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  Cooler Master MasterLiquid ML240R RGB - Farbenfroh und leistungsstark?
Cooler Master MasterLiquid ML240R RGB - Farbenfroh und leistungsstark?
30.08.2018 von Simon Sternbauer





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Beleuchtung

Damit die ML240R auch in ihrer ganzen Pracht erstrahlen kann, liegt logischerweise der bereits erwähnte RGB-Controller bei. Über jenen können alle angeschlossenen Geräte über die Tasten direkt in ihrer Farbgestaltung gesteuert werden. Zusätzlich kann die Konfiguration auch über die Mainboard-Software, sofern vorhanden, oder das Cooler Master Programm vorgenommen werden. Wir lassen unser Mainboard außen vor, da dieses, obwohl noch durchaus modern, eine Generation zu jung ist, um die passenden RGB-Anschlüsse bereitzustellen.

Auf der rechten Seite des externen Controllers wurden die für uns interessanten Ports platziert. Vier Stück stehen zur Verfügung, an jedem kann ein ARGB-Gerät angeschlossen werden. Der große Unterschied zu "normalen" RGB-Ports besteht darin, dass hier der Lüfter, die Pumpe etc. einen eigenen Schaltkreis verbaut haben muss, welcher sich um die Darstellung der Farben kümmert und nur mehr die jeweiligen Informationen über die Intensitäten von Rot, Grün und Blau übertragen werden. Zudem müssen nicht alle LEDs in der gleichen Farbe erscheinen, jedes Element kann in einer anderen, frei definierten Farbe erstrahlen. Damit lassen sich dann wirklich tolle Farbeffekte erzeugen, zum Beispiel eine Regenbogenwelle oder eine gleichzeitige Darstellung von verschiedenen Farbtönen. Alle Komponenten der ML240R verstehen natürlich ARGB und sind somit auch an den vier bereitstehenden Ports anzuschließen, zumal auch nur dort die Kabel passen, eine Vertauschung ist nicht möglich. Für Geräte ohne ARGB-Unterstützung steht ein normaler RGB-Header auf der linken Seite des Gehäuses bereit. Da wir nachfolgend generell mit der Hardware von Cooler Master arbeiten, nutzen wir die ARGB-Funktionen. Der Einfachheit halber werden wir jedoch, sofern keine explizite Unterscheidung erforderlich ist, den bekannteren Begriff "RGB" verwenden, da auch die Adressable-Variante dieselbe Technik ist, nur anders ausgeführt.


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Die beiden Schmalseiten bieten die Anschlüsse für SATA-Strom, der unbedingt benötigt wird damit die Beleuchtung sich überhaupt zeigt, ein Micro-USB Anschluss zum PC, ein RGB- und den ARGB (Adressable RGB) Port für das Mainboard. Eine nette Funktion verbirgt sich auf der, von oben betrachtet, linken Seite. Die zwei ersten 2-Pin Konnektoren werden, natürlich optional, einmal mit dem Reset-Port des Mainboards verbunden und andererseits auch hier das Reset-Kabel des Gehäuses eingesteckt. Mit einem kurzen Druck auf den Reset-Knopf lassen sich anschließend die Beleuchtungs-Modi durchschalten, wenn der Controller unzugänglich im Gehäuse verbaut ist. Drückt man den Schalter länger als fünf Sekunden, gibt der Controller ein Reset-Signal an das Mainboard weiter, womit auch die eigentliche Funktion des Schalters zum Glück nicht verloren geht. Eine sehr sinnvolle Angelegenheit in unseren Augen. Auf den beiden rechten 2-Pin Steckern liegt einerseits die Verbindung für Mirage-Effekte sowie ein reservierter Platz, welcher nicht genutzt wird. Für unseren Aufbau sind diese beiden Anschlüsse allerdings nicht bedeutend.

