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  m810RGB und mPAD RGB - LC Powers Gaming-Peripherie auf dem Prüfstand!
m810RGB und mPAD RGB - LC Powers Gaming-Peripherie auf dem Prüfstand!
05.03.2019 von Daniel Figiel





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Praxistest

Kaum ein Produkt ist so schwierig zu bewerten wie eine Maus. Denn jeder hat andere Prioritäten die er persönlich favorisiert. Ausstattung, Form, Sensor oder etwa doch die Software? Ganz egal welches Kriterium einem am wichtigsten ist, ein Richtig oder Falsch gibt es in dieser Hinsicht nicht. Ob ein Nager gut oder schlecht ist, kann man wirklich nur beurteilen, wenn man das Einsatzgebiet genauestens bestimmen kann. Da diese Grenzen aber immer mehr ineinander übergehen, ist es für die Hersteller schlichtweg unmöglich das perfekte Produkt gleichermaßen für alle Nutzer auf den Schreibtisch zu zaubern.

Das erste Mal ausprobiert, liegt der Nager aufgrund der geringen Abmessungen etwas ungewohnt in der Hand. Dieses Phänomen legte sich aber innerhalb kürzester Zeit. Um die m810RGB zu bedienen, musste der Redakteur von seinem gewohnten Palm Grip ablassen und stattdessen eine Kombination zwischen Palm- und Claw Griff anwenden. In der Praxis funktionierte das sehr gut und auch die Hand litt zum Glück nicht unter Ermüdungserscheinungen. Bei der Bildbearbeitung sowie den täglichen Office Arbeiten gestaltet sie sich sehr komfortabel, unsere Befürchtungen, dass wir durch die veränderte Griffhaltung Einschränkungen beim Handling zu erwarten haben, bewahrheiteten sich nicht. Im direkten Vergleich zu der Xtrfy XG-M2 (112 Gramm) ist sie mit ihren 134 Gramm jedoch schon etwas schwer geraten. Bei den Gleiteigenschaften konnte die Kombination aus zwei kleinen und einem großzügig dimensionierten Teflon-Pad vollständig überzeugen. Der Nager schwebt quasi über das Mauspad, sehr gut!

Anmerkung: Bevor man darüber nachdenkt welche Maus man sich anschafft, sollte man individuell feststellen, für welche Griffhaltungen diese geeignet sein sollte. Viele Anwender mischen sogar unbewusst verschiedene Varianten und nutzen beim Gaming unter Umständen einen anderen Mausgriff als beim einfachen Surfen im Internet. Achtet einfach einmal darauf, welche Haltung ihr instinktiv einnehmt, und macht davon eure Kaufentscheidung abhängig. Denn besser oder schlechter gibt es hier definitiv nicht: Ein Nager kann vom Datenblatt oder der Optik noch so überzeugend sein, wenn man sich nicht wohl fühlt, war es definitiv ein Fehlkauf.

Der Praxistest soll nicht nur Aufschluss darüber geben ob sich die Maus gut zum Spielen eignet, sondern auch wie sie sich im alltäglichen Gebrauch schlägt. Wo liegen ihre Vor- und Nachteile, gibt es eventuell an einigen Stellen Nachholbedarf oder unter Umständen sogar Alleinstellungsmerkmale, welche die m810RGB zu einer klaren Empfehlung verhelfen können? Das erste Mal ausprobiert, liegt der Nager trotz seiner kompakten Abmessungen gut in der Hand. Anfangs hatten wir Bedenken, ob der Ring- und der kleine Finger denn gemütlich abgelegt werden können. Hier können wir zum Glück Entwarnung geben, denn es steht zwar nicht sonderlich viel, aber immer noch ausreichend Platz zur Verfügung um die Finger nicht auf dem Mauspad hin und her schleifen zu müssen. Die Bildbearbeitung sowie die täglichen Office Arbeiten gestalten sich komfortabel. An die Xtrfy XG-M2, die aktuell als Referenz dient, kam sie während des Testzeitraums nicht gänzlich heran, der Mensch ist - wie wir alle wissen - aber auch ein Gewohnheitstier. Durch die drei sinnvoll proportionierten Mausfüße glitt sie oftmals geschmeidig über die verwendeten Untergründe (Cougar Speed-L und LC Power mPAD RGB). Die Teflon-Pads sind jedoch einen kleinen Hauch zu dick geraten, daher bewegte sie sich zuweilen nicht immer optimal über die Oberflächen. Wir müssen dazu aber erwähnen, dass der Umstand nur bei einer gründlichen Betrachtung auffällt und dass dies daher von uns Meckern auf sehr hohem Niveau darstellt.

