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  Noctua NF-A12x25 - Technische Wunderwerke im Test
Noctua NF-A12x25 - Technische Wunderwerke im Test
02.07.2018 von Simon Sternbauer





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Technische Daten

 Noctua A12x25 PWMNoctua A12x25 FLXNoctua A12x25 ULN
Abmessungen (L x B x H):120 x 120 x 25 mm
Anschluss:4-Pin PWM3-Pin
Kabel:20 cm, Sleeve
+30 cm über Verlängerung
Spannung:12 V, Regelung über PWM12 V
Stromstärke:
0,14 Ampere0,05 Ampere
Leistungsaufnahme:
1.68 W0.60 W
Drehzahl:bis 2000 U/minbis 1200 U/min
Förderleistung:bis 102,1 m³/hbis 55,7 m³/h
Geräuschentwicklung:bis 22.6 dB(A)bis 12.1 dB(A)
Lüfterblätter:9
Lager:SSO2 Öldruck-Gleitlager
Lebensdauer (MTBF):Mindestens 150.000 Stunden
Besonderheiten:Minimaler Laufradspalt, Umfangreiches Zubehör, Entkoppler, Sterrox-Flüssigkristallpolymer als Material
Preis:ca. 30 Euro
Preisvergleich:
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Der A12x25, eine etwas abenteuerliche Abkürzung für 120 Millimeter Rahmenbreite und 25 Millimeter Tiefe, erscheint in drei Ausführungen: PWM, FLX und ULN. Noctua war so freundlich, uns alle drei Versionen für dieses Review zur Verfügung zu stellen. Die PWM-Version hat, wie bereits der Name vermuten lässt, die Eigenschaft, dass die Ansteuerung über die Pulsweitenmodulation und den damit verbundenen potenziellen Vorteilen einhergeht. FLX (Flexible) und ULN (Ultra Low Noice) werden dagegen, ganz klassisch, über die Spannung geregelt und haben daher einen 3-Pin-Stecker. Dadurch sind natürlich die Motoren, beziehungsweise deren Steuerungseinheit, etwas anders aufgebaut, das Lager und die damit verbundenen Eigenschaften hingegen bleiben gleich, was bei Noctua und deren bisherigen Ergebnissen auf eine positive Überraschung hoffen lässt. PWM und FLX besitzen dafür die gleichen Leistungswerte. So drehen beide Lüfter bis maximal 2000 U/min, erzeugen eine Förderleistung von knapp über 100 Kubikmeter pro Stunde und schlucken nur leicht über 1,60 Watt. Bei der ULN-Version liegt die Obergrenze hingegen schon bei 1200 U/min, was in einem entsprechend niedrigeren Fördervolumen mündet, dafür aber eine niedrigere Leistungsaufnahme und die niedrigste Geräuschentwicklung hat.


Lieferumfang

Drei verschiedene Ausführungen bedeuten auch genauso viele Verpackungen und Möglichkeiten, den jeweiligen Lieferumfang anders zu gestalten. Wenden wir uns aber zuerst einmal dem Äußeren zu. Die Vorderseite wird durch eine Abbildung des Lüfters im Bereich der Lüfterblätter und des Rahmens dominiert, die Farbgebung orientiert sich in diesem Bereich, typisch Noctua, an Brauntönen. Oberhalb und links davon ist der Produktname zu sehen, fast mittig platziert eine kleine Liste mit den wichtigsten Eigenschaften. Links kann man die jeweilige Version (PWM, FLX, ULN) sehr einfach ablesen und im rechten oberen Viertel wurde ein silbern schimmernder Kreis mit ebenfalls derselben Information platziert.
Ein Herstellerlogo findet sich dagegen im unteren rechten Eck der Vorderseite. Auch wenn sich das nach sehr viel anhört, wirkt es nicht überladen und die Farbmischung aus weiß, schwarz und braun ist stimmig. Selbiges gilt, zumindest bei der visuellen Erscheinung, auch für die Rückseite. Hier zählt Noctua in sieben Sprachen die wichtigsten Vorzüge und Eigenschaften in einem Fließtext auf, deren Schriftgröße für unseren Geschmack etwas zu klein geratener ist. Links davon darf man eine kleine Tabelle mit den gröbsten technischen Daten und unterhalb den Lieferumfang nachlesen. Diese Angaben sind in Englisch gehalten. Die beiden Seiten werden von dem Produktnamen, einer Menge an Strich- und QR-Codes gefüllt und sind zum großen Teil weiß gehalten, wenn man von einem blauen Streifen auf der linken und der schwarzen Fläche auf der rechten Seite absieht.


