Folgen Sie uns auf Twitter  »  TRV bei Facebook  »  Besuche unseren YouTube-Channel  »  Kontakt  »  Werbung  »  Datenschutz  »  Impressum  »  
Start Reviews/Artikel Forum News Partner
Passwort vergessen?
Artikel » Reviews » MasterMouse MM530 - Cooler Masters Preis-Leistungs-Wunder im Test!
  Seite: 1 2 3 4 5  

  MasterMouse MM530 - Cooler Masters Preis-Leistungs-Wunder im Test!
MasterMouse MM530 - Cooler Masters Preis-Leistungs-Wunder im Test!
01.04.2019 von Daniel Figiel





Inhalts-Navigation:


Maus im Detail

Auch wenn sich die CM Storm Mizar als formgebende Vorgängerin der MM530 verantwortlich zeigt, so haben diese bis auf die ergonomische, und die für Rechtshänder ausgelegte Bedienung, nicht mehr viel miteinander gemein. Besonders bei den Oberflächen hat Cooler Master ihr aktuelles Eingabegerät optimiert. Zwar findet sich auf den Seiten immer noch eine gummierte Rutschsicherung wieder, diese hat aber zwischenzeitlich ein optisch aufgewertetes Wabenmuster erhalten, das sich leider direkt nach dem Auspacken als kleiner Staubmagnet entpuppt hat. Die für eine bessere Griffigkeit leicht angerauten Haupttasten bestehen aus langlebigem, hochwertigem PBT-Kunststoff. Darunter liegen die Omron Klickschalter mit einer spezifizierten Lebensdauer von 20 Millionen Auslösungen.

Daumentasten und die zwei DPI-Schalter unterhalb des mittlerweile voll gummierten transluzenten Scrollrades sind hingegen unverändert angeordnet. Daher bleibt das Chassis seinem klassischen Stil vollkommen treu. Der 99 Gramm schwere Nager findet beim Gewicht eine gesunde Mischung aus wertiger Haptik und Leichtgängigkeit. Demnach sollte sich die Maus nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer anfühlen. Hauptsächlich für den Palm-Grip konzipiert, macht die MM530 auch bei der Claw Griffhaltung eine gute Figur. Am wohlsten fühlt sie sich ohne Zweifel mit mittelgroßen Händen, da sonst der Handballen mühselig auf dem Mauspad mitgeschleift werden muss.


Bild vergrößern Bild vergrößern

Bild vergrößern Bild vergrößern


Auch auf der Unterseite hat Cooler Master Anpassungen vorgenommen. Statt vier kleinen Mausfüßen zeigen sich nun zwei großzügig dimensionierte Teflon-Pads für die Gleiteigenschaften verantwortlich. Positiv anzumerken ist ebenfalls das im Lieferumfang enthaltene Ersatzpaar. Der Anwender sollte so definitiv lange Zeit Freude an seinem Nager haben. Das Herzstück der MM530 ist der PixArt PMW 3360 LED-Sensor, aktuell eine der besten High-End Lösung auf dem Markt. Die Lift-Off-Distance beträgt ab Werk zwei Millimeter, kann aber mit Hilfe der Software erhöht werden. Sie markiert den Abstand zwischen dem Nager und der Oberfläche, die nötig ist, um keine Bewegung mehr zu registrieren. So kann die Position auf dem Mauspad komfortabel geändert werden, ohne eine Bewegung auf dem Monitor selbst auszuführen.

Auch auf Angle Snapping (Pfadbegradigung) sowie Acceleration (Zeigerbeschleunigung) wird bewusst verzichtet, da die Bewegungen besonders beim Spielen exakt wiedergegeben werden sollen. Wenn diese nämlich begradigt oder beschleunigt werden, ist das besonders für das Aiming (Zielen) in FPS Shootern von sehr großem Nachteil, da der Weg, welcher mit der Maus zurückgelegt wurde, nicht mehr komplett identisch ist. Darunter leidet dann auch das Spielgefühl, da sich die Steuerung schlichtweg verfälscht anfühlt. Sofern der Nutzer andere individuellen Präferenzen hegt, lassen sich auch diese Werte im Treiber entsprechend anpassen. Darauf gehen wir im weiteren Verlauf bei der Rubrik "Software" nochmal etwas genauer ein.


