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  Enermax Revolution SFX 650W - Der Kraftzwerg im Test
Enermax Revolution SFX 650W - Der Kraftzwerg im Test
25.04.2017 von M.Plattner





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Äußeres, Lieferumfang und Kabelausstattung

In der Verpackung erlebten wir zunächst eine kleine Überraschung – weil wir uns die Vorderseite vorher nicht genau genug angeschaut hatten. Beim Netzteil wurde tatsächlich ein kleiner Bluetooth Lautsprecher von Lepa, der Schwesterfirma von Enermax, beigelegt. Nette, wenn auch etwas schräge Idee. Tatsächlich erweist sich der kleine Lautsprecher sogar trotz seiner winzigen Ausmaße als erstaunlich brauchbar. High-End-Klang sollte man nicht erwarten, aber die Steuerung über Bluetooth des Mobiltelefons klappt hervorragend, der Lautsprecher ist zudem recht laut und klingt dabei nicht schlecht. Qualitativ sowie von der Lautstärke her aber auf jeden Fall mit einem etwas besseren Notebooklautsprecher vergleichbar und damit jedem Handylautsprecher für unterwegs klar überlegen – klasse! Aufgeladen werden kann das kleine Kraftpaket über Mikro USB, also einfach an einem normalen Handyladegerät oder direkt am PC.


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Doch zurück zum Netzteil. Wie immer finden wir eine Gebrauchsanweisung in der Verpackung und darüber hinaus einen Zettel auf dem lediglich erwähnt wird, dass das Netzteil bis 30% Last passiv arbeitet. Der Rest versteckt sich anfangs unter einem schwarzen Karton, was die OVP sehr aufgeräumt erscheinen lässt. Entfernt man diese, findet man einen Stoffbeutel für die Kabel, in welchem auch vier Klett-Kabelbinder sowie Montageschrauben untergebracht sind. Ebenso liegt dort das in Luftpolsterfolie verpackte Netzteil. Unter diesem versteckt sich noch ein weiteres tolles Feature: Die mitgelieferte Blende, mit der man es in ein normales ATX Gehäuse einbauen könnte.

Das Revolution SFX ist optisch nicht so ansprechend wie manches größere Modell – dafür fehlte Enermax einfach der Platz. Hübsche Lüftergitter, oder glänzend eingeprägte Logos sucht man vergeblich. Alles Relevante ist jedoch vorhanden, für mehr war der Platz einfach nicht da. Das Gehäuse ist in mattem Schwarz gehalten und die Schriftzüge in grau oder weiß. Die Oberseite weist ein Gitter auf, unter welchem ein 80 mm Lüfter seine Arbeit verrichtet. So leise wie volle ATX Geräte mit 120 oder gar 140mm Lüftern wird das Netzteil vermutlich nicht werden. Zumindest unter Volllast, denn im Idle läuft es ja passiv. Netzschalter gibt es aus Platzgründen leider keinen, wer Stand-By vermeiden will, muss wohl eine abschaltbare Steckerleiste verwenden. Das empfehlen wir in dem Fall aber ohnehin, denn hiermit kann man mit einem Schalter gleichzeitig auch den Monitor und andere Peripherie vom Netz trennen. Die modularen Buchsen sind allesamt eindeutig beschriftet, zu Verwechslungen wird es hier nicht kommen.


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Den Strom transportieren sehr unspektakuläre Flachbandkabel vom Netzteil zur Hardware, wie man sie auch von anderen Herstellern bereits kennt. Sie fallen weder positiv noch negativ auf. So flexibel wie die Flachbandkabel des Cougar LX 500 sind sie leider nicht, aber sie lassen sich ohne größere Probleme verlegen und in Position bringen. Die sehr schönen Stoff-Kabelbinder sind dabei natürlich eine große Hilfe. Einmal verlegt sind die schwarzen Kabel dann sehr schlicht und unauffällig.

Diese sind ziemlich kurz, was angesichts des Einsatzbereichs eines SFX Netzteils auch Sinn macht – in einem Full Tower ist ein volles ATX Netzteil einfach praktischer. Wir haben kein kleines ITX System zur Verfügung, um den Einbau zu testen, aber die Kabellängen wirken gut durchdacht.

Hier noch eine kurze Tabelle zu den verwendeten Kabelsträngen:


Bezeichnung der Kabel  Kabel-Länge in cm
ATX 24 Pin  30
CPU 4+4 Pin  40
PCI-E 6+2 Pin  40
PCI-E 6+2 Pin  40
3 x SATA  20 & 35 & 50
3 x SATA  20 & 35 & 50
4 x MOLEX  20 & 35 & 50 & 65


Mit einem CPU 4+4 Pin und nur zwei PCIe 6+2 Pins ist das Netzteil für ein 650 Watt Modell etwas schwach ausgestattet. Hält sich die Hardware an die Spezifikationen (150 Watt pro Stecker), können wir darüber gerade einmal 450 Watt verbrauchen. Das unlängst getestete Platimax D.F. 500 Watt aus demselben Hause ging den anderen Weg, hier lagen einem 500 Watt Gerät gleich vier 6+2 Pins bei. Man muss aber beachten, dass in einem Mini ITX Build ohnehin nicht zwei Grafikkarten verbaut werden können. Enermax hat das Revolution SFX wohl rein für solche Systeme geplant und daher nur die Kabel beigelegt, die dort auch verwendet werden können. Für den Einsatz in größeren Gehäusen ist ein ATX oder eventuell SFX-L Netzteil die bessere Wahl.





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