus der integrierten Anzeige von Furmark sowie dem MSI Afterburner entschieden. Um unabhängig von der Umgebungsluft zu werden, geben wir das Ergebnis als Differenz zur Raumtemperatur in Kelvin an. Eine kurze Erklärung für Laien: Wenn es um einen Grad wärmer wird, sind das bei Celsius und Kelvin gleich viel, lediglich der Nullpunkt unterscheidet sich. Physikalisch gesehen korrekt ist die Angabe bei einem Delta der Temperatur in Kelvin, weshalb wir auch diesen Wertebereich verwenden. Daher sind die Messwerte immer als "X Grad addiert zur Umgebungstemperatur" zu lesen. Ein Beispiel: Eine Wärmeleitpaste ermöglich eine Temperaturdifferenz von 40 Grad, die Raumtemperatur liegt bei gemütlichen 23° Celsius. Daher wird die CPU respektive die GPU letztendlich 63° Celsius heiß.


Testsystem-i7
Netzteil Seasonic Platinum Fanless 400W (passiv)
Mainboard MSI Z270M Mortar
Prozessor Intel i7-6700K (4x 4.0 GHz)*
Grafikkarte Sapphire Radeon RX 470 Nitro+
Arbeitsspeicher Crucial Ballistix 16 GB DDR4
Festplatte / SSD M.2 Samsung 960 Evo 256 GB
Betriebssystem Windows 10 Pro (64 bit)
Software zur Lüftersteuerung
MSI Command Center
Schallpegel-Messgerät Voltcraft SL100
* Hinweis zur CPU: Unsere i7-6700K CPU wird vom Mainboard automatisch auf 4 Ghz bei Last auf allen Kernen getaktet und mit der passenden Spannung versorgt. Den letzten Wert haben wir unverändert gelassen, da er sich bei den Messungen praktisch im selben Rahmen bewegt und so Probleme verhindert werden.


Temperaturen im Vergleich



Unter anhaltender Last kann die NT-H2 einen knappen Sieg verbuchen und setzt sich vor den Mitstreiter aus dem eigenen Haus, aber auch den beiden Konkurrenten. Liegen alle Wärmeleitpasten bei 100% PWM noch gleichauf, beginnt Noctuas neue Kreation bei sinkender Drehzahl langsam, aber sicher mit dem Aufbau eines kleinen Vorsprunges. Diese Beobachtung deckt sich gleichzeitig auch mit der Aussage seitens des Herstellers, dass die NT-H2 keine neuen Weltrekorde aufstellt, sondern als eine Weiterentwicklung der NT-H1 gesehen werden muss und der gewillte Käufer damit leichte Vorteile bei höheren Temperaturen erzielen kann. Grundsätzlich zeigen aber alle aufscheinenden Pasten eine gute Wärmeleitfähigkeit, vor allem das von uns leider nicht näher bestimmbare No-Name-Produkt kann sehr gut mithalten.




Wie beworben hat Noctuas neues Produkt seine Stärken im High-TDP-Bereich und kann jene unter einer Grafikkarte, also direkt zwischen Silizium und Kühler, ausspielen. Lässt man erneut vom Szenario mit 100% Drehzahl außen vor, welches vor allem bei Grafikkarten als eher unrealistisch gelten sollte, setzt sich die NT-H2 leicht ab. Der hauseigene Vorgänger liegt nur knapp dahinter und fast gleichauf mit der offensichtlich ebenfalls hochwertigen No-Name Wärmeleitpaste. Lediglich die Pictum 2 kann hier nicht gänzlich überzeugen. Erneut gibt es jedoch keinen Totalausfall unter allen Produkten. Zusammengefasst weiß die Kühlleistung der NT-H2 auf CPU und GPU zu gefallen, da die versprochenen Vorteile auch tatsächlich eingehalten werden und darüber hinaus auch klar im Messbetrieb nachzuvollziehen sind.





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