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  Creative Sound BlasterX H7 Tournament im TRV-Check!
Creative Sound BlasterX H7 Tournament im TRV-Check!
25.11.2018 von Philipp Müller





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Hinweis vorweg: Bevor wir uns dem wohl wichtigsten Teil des Testberichtes widmen, möchten wir darauf hinweisen, dass die Beurteilungen bezüglich der wahrgenommenen Klangbilder subjektiv betrachtet werden sollte. Da jeder Mensch Klänge unterschiedlich angenehm - oder eben unangenehm wahrnimmt, müssen die wertenden Aussagen des Redakteurs als persönliche Ansicht angesehen werden. Zudem möchten wir anmerken, dass der Praxistest ohne entsprechend teures Equipment durchgeführt wurde. Auch einen absolut schalldichten Raum können wir für den Test leider nicht bereitstellen


Musik-Test



Wir haben uns für eine aussagekräftige Beurteilung der Musikwiedergabe diverse Titel aus den verschiedenen Genres ausgesucht und wollen hierbei auf die Stärken und Schwächen des Creative H7 eingehen. Folgende Musiktitel haben wir uns beim Test angehört, um soundtechnisch ein breites Spektrum abdecken zu können:

  • Klassik
    • Tjønneblomen - Danish String Quartet
  • Pop
    • Zu dir - LEA
  • Rock
    • Savior - Rise Against
    • Metalingus - Alter Bridge
    • Unbelievable - EMF
    • Attention Attention - Shinedown
  • Elektro/House:
    • Pretty Good - Green Sky
    • Karmon - Bluesky
  • Metal:
    • In Waves - Trivium

Beurteilung
Wir würden die Klang-Atmosphäre als eher warm bezeichnen, was bedeutet, dass vor allem die Mitten und der Bass besonders gut dargestellt werden und sich sehr präsent zeigen. Unserer Meinung nach könnten allerdings die Hochtöne durchaus klarer sein. Im Stück "Tjønneblomen" kam es beim Einsatz von höherer Lautstärke dazu, dass die Instrumente an bestimmten Passagen etwas verzerrt klangen. Allerdings hält sich das noch vollkommen im Rahmen und fällt wirklich nur dann auf, wenn man auch wirklich ganz genau hinhört. Besonders gefallen hat uns beim Lied "Zu Dir" von LEA die glasklare Wiedergabe der Stimme, so etwas haben wir beim Vergleich anderer Kopfhörer und Headsets lange nicht mehr erlebt - selbst beim Einsatz der Mitten und des Basses konnte das Headset die klare Trennung der entsprechenden Tonquellen halten - sehr gut! Beim Einsatz der Lieder "Metalingus" und "Savior", sowie "Attention Attention" und "Unbelievable" konnte das Creative H7 seine Stärke beim Einsatz von tiefen Mitten und dem Bass sehr gut zeigen. Die Lieder klingen enorm kraftvoll und sehr sauber abgestimmt, ohne andere Tonquellen zu unterdrücken. Positiv ist uns beim Lied "Unbelievable" aufgefallen, dass das H7 gerade beim Einsatz der doch eher tieferen Grundtonlage in ruhigeren Passagen keine elektronischen Effekte im Song selbst unterdrückt und auch die Stimme des Sängers klar ausstrahlen kann.

Freunde des Basses kommen, wie bereits angesprochen, alles andere als zu kurz. Wir würden sogar behaupten, dass die Bassdarstellung die definitiv größte Stärke des Creative H7 ist. Gerade im Song "In Waves" von Trivium, welches praktisch vom Dauereinsatz des kraftvollen Schlagzeuges lebt, kann das Headset sein volles Potential ausleben. Das Schlagzeug wird hier sehr bestimmend und vor allem herausragend klar wiedergegeben - vor allem ab Minute 3:35 müssen wir hier ein entsprechendes Lob an das H7 aussprechen! Liebhaber von elektronischer Musik können sich ebenso freuen, denn auch hier liefert das Creative H7 bei verhältnismäßig hoher Lautstärke ein sehr klares und sauberes Klangbild ohne Verzerrungen ab, besonders der glasklare Tiefe Bass im Lied "Bluesky" hat uns ab Minute 1:35 wirklich sehr überzeugt! Das Headset macht hierbei seinem Preis alle Ehre! Unser Cooler Master MasterPulse-R ist in unserem Test als Vergleichsprodukt leider, trotz des nur geringfügig niedrigeren Preises, absolut kein Konkurrent was Tonqualität, Tontrennung und einer klaren Wiedergabe angeht. Beim Musiktest kann sich die Leistung des H7 also schon einmal sehen lassen - in diesem Sinne können wir gespannt bleiben ob sich der gute Ton auch durch Filme, Spiele und Serien weiterzieht.