Bild vergrößern Bild vergrößern Bild vergrößern


In puncto Design hat sich der Hersteller zwar nicht neu erfunden, die Elemente aber gemäß seiner "Make It Yours" Philosophie auf den aktuellen Stand gebracht. So ziert den Mausrücken das Herstellerlogo, wobei der Rahmen transluzent gehalten wurde und Teil einer 3-Zonen-RGB-Beleuchtung ist. Die Daumentasten heben sich durch eine spiegelnde Oberfläche vom Rest der Maus ab, was unserer Meinung nach das Gesamtbild positiv ergänzt. Dafür ist zweifelsohne wiederum die Anfälligkeit für Fingerabdrücke und Schmutz wie etwa Hautfette gegeben. Auf Seiten der Verarbeitung ist Cooler Master weitestgehend gut aufgestellt. Alle Spaltmaße verlaufen gleichmäßig zueinander und lassen daher keinerlei Anlass zur Kritik. Leider haben die Haupttasten zu viel Spiel und wirken daher etwas zu locker. Das passt dann doch nicht ganz in das hochwertige Konzept des Nagers. Das vollständig aus lichtdurchlässigem Gummi bestehende Scrollrad verfügt über eine weiche, angenehm erscheinende Rasterung. Unter dem Mausrad befinden sich die zwei DPI-Schalter, welche die Multi-Color Ausleuchtung komplettieren.

Natürlich muss in dem attraktiven Preissegment unter 50 Euro auch gespart werden. Hier wären definitiv Omron Schalter zu nennen, die "nur" für 20 statt wie meist üblich mit 50 Millionen Auslösungen spezifiziert worden sind. Auch das mit seinen 1,80 Metern noch ausreichend lang dimensioniert muss ein paar Federn lassen. Statt mit einem blickdichten und hochwertigen Sleeve, wurde es lediglich mit einem klassischen Elastomer-Überzug versehen. Um vor Korrosion zu schützen, ist der USB-Stecker zusätzlich vergoldet und zeigt sich überraschend durch eine lilafarbene Plastikzunge eng mit dem aktuellen Design des Unternehmens vertraut.


Bild vergrößern Bild vergrößern Bild vergrößern


Software

Oftmals gehört zu einer Maus auch eine Software, welche die Beleuchtungsmodi und den Funktionsumfang um ein vielfaches Aufwerten kann, sofern sie gut umgesetzt wurde. Cooler Master nutzt mit dem Programm "Portal" eine Applikation, welche die Verwaltung mehrerer Geräte erlaubt. Aktuell lässt sich diese lediglich auf der US-Website herunterladen. Im Fall der MM530 benötigen wir die Version 1.01, um dem Nager das volle Potenzial zu entlocken. Nach der Installation und dem Ausführen wird die Hardware automatisch erkannt und kann vom Nutzer hinzugefügt werden. Ein Update auf die aktuelle Firmware ist ebenfalls möglich.




Unter dem Reiter "Hauptregler" finden sich fünf Kategorien, um die MM530 vollständig an seine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Die Tastenzuweisung ist unter dem gleichnamigen Feld zu finden und bestimmt, welche Grundfunktionen diese erfüllen sollen. Anders ist es bei "TactiX", hier wird, wie man es beispielsweise bereits von Tastaturen kennt, eine Sekundärfunktion hinterlegt. Um diese Auszuführen, wird einfach der vordere DPI-Schalter gedrückt, gehalten und anschließend die zweite Taste ausgelöst. Wir finden dieses Feature recht praktisch, da hier der Umfang sinnvoll erweitert wird, um zum Beispiel den Media-Player zu bedienen.


