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  Gutes kann noch besser werden - Cooler Master Hyper 212 RGB Black Edition im Test!
Gutes kann noch besser werden - Cooler Master Hyper 212 RGB Black Edition im Test!
13.12.2018 von Daniel Figiel





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CPU-Kühler im Detail

Zugegeben, der erste Eindruck des Hyper 212 RGB Black Edition hat uns etwas überrascht, da wir durch die Beschichtung und den Produktbildern einen tiefschwarzen Kühlkörper erwartet hätten. In der Realität könnte man die Farbgebung wohl am besten mit einer glänzenden grau melierten Oberfläche umschreiben, die das Gesamtbild sehr stimmig erscheinen lässt. Wie für die Serie typisch fallen die Abmessungen sehr kompakt aus, dem Arbeitsspeicher wird mit maximalen 37 Millimetern aber trotzdem nur relativ wenig Platz zugesprochen. Auf allzu ausladende Heatspreader sollte daher vorsorglich verzichtet werden. Zum Vergleich: Der erst kürzlich von uns getestete Noctua NH-U12S bietet mit ganzen vier Millimetern mehr bis zur untersten Aluminiumlamelle einen durchaus komfortableren Platzbedarf an.


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Die Aluminiumlamellen sind symmetrisch aufgebaut und zu unserer Freude wurde die Größe des Kühlkörpers ideal auf die des Lüfters abgestimmt, um das volle Potenzial aus dieser Kombination heraus holen zu können. So kann der Hersteller sicherstellen, dass die aufgenommene Abwärme optimal vom MasterFan SF120R RGB abtransportiert werden kann. Sofern vom Anwender eine höhere Kühlleistung gewünscht wird, kann dieser bei Bedarf dank der im Lieferumfang befindlichen Kunststoffklammern einen zweiten Lüfter installieren. Um weiterhin einen leisen Betrieb zu ermöglichen, wird dieser mit Hilfe der mitgelieferten Anti Vibe-Pads entkoppelt. Leider offenbart der genaue Blick einen kleinen optischen Mangel. Die Zierblende wurde leicht schräg montiert und trübt so den bisher uneingeschränkt positiven Eindruck des Hyper 212 RGB Black Edition. Auch wenn dieser Umstand im eingebauten Zustand nicht weiter auffällt wollten wir diesen Makel zumindest der Form halber erwähnen.


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Als Oberflächenschutz und gleichzeitige optische Veredelung wurden die vier aus Kupfer bestehenden Heatpipes sowie die auf der Direct-Contact Technologie basierende Kontaktfläche vollständig vernickelt. Dadurch vermittelt man bei der äußeren Erscheinung durchgehend einen hochwertigen Eindruck und bleibt so der bisherigen Linie treu. Alle Bauteile wurden sauber entgratet und weisen demnach keine scharfkantigen Stellen auf, an denen man sich verletzen könnte. Die Verarbeitung des Kühlers ist wirklich gut und lässt bis den oben aufgeführten optischen Mangel keinen Anlass zur Kritik. Das visuelle Finish wird durch die aus gebürstetem Aluminium bestehende Zierblende realisiert, die zusätzlich das Herstellerlogo stilgerecht präsentiert.


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Bei dem Lüfter setzt Cooler Master auf den hauseigenen SF120R RGB. Der Drehzahlbereich erstreckt sich von 650 bis 2000 Umdrehungen pro Minute bei einem adäquaten Volumenstrom von maximal 97,35 m³/h, um damit einen effektiven Abtransport der entstehenden Abwärme zu realisieren. Mit einem 4-Pin PWM Anschluss ausgestattet und einer Lautstärke von 8 bis 30 dB(A), soll dieser zwar hörbar, aber nicht zu laut seinen Dienst verrichten. Auch bei der Befestigung hat sich zu unserer Freude einiges getan. Anstatt den Impeller wie noch beim MA610P fest in einem Rahmen zu integrieren, wird dieser von nun an mit Hilfe von zwei Kunststoffklammern am Kühlkörper montiert. Ein weiterer Vorteil der sich daraus ergibt, ist die Möglichkeit, den Ventilator bei Bedarf jederzeit durch ein anderes Modell ersetzen zu können. Die Konstruktion wird nämlich ganz klassisch mit den vier Schrauben angebracht, und anschließend mit einem Anti Vibe-Pad entkoppelt.


