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  Cooler Master MP750 - Kunterbuntes Mauspad im Test
Cooler Master MP750 - Kunterbuntes Mauspad im Test
04.01.2019 von Simon Sternbauer





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Mauspad im Detail

Optisch ist das Pad, bei ausgeschalteter Beleuchtung, sehr minimalistisch gehalten, lediglich ein stilisiertes, violettes Cooler Master Logo findet sich in der oberen rechten Ecke. Die uns zur Verfügung stehende L-Version des MP750 ist mit 470 x 350 Millimetern generell schon groß, für die meisten Nutzer dürfte die M-Ausführung mit 370 x 270 Millimeter Platz völlig ausreichen. Möchte man jedoch gleich seinen gesamten Schreibtisch mit einem Mauspad eindecken und so den Arbeitsbereich als durchgehende schwarze Fläche mit schicker RGB-Umrandung auslegen, bietet sich die XL-Variante mit 980 x 380 Millimetern an, also fast mit einem Meter Kantenlänge. Über die Sinnhaftigkeit beziehungsweise Unsinnigkeit mag jeder Leser selbst entscheiden, optisch kann es auf jeden Fall ein Hingucker sein. Immerhin wurden alle Größen dafür ausgelegt, auch mit Niedrig-DPI Mäusen zurechtzukommen, welche mehr Fläche für die Bewegung benötigen. Für Anwender, die generell mit hohen Abtastraten arbeiten, empfiehlt sich natürlich ein Griff zu der kleinsten Version, da somit weniger Platz am Schreibtisch benötigt und das Konto geschont wird; die M-Variante kostet 30 Euro anstelle der 40 Euro für die uns vorliegende L-Version. Beim Material setzt Cooler Master auf einen zweilagigen Aufbau, einerseits die Oberseite mit dem fein strukturierten und wasserresistenten Mesh-Gewebe für schnelle und präzise Bewegungen, andererseits die gummierte Unterseite. Letztere besteht laut dem Hersteller aus vulkanisiertem, natürlichen Kautschuk und sorgt für den guten Halt des Mauspads zum Untergrund hin.


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Zur Realisierung des eigentlichen Herausstellungsmerkmals des MP750, namentlich der RGB-Beleuchtung, existiert am links am oberen Rand ein entsprechender Controller, welcher die Steuerung der Lichter überwacht. Zusätzlich ist noch ein einzelner Schalter, für die direkte Kontrolle ohne Software, im rechten oberen Eck des Controller-Gehäuses integriert. Mit einem einfachen Drücken wechselt der Benutzer durch die verschiedenen Farbeinstellungen, ein längeres Gedrückt halten schaltet indes die Beleuchtung ab. Der Controller wirkt sehr solide verarbeitet und fügt sich dank der schwarzen Farbgebung auch sehr gut in das Gesamtkonzept ein, unterbricht allerdings, was man später im laufenden Betrieb sehen wird, die Beleuchtung an eben genau seiner verbauten Stelle. Während man das nicht wirklich negativ ansehen kann, da selbstverständlich die Beleuchtung und die dahinter liegende Logik eingebaut werden müssen, kann es den ein oder andere Benutzer trotzdem stören, dass dort eine Unterbrechung des Lichtbandes auftritt.


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Um die Farben auch rundherum darstellen zu können, hat Cooler Master einen durchsichtigen Kunststoffschlauch verlegt, der beim Controller von den beiden Seiten mit je einer LED bestrahlt wird. Um nun das Übertragungsmedium in Position zu halten, greift der Hersteller auf eine möglichst lichtdurchlässig gehaltene Fadenumwicklung, die zusätzlich auch den Rand des Mauspads abschließen und somit ein Ausfransen sowie das verfrühte Ableben effektiv verhindern.


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Beleuchtung

Das zentrale Thema des Mauspads ist die RGB-Beleuchtung, welche auch für den Kaufpreis von immerhin knapp 40 Euro mitverantwortlich ist, dafür aber auch optisch einiges zu bieten hat. Am einfachsten gehen die Einstellungen direkt über die Hardware, da man dank des am Controller integrierten Schalters einfach durch die Presets wechseln kann. Dabei sind bekannte und sehr hübsch gelungene Farben wie Rot, Gelb, Grün, Blau, Violett etc., zusätzlich auch ein pulsierender Modus, wobei durch die verschiedenen voreingestellten Tönungen hindurchgewechselt wird. Die Geschwindigkeit ist dabei angenehm, weder zu langsam noch zu schnell für unseren Geschmack. Lediglich Weiß hat zu viel Blauanteil, wobei das ein generelles Problem vieler RGB-Hardware durch die Mischung der drei Grundtöne innerhalb der Leuchtdiode darstellt.