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Die Verpackung lässt sich sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite aufklappen, vermittelt dadurch einen sehr willkommenen Premium-Touch und gibt so viele weitere Eigenschaften der Lüfter preis. Von vorne eröffnet sich sofort der Blick auf die Lüfternarbe und den Ansätzen der Rotorblätter, links davon einer der vier Entkoppler und oberhalb eine kurze Auflistung und vor allem Darstellung des Lieferumfangs, welcher sich bei allen drei Modellen im Detail unterscheidet. Links findet sich ein etwas kompliziertes Diagramm, welches erklärt, dass die neue A12x25-Serie im idealen Performance-Bereich für Radiatoren, CPU-Heatsinks und auch für Gehäuse liegt und somit ein echter Allrounder ist.
Die aufgeklappte Rückseite offenbart dem Käufer (und uns natürlich auch) die 14 wichtigsten Eigenschaften des Lüfters. Darunter fallen unter anderem niedrige Lautstärke, besonders hochwertige Materialen und neueste Technologien sowie der Hinweis auf die vorbildliche Garantielaufzeit von sechs Jahren ohne Registrierungszwang; im Zusammenspiel mit dem typischerweise sehr kompetenten Support von Noctua eine ausgezeichnete Sache. Alle Texte sind dabei erneut in Englisch gehalten, dafür aber mit kleinen Darstellungen links der Schrift versehen, welche zumindest den Hinweis darauf geben, welcher Punkt gerade behandelt wird.


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Allen Versionen liegen vier Schrauben, genauso viele Entkoppler, eine Anti-Vibrationsummantelung, das schon angesprochene Verlängerungskabel mit 30 Zentimetern Länge sowie ein Low-Noice Adapter bei. Letzterer beschränkt die Drehzahl bei PWM und FLX auf 1700 U/min und in der ULN-Ausführung auf 900 U/min. Zusätzlich besitzt die FLX-Ausführung noch einen Ultra-Low-Noice Adapter, womit eine Obergrenze bei 1350 U/min eingezogen wird. Einzig beim PWM-Lüfter liegt ein Y-Kabel bei um damit zwei Exemplare an einen Steckplatz des Mainboard anschließen zu können. Einen Adapter von 3-Pin auf 4-Pin Molex findet man bei der FLX und ULN Version, da jene den passenden Anschluss haben. Insgesamt liefert Noctua hier einen überzeugenden Lieferumfang ab, egal, welchen A12x25 man erwirbt.


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Im Detail

Bei den Außenabmessungen orientiert sich Noctua an dem beliebten und viel genutzten 120 Millimeter Format mit der genauso populären Dicke von 25 Millimeter. Die Farbgebung ist dabei, wie wäre man es von Noctua anders gewohnt, im beige-braun gehalten, wobei der Rahmen die hellere Komponente ist und die Rotorblätter, von denen es neun Stück gibt, den dunkleren Anteil bilden. Die Ecken sind von Haus aus mit kleinen Gummi-Entkopplern ausgestattet, welche auf Radiatoren und Kühlkörpern für die notwendige Entkopplung sorgen sollen. Für beispielsweise Gehäuse liegt ein großer Gummi-Rahmen bei, da hier oftmals größere Berührungsflächen zwischen Rahmen und Metall vorliegen. Zusätzlich können auch die Gummi-Entkoppler eingesetzt werden, um eine maximale Geräuschminimierung zu erreichen.


