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  SilverStone Argon AR11 im Test
SilverStone Argon AR11 im Test
06.07.2018 von Johannes Wehner





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Technische Details

Der AR11 ist mit seinen Außenmaßen von 97 x 94 mm überaus kompakt und unterbietet somit den bauähnlichen Cryorig C7 in seiner Breite um drei Millimeter. Auch er liegt mit seiner geringen Bauhöhe von gerade mal 47 mm nur knapp über der des Intel-Boxed, was ihn zu einem der kleinsten Top-Blower unserer Testreihe macht. Optisch ist der AR11, so wie seine anderen Brüder von SilverStones Argon-Serie, eher schlicht gehalten und verzichtet auf vernickelte Heatpipes. Der ab Werk auf der Oberseite vormontierte 92 mm-Lüfter (Modell-Nr. PLA09215B12H) wird von vier Schrauben fixiert, wodurch er leicht zum Reinigen entfernt oder ausgetauscht werden kann.

Obwohl es so aussieht, als würde der Lüfter komplett auf den Aluminiumfinnen aufliegen, sitzt er punktuell nur auf den Auflagekanten der vier Gewindeeinsätze, wodurch der Lüfterrahmen einen Abstand von ~0,5 mm zu den Finnen aufweist. Die PWM-gesteuerte Drehzahl wird mit ~1200 bis 3000 U/Min. angegeben; auf ein Sleeven des Kabels wird, konvergierend zum schlichten Design, verzichtet. Hier hätten zumindest schwarze Adern optisch etwas besser gepasst. Im Gegensatz zu den in den meisten Fällen verbauten Lüftern der Argon-Serie, weisen die insgesamt neun Impeller des Lüfters eine gerade und nicht geschwungene Form auf. Wir sind gespannt, wie sich dies in Verbindung mit den recht hoch angegebenen Drehzahlen und deren Geräuschentwicklung verhält.

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Auf der Unterseite sehen wir einen der größten Unterschiede zum bauähnlichen C7. Während Cryorig hier auf eine massive und geschlossene Kühlfläche setzte, nutzt SilverStone das Prinzip der HDC-Technik (Heatpipe Direct Contact). Dies ist für die Argon-Serie nichts Ungewöhnliches, allerdings verzichtet der Hersteller hier überraschend auch auf einen gefrästen Kühlsockel, wo die Heatpipes üblicherweise eingearbeitet werden. Stattdessen wurden die unteren Kanten der Aluminiumfinnen umgelegt und verschließen somit nicht nur die angrenzenden Zwischenräume der Heatpipes, sondern bilden dadurch auch die restliche Auflagefläche für den Prozessor. Spezifiziert wurde der AR11 damit immerhin für 95 Watt TDP.

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Dies wird wohl im Bezug zu Material und Produktion wirtschaftlicher sein. Wie es sich in der Kühlleistung und Wärmeübertragung verhält, werden wir aber später noch sehen. Zumindest das Säubern und Entfernen alter Wärmeleitpaste wird aufgrund vermehrter Zwischenräume auf der Fläche etwas mehr Zeit benötigen. Trotz allem muss man hier aber erwähnen, dass die Kühlfläche, welche aus dem Verbund der Heatpipes und den umgelegten Laschen der Finnen besteht, eine sehr plane und saubere Auflage bildet!

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Die vier Heatpipes, welche jeweils eine Dicke von sechs Millimeter aufweisen, verlaufen in einer 180°-Biegung leicht nach oben und anschließend quer durch den Lamellenblock, bis sie schließlich auf der gegenüberliegenden Seite aus der letzten Finne herausragen und sauber abgerundet werden. Mit dieser Bauform wird ein etwaiger Überstand der Pipes verhindert, was den äußerst kompakten Ausmaßen entgegen kommt und wodurch Inkompatibilitäten auf sehr eng bebauten und kleinen Mainboards vermieden wird.

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Wie wir auf der vorherigen Seite schon erwähnten, gibt es keine weiteren Montageschienen, wodurch die Kompatibilität nur für Intels 115x-Sockel ausgelegt ist. Die Gewindebolzen, welche man später durch die Montagelöcher des Mainboards führt, sind mit ihrer Halteschiene fest am AR11 fixiert und müssen daher nicht extra für den Sockel ausgerichtet werden.

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Die 62 Aluminiumfinnen sind alle mit Übergangslaschen miteinander verzahnt, wodurch sie einen gleichmäßigen Abstand zueinander aufweisen. Wie bei einigen anderen Kühlern, die mit diesem Schema arbeiten, stehen auch hier auf einer Seite diese Laschen an der letzten Finne bauartbedingt ab. Bedenklich ist das nicht, selbst hier wurde alles sauber entgratet, wodurch auch keine Schnittgefahr besteht.

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Im Ganzen ist das Design schlicht, aber durchweg gut und robust, scharfe Schnittkanten konnten wir am Kühler nicht feststellen.

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technische Daten
Hersteller SilverStone
Modellname
AR11
Modell-Nr. SST-AR11
Sockel-Kompatibilität Intel-Sockel: 1150 / 1151 /1155 / 1156
Gesamtmaße 97 x 94 x 47 mm
Gesamtgewicht 290 g
TDP 95 W
Materialien Kupfer-Heatpipes
Alu-Kühllamellen





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