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  Cooler Master CM310 - Bunt, günstig, gut
Cooler Master CM310 - Bunt, günstig, gut
09.02.2019 von Simon Sternbauer





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Praxiseinsatz

Es folgt der Praxistest, in dem wir die Maus auf ihre Funktionen und Eigenschaften prüfen wollen, sowie dem Nager diversen Spieletests aussetzen. Die eingesetzten Spiele sind dabei an dieser Stelle mit Bedacht gewählt, schließlich soll es eine Durchleuchtung auf Herz und Nieren sein, weshalb die Entscheidung auf folgende Titel fiel:

  • Kingdom Come Deliverance
  • The Witcher 3: Wild Hunt
  • World of Tanks
  • Subnautica

Warum gerade diese Spiele? Dazu eine kleine Erklärung: In Kingdom Come Deliverance und Witcher 3 überprüfen wir, wie gut die Maus mit der Kontrolle von Charakteren in der First- und Third-Person zurechtkommt. Durch das sehr ausgefeilte Kampfsystem im ersten Titel steht dazu gleich auch die Präzision auf der Probe, während beim dritten Abenteuer des Hexers vor allem eine genaue Kontrolle der Umgebung sowie gut abgestimmte Angriffe gegen überstarke Monster den Sieg bringen. World of Tanks ist ein klassisches MMO, gefüllt mit Panzern, angefangen nach dem ersten Weltkrieg bis in die 60er-Jahre, wo sowohl schnelle Reaktionen bei einem plötzlich auftauchenden Gegner als auch pixelgenaues Zielen den Sieg bringen und damit eine gut kontrollierbare Maus schon die halbe Miete ist. Subnautica stellt dagegen ein vergleichsweise ruhiges Spiel auf einem wunderbar gestalteten Meeresplaneten dar, auf eine präzise Kontrolle kann man natürlich auch nicht verzichten, wenn es um das Fangen von Fischen oder den Abbau der Mineralien zum Überleben geht.

Recht schnell nach der wirklich sehr einfachen Inbetriebnahme - es reicht das Anstecken an einen freien USB-Port - fällt die sehr angenehme und durch die symmetrische Formgebung universelle Ergonomie auf, welche die CM310 sofort zu einem exzellenten Begleiter im Arbeitsalltag macht. Die beiden gummierten Flächen auf jeder Seite sind dabei passend dimensioniert und bieten links dem Daumen als auch rechts Ring- und dem kleinen Finger ausreichend Platz, um jene nicht über die Oberfläche schleifen oder unangenehm verrenken zu müssen. Zusätzlich ermöglicht das Design einen guten Halt der Maus und damit ausdauernde Spiele-Sessions oder die, manchmal sehr ausartende, pixelgenaue Bildbearbeitung. Bei den DPI verharrten wir relativ schnell bei 2000 und der damit verbunden violett-rosa Beleuchtung. Angetan waren wir vor allem von der präzisen Kontrolle der Bewegungen in sämtlichen Spielen, sei es nun das Austricksen von Widersachern durch hinterhältige Bogenangriffe oder das Ausschalten des gegnerischen Panzers dank des Anvisierens einer Schwachstelle. Durch die beiden DPI-Schalter kann man zudem recht schnell eine Stufe herunter, respektive wieder hinauf schalten, wenn es die Situation erfordert, wenngleich die Taste für die erste Aktion vergleichsweise weit hinten liegt. Das Mausrad reagiert genauso, wie wir uns das vorstellen. Durch den sehr direkt umgesetzten Input samt gutem Feedback, wann das Rad wieder einrastet, fällt ein geschwindes Zoomen oder Wechseln der Hexerfähigkeiten sehr leicht. Auch die beiden Daumenschalter wissen zu überzeugen, da jene gut erreichbar liegen, ein gutes Klickgefühl besitzen und sich sowohl im Office-Alltag durch ihre schnelle Navigation als auch zwecks praktischer Zweitbelegungen in Spielen beweisen konnten. Insgesamt fühlten wir uns durch die Maus auf keinen Fall irgendwo eingeschränkt, denn wenn einmal ein übermächtiges Monster oder die auf uns zukommende Gegnerhorde unseren Charakter zerlegte, lag es am Geschick des Redakteurs, nicht am Testkandidaten.

Natürlich wollten wir auch wissen, wie gut sich die Cooler Master CM310 auf verschiedenen Oberflächen schlägt beziehungsweise ob sie darauf überhaupt funktioniert. Empfehlenswert für den Alltag ist jedoch, wie bei jedem Nager, eine nicht haftende Oberfläche. Wir haben uns daher neben mehreren Mauspads für weiß lackiertes, leicht geriffeltes Holz, naturbelassenes Holz, Textilstoff und Papier entschieden, welche unserer Meinung nach zu den am häufigsten verwendeten Unterlagen zählen. Auch hier können wir wiederum ein positives Ergebnis vermelden, da sich die Maus auf den entsprechenden Oberflächen genauso gut, beziehungsweise schlecht, wie andere Vertreter ihrer Kategorie schlägt. Natürlich stellen klassische Mauspads ein Optimum dar und bieten einen tollen Untergrund, aber auch ein Tisch bietet keine größere Hürden. Geriffeltes Holz ist natürlich keine optimale Umgebung, jedoch schlägt sich auch hier die CM310 erneut wacker.

Wie bereits vorhergehend besprochen, ist die Beleuchtung durch die Koppelung von DPI und Farben auf dem Mausrad und Rücken wahrlich nicht optimal umgesetzt, weshalb wir uns relativ schnell auf eine statische Beleuchtung in derselben Farbe wie unsere bevorzugte Zeigergeschwindigkeit beschränkten. Das ist sehr schade, da damit so viele Möglichkeiten außer Acht gelassen werden müssen, weil jene einfach nicht hübsch aussehen. Dafür sind die Farben jedoch oftmals gut getroffen und die Helligkeit ist definitiv ausreichend.




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