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  Noctua HT-H2, HT-H1, NA-SCW1: Wärmeleitpasten und Reinigungstücher im Check
Noctua HT-H2, HT-H1, NA-SCW1: Wärmeleitpasten und Reinigungstücher im Check
04.05.2019 von Simon Sternbauer





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NT-H2 Verpackung und Lieferumfang

Bei der Verpackung kommt eine hübsche, informative und zudem noch kompakte Schachtel zum Einsatz. Auf der Vorderseite stehen neben dem Produktnamen, der Mengenangabe und natürlich einem Herstellerlogo noch die wichtigsten Eckdaten über die NT-H2. Farbtechnisch handelt es sich um das bekannte, braun-weiße Noctua-Schema, welches nicht zuletzt für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt. Die Rückseite wartet nochmals mit einer übersichtlichen Tabelle der technischen Daten sowie einer englischen und deutschen Beschreibung der Wärmeleitpaste auf. Das gilt sowohl für die 3,5 Gramm als auch die 10 Gramm Version. Bei Letzterer ist die Verpackung eine Spur dicker, ansonsten jedoch identisch.


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Die Version mit geringerem Inhalt kommt dementsprechend auch in einer kleineren Spritze sowie mit weniger Reinigungstüchern beim Käufer an, genau genommen liegen hier drei Stück dabei. Die NA-SCW1 getauften Tücher in der braunen Verpackung finden in einem kleinen Raum hinter der eigentlichen Paste ihren Platz. Generell ist alles sicher, ordentlich und schön präsentiert verpackt und kann, nach dem Öffnen der Verpackungsseite, sehr einfach herausgezogen werden.


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Die 10 Gramm Ausführung geht hier einen etwas anderen, aber genauso praktikablen Weg. Nach dem Befreien aus der äußeren Verpackung hat Noctua das zehn Stück starke Kontingent an Reinigungstüchern nämlich unterhalb der Spritze verstaut. Zudem gibt es nun auch in der Verpackung einige sehr schön illustrierte Hinweise, welche Möglichkeiten des Auftragens auf die CPU/GPU Noctua selbst empfiehlt. Die verwendete Tropfen-Methode ist unserer Meinung nach dabei eine sehr gute Idee, da sie auch für einen Anfänger sehr einfach und unkompliziert angewendet werden kann. Lediglich auf die halbwegs richtige Menge kommt es an, den Rest löst der Anpressdruck des Kühlkörpers.


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Das äußere Design der Spritzen, egal welche Inhaltsmenge, hält sich angenehm zurück. Der Länge nach findet man Herstellername und die bekannte Noctua-Eule, dazu noch die jeweilige entsprechende Produktbezeichnung. Auf der gegenüberliegenden Seite der zylindrischen Hülle stehen zudem noch einige Sicherheitshinweise.

Unser Redakteur nutzt zum Auftragen der Wärmeleitpaste bevorzugt das Verstreichen, sowohl auf dem Heatspreader des Prozessors/oder CPU, sowie auf dem Siliziumchip der Grafikkarte, weshalb wir diese Methode auch zuerst ausprobiert haben. Auffällig war die, für eine WLP, geringe Zähflüssigkeit, womit die NT-H2 sich sehr einfach aus der Spritze drücken und verteilen lässt. Allerdings heißt es damit auch aufpassen, dass nicht zu viel verwendet wird. Ansonsten neigt die Wärmeleitpaste dazu, in den CPU-Sockelbereich zu fließen, was durch das Verdrecken und Verkleben der Pin-Kontakte Schäden am System zur Folge hat. Solange man es nicht gänzlich übertreibt, ist man als Anwender auf der sicheren Seite. Im Falle unseres Grafikchips verhält es sich so, dass der Hersteller bereits von Haus aus es viel zu gut meinte. Da es sich hier allerdings um einen fix verlöteten Silizium-Die handelt, ist es deutlich weniger kritisch, nur sehr umständlich und heikel zu reinigen. Für uns gilt, dass auf einer größeren Fläche das Auftragen etwas schwieriger ist als beim Vorgänger NT-H1, während es auf kleinen Flächen bei keiner der beiden Pasten zu Problemen kommt. Allgemein fällt die Dosierung beim Herausdrücken aus der Spritze, durch die geringe Zähflüssigkeit, eine kleine Spur schwerer aus wie gedacht. Anfänglich kam beim Redakteur ein viel zu großer Klecks Wärmeleitpaste heraus, als es nötig gewesen wäre. Nach dem zweiten oder dritten Versuch gelingt die Anwendung aber schon ohne Probleme.


