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  Be quiet! Pure Base 600 - Funktionales Premiumgehäuse zum kleinen Preis?
Be quiet! Pure Base 600 - Funktionales Premiumgehäuse zum kleinen Preis?
19.05.2017 von Mario Kramer





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Außencheck

Bei unserer Betrachtung von Außen fallen einem direkt die edel wirkenden Akzentbereiche auf. Das Gehäuse ist eine Mischung aus dezentem Aufbau und vorpreschenden Stilelementen. In unserem Fall haben wir die Version ohne Seitenfenster gewählt, welche darüber hinaus mit silbernen Lufteinlässen als Kontrastoption ausgestattet ist. Verfügbar ist das Pure Base 600 noch in drei weiteren Varianten: Neben unserem Sample gibt es eine Version ohne Seitenfenster, aber dafür mit schwarzen Lufteinlässen, und außerdem zwei Modelle mit jeweils einem hochwertigen Seitenfenster aus Echtglas, einmal mit schwarzen Akzenten und einmal in einer Kombination aus schwarz/orange. Damit ist für jeden Geschmack die passende Farbkombination möglich. Preislich rangieren die Fenster-Modelle bei rund 85,- Euro, also nur geringfügig teurer als die Varianten ohne Fenster. Im Gegenzug dazu verfügen die Typen ohne Sichtfenster über eine zusätzliche Schicht Dämmmaterial und sind in der Lage den entstehenden Schