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  Senfer EN900 und TRN BT3 - Bluetooth-Premiumsound zum Einstiegspreis?
Senfer EN900 und TRN BT3 - Bluetooth-Premiumsound zum Einstiegspreis?
09.07.2019 von M.Plattner





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Lieferumfang und erster Eindruck

Genug der technischen Daten, kommen wir zum interessanten Teil, der sich bei jedem Review aufs Neue ein klein wenig wie Weihnachten anfühlt – das Auspacken. Zieht man die Kopfhörer aus ihrer schmucklosen schwarzen Verpackung, präsentiert sich in Schaumgummi gepolstert dem Kunden direkt die etwas gewöhnungsbedürftig designte Rückseite der Stöpsel.


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Schon hier lässt sich ein erster Kritikpunkt feststellen – sie sind riesig. Von allen In-Ears, die wir bisher in der Hand hatten, sind die Senfer mit Abstand die Größten. An dieser Stelle rächen sich wohl die vier verbauten Treiber. In dem kleinen Karton-Schächtelchen liegen insgesamt drei verschiedene Größen von alternativen Gummi-Spitzen, sodass man die am besten zum eigenen Gehörgang passende heraussuchen kann (warum die Kleinste drei Male vorhanden ist, wissen wir nicht, gehen aber von einem Fehler beim Einpacken aus). Ebenso liegt ein kleiner Clip bei, den man am Kabel montieren und dieses dann an der Kleidung festklemmen kann. Der Lieferumfang ist in Ordnung, gerade einen Clip sieht man selten. Insgesamt vier verschiedene Aufsätze sind unserer Meinung nach allerdings etwas wenig, bei unseren Referenz-Kopfhörer Havi B3 Pro lagen insgesamt drei verschiedene Arten von Aufsätzen in je drei Größen, sowie ein Paar Memory-Foam-Spitzen bei. Letztere sind an Komfort und Schall-Isolierung kaum zu übertreffen, müssen aber auch bei regelmäßigem Betrieb alle paar Wochen ersetzt werden. Einige zusätzliche Aufsätze wie „bi/triple flange“ (Beispielbild von theheadphonelist.com) wären willkommen gewesen, aber angesichts der Preisklasse können wir deren Abwesenheit verschmerzen.


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Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt, dem mitgelieferten Kabel. Dieses macht optisch mit seiner transparenten und sehr flexiblen Hülle, durch die man die innen liegenden Kupfer-Adern sehen kann, einen sehr hochwertigen Eindruck. Obwohl die Leitungen an sich weich und flexibel sind, haben sie sich im Alltag trotzdem als auffallend störrisch herausgestellt und liegen selten flach am Körper an, sondern biegen sich in irgendeine Richtung. Der Klinkenstecker ist sehr stabil und – nützlich für Besitzer ausladender Smartphone-Hüllen – schmal. Der Knickschutz wirkt gut durchdacht und bewahrt das Kabel vor Gewalteinwirkungen. Weniger schön gelöst finden wir die Stelle, wo sich das Kabel zu den beiden Kopfhörern hin aufspaltet. Ein Knickschutz fehlt hier, zudem ist der Metall-Zylinder, welcher die Verzweigung schützt, dicker und länger als der am Klinkenstecker. Trägt man das Kabel der EN900 unter der Kleidung, kann dieser unangenehm auffallen. Hier wäre uns eine weniger elegante, dafür aber flachere und weniger scharfkantige Kunststoff-Lösung lieber gewesen. Mikrofon oder Fernbedienung sucht man hier leider vergebens. Bei den Steckern an den Ohrhörern fehlt ebenso der Knickschutz, unsere kamen bereits mit etwas unschön abgeknicktem Kabel aus der Verpackung, was sich allerdings bald wieder gelegt und keine Probleme bereitet hat. Allgemein wird an dieser Stelle selten viel Kraft ausgeübt werden, weshalb wir das Wegfallen hier nicht negativ finden.


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Die Stöpsel an sich wurden hervorragend verarbeitet. Die Spaltmaße sind nicht immer perfekt, aber die haptisch sehr hochwertigen Materialien (Metall für das Gitter auf der Außenseite sowie für den „Kanal“ auf dem die Spitzen sitzen, sehr stabil wirkender halb transparenter Kunststoff sonst) machen das wieder wett. Die vergoldeten MMCX Verbinder rasten mit einem satten Klicken stabil ein und verursachen keine Wackelkontakte. Versehentliches Herausrutschen können wir ebenso ausschließen, obwohl die Stecker immer leicht drehbar bleiben.


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Die Verpackung vom TRN öffnet sich nach oben und wie auch bei den Kopfhörern sehen wir direkt nach dem Abnehmen des Deckels das in Schaumgummi gebettete Empfangs-Modul. Es besteht aus zwei Kunststoff-Gehäusen, welche Akku und Elektronik beherbergen, die mit einem flexiblen, mit Kunststoff umhüllten, Metall-Band verbunden sind. Von jedem dieser Kunststoff-Teile geht dann je ein Kabel zum Kopfhörer. Alles wirkt ein klein wenig klobig, aber solange Laufzeit und Klangqualität passen, wurde der Platz immerhin gut genutzt. Die Spaltmaße sind akzeptabel, die Leitungen sind flexibel aber trotzdem robust ausgeführt. Im Gegensatz zu Senfer hat TRN auch den MMCX Steckern eine Art Knickschutz spendiert, der das Kabel zudem in Form hält. Der Metall-Bügel besteht aus Federstahl, man kann es verbiegen und es bewegt sich immer wieder in seine ursprüngliche Position zurück. Am rechts getragenen Kunststoffgehäuse finden sich drei Tasten, die Ladebuchse sowie eine Status-Leuchtdiode.

Neben einem (mit zehn Zentimetern etwas zu kurz ausgefallenem) Mikro USB Ladekabel liegen noch ein Garantiebescheid, ein kleines Stück Papier mit von Hand aufgebrachtem Stempel als Beweis, dass das Modul eine Qualitätskontrolle bestanden hat, sowie das bereits angesprochene zweisprachige Handbuch im Karton.





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