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  Phanteks PH-TC12LS im Test
Phanteks PH-TC12LS im Test
17.05.2019 von Johannes Wehner





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Montage des Kühlers

Für die Montage des PH-TC12LS sollte man sich etwas Zeit nehmen. Sie ist zwar nicht schwierig, allerdings braucht man etwas Feingefühl. Als erstes muss überprüft werden, in welcher Ausrichtung der Kühler montiert werden soll. Je nach Board wäre es nämlich erforderlich, die Speicherriegel vorab zu montieren. Auf die Bauhöhe des Speichers gehen wir im unteren Seitenbereich noch einmal ausführlicher ein. Im zweiten Schritt bereiten wir die Montagehalterung auf unserem Mainboard vor. Hierzu werden die entsprechenden Steckschrauben an der Backplate angebracht und anschließend von der Board-Rückseite durchgeschoben (auf richtige Ausrichtung achten), sodass auf der Board-Vorderseite die Gewinde durch die Löcher nach oben ragen. Hierauf steckt man nun die Distanzhalter, setzt, je nach gewünschter Montagerichtung, die Montageschienen drauf, fixiert diese per Hand mit den Rändelmuttern und zieht sie dann abwechselnd über Kreuz mit einem Schraubendreher fest. Anschließend kann die Wärmeleitpaste auf dem Prozessor aufgetragen werden.

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Wie bereits erwähnt: Für die jetzige Montage des Kühlkörpers darf der Lüfter nicht vorab montiert sein, da die Rotorblätter einen so kleinen Spalt zueinander aufweisen, dass man mit einem Schraubendreher nicht dazwischen kommt, ohne diese eventuell zu beschädigen.

Beginnen wir nun mit der Montage des Kühlkörpers. Zuerst nehmen wir die Befestigungsschiene und setzen sie auf die Oberseite des Kühlblocks. Auf diesem befinden sich nämlich ein Zentrierprofil, worauf die Schiene gelegt wird und dadurch in der korrekten Position sitzt.

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Nun setzen wir den Kühler vorsichtig auf die CPU, wobei aufgepasst werden muss, dass die äußeren Löcher der Befestigungsschiene korrekt über den Gewindebolzen der Board-Halterung stehen. Ein Blick von oben durch die Aussparung der Alu-Finnen kann hierbei sehr helfen. Sitzt alles richtig, wird die Schiene mit den beiden dazugehörigen Schrauben inkl. Kunststoff-Unterlegscheiben fixiert. Hierfür nutzt man am besten einen Schraubendreher mit magnetischem Kopf, damit die Schrauben daran haften. Mit dessen Hilfe werden die Schrauben durch die Finnenaussparungen auf die Gewindebolzen gesetzt und mit drei Umdrehungen eingeschraubt. Dabei sollte man vorsichtig vorgehen: Fällt nämlich eine Schraube herunter, muss man sie mühsam unter dem Kühler hervorholen. Sitzen beide Schrauben auf dem Gewinde, kann man damit beginnen, beide nacheinander abwechselnd festzuziehen.

Ist dies erledigt, werden der Lüfter und der Halo-Rahmen montiert. Der Lüfter wird einfach auf die Lüfterschienen des Finnenblocks gesetzt (Gewindelöcher beachten), dann der Halo oben drauf und anschließend die beiliegenden Schrauben durch die Löcher geschoben, bis man diese in die Gewinde drehen kann. Hier sollte man aber darauf achten, dass die Lüfter-Schienen in der richtigen Position stehen, da sonst die Schraubenlöcher nicht korrekt aufgerichtet sind und ein Befestigen nicht möglich ist. Ist dies der Fall, kann man dies relativ schnell beheben: Dafür müssen die kleinen Schrauben der Lüfterschienen leicht gelöst werden, damit diese beweglich sind. Mit Blick von oben durch die Löcher können die Gewindelöcher richtig positioniert sowie die Lüfterschrauben eingedreht werden. Am Ende muss man dann einfach wieder die kleinen Schienenschrauben leicht anziehen. Nun nur noch das Lüfter- und RGB-Kabel anschließen und dann ist alles startklar.

Grundlegend kann man sagen, dass die Montage des PH-TC12LS RGB kein Hexenwerk ist, allerdings würde es auch einfacher gehen, wie manch andere Hersteller es schon vorgemacht haben. Ein vormontierter Rahmen am Kühler, dessen Schrauben man nur durch die Mainboard-Löcher schieben und von der Rückseite an der Backplate verschrauben muss, wäre an dieser Stelle ein klarer Vorteil gewesen. Ebenso könnte ein Komplettrahmen für die Lüfterbefestigung angenehmer sein, anstatt der beiden Einzel-Schienen, die noch ausgerichtet werden mussten.

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RAM-Kompatibilität

Die maximale Bauhöhe des Arbeitsspeichers richtet sich, durch die Breite des Kühlers, ganz klar nach den Gegebenheiten des Mainboards. Bei sehr naheliegenden Slots, so wie bei unserem Mainboard, sollte man lieber ein RAM-Kit mit maximal Standardbauhöhe nutzen. Denn selbst damit passt der Kühler gerade so und liegt schon fast auf. Bei einem einzelnen Riegel, den man auf den äußeren Slot montieren kann, hat man etwas mehr Freiheit. Auf größeren Boards mit weiterem Abstand ist es da schon entspannter.

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Beleuchtung

Wie ist es eigentlich, wenn man definitiv nur den Lüfter, ohne den Halo-Rahmen nutzen möchte? In diesem Fall sollte man lieber direkt zu dem PH-TC12LS-Modell ohne RGB greifen. Denn die Längen der beiliegenden Schrauben sind gezielt für die Montage mitsamt des Halos ausgelegt. Ohne diesen wären die Schrauben zu lang und der Lüfter wäre so nicht richtig fest.
Hier hätte man folgende Optionen:
- Man erfragt die kürzeren Schrauben beim Hersteller-Support.
- Man überbrückt das Defizit mit Unterlegscheiben.
- Man montiert den Halo mit, nutzt ihn aber nicht (Kabel bleiben ab).

Wie wir schon angesprochen haben, ist für die Nutzung der Beleuchtung ein Anschluss an einem entsprechenden Controller oder direkt am Mainboard notwendig; die Steuerung der Farben wird dann per Software getätigt. Wer die Beleuchtung auch ohne kompatibles Mainboard nutzen möchte, kann sich eines 4-Pin-RGB-LED-Adapters bedienen. Hier ist allerdings das Problem, dass der Farbmodus nicht zwingend gespeichert wird und bei jedem Systemstart wieder auf Default steht. Da unser Testsystem ebenfalls keinen RGB-Anschluss hat, wir euch aber ein paar Beispielbilder zeigen wollten, haben wir den Lüfter + Halo an ein anderes System angeschlossen. Bei sehr heller Umgebung sind die Farben natürlich nur dezent sichtbar. Bei einer leichten Abdunkelung des Raumes, oder eine Positionierung innerhalb eines Gehäuses, kommt die Farbenpracht voll und kräftig zur Geltung.

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