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  LC-Power LC-KEY-MECH-1-RGB - Preisbewusste RGB-Mecha mit Cherry Tastern im TRV-Check!
LC-Power LC-KEY-MECH-1-RGB - Preisbewusste RGB-Mecha mit Cherry Tastern im TRV-Check!
20.01.2019 von Daniel Figiel





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Tastatur im Detail

Wie schon beim Vorgänger hat sich LC-Power dazu entschieden, äußerlich die Mech-1-RGB hauptsächlich durch verschiedene optische Akzente sowie eine hochwertige Verarbeitung zu definieren. Besondere Aufmerksamkeit erhascht daher sofort die aus Aluminium gehaltene Oberfläche, die der Tastatur zu einer edlen Erscheinung verhilft. Auffällig sind ebenfalls die frei stehenden Tastenkappen, welche gekonnt den markanten und unverwechselbaren schwebenden Look vermitteln. Abgerundet wird die Optik mit dem AiRazor-Schriftzug auf der Auflagefläche. Zusätzlich wurden weitere Design-Elemente verarbeitet, die wiederum dem Gaming-Look mehr als gerecht werden. Zuerst macht es den Anschein, als ob eine Handballenauflage integriert sein könnte. Bei näherer Betrachtung bemerkt man schnell, dass die Fläche viel zu klein ist, um sie wirklich sinnvoll nutzen können. Da aber nicht mit diesem Feature geworben wird, geht das unserer Meinung nach auch so in Ordnung. Als etwas nachteilig könnte sich diese Bauweise durchaus bei dem Gebrauch einer separaten Handballenauflage erweisen, da diese so nicht bündig an das Tastaturgehäuse angelegt werden kann. Desweiteren befindet sich an den Seitenflächen des Gehäuses jeweils ein weiterer Standfuß. Da sie den Schreibtisch nicht vollständig berühren, stellt man schnell fest, dass es sich um reine Zierelemente handelt, die über keine weitere Funktion verfügen, wie beispielsweise die Rutschfestigkeit weiter zu verbessern. Auch an die Freunde der Ordnung wurde gedacht, da dem Anwender rückseitig mit einem Kabelmanagement die Möglichkeit geboten wird, das USB-Kabel auf drei verschiedene Arten zu verlegen, sehr gut!


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Bei der Verarbeitung geht man so gut wie keine Kompromisse ein, denn die Haptik der Tastatur wirkt auf uns wirklich hochwertig. So zeugen die Spaltmaße des Gehäuses durch ihre Gleichmäßigkeit von einer hohen Qualität. Leider konnte die Verwindungssteifigkeit nicht ganz überzeugen, da die Mecha mit ihren 1001 Gramm Gewicht – wenn auch etwas geringer als noch bei der Mech-1 - selbst bei leichtem Druck relativ stark nachgibt. Werksseitig sind auf der Unterseite vier Rutschsicherungen angebracht, welche zuverlässig für einen festen Stand sorgen. Angestellt wusste die Haftung der Tastatur ebenfalls zu überzeugen, da man auch den Verstellfüßen eine Gummierung spendiert hat. Zwar lässt sie sich nun etwas leichter verschieben, es ist, wie wir finden, jedoch vollkommen konform. An dieser Stelle gibt es keinerlei Grund zur Kritik. Mit einer Gesamtlänge von 1,80 Meter ist das fest installierte und hochwertig gesleevte USB 2.0 Kabel ausreichend lang dimensioniert, des Weiteren und zum Schutz vor Oxidation wurden die Kontakte des Steckers noch zusätzlich vergoldet.