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In einer hellen Umgebung ist das Leuchten auf jeden Fall noch erkennbar, wirkt jedoch wesentlich weniger beeindruckend als in einer dunkleren Umgebung. Dort wird hingegen eine Schwachstelle der Beleuchtung offensichtlich: Dadurch, dass die beiden LEDs im Controller sitzen und von dort aus ihr Licht ausstrahlen, sind in den ersten zehn Zentimetern vom Gehäuse die Farben besonders hell, während danach eine deutliche Reduktion zu beobachten ist. An den schön abgerundeten Ecken tritt dagegen erneut mehr Licht aus, womit es dort wiederum heller wird. Das ist nicht verwunderlich und ganz physikalisch, schließlich reflektiert das Licht nicht mehr gänzlich an den geringen Winkeln in der Krümmung.


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Für das MP750 gibt es auch eine passende Konfigurations-Software, um detailliertere und vor allem zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten zu haben. Dazu zählt auch ein hier verfügbarer Farbzyklus, welcher in der Geschwindigkeit veränderbar ist. Die beiden schnellsten Stufen wirken jedoch eindeutig zu hektisch und sind unserer Meinung nach daher nicht die beste Wahl. Eine Regelungs-Option ist auch beim Farbzyklus verfügbar, allgemein arbeitet der Effekt jedoch durch die auswählbare Farbe eine Spur anders als die direkt im Controller integrierte Funktion, jene wechselt die Farben nacheinander. Nicht fehlen darf natürlich die statische Beleuchtungsoption mit einem Farbkreis und frei einstellbaren RGB-Farbwerten zur Auswahl. Für das eigene Auge besonders gelungene Kreationen können in den dafür vorgesehenen Bereich "Angepasste Farben" abgespeichert werden. Zuletzt kann der Benutzer über die Software die Beleuchtung auch gänzlich abschalten.


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Praxiseinsatz

Natürlich muss sich das MP750 auch abseits der hübschen Beleuchtung im Alltag bewähren können, schließlich ist dies der Haupteinsatzzweck. Im direkten Vergleich stehen sowohl das Swift-RX aus demselben Hause als auch zwei verschiedene Varianten von Razers Produkt Goliath Speed. Als Maus kam hauptsächlich eine Cooler Master CM310 zum Einsatz, dazu ebenfalls die Razer DeathAdder 2013 sowie von Cougar das Modell 400M, um die Eigenschaften des Testkandidaten auf verschiedene Mäuse festzustellen. Alle Nager werden dabei sowohl während des Alltags (Surfen, Office, Bildbearbeitung) als auch zum Spielen (vorrangig Shooter und RPGs) verwendet.

Das MP750 kann sich in der Praxis äußerst gut bewähren. Bei Bewegung der Maus sorgt das Pad, dank des glatten Mesh-Materials, nur für einen geringen Widerstand und blockiert daher keinesfalls irgendwelche Aktionen oder vermittelt das Gefühl zu stören. Eine leichte Bremswirkung ist im Alltag zu bemerken, sie stört aber weder beim präzisen Arbeiten noch während dem pixelgenauen Zielen im Spiel. Laute oder gar nervige Geräusche durch die Reibung gab es genauso wenig wie erkennbare Abnutzung. Nur die üblichen Probleme einer Verschmutzung von Textilgewebe durch Fettrückstände der Haut durch die oftmals aufliegenden Handballen konnten wir feststellen. Auch bei der Rutschfestigkeit hat Cooler Master gute Arbeit geleistet, wobei hier natürlich das durch die Elektronik verursachte hohe Gewicht von über 640 Gramm seinen Beitrag leistet. Abgesehen von leichten Verschiebungen auf längere Dauer konnten wir hier ebenfalls keine Probleme im Alltag feststellen.




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