Filme und Spiele



Natürlich spielt beim Kauf eines Headsets nicht nur die Musikwiedergabe eine Rolle - auch Filme und Serien, vor allem aber Games und Online-Sessions mit Freunden oder Alleine darf man hierbei nicht außer Acht lassen. Für den Praxistest in diesem Abschnitt haben wir uns für den Film "Star Trek Beyond" entschieden. Der Film ist durch seine Aufmachung sehr aktionsgeladen, gerade die Special-Effects sollten eine gute Testgrundlage darstellen. Darüber hinaus bietet der Film aber auch ein großes Maß an Textpassagen und Tiefe, um ruhige Szenen beurteilen zu können. Die Serie "Lost" ist zwar schon einige Jahre alt, dient für den Test allerdings als unserer Meinung nach nahezu perfekter Kandidat um zu prüfen, wie das Creative H7 mit Szenen hoher Spannung, gleichzeitigem Musikeinsatz und intensiven Schleichmomenten sowie intensiven Textpassagen umgeht. Der rasche Szenenwechsel macht "Lost" für uns daher zum wichtigsten Testmedium an dieser Stelle. Natürlich dürfen wir auch das Gaming nicht vernachlässigen. Hierfür haben wir uns "Battlefield 1" als entsprechendes Testspiel ausgesucht. Die Szenerie, die Geräuschkulisse und die gesamte Aufmachung sind besonders interessant um die Wirkung des Basses und der Darstellung von Hintergrundgeräuschen herauszufinden.

Beurteilung
In "Star Trek Beyond" fällt vor allem die, wie bereits im Musiktest beschrieben, glasklare Wiedergabe der Musik und Special-Effects positiv auf. Den Raumklang kann das Headset sehr realgetreu wiedergeben, ohne dabei Hintergrundgeräusche zu vernachlässigen oder gar zu verschlucken. Besonders bei der Serie "Lost" ist uns dieser Fakt sehr angenehm aufgefallen. Die Folgen der Serie sind oftmals mit Schleichszenen durch den Dschungel versehen - somit kann das Headset besonders bei derartigen Passagen punkten. Stichwort: Spannung! Das Creative H7 schafft es durch die klare Trennung von den Geräuschquellen und der klaren Wiedergabe der Stimm- und Vokalszenen die gewisse, vorherrschende Grundspannung der Serie mühelos halten zu können. Auch der dynamische Raumklang hat uns im Test überzeugen können.

Ebenso in Gaming-Sessions macht das Headset eine hervorragende Figur. Die bereits beschriebenen Vorteile des H7 ziehen sich auch durch den Spiele-Test weiter durch. "Battlefield 1" lebt, wie praktisch jeder andere Shooter auch, von voluminösen, basshaltigen und kräftig abgestimmten Soundkulissen. Mit unter dem Einsatz von Fahrzeugen, Flugzeugen und sonstigen Vehikeln welche natürlich auf der Karte je nach Entfernung zum Spieler eine entsprechende Geräuschkulisse bieten. Auch hier macht sich wieder die warme Klangatmosphäre des Headsets bemerkbar. Die Tonquellen können sehr gut zugeordnet werden - egal ob ein Flugzeug, welches am anderen Ende der Karte seine Kreise zieht, ein brüllender Panzer oder der Gegner, welcher sich zwei Häuser entfernt versucht, an uns heran zu schleichen: Gehört haben wir ihn trotzdem. Das Headset schafft es tatsächlich die Geräusche so exakt wiederzugeben, dass es schon fast real wirkt. Spiel-Sessions bringen mit dem H7 daher einen besonderen Spaßfaktor mit, da sich das Headset hierbei durchweg keine Fehler leistet.



Das Mikrofon

Selbstverständlich kommt ein Headset nicht nur beim Musik- oder Filmgenuss zum Einsatz. Oftmals sind Skype- und Teamspeak-Gespräche oder Multiplayeraktionen in Games ein fester Bestandteil der Nutzung eines Headsets. In diesem Zusammenhang haben wir uns dafür entschieden eine entsprechende Windows-Recorder-Aufnahme mit dem Mikrofon des Creative H7 zu erstellen.


Vergleichsaufnahmen:

Creative Sound BlasterX H7 Tournament
Cooler Master MasterPulse-R



Das Mikrofon des Creative H7 hat uns wirklich überzeugen können. Die Sprachaufnahme zeigt keine störenden Hintergrundgeräusche oder gar Verzerrungen auf. Unangenehmes Kratzen oder Stimmaussetzer sind ebenfalls nicht festzustellen. Wir finden, dass sich Creative mit dem verbauten Mikrofon des H7 wirklich Mühe gegeben hat, um ein super Sprachbild erzeugen zu können.





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Bild Musik © Katharina Hopp | Bild Film © Rainer Sturm | @pixelio.de


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