Auf der Oberseite des Controllers befinden sind vier Druckschalter, zwei (Kreis und Viereck) davon oberhalb des Logos, zwei Stück (Pfeile hinauf/hinunter und Pfeile Links/Rechts) unterhalb. Mit dem obersten Exemplar, dem Kreis, wird durch die acht verschiedenen Beleuchtungsmodi durchgeschaltet. Mit Hinauf/Hinunter wechselt die Farbe, ausgenommen davon sind die Regenbogenwelle und der Test-Modus. Der unterste Schalter stellt die Geschwindigkeit ein, insgesamt existieren fünf Stufen von sehr langsam bis ganz schnell. Diese heißen nicht nur so, sondern schicken die Farben tatsächlich im Schneckentempo oder Pfeilschnell umher, daher ist sicherlich eine passende Stufe für den eigenen Geschmack dabei. Etwas komplizierter ist der zweite mögliche Schalter mit dem Viereck-Symbol zu erklären. Jener bestimmt, welche Ausgänge bespielt werden. Standardmäßig ist er so eingestellt, dass alle ARGB-Ausgänge, die für die Wasserkühlung benötigt werden, zeitgleich eingeschaltet sind. Das erkennt man ganz deutlich daran, dass an jenen Ausgängen eine kleine weiße LEDs aufleuchtet. Mit einem Druck auf den Schalter wird zum jeweiligen RGB-Ausgang gewechselt, ein Weiterer bringt dem Controller wieder in den Ursprungszustand. Ist die Cooler Master Hardware mit einem kompatiblen Mainboard verbunden, ist natürlich auch darauf zu achten, dass der richtige Eingang angeschlossen und der dafür passende Modus ausgewählt wurde, ansonsten klappt es nicht.

Ein wesentlich komfortablerer, zweiter Weg zur Konfiguration besteht über die "LightingControl" Software, die beim Hersteller zum Download bereitsteht. Nach der Installation öffnet sich, bei angeschlossenem Controller, die Übersicht, wo neben der ARGB-Einheit auch zwei weitere Möglichkeiten bereitstehen. Zum Betrieb jener ist eine optionale, zusätzliche Ausstattung erfoderlich, welche der Wasserkühlung, da nicht für die beworbenene Lichteffekte erforderlich, verständlicherweise fehlt. Wir konzentrieren uns daher auf die von Cooler Master selbst entwickelten Features.


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Bei jedem (A)RGB-Element ist in der Software ein kleines Viereck mit zwei kleinen Glühbirnen zu sehen. Ist die Verbindung virtuell hergestellt, steht im linken unteren Eck auch das verlinkte Element. Zum Erstellen einer Verknüpfung, um die im PC zuvor hardwaremäßig hergestellte Verkabelung nachzubauen, erfolgt zuerst ein Klick auf das eine und folgend auf das andere Element. Schade ist dabei allerdings, dass Adapter-Kabel wie ein Y-Splitter in der Oberfläche nicht berücksichtigt werden und daher immer nur ein Port mit einem Gerät verbunden werden kann, aber nicht mit mehreren. Daher können beispielsweise nicht beide Lüfter, programmtechnisch betrachtet, an dem ersten ARGB-Anschluss angeschlossen sein. Unser Praxis-Tipp: Eines der am Y-Kabel verbundenen Geräte in der Software anschließen und die Anderen frei lassen, um den Controller nicht auf die falsche Fährte zu führen.
Getrennt wird eine virtuelle Verbindung mit einem Klick auf einen der beiden Endpunkte, worauf sich ein kleines Zusatzkästchen mit dem Symbol einer gesprengten Kette öffnet. Ein weiterer Druck der linken Maustaste löst die Verdrahtung. Damit weiß die Software nun nicht mehr, welches Produkt nun genau an einem Port hängt und steuert den Port so an, wie es auch der Controller tun würde, als einfaches (A)RGB-Gerät. Insgesamt sind alle erwähnten Schritte sehr intuitiv zu bedienen und ließen sich auch ohne Vorkenntnisse in der Software relativ problemlos bewältigen.


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Bevor wir uns dem Einstellen der Effekte widmen, ein kurzer Blick auf den von Cooler Master bereitgestellten "Lighting Maker" (die verschiedenen Unterkategorien sind in einzelne Tabs unterteilt und oben links in der Leiste zu finden), über den Nutzer aus aller Welt ihre Werke als fertige Profile teilen können. Drei Stück sind von Haus aus vorinstalliert und von vielen Effekten existiert sogar eine eigene Video-Vorschau, damit bereits vor dem Installieren nachgeschaut werden kann, ob einem diese Beleuchtung überhaupt gefällt. Interessant ist, dass auch mit Musik gearbeitet wird, sich die Lichter im Computer also zum Klang/Takt bewegen lassen. Wir empfehlen einfach mal einen Blick hineinzuwerfen, es gibt durchaus einige interessante Ideen, die es wert sind, ausprobiert zu werden.