Bild vergrößern Bild vergrößern


Neben vielen praktischen Einstellungsmöglichkeiten ist das Hauptaugenmerk zweifelsohne die Beleuchtung. Das liegt nicht nur an der stark beworbenen 3-Zonen-RGB-Beleuchtung, sondern auch an dessen Umfang. Der Anwender ist in der Lage frei zu wählen, ob er die statische und zugleich anpassbare Variante nutzt und diese je nach Geschmack unterschiedlich ausleuchtet, oder einen vordefinierten Modus aktiviert. Um die favorisierten Farben anzuwenden, kann der Nutzer diese leicht über einen Regler auswählen. Nun wird diese auf dem Abbild der MM530 in den entsprechenden Bereich übertragen. Dafür muss man lediglich den gewünschten Bereich durch einen Mausklick definieren. Übrigens, sofern eine Variante einen Farbwechsel beinhaltet, kann die Geschwindigkeit in insgesamt fünf Stufen eingestellt werden. Für eine bessere Übersicht listen wir an dieser Stelle alle Modi auf:

  • Statisch – Einfarbige Beleuchtung
  • Anpassung – Individuelle Beleuchtung in drei Zonen
  • Sterneffekt – Zonen leuchten unabhängig voneinander auf
  • Farbkreis – Konstanter Farbwechsel
  • Atmend – Pulsierende Beleuchtung
  • Ausschalten - Deaktivierte Beleuchtung




Bild vergrößern Bild vergrößern Bild vergrößern

Bild vergrößern Bild vergrößern


Die Sparte "Sensor" ermöglicht dem Anwender das Verstellen der vier DPI-Ebenen an die persönlichen Präferenzen. Um zu erkennen welche Ebene (1 bis 4) bei einem Wechsel gerade aktiviert wurde, leuchtet kurz eine fest definierte und nicht konfigurierbare Farbe auf:

  • DPI-Ebene 1 – Rot
  • DPI-Ebene 2 – Lila
  • DPI-Ebene 3 – Blau
  • DPI-Ebene 4 – Grün

Ebenfalls lässt sich die Polling-Rate sowie die Lift-Off-Distance verstellen. Zusätzlich kann konfiguriert werden, in welchem Winkel - sofern bevorzugt - der Sensor den Unterboden Abtasten soll. Als sehr praktisch empfanden wir jedoch die Möglichkeit, den Nager zu kalibrieren. So arbeitet sie bestmöglich mit dem verwendeten Mauspad zusammen. Ebenfalls anpassbar sind die betriebssystemspezifischen Settings wie etwa die Zeigerbeschleunigung (Acceleration), aber auch die Geschwindigkeit des Doppelklicks sowie die Reaktionszeit der Tasten selbst. Die Änderungen werden jedoch nur im Treiber selbst vorgenommen und an das Operation System weitergeleitet. Letzteres behält daher seine Einstellungen bei.


Bild vergrößern Bild vergrößern


Der Reiter "Makro" widmet sich, wie der Name schon vermuten lässt, der gleichnamigen Funktion. Zuerst wird ein neues Makro angelegt und mit einem Namen versehen. Anschließend wird die Art der Ausgabe (ein- oder mehrmalig) und sofern gewünscht, eine zeitliche Verzögerung festgelegt. Danach wird die Eingabe aufgezeichnet und abgespeichert. Anschließend kann das Feature unter "Hauptregler" - "Tastenzuweisung" oder "TactiX" zugeordnet werden. Unter "Bibliothek" können die insgesamt fünf Profile zurückgesetzt, gelöscht, im- oder exportiert werden. Im Fall der MM530 ist die Software ein toller Baustein, der die Gaming-Maus unserer Meinung nach deutlich aufwertet, super!


Bild vergrößern Bild vergrößern




Inhalts-Navigation:





  Druckansicht
 

Seite: 1 2 3 4 5
Seitenanfang
nach oben

Copyright © 2009 - by Tech-Review.de

Diese Webseite wurde mit PHPKIT Version 1.6.1 erstellt
PHPKIT ist eine eingetragene Marke der Gersöne & Schott GbR - Copyright © 2002-2004