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  MasterMouse MM530 - Cooler Masters Preis-Leistungs-Wunder im Test!
MasterMouse MM530 - Cooler Masters Preis-Leistungs-Wunder im Test!
01.04.2019 von Daniel Figiel





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Praxistest

Kaum ein Produkt ist so schwierig zu bewerten wie eine Maus. Denn jeder hat andere Prioritäten, die er persönlich favorisiert. Ausstattung, Form, Sensor oder etwa doch die Software? Ganz egal welches Kriterium einem am wichtigsten ist, ein Richtig oder Falsch gibt es in dieser Hinsicht nicht. Ob ein Nager gut oder schlecht ist, kann man wirklich nur beurteilen, wenn man das Einsatzgebiet genauestens bestimmen kann. Da diese Grenzen aber immer mehr ineinander übergehen, ist es für die Hersteller schlichtweg unmöglich das perfekte Produkt gleichermaßen für alle Nutzer auf den Schreibtisch zu zaubern.

Anmerkung: Bevor man darüber nachdenkt welche Maus man sich anschafft, sollte man individuell feststellen, für welche Griffhaltungen diese geeignet sein sollte. Viele Anwender mischen sogar unbewusst verschiedene Varianten und nutzen beim Gaming unter Umständen einen anderen Mausgriff als beim einfachen Surfen im Internet. Achtet einfach mal darauf, welche Haltung ihr instinktiv einnehmt, und macht davon eure Kaufentscheidung abhängig. Denn besser oder schlechter gibt es hier definitiv nicht: Ein Nager kann vom Datenblatt oder der Optik noch so überzeugend sein, wenn man sich nicht wohl fühlt, war es definitiv ein Fehlkauf.

Der Praxistest soll nicht nur Aufschluss darüber geben, ob sich die Maus gut zum Spielen eignet, sondern auch, wie sie sich im alltäglichen Gebrauch schlägt. Wo liegen ihre Vor- und Nachteile, gibt es eventuell an einigen Stellen Nachholbedarf oder unter Umständen sogar Alleinstellungsmerkmale, welche die MM530 zu einer klaren Empfehlung verhelfen können? Das erste Mal ausprobiert, lag der Nager aufgrund seiner ergonomischen Form und der bevorzugten Palm Grip Griffhaltung des Redakteurs perfekt in der Hand. Selbst bei längeren Tätigkeiten wie der Bildbearbeitung oder den täglichen Office Arbeiten gestaltete sie sich sehr komfortabel. Im direkten Vergleich zu der Xtrfy XG-M2 (112 Gramm) ist sie mit ihren 99 Gramm sogar noch ein wenig leichter. Bei den Gleiteigenschaften konnte uns die Kombination aus zwei großzügig dimensionierten Teflon-Pads vollständig überzeugen. Die Maus schwebt quasi über das Mauspad, sehr gut!

Auch das Coating der Seiten (Beschichtung der Oberfläche) sowie dem angerauten Kunststoff der Hauptasten empfanden wir als sehr angenehm. Das voll gummierte Scrollrad hat eine sehr weiche sowie angenehme Rasterung und ist akustisch leicht wahrnehmbar. Die Tasten verfolgen glücklicherweise eine identische Philosophie. Der Auslösung ist ein klares und sattes Klickgeräusch zu entnehmen, dieses fällt aber keinesfalls unangenehm auf. Im Betrieb leistet sich Cooler Masters Schützling demnach keine wirklichen Schwächen.

Sobald gespielt wird, sollte man sich vorab darüber Gedanken machen, mit welcher Lift-Off-Distance und Polling-Rate in das Geschehen eingegriffen werden soll, da sich diese nur mit Hilfe der Software verändern lassen. Die Abtastrate lässt sich in vier Stufen über die beiden DPI-Schalter konfigurieren. Dieses Prinzip ist sehr beliebt und hat sich im Laufe der Zeit in identischer oder ähnlicher Form bei vielen Anwendern bewährt. Schließlich kann es durchaus Situationen geben, in denen sich das Ändern der Einstellung positiv auf das Handling der Spielfigur oder der verwendeten Waffe auswirkt. Um die Eigenschaften des Sensors möglichst objektiv bewerten zu können, haben wir im Vorfeld alle Beschleunigungen und Korrekturen bei unserer Referenz deaktiviert.

Im täglichen Betrieb konnten wir bei der MM530 keine wirklichen Schwächen ausmachen, doch jeder Nutzer verhält sich anders und hat demnach unterschiedliche Prioritäten. Denn es arbeiten oder spielen längst nicht alle mit der identischen Abtastrate und da eine Maus am Ende nur so gut ist wie seine Sensorik, haben wir uns dazu entschlossen den Paint-Test durchzuführen. Dieser enthält keine synthetischen Ergebnisse, sondern greifbare Resultate, die für den normalen Betrieb sehr aussagekräftig sind.

Schön zu erkennen ist, dass der PMW 3360 wirklich auf eine künstliche Glättung verzichtet. Die Linien würden ansonsten automatisch begradigt werden, was für das Zielen in Spielen sehr von Nachteil ist. Daher sollte man beim Kauf einer Gaming-Maus immer darauf achten, ob der Sensor "fehlerfrei" arbeitet, und eine eventuell implementierte Pfad- oder Zeigerbeschleunigung im Treiber deaktivierbar ist. Um eine hohe Präzision zu gewährleisten, ist es außerdem ratsam, möglichst auf eine fünfstellige Sensorauflösungen zu verzichten, da sich diese negativ auf die Präzision auswirkt.


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Zum Abschluss haben wir noch einen Oberflächen-Test vorbereitet, um zu ermitteln, wie gut der Sensor auf den verschiedenen Untergründen funktioniert:
  • Cougar Speed-L - Sehr gute Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision
  • LC Power mPAD RGB - Sehr gute Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision
  • Lackiertes Holz (IKEA Malm Eichenfurnier) - Mittlere Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision
  • Papier - Schlechte Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision




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