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Noctua hat auch an dem im ersten Blick etwas unscheinbaren Punkt des Rahmendesigns gearbeitet. Durch den vom Hersteller selbst entwickelten Einlass mit Abstufungen in der Schräge und feinsten Strukturen rund um den Rotor herum soll der A12x25 erneut effizienter arbeiten, also leiser sein und besser kühlen. Natürlich ist das nicht das eine große Wundermittel, aber in Summe wirken sich die unzähligen, kleinen Neuerungen auch positiv auf die Leistung aus. Auch an den Lüfterblättern selbst gibt es Strömungskanäle, die dafür zuständig sind, den Luftstrom vorwiegend in den wichtigen äußeren Regionen zu erhöhen, um die Effizienz zu steigern und Verwirbelungsgeräusche auf ein Minimum zu bringen.


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Eine der größten Neuerungen betrifft den minimierten Abstand zwischen Impellerspitze und Rahmen, der nur mehr 0.5 Millimeter beträgt. Vorteile ergeben sich durch die bessere Ausnutzung der gegebenen Rotorfläche und erhöhtem Luftdruck aufgrund des verringerten Spaltmaßes zwischen Impeller und Rahmen. Mit herkömmlichen, bisher genutzten Materialen, war es Noctua jedoch nicht möglich, diesen Abstand dauerhaft sicherstellen zu können. Das rührt daher, dass sich die bekannten Kunststoffe unter Belastung (sprich bei Verwendung) ausdehnen und sich vor allem auf lange Sicht auch dauerhaft verformen können. Dies ist natürlich beim Arbeiten an Limits äußerst ungünstig und kann im schlimmsten Fall zum Ausfall des Lüfters führen. Deshalb hat Noctua das Flüssigkristallpolymer "Sterox" entwickelt, dass sich als besonders hitzebeständig, verformungsfest und auch geräuschreduzierend herausstellte, aber auch deutlich teurer ist als bisher verwendete Materialien und damit zum knackigen Preis von 30 Euro beiträgt.


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Das Lüfter-Lager stammt ebenfalls aus dem Hause Noctua und hört auf den Namen "self-stabilising oil-pressure bearing generation two", oder kurz und deutlich griffiger "SSO2“, was übersetzt in etwas "Selbststabilisierendes Öldrucklager zweiter Generation" bedeutet. Im Prinzip ist es ein hydrodynamisches Lager, welches Öl als Schmiermittel verwendet, das entsprechend gekapselt gelagert wird, um ein Auslaufen zu verhindern. Zusätzlich verbaut Noctua noch einen Magneten, dessen Feld die Rotor-Achse stabilisiert. Im Unterschied zur ersten Generation dieses Typs wurde um den Motor herum eine Metallummantelung angebracht und in Kombination mit neuen Spritzgusstechniken konnte auch der Magnet näher an der Achse platziert werden, was die Stabilisierung und damit die wichtige Laufruhe positiv beeinflusst.


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Das Kabel besitzt einen Sleeve aus blickdichtem, schwarzen Kunststoff, welcher sehr gut anliegt und praktisch keinen Blick auf die einzelnen Adern ermöglicht, die bekanntlich sehr bunt sind. Damit stören jene auch nicht die oftmals sehr dunkel gehaltenen Innenräume eines PCs und sorgen für ein stimmigeres Gesamtbild. Je nach Lüfter kommt entweder ein 3-Pin oder respektive der 4-Pin Anschluss zum Einsatz. Ein nettes Detail am Rande: Die einzelnen Kanäle sind gemäß ihrer Zuständigkeit am Steckkontakt beschriftet, wenngleich auch nur als schwarzer Kunststoffguss, der zugegeben nicht so leicht zu lesen ist. Aber schön, dass hieran gedacht wurde.


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Technisch gesehen ist der A12x25 eindeutig im Spitzenfeld, was bei Lüftern aktuell möglich ist. Wir hoffen daher auf ebenso tolle Messergebnisse. Weiter geht es zuerst mit einer Vorstellung des Testsystems und der Räumlichkeiten, darauf folgen Temperaturen, Lautstärke und Drehzahlen.




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