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Rechtes Bild: Die rund um den Chip zu sehende, vertrocknete Paste befand sich bereits im Auslieferungszustand derart verteilt und ist durch die umliegenden SMD-Bauteile sehr schwierig zu entfernen, weshalb wir davon absahen. Sie stellt, da nicht leitend, aber keine Gefahr für das System dar.


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Bisher sind wir mit der Noctua NT-H2 sehr zufrieden. Die Verpackung ist gut gelungen, der innere Aufbau sauber strukturiert und das Auftragen auf den Heatspreader oder direkt auf den Die gelingt ohne echte Schwierigkeiten. Wir sind gespannt auf die Leistungswerte, ob jene den bis jetzt exzellenten Eindruck zusätzlich noch einmal untermauern können.


NT-H1 im Überblick

Keine Neuheit stellt die bekannte, unter anderem redaktionsintern sehr gerne verwendete, NT-H1 dar, welche mit einer neuen Verpackung ein kleines Face-Lifting bekommen hat. Anstelle des vorher verwendeten Plastikblisters verwendet Noctua jetzt ein der NT-H2 sehr ähnliches und damit auch hochwertiger wirkendes Transportbehältnis. Wie Eingangs schon geschrieben gibt es als Neuheit nun auch eine 10 Gramm Version für jene Nutzer, welche mehr als nur alle heiligen Zeiten eine Wärmeleitpaste wechseln müssen (und damit ideal für geschäftige Redakteure). Herstellerseitig wird eine Lagerzeit von maximal drei Jahren angegeben, sodass die Paste noch optimal genutzt werden kann.


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Die Verpackungen sind, abgesehen von verschiedenen Detailangaben, praktisch identisch. Die Vorderseite zeigt sich mittig mit dem bekannten Noctua-Braun, wobei eine stilisierte Grafik des Auftragens der Wärmeleitpaste als Hintergrund zu sehen ist. Dazu kommt natürlich der Produktname, Herstellerlogo sowie die wichtigsten Eigenschaften. Die Rückseite wird erneut in Braun gehalten, zusätzlich befindet sich dort eine Tabelle mit technischen Daten. In Englisch und Deutsch erklärt Noctua, worum es sich bei der NT-H1 genau handelt sowie die, sehr universell gehaltenen, Einsatzgebiete.

Innerhalb der äußeren Verpackung liegt die Spritze, dank eines stabilen Kartonrahmens gut gegen äußere Einflüsse beim Transport geschützt. Weiteres Zubehör, wie die Reinigungstücher NA-SCW1, gibt es jedoch nicht. Das Design der Spritze sieht, erneut wenig überraschend, dem Neuzugang im Hause Noctua sehr ähnlich. Neben dem Firmenlogo steht noch die Bezeichnung sowie die Menge auf der braun-schwarzen Ummantelung, nebst der Sicherheitshinweise.


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Preislich beginnt die 3,5 Gramm Version bei zirka sieben Euro, für die größere Ausführung sind aktuell mindestens 13 Euro ausgerufen. Der Preis je Gramm ist damit, und so soll es sein, bei der größeren Version um den Faktor vier besser und stellt damit, falls die Menge auch benötigt wird, dass attraktivere Angebot dar. Für all diejenigen, welche nur von Zeit zu Zeit einen Klecks Wärmeleitpaste benötigen, gilt die kleinere Ausführung als die bessere Option. Selbst eine hochwertige Paste beginnt mit der Zeit in der Tube etwas zäher bis bröckelig zu werden, vor allem, wenn die Spritze einmal geöffnet wurde.




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