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  Cooler Master MasterLiquid ML240R RGB - Farbenfroh und leistungsstark?
Cooler Master MasterLiquid ML240R RGB - Farbenfroh und leistungsstark?
30.08.2018 von Simon Sternbauer





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Im Detail

Wenig überraschend ist der Radiator komplett schwarz. Diese schlichte und zugleich sehr wertig wirkende Farbgebung ist der De-Facto Standard bei Wasserkühlungen. Für die Beschichtung wurde von Cooler Master eine matte Ausführung gewählt, welche sich wirklich edel macht, leider aber auch Fingerabdrücke etwas magisch anzieht. Es sollte zumindest vermieden werden, mit der ganzen Hand alle möglichen Stellen angreifen zu müssen, um gröbere Flecken zu vermeiden. Behandelt man die Bauteile sanft, verschwinden die sichtbaren Spuren sehr schnell. Mit einer Größe von 240 Millimetern in der Länge und einer Dicke von 25 Millimetern setzt der Hersteller auf bekannte Dimensionen. Damit lässt sich die MasterLiquid ML240R in die allermeisten Gehäuse-Systeme problemlos einbauen, welche natürlich von Haus aus den notwendigen Platz für eine Wasserkühlung im 240er-Format bieten. Selbst mit montierten Lüftern kratzt man, unter Vernachlässigung der hervorstehenden Schraubköpfe, an gerade fünf Zentimeter Dicke. Die Luftquirle können dabei sowohl in einer Push-, als auch in der Pull-Konfiguration angebracht werden, daher sowohl die Luft durchdrücken oder ansaugen.

Die Kühlfläche gefällt uns gut. Alle Lamellen sind sorgfältig gebogen und angeordnet. Fast nicht zu vermeiden sind, so sorgfältig die Fertigung auch ist, kleinere Makel wie eingedrückte Kühlfinnen. Da jene aber nur selten sehr punktuell auftreten und nie nebeneinander, gehen wir davon aus, dass diese nicht durch ein Verschulden des Herstellers zustande gekommen sind, denn die überwiegende Mehrheit ist einwandfrei. Sehr gut ist zudem die Entgratung der Kanten, scharfe Stellen mit Gefahr für Schnitte lassen sich nicht finden. Der bestimmende Farbton ist, wenig überraschend, erneut schwarz, womit die Optik im Zusammenspiel mit den restlichen Komponenten überaus stimmig erscheint.


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Für die Schläuche verwendet Cooler Master eine zweifache Ummantelung. Die innere und für den sicheren Betrieb relevante Schicht besteht aus FEP (Fluoropolymer), diese Kunststoff-Art zeichnet sich durch eine besonders gute Flexibilität aus. Zusätzlich ist der Schlauch quer gerillt gefertigt, das erhöht die Biegsamkeit, ohne zusätzliche Belastungen zu erzeugen. Für den Einsatzzweck ist diese Ausführung sehr gut getroffen. Perfekt in das Design fügt sich auch die zweite und damit äußere Ummantelung, bestehend aus einem schwarzen Sleeve, ein. An allen vier Übergängen der Schläuche, je zwei am Radiator respektive der Pumpeinheit, hat Cooler Master an den sicheren Abschluss mittels Schrumpfschläuchen gedacht. Jene liegen gut an und halten nicht zuletzt die wichtige innere Leitung an Ort und Stelle, damit es eben zu keinem Wasseraustritt an den Übergängen kommt. Mit einem kleinen Logo auf den jeweiligen Langseiten des Radiators hat sich der Hersteller zudem selbst verewigt, dank der weißen Farbe sieht das aber sehr stimmig und auf keinen Fall aufdringlich aus.


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In die Kühleinheit ist, wie bei einer überwältigenden Mehrheit aller Kompaktwasserkühlungen, die Pumpe integriert. Cooler Master verweist hierbei auf das eigens-entwickelte Doppelkammer-Design, welches die Leistung gegenüber einfachen Modellen steigern beziehungsweise die Lautstärke reduzieren soll. Besonders stolz verweist der Hersteller an dieser Stelle auf die geringe Höhe, trotz der gewählten Bauart. Die Oberseite wird mittig durch das Cooler Master Logo dominiert, außen rundherum befindet sich der RGB-Ring, welcher damit eines der größten Beleuchtungs-Features der MasterLiquid ML240R darstellt. Auf der kupfernen Bodenplatte finden sich indes keine Unebenheiten, hier wurde sauber und plan geschliffen. Dazu kommt seine groß dimensionierte Fläche für faktisch alle Mainstream-CPUs beziehungsweise deren Heatspreader, welche von dem Kühler unterstützt werden, damit sich die Abwärme über einen möglichst großen Bereich verteilen lässt. Für die Stromversorgung der Pumpe steht ein 3-Pin-Anschluss mit 12V zur Verfügung, um die volle Leistung abrufen zu können. Natürlich kann auch eine niedrigere Betriebsspannung verwendet werden, die Pumpe dreht dann natürlich langsamer und transportiert die Wärme wesentlich ineffizienter ab, agiert dabei aber auch potenziell leiser.


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Beide Lüfter stammen natürlich auch aus dem Hause Cooler Master, hören auf die Bezeichnung "MasterFan 120AB ARGB" und dürfen bis zu 2000 U/min aufs Tacho bringen. Angesteuert wird über einen 4-Pin PWM Anschluss, die RGB-Elemente erhalten die Signale erneut über den separaten Stecker. Beide Kabel haben einen schwarzen, blickdichten und optisch sehr hübschen Sleeve erhalten. Alle Adern sind in der gleichen, dunklen Tönung ausgeführt, wodurch keine bunten Farben herausstechen. Bei den LEDs hat sich der Hersteller für eine Platzierung rund um den Motor herum entschieden, von dort aus strahlt das Licht auch schön auf die milchig-transparent gehaltenen Lüfterblätter sowie den Rahmen-Rand aus. Farblich orientiert man sich bei Letzterem erneut an Schwarz. Im Zusammenspiel mit den restlichen Elementen ergibt sich daher wiederum ein dezent zurückhaltendes, aber stimmiges Design.


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Montage

Ganz allgemein gesprochen geht die Montage gut und vergleichsweise einfach sowie flott von der Hand. Bei der beigelegten Anleitung reichen die Bilder aus, um völlig ohne Worte die Schritte verständlich abzubilden und als Nutzer nachvollziehen zu können. Im ersten Schritt empfiehlt Cooler Master, die Lüfter anzubringen. Jene lassen sich entweder in einer Push- oder Pull-Konfiguration montieren, in beiden Fällen ist die problemlose Montage im Gehäuse möglich. Für die Lüfter selbst liegen acht längere Schraub-Stifte bei, diese sind auch von Hand sehr einfach anzubringen - dank der ausreichend großen Köpfe. Als nächstes wird die Pumpeinheit vorbereitet, dazu müssen natürlich die korrekten Bügel für AMD respektive Intel verschraubt werden. An dieser Stelle empfiehlt Cooler Master, die MasterLiquid direkt im Gehäuse zu verbauen, um z.B. die Montage der Pumpe auf der CPU nicht durch den gewichtigen Radiator unnötig zu erschweren, wenn die Kühleinheit verschraubt wird. Für diesen Schritt liegen acht Stück kleiner, kurzer Schrauben bei. Selbst wenn die Lüfter zum Gehäuse hingerichtet verbaut sind, steht einem Einbau nichts im Wege, da der Hersteller hierfür in die Schrauben zur Fixierung der Lüfter kleine Innengewinde in den Schraubkopf eingelassen hat. Bei der Wahl der Lüfterpositionierung ist man daher auch nicht eingeschränkt, sehr schön!


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Um die Backplate kümmert man sich im nächsten Schritt. Vier Stifte werden an die, für den Sockel, korrekte Position gesteckt und mittels kleiner Plastikschuhe fixiert, jene halten sehr zuverlässig. Diese Stelle markiert außerdem einen tollen Zeitpunkt, die Wärmeleitpaste auf dem Heatspreader aufzutragen, da ansonsten die Kühlung nicht funktioniert. Anschließend kommt die Backplate auf die Rückseite des Mainboards, vier Stück Abstandshalter sind aufzusetzen und die Kühleinheit wird von vorne mittels Schraubköpfen über Kreuz festgezogen. Empfehlenswert ist ein Schlitzschraubendreher, um einen ordentlichen Anpressdruck zu erreichen. Ein zu festes Anziehen ist unserer Meinung nach nicht möglich, da hierfür die entsprechenden Gewinde auf den Stiften nicht lange genug sind und die Abstandshalter zusätzlich ab einem gewissen Punkt blockieren - es also einen Endpunkt gibt.


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Die abschließende Verkabelung ist etwas schwieriger oder zumindest aufwendiger, als es bei anderen Wasserkühlungen der Fall ist. Natürlich werden, wie gewohnt, die Lüfter mittels des Y-Adapter am CPU-Fan des Mainboards angeschlossen, für die Pumpe sollte derweilen ein 3-Pin mit 12V Spannung bereitstehen. Anschließend gilt es jedoch auch noch die RGB-Kabel an den Controller anzuschließen, um dieses ganz wesentliche Feature der MasterLiquid ML240R natürlich auch auskosten zu dürfen. Für die Lüfter liegt ein sogenanntes Splitter-Kabel bei, an dem theoretisch bis zu drei Stück angeschlossen werden können - in unserem Fall sind nur zwei davon notwendig. Das andere Ende verbindet man mittels der kleinen Steckleisten mit dem Controller, der Eingang ist frei wählbar. Selbiges gilt auch für den RGB-Header der Pumpe, hier wird ebenfalls wieder das kleine Verbindungsstück benutzt, um das Kabel anzuschließen.


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Zuletzt muss natürlich noch der Controller selbst mit Strom und Datenleitung versorgt werden. Für Ersteres braucht es ein Netzteil mit einem freien SATA-Stromport, für Letzteres entweder einen freien externen USB-Port oder intern über den 2.0-Header. Die entsprechenden Kabel sind für beide Verbindungsarten beigelegt.




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