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  iStorage diskashur² - Daten-Safe für unterwegs
iStorage diskashur² - Daten-Safe für unterwegs
22.02.2019 von M.Plattner





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diskashur² im Praxistest

Wir haben den Kandidaten etliche Wochen im Alltagseinsatz getestet - sei es zu Hause am Stand-PC als auch unterwegs am Notebook (und testweise am Router als Netzwerklaufwerk). Dabei waren wir durchgehend überaus zufrieden. Die diskashur² wusste mit schnellen Kopiervorgängen auch bei großen Dateimengen oder vielen kleinen Dateien zu überzeugen. Dabei fiel vor allem der absolut unproblematische Einsatz an Windows- und Linux Rechnern auf. Unsere Eindrücke der Bedienung und Verschlüsselung haben wir bereits auf den vorhergehenden Seiten im Detail beleuchtet, deshalb möchten wir uns auf dieser Seite eher auf die Leistungs-Daten beschränken und euch sowohl mit synthetischen Benchmarks als auch realitätsnahen Messungen zeigen, dass die diskashur² nicht nur sicher, sondern auch überaus flott sein kann.

Synthetische Benchmarks

CrystalDiskMark:
Das erste unserer Benchmarks tätigen wir mit dem Tool "CrystalDiskMark", parametrieren das Messprogramm so, dass es aus fünf Mess-Durchgängen die Mitte bildet und beginnen anfangs mit einer Testdateigröße von 50 MiB, die mit allen Testprozeduren beschrieben und von der gelesen wird. Wir simulieren dabei also kurzweilige Lese- und Schreibdurchgänge. Die Ergebnisse spiegeln an dieser Stelle die Leistung wieder, wie sie zum Beispiel beim Kopieren vieler kleinerer Dateien oder auch bei der Arbeit mit einem Betriebssystem zu erwarten sind. Im Anschluss starten wir selbigen Test mit einer 1 GiB großen Testdatei, um möglichst genaue Testwerte auch über einen längeren Messzeitraum der Transferarbeit zu erhalten. Je länger ein Test dauert, also je größer die Testdatei desto genauere Durchschnitts-Messwerte bekommt man. Allerdings taugt dies nur für die Beurteilung bei größeren Dateien, denn hierbei fehlen die vielen zugehörigen System-Anweisungssequenzen, welche eine Übertragung sehr stark abbremsen können. Da die Messwerte recht stark schwanken, haben wir auf zwei Testrechnern jeweils 3 solcher Durchläufe gestartet und anschließend die Mittelwerte aus allen Messungen für das Diagramm verwendet.

Nachfolgend wollen wir Euch noch kurz die vier Messvorgänge erklären:
  • Seq Q32T1: Es werden Daten in der fixen Blockgröße von 128 KB sequentiell, also zusammenhängend, mit 32 zeitgleich gestarteten Anfragen (Queues) und einer Sequenz von Anweisungen (1 Thread) übertragen.
  • 4K Q32T1: Die Daten werden mit einer Blockgröße von 4 KB an zufälligen (einzelnen) Speicherstellen der Festplatte mit 32 zeitgleich gestarteten Anfragen (Queues) und einer Sequenz von Anweisungen (1 Thread) übertragen.
  • Seq: Dieser Test sagt aus, wie schnell eine große und zugleich zusammenhängende Datei übertragen wird (sequentiell = fortlaufend/nacheinander) – Blockgröße: 1 MB, 1 Thread.
  • 4K: Dieser Test sagt aus, wie schnell eine kleine 4-KB-Datei übertragen wird – 1 Queue, 1 Thread.
    Hinweis: Große und zusammenhängende Dateien lassen sich grundsätzlich mit höherer Transferleistung, also schneller, übertragen als viele Kleine. Zum einen liegt das an der Kontinuität des Datentransfers und zweitens an den deutlich weniger mitgesendeten Anweisungen, welche verarbeitet werden müssen.

Ergebnisse:



Messung mit 50 MiB Testdatei | Messung mit 1 GiB Testdatei




Beurteilung:
iStorage gibt 148 MB/s Lese- und 140 MB/s Schreibgeschwindigkeit an. Im 50 MiB Test sind unsere Ergebnisse im Mittel sehr nahe an den Werksangaben dran, während sie im 1 GiB Test leicht abweichen. Da Crystal Disk Mark-Messungen aber je nach Einstellung stark schwanken und als synthetischer Benchmark nie ganz realitätsgetreu sind, sind diese Abweichungen völlig okay - die Festplatte bewegt sich in sinnvoller Nähe zu den Herstellerangaben und steht im Vergleich zu den anderen von uns getesteten Laufwerken auch sehr gut da. Der Verschlüsselungs-Prozessor scheint gute Arbeit zu leisten, da er die Festplatte nicht im Geringsten ausbremst.

Praxisnaher Kopiertest mit Zeitmessung

Die ganzen synthetischen Werte sagen einem Laien oftmals aber nichts darüber aus, ob und wie schnell sich das Speichermedium zum Beispiel während der eigenen Nutzung oder beim Kopieren von Bildern oder Videos eignet. Schließlich ist dieses Szenario die Hauptaufgabe einer externen Festplatte, es soll Daten in einer möglichst kurzen Zeitspanne lesen und schreiben können. Um dieses für unsere Anwender zu testen, kopieren wir mehrfach 250 Bilder und ein Video auf und von der portablen Festplatte und notieren dabei die dafür benötigte Durchschnittszeit nach jeweils fünf Durchgängen.







Beurteilung:
Wie auch schon beim synthetischen Benchmark kämpft das Laufwerk aus dem Hause iStorage um die Leistungskrone mit dem externen Laufwerk von Intenso. In allen Disziplinen erreichten wir sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben sehr gute und bei allen Messungen nahe beisammen liegende Zeitwerte, was an der allgemein sehr ähnlichen Last liegt - Bilder und Videos sind für Festplatten beides "große" Dateien. Hier bestätigt sich unser Alltags-Eindruck. Das Laufwerk ist für eine 2,5" Festplatte sehr schnell und erneut scheint die Verschlüsselung keinen Flaschenhals darzustellen. Hervorragendes Ergebnis!




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