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Hauptaugenmerk des Lüfters ist selbstverständlich die RGB-LED-Beleuchtung. Für die Konfiguration wird allerdings zwingend ein entsprechender RGB-Header auf dem Mainboard vorausgesetzt. Zusätzlich muss dieses aktuell aus dem Hause von ASRock, ASUS, Gigabyte oder MSI stammen. Sofern sich kein entsprechender Anschluss auf der Hauptplatine befinden sollte, bietet sich die Möglichkeit, diesen alternativ durch den im Lieferumfang befindlichen C10L In-Line RGB-Controller zu ersetzen. Dadurch stehen dem Anwender eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten ohne weitere Zusatzkosten zur Verfügung, sehr gut!

Insgesamt kann der Nutzer bei Verwendung des C10L In-Line RGB-Controllers auf fünf verschiedene Helligkeitsstufen, sechs Beleuchtungsmodi und sieben Farben zurückgreifen:
  • Lila
  • Weiß
  • Rot
  • Grün
  • Blau
  • Gelb
  • Hellblau

  • Atmen (Die fünf Helligkeitsstufen werden der Reihe nach langsam ausgeführt)
  • Stern (Statische Beleuchtung bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Statisch (Permanente Beleuchtung)
  • Farbzyklus (Permanenter Farbwechsel)
  • Farbzyklus-Atmen (Permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Mirage (Zufälliger und permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)




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Montage

Zu Beginn wird die Backplate für die Installation vorbereitet. Dies geschieht mit Hilfe von vier Schrauben, welche durch die je nach genutztem Sockel in die dafür vorgesehenen Aussparungen gesteckt werden. Im Anschluss daran lassen sich die Gewindestifte mit Hilfe von vier Arretierungsclips fest in ihrer Position halten, um nun zusammen mit der Rückplatte auf der hinteren Seite des Mainboards platziert zu werden. Auf der Vorderseite werden indes vier Abstandshalter mit Hilfe des mitgelieferten Stecknuss-Aufsatzes mit den Gewindestiften verbunden. Diese sorgen später nämlich für die korrekte Distanz zwischen Prozessor und Kühlfläche. Nachdem die Montage-Halterungen mit dem Kühlkörper verschraubt wurden, ist es auch an der Zeit, den Heatspreader (IHS) der CPU mit Wärmeleitpaste zu versehen und die Kühlfläche fest auf der CPU zu montieren. Dafür müssen wir jedoch erst den nötigen Platz schaffen und daher den Ventilator entfernen.

Die Aussparungen in den Aluminium-Finnen, die den nötigen Platz für die Nutzung des Schraubendrehers sicherstellen sollen, fallen leider noch schmaler als beim MA610P aus. Weder die Kraftform Plus – Serie 900 Lösungen aus dem Hause Wera, noch der favorisierte Bit-Schraubendreher unseres Redakteurs konnten die nötigen Anforderungen vollständig erfüllen, da diese entweder einen zu großen Handgriff oder eine zu dicke Bit-Aufnahme hatten. Die Folge waren zwei leicht beschädigte Aluminiumlamellen im unteren Bereich, die sich wohl nicht negativ auf die Kühlleistung auswirken sollten, jedoch einen vermeidbaren optischen Mangel darstellen. Daher ist der Einsatz eines langen und schlanken Kreuzschraubendrehers absolute Pflicht. Optimal wäre ein Schraubendreher, der eine Schaftlänge von mindestens 13 Zentimetern hat. Die Breite von acht Millimetern sollte hier möglichst nicht überschritten werden, damit er sich bequem in die Finnenaussparung einlegen lässt.

Anmerkung: Cooler Master hat bei den Abstandshaltern Unterlegscheiben in Form eines Aufklebers integriert. Diese bestehen aus Kunststoff und sind sehr dünn. Im Laufe der Montage haben sich zwei leider leicht verformt. Dadurch ist der Klebstoff mit dem Mainboard in Berührung gekommen. Es kommt dadurch zwar zu keinen Beschädigungen, die optische Ästhetik wird aber dennoch leicht negativ beeinträchtigt.

Bei der RAM-Kompatibilität wurden wir indes und zu unserer Freude positiv überrascht, da zwischen dem Lüfter und dem vordersten Steckplatz gerade noch ausreichend Platz vorhanden ist. Sofern der Anwender alle Slots verwendet, sollten die zwei vordersten Speichermodule vorsorglich ausgebaut werden, da die Abmessungen durch die Kunststoffklammern größer als bei den klassischen Metallbügeln ausfallen.


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