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Um die Übersicht der Konfiguration beibehalten zu können, haben wir für Euch eine kleine Liste der Funktionen erstellt. Diese lassen sich, wie man es bereits von Notebooks her kennt, mit der FN-Taste aktivieren.
  • F1 bis F4 – Makro-Funktionen (Standardbelegung Browser, E-Mail, Arbeitsplatz, Taschenrechner)
  • F5 bis F8 - 4 verschiedene Beleuchtungsmodi
  • Pfeiltasten Links und Rechts – 7 Hintergrundfarben
  • Pfeiltasten Oben und Unten – 4 stufige Leuchtintensität
  • F9 bis F12 und Sechserblock – Medien-Funktionen (Start/Pause, Stop, vorheriger Titel, nächster Titel, lautlos, leiser lauter)
  • Druck – Media Player
  • Rollen – Gaming-Modus
  • Pause - LED-Hintergrundbeleuchtung

Wie von ähnlich ausgestatteten Mechas gewohnt, lassen sich sämtliche Funktionen komfortabel über die Tastatur selbst steuern. Von den Medien-Befehlen über den Gaming-Modus, der sämtliche Windows-Tasten zuverlässig deaktiviert und damit verhindert, plötzlich und unvorhergesehen aus einer Spiele-Session geworfen zu werden, bis hin zu dem Anlegen der persönlichen Makro-Profile wurde alles sinnvoll als Zweitbelegung implementiert. Diese lassen sich erst programmieren, sobald FN + Strg und eine der Tasten F1 bis F4 (Funktionstaste blinkt) betätigt wurden. Nach der Eingabe wird selbige mit der identischen Tastenkombination abgespeichert (Funktionstaste blinkt nicht mehr), und mit der Tastenkombination FN + F1 bis F4 ausgeführt. Um die Standard-Makro-Einstellungen wiederherzustellen, genügt die Tastenfolge aus FN + Strg + P. Das Key Rollover wird dementsprechend mit der identischen Kombination eingestellt. Mit FN + Strg + G wird NKRO (Standardeinstellung) präferiert, mit dem Buchstaben N - 6KRO.

Hinweise: Pro Makro können insgesamt bis zu 32 Zeichen gespeichert werden, deren Zeitintervall maximal fünf Sekunden beträgt.

Im Gaming-Modus können die Makros ohne das Drücken der FN-Taste aktiviert werden.


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Als besonderes Gimmick lassen sich sogar sämtliche Tasten mit der Kombination FN + Esc deaktivieren. Sobald sich die Tastatur in diesem Modus befindet, blinkt zur Information die Taste Esc auf. Zur technischen Umsetzung und Speicherung der anwenderbezogenen Einstellungen dient ein Onboard-Speicher, mit dem die Mech-1-RGB vorbildlich für das Anlegen der vier verfügbaren Profile ausgestattet wurde. Ohne Software lassen sich bereits vier Hintergrundmodi und sieben Farben konfigurieren, mit Hilfe der Software stehen dem Anwender weitere Modi und der gesamte RGB-Farbraum zur Verfügung, doch dazu später mehr.


Tastenkappen

Aufgrund der Beleuchtung sind die Tastenkappen vollständig aus transluzentem ABS-Kunststoff gefertigt und nachträglich mit einem schwarzen Coating überzogen worden. Die Beschriftung selbst hat man anschließend per Lasercut-Verfahren in den Kunststoff geschnitten. Um möglichen Haarrissen im Werkstoff entgegenzuwirken und dadurch gleichzeitig die Lebensdauer zuverlässig zu verlängern, wurde der Kreuzstempel darüber hinaus verstärkt. Die Form der Tasten selbst ist zylindrisch. Der Font der Mech-1 ist klar und deutlich lesbar, wirkt jedoch ehrlich gesagt etwas retro auf uns, da er den Redakteur an seine anfänglichen PC Zeiten aus den 1990ern erinnert. Das ist natürlich in keinster Weise negativ gemeint, aber spontan musste der zuständige Schreiberling sofort an die typischen grauen Kästen denken, die damals jeden Schreibtisch geschmückt haben. In Kombination mit dem auffälligen Design erreicht man dadurch - wie wir finden - einen unverwechselbaren Charme. Die Oberfläche erwies sich während des Tests leider als nicht sonderlich resistent gegen Schmutz, da diese den Staub etwas stärker anzieht als üblich.


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