Sobald gespielt wird, sollte man sich vorab darüber Gedanken machen, mit welcher Auflösung und Polling-Rate in das Geschehen eingegriffen werden soll. Um das Layout möglichst übersichtlich zu halten, sind die Schalter in Form von Reglern auf die Unterseite verbannt. In der Praxis funktioniert das Konzept wirklich gut, denn bei der Bedienung wirkt die Oberfläche nicht überladen. Das Wechseln der Konfiguration wird dadurch natürlich - während man im Spiel ist - erschwert. Am Ende bleibt es einfach eine Frage des Geschmacks - uns hat die Umsetzung zweifelsfrei überzeugt. Um die Eigenschaften des Sensors möglichst objektiv bewerten zu können, haben wir im Vorfeld alle Beschleunigungen und Korrekturen bei unserer Referenz deaktiviert. Nachdem man sich in unzähligen Stunden vollständig an das Handling gewöhnt hatte, war es endlich soweit, die m810RGB durfte ihr Können unter Beweis stellen. Im direkten Vergleich zum PMW 3310 konnten wir keine signifikanten Unterschiede feststellen. Das liegt einfach daran, dass die High-End Variante mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist und PixArt mit dem PMW 3325 ein sehr solides Produkt in der Mittelklasse positioniert hat.

Auch das Coating (Beschichtung der Oberfläche) empfanden wir als sehr angenehm, denn es konnte Schweißflecken und andere Verschmutzungen zuverlässig unterbinden. Das gummierte Scrollrad hat zwar eine sehr weiche Rasterung, ist aber leider ziemlich laut und kann gerade in ruhigeren Umgebungen durchaus störend auf den Anwender wirken. Die Tasten verfolgen glücklicherweise eine andere Philosophie. Die Eingabe ist akustisch durch ein klares, relatives starkes Klicken deutlich wahrnehmbar, fällt aber keinesfalls unangenehm auf. Im Betrieb leistet sich LC-Powers Schützling demnach kaum Schwächen. Das hohe Gewicht macht sich nach längerer Nutzung dann aber doch bemerkbar, hier sollte der Hersteller in Zukunft definitiv nachbessern.

Zum Abschluss haben wir noch einen Oberflächen-Test vorbereitet, um zu ermitteln, wie gut der Sensor auf den verschiedenen Untergründen funktioniert:
  • Cougar Speed-L - Gute Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision
  • LC Power mPAD RGB - Gute Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision
  • Lackiertes Holz (IKEA Malm Eichenfurnier) - Mittlere Gleiteigenschaft / Sehr hohe Präzision
  • Papier - Mittlere Gleiteigenschaft / Hohe Präzision


Weiter geht es mit dem Mauspad:

Das mPAD RGB hinterlässt einen sehr positiven Eindruck. Die Höhe von 6,5 Millimeter ermöglicht zwar keinen fließenden Übergang zum Schreibtisch, bietet dem Anwender aber dennoch ein hohes Maß an Komfort. Die großzügig gummierte Rückseite hält das Mauspad perfekt in seiner Ausgangslage, ein versehentliches Verrutschen ist dadurch komplett ausgeschlossen. Selbst die Konfiguration der Beleuchtung ist ein Kinderspiel. Der Nutzer muss lediglich den favorisierten Farb-Modi mit der entsprechenden Taste auswählen. Die dreistufige Helligkeit wird mit der zweiten Taste angepasst. Soll die Ausleuchtung deaktiviert werden, wird der Knopf einfach drei Sekunden lang gedrückt, fertig.

Umgesetzt wird die Ausleuchtung übrigens mit Hilfe eines tranzulentem Rahmens aus Plastik, der anschließend über mehrere LEDs ausgeleuchtet wird. Auch auf der Oberfläche wird die innere Umrandung mit demselben Werkstoff ausgestattet, um den optischen Effekt deutlich verstärken zu können. Am Anfang waren wir uns nicht so sicher, wie gut die Intensität ausfallen wird, da der Kunststoff etwas milchig ist. Während des Tests gab es nie eine Situation, in der man an der Beleuchtung etwas hätte aussetzen können, super! Platz für Kritik müssen wir an dieser Stelle aber doch lassen: Durch die Oberfläche aus Polymer ist das Betriebsgeräusch relativ laut und kann in dieser Hinsicht definitiv nicht mit einem Pendant aus Stoff mithalten.




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