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  Senfer EN900 und TRN BT3 - Bluetooth-Premiumsound zum Einstiegspreis?
Senfer EN900 und TRN BT3 - Bluetooth-Premiumsound zum Einstiegspreis?
09.07.2019 von M.Plattner





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Spezifikationen und Features

Die beiden schmucklosen Verpackungen geben recht wenig über den Inhalt preis. Bei den Senfer Kopfhörern finden wir einen kleinen Aufkleber auf der Rückseite, welcher – auf Chinesisch und Englisch gehalten – die wichtigsten technischen Daten auflistet. In jedem der beiden „Stöpsel“ stecken ganze vier Treiber. Zwei „dynamische“, die wie herkömmliche Kopfhörer oder Lautsprecher aufgebaut sind, sowie zwei „balanced armature“, wo wir der Einfachheit halber auf den deutschsprachigen Wikipedia Eintrag verweisen möchten. Beide Arten von Schallwandlern haben ihre Vor- und Nachteile, sodass sie sich gut kombiniert gegenseitig ergänzen und einen deutlich runderen Frequenzverlauf abliefern können, als es ein einzelner würde. Interessanterweise deuten die chinesischen Spezifikationen auf drei verschiedene Treiber hin, wovon von zwei jeweils ein Stück verbaut wurde und vom dritten Typen dann zwei. In Ermangelung von Sprachkenntnissen konnten wir aber nicht in Erfahrung bringen, welcher in anderer Ausführung vorhanden ist.

Sie können Frequenzen von 15 Hertz bis 40 Kilohertz wiedergeben und haben dabei eine „Verzerrung“ von unter 0,5%. Die Impedanz liegt mit 16 Ohm auf einem Wert, wo sich die meisten Kopfhörer für mobilen Betrieb tummeln und auf den Smartphones sowie ähnliche Geräte hin optimiert sind. Bei 1000 Hertz weisen sie eine Empfindlichkeit von 105 dB auf und die beiden Kanäle weichen um maximal 1 dB voneinander ab. Weil man technische Daten kleinerer Hersteller aus Asien immer mit Vorsicht genießen muss, lassen wir diese Werte mal unkommentiert im Raum stehen. Auch wenn das Ziel unseres Artikels in erster Linie die Erweiterung der kostengünstigen In-Ears mit Bluetooth sein soll, finden wir die Kabellänge von 1,2 Metern der Kopfhörer selbst sehr gut gewählt. Für den Betrieb am Mobiltelefon in der Hosentasche ist das eine hervorragende Länge, welche die meisten darauf ausgelegten Geräte aufweisen. Leider verfügt es über keine Fernbedienungs-Tasten und auch kein Mikrofon – die EN900 können damit also nicht als Headset verwendet werden. Die Kabel sind allerdings an den Ohrhörern mit MMCX Steckverbindern angebunden, wie sie beispielsweise der Anbieter Shure bei seinen Kopfhörern verwendet, und damit abnehmbar. Ein sehr tolles Feature, immerhin erlauben sie im Falle eines Kabelbruchs schnell und ohne Löten passenden Ersatz anzubringen, ein hochwertigeres Kabel mit Fernbedienung nachzukaufen oder es gar durch ein Bluetooth-Modul wie das TRN BT3 zu ersetzen.




Diese Überleitung bringt uns zum zweiten Testkandidaten, dem BT3 Bluetooth Halsband. Der Hersteller TRN macht auf der Verpackung noch weniger Angaben zu ihrem Modul als Senfer – hier fehlt die englische Sprache komplett. Mit Bluetooth Standard 4.1 und A2DP apt-X Codec beherrscht es ein sehr stromsparendes und qualitativ hervorragendes Funkprotokoll. Apt-X erlaubt bis zu 352 Kilobit pro Sekunde. Damit ließe sich eine MP3-Datei mit 320 Kilobit pro Sekunde ohne Verschlechterung auf die Kopfhörer streamen. Erst bei verlustfreiem Quellmaterial wie FLAC wäre dann die Kompression bemerkbar, wobei nur die wenigsten Menschen überhaupt im Blindtest zwischen verlustfreiem- und hochwertig komprimierten Material Unterschiede heraushören. Allerdings steht oder fällt die Klangqualität bei kabellosen Geräten meist eher mit dem Verbauten Chip sowie der Umsetzung durch den Hersteller und nicht mit dem weitverbreiteten Funkprotokoll apt-X an sich. Wie gut dies hier im konkreten Fall geglückt ist, werden wir später noch näher betrachten.

Dem glücklicherweise zweisprachigen Handbuch können wir dann weitere Informationen entnehmen. 180 Stunden Akkulaufzeit ohne Wiedergabe (ob "idle" oder ausgeschaltet wird nicht gesagt) sowie 8 Stunden Laufzeit während Musik abgespielt wird, sind für das kompakte Halsband erstaunlich viel. Falls der Akku doch mal zur Neige gehen sollte, ist er in maximal zwei Stunden wieder voll. Aufgeladen wird er über einen Mikro USB Anschluss. Das bedeutet, dass man ein beliebiges Handy-Netzteil oder die USB Buchse an einem PC verwenden kann und damit sehr flexibel ist und keine extra Ladegeräte mitschleppen muss. Bis zu zehn Meter Reichweite versprechen eine hohe Bewegungsfreiheit, sodass man das Mobiltelefon nicht dauerhaft in der Hosentasche behalten oder auch mal einige Meter vom Notebook ohne Verbindungsabbruch weg gehen kann. Abgespielt werden Töne von 20 Hertz bis hin zu 22 Kilohertz. Interessanterweise widerspricht die Anleitung der Verpackung, hier ist die Rede von dem etwas moderneren Standard Bluetooth 4.2. Verbesserungen zur Version 4.1 betreffen vor allem die Energieeffizienz.






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