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  Cooler Master MH751 - Gaming-Headset im Test
Cooler Master MH751 - Gaming-Headset im Test
19.12.2018 von Simon Sternbauer





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Im Detail

Liegt das MH751 erst einmal in den eigenen Händen oder befindet es sich bereits auf dem Kopf, fällt das erstaunlich geringe Gewicht von 280 Gramm, bereits inklusive Kabel, sofort auf. Zusammen mit dem geringen Anpressdruck sowie einer gemütlichen Kunstlederpolsterung bereitet das Headset keinerlei Unannehmlichkeiten, selbst bei längeren Gaming-Sessions oder einem Marathon von neuen Folgen der Lieblingsserie. Nur gelegentlich, bei schnellen Kopfbewegungen, kommt das Headset rund um die Ohren etwas ins Rutschen, bleibt aber dabei selbstverständlich sitzen und fällt nicht herunter. Farblich dominierend ist ohne Frage schwarz, nur bei den stilisierten Logo-Umrandungen auf den Außenseiten der Ohrmuscheln sowie der Halterung letzterer am Kopfbügel gibt es einen silbernen Akzent. Die allgemeine Verarbeitung ist Cooler Master gut gelungen, knarzende Gelenke oder ähnliche Mängel konnten wir nicht feststellen. Einzig allein für Brillenträger, wie dem Redakteur, kann es durch das Reiben der Polsterung an der Brille zu Quietschgeräuschen kommen, dafür kann der Hersteller jedoch nichts.


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Natürlich wäre ein vermehrter Einsatz von höherwertigem Material, wie Metall, beim Rahmen und den Treiber-Korpussen immer begrüßenswert. Da bei Stereo-Kopfhörern die korrekte Ausrichtung wichtig ist, damit nicht die Geräusche aus der falschen Richtung kommen, hat Cooler Master links und rechts mit einem grünen "L" und rotem "R" auf der Innenseite der Halterung die Ohrmuscheln markiert. Generell ist die Optik ausgesprochen gut gelungen, da auch der gewählte Farbton für das Silber dunkler gehalten wurde und sich damit zum matten Schwarz gut einfügt. Auf überbordende oder besonders auffällige Logos hat Cooler Master genauso verzichtet. Beide Ohrstücke lassen sich in eine Richtung um jeweils 90 Grad drehen, um das Mitnehmen im beigelegten Tragebeutel zu erleichtern. Durch dieses Feature wird das Headset flacher und ist damit praktikabler zu verstauen. In die entgegengesetzte Richtung ist zumindest ein kleiner Schwenkbereich vorhanden, was dem Tragekomfort zu Gute kommt. Natürlich gibt es auch einen kleinen Richtbereich nach innen und außen, um verschiedenen Kopfformen entgegenzukommen. Mit dabei ist klarerweise eine Höhenverstellung, welche großzügiger bemessen wurde und das MH751 sowohl Menschen mit kleinem als auch größerem Kopfumfang anspricht.


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Die beiden Treiber besitzen einen Durchmesser von 40 Millimeter und setzen auf einen Neodym-Kern. Hierbei handelt es sich um ein chemisches Element, welches sich hervorragend zur Verwendung in Magneten, wie sie in defacto allen Lautsprechern zum Einsatz kommen, eignet. Dazu kommt, dass weniger Neodym für die gleiche magnetische Kraft als bei den ebenfalls beliebten Ferrit-Kernen verwendet werden muss und damit die entsprechenden Bauteile leichter ausfallen können. Dafür ist das verwendete Material aber auch teurer, was sich auf den Kaufpreis niederschlägt, und etwas empfindlicher bei Hitze, wobei Cooler Master dieser Problematik durch den geringen Anpressdruck und der großen Außenfläche rund um die Ohrmuschel entgegenwirkt. Im Praxiseinsatz konnten wir auch nach langer und durchgehender Benutzung keine negativen Effekte feststellen, womit von einer gelungenen Kühlung auszugehen ist.

In unseren Augen hat Cooler Master auch mit dem nur sehr unscheinbaren, aber stilvoll gestalteten Außenumriss des eigenen Logos Geschmack bewiesen und das Auge auf eine zeitlose Optik gesetzt. Wiedererkennungswert bietet diese Ausführung auf jeden Fall, da der Hersteller und sein Motiv mittlerweile bekannt sind. Ersichtlich ist damit einerseits, aus welchem Hause das Headset kommt, andererseits agiert man damit zurückhaltend und steht damit einem schlichten Äußeren nicht im Weg. Unserer Meinung nach ist dies auch der modernere und stilvollere Weg, dass ein Produkt eher durch ein schlichtes Design Aufmerksamkeit erregt als "dank" vieler Logos und verschiedensten Farben.


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Das abnehmbare Kabel ist mit einer Länge von 1,5 Metern gut dimensioniert und bietet nach 45 Zentimetern eine Steuerungseinheit. Dort kann sowohl das Mikrofon stummgeschaltet als auch die Lautstärke selbst geregelt werden. Wichtig ist jedoch, dass diese Änderungen rein auf der Hardware stattfinden, darüber also keine Einstellungen des Betriebssystems, wie eben die Windows-Lautstärke, ansteuerbar sind. Während die Einheit in einer angenehmen Bedienhöhe platziert wurde und auch deswegen einfach zu erreichen ist, hat sich in unserem Fall das leichtgängige Steuerrad der Regelung, eingeklemmt zwischen Arm des Redakteurs und Tischkante, von Zeit zu Zeit selbst verstellt. Dies führt natürlich zu einer verminderten Lautstärke und einer kurzen und eigentlich vermeidbaren Fehlersuche, warum denn nun auf einmal der Ton so leise ist. Das Hauptkabel endet an der PC-Anschlussseite zuerst einmal in einen einzelnen 4-poligen Stecker, welcher sowohl Line-In als auch Line-Out beherrscht und somit an einen entsprechenden Port bei Laptops oder Smartphones, sofern unterstützt, genutzt werden kann. Der normale Stand-PC und dort natürlich die Soundkarten setzen aber lieber auf getrennte 3,5 Klinkenstecker, wofür Cooler Master auch einen entsprechenden 20 Zentimeter langen Adapter mit der bekannten, da häufig verwendeten, Grün-Rot-Farbkodierung beigelegt hat. Auf der Seite des Headsets kommt ebenfalls die vierpolige 3,5-Klinke zum Einsatz, hier allerdings mit verdickter Ummantelung sowie zweier Führungsschienen, um ein Drehen des Steckers und unschöne Geräuscheffekte zu verhindern. Alle Kontakte sind vergoldet ausgeführt, um durch den Korrosionsschutz des Edelmetalls auch auf Dauer eine gute Verbindung zu gewährleisten.


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Knapp über 18 Zentimeter misst das abnehmbare Mikrofon in der Länge und lässt sich damit sinnvoll vor beziehungsweise neben dem Mund positionieren. Die entsprechende Buchse am Headset ist so ausgeführt, dass immer die korrekte Ausrichtung der Löcher im Material mit dem dahinterliegenden Mikrofon zum Anwender hin sichergestellt wird. Die Verarbeitungsqualität ist gut, das Mikrofon wirkt dabei sehr stabil und bleibt auch an Ort und Stelle, nachdem es einmal korrekt eingestellt wurde. Auf einen Popschutz zur Vorbeugung störender Geräusche hat Cooler Master jedoch verzichtet, ob und wie sich das auf die Aufnahmequalität auswirkt, sehen wir uns im nun nachfolgenden Praxistest genauer an.


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