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Um die eigene Kreativität ausleben, oder zumindest die Beleuchtung nach den eigenen Gedanken gestalten zu können, steht im Bereich Overview die Einstellung aller Ports zur Verfügung. Sinnvoll ist, dass die ARGB- und RGB-Anschlüsse separat angesteuert und die Ausgänge je als Gruppe mit den verschiedenen Effekten angesprochen werden, welche dann in einer Drop-Down-Liste zur Auswahl bereitstehen. Sobald eine Entscheidung getroffen wurde, findet sich mittig bei jedem Effekt ein fünfstufiger Schieberegler. Über diesen konfiguriert der Benutzer die Geschwindigkeit, mit welcher der Effekt angezeigt wird. Ist die Farbauswahl nicht fix vorgegeben, steht eine gute Auswahl an vorgefertigten Farbtönen oder die Möglichkeit, seine eigene Mischung zu erstellen, bereit. Extrem mächtig ist der rein über die Software programmierbare „Customization Modus“, welcher durch die Komplexität natürlich nur auf einer graphischen Oberfläche praktisch einstellbar wird. Bei diesem kann jeder LED-Kanal auf einem (A)RGB-Port einzeln bedient werden, womit definitiv eine sehr detaillierte Anpassung realisierbar wird. Praktisch kann es natürlich etwas zu herausfordernd werden, wenn nur ein schnelles Ergebnis gewünscht wird, aber für diesen Fall sind eher die verschiedenen Voreinstellungen integriert. Alle bereits von Cooler Master bereitgestellten Modi werden unterhalb aufgelistet.

Rechts ist eine kleine Symbolgrafik zu finden, die in einer Art Vorschau anzeigt, welcher Effekt gerade ausgewählt ist. Interessant finden wir, dass auch in der Cooler Master Software eingestellt werden kann, dass das Mainboard beziehungsweise ein anderer Controller die Aufgaben der Kontrolle übernehmen soll. Jene Möglichkeit ist insofern praktisch, da somit schnell und ohne Öffnen des Gehäuses, die Kontrolle zwischen den Geräten verändert werden kann. Bei einer Übergabe der Kontrolle an einen weiteren Controller agiert die Cooler Master Hardware sozusagen als einfacher Hub, der zusätzliche (A)RGB-Ports bereitstellt. Damit lässt sich beispielsweise die MasterLiquid schnell in den großen Verbund von RGB-Geräten aufnehmen, der im Gehäuse bereits vorhanden ist und genauso schnell herausnehmen, wenn der Benutzer doch lieber wieder mit den Möglichkeiten von Cooler Master arbeiten will.


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Für einen kompakteren Überblick, welche Effekte nun vorhanden sind, haben wir diese kleine Liste erstellt. Leider hat Cooler Master innerhalb der Software andere Bezeichnungen verwendet, als sie im Controller-Benutzerhandbuch zu finden waren. Hier hätten wir uns definitiv eine Vereinheitlichung seitens des Herstellers gewünscht. Daher nennen wir nachfolgend auch immer beide Namen für den jeweiligen Effekt.
  1. Motherboard - Das Mainboard übernimmt die Kontrolle, nur in der Software verfügbar
  2. Color Cycle / Spectrum Cycle - Regenbogenwelle über Lüfter und Kühlblock
  3. Single Slide Mode / Reload - Farben drehen sich abwechselnd links und rechts über die Impeller, mit sichtbarer Pause
  4. Double Slide Mode / Recoil - Farben drehen sich abwechselnd links und rechts über die Impeller, ohne sichtbarer Pause
  5. Breathe Mode / Breathing - Farben pulsieren einzeln nacheinander
  6. Accumulate Mode / Refill - Farben bauen sich im Kreis über die ganze Fläche auf
  7. Demo Mode - Demonstriert verschiedene Effekte im Kurzdurchlauf
  8. Turn Off - Schaltet die LEDs aus
  9. Testing Mode - Testet die LEDs bei blauer Farbe durch, nur am Controller verfügbar
  10. Customization - Detaillierte Einstellungen für jede LED, nur über die Software konfigurierbar

Zusammengefasst bietet die Hardware selbst acht vorgewählte Effekte, über die Software können genauso viele eingestellt werden sowie die Option, alle Regelungen über das Mainboard durchführen zu lassen. Sieben der Modi überschneiden sich zwischen beiden Varianten, der Testing Mode ist exklusiv über die Hardware zu erreichen, die sehr mächtige Customization kann nur auf dem Bildschirm konfiguriert werden. Das ist verständlich, da die vorhandene Komplexität der Bedienung mit vier Tasten sowie ohne Bildschirm auf dem Controller nicht möglich wäre. Zusätzlich kommen über die Software auch die Profile aus dem LightingMaker hinzu, welche Nutzer aus aller Welt erstellt haben.

Da sich bewegte Abläufe schlecht in Bildern darstellen lassen, gibt es nun einen kleinen Video-Zusammenschnitt aller Effekte, welches man sich bei Interesse und für einen besseren Eindruck gerne nachfolgend anschauen kann. Zur Info: Bei den Effektnamen haben wir uns an die Bezeichnungen im Controller-Benutzerhandbuch gehalten.






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