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  SilverStone Argon AR11 im Test
SilverStone Argon AR11 im Test
06.07.2018 von Johannes Wehner





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Fazit



SilverStone erweitert mit dem AR11 seine Argon-Serie um einen Kühler der Kompaktklasse, der die Bauhöhe des Intel-Boxed um nur zwei Millimeter übersteigt und dadurch auch für sehr flache Gehäuse eine interessante Alternative darstellt. Die Außenmaße sind streng nach Intels „free area“ ausgelegt, wodurch auch eine hohe Kompatibilität auf eng bebauten Mainboards gewährleistet wird. Im Vergleich zu Kühlkörpern in ähnlicher Bauklasse kann auch er überzeugend unseren i5-6600 (65 W TDP) in einem für seine Größe erwarteten Temperaturbereich halten. Bereits bei 50% seiner Lüftergeschwindigkeit zeigt er auch unter dauerhafter Vollauslastung des Prozessors gute Ergebnisse, wodurch man die Lüfterdrehzahlen und somit seine Geräuschentwicklung nicht weiter steigern müsste. Die Verarbeitung ist gut und robuster als es den Anschein hat, auch scharfe Schnittkanten waren nicht auffindbar gewesen.

Allerdings leidet der jüngste Spross ein bisschen unter dem ab Werk montierten Lüfter, der mit seiner Rotorbauform und den hohen Drehzahlen schneller wahrnehmbar wird. Hinzu kommt beim Serienlüfter ein Summton, der mit einer höheren Drehzahl ebenso ansteigt. Ein gesonderter Vergleichstest mit dem Serienlüfter des AR06 zeigte, dass mit diesem Modell ebenfalls gute Temperaturen möglich gewesen wären und gleichfalls die Geräuschemission hätten reduziert werden können – auf niedriger Stufe sogar mit absoluter Silenttauglichkeit. In diesem Bereich gibt es also noch Potential. Richtig leise bekommt man den AR11 mit seinem originalen Lüfter zwar leider erst mit den langsamsten Drehzahlen, bis 40% ist er aber auch im nahen Umfeld in einem normalen, subjektiv nicht störenden Bereich. Gerade in Bezug auf reine HTPCs und Office-PCs, die mit geringer Prozessorlast oder Teillast arbeiten, ist damit ein durchaus ruhiger Betrieb kein Problem.

Die Montage ist spielend einfach und mithilfe der guten Anleitung selbst für Anfänger eine Sache von nur wenigen Minuten. Dennoch wird es der Kühler auf dem Markt nicht leicht haben, denn bei einem Preis von derzeit ~32 € (Stand 06.07.2018) ist die Kleinkühler-Kategorie hart umkämpft. Außerdem hat er mit dem bauähnlichen Cryorig C7 einen ebenwürdigen Kontrahenten, der nicht nur Intels 115x-Sockel, sondern auch einige AMD-Sockel (außer AM4) unterstützt, eine massiv durchgehende Kühlfläche besitzt und für die Optik durchgehend vernickelt wurde.




  • Gute, robuste Verarbeitung
  • Überaus einfache Montage
  • Gute Kühlleistung für seine Baugröße
  • Bei minimaler Drehzahl sehr leise...



  • Auf das Nötigste reduzierte, neutrale Optik
  • Nur mit Intels 115x-Sockel kompatibel
  • Preis (Stand 06.07.2018)



  • ... dafür aber bei hohen Drehzahlen laut.
  • Bei hoher Drehzahl simultan ansteigendes Summen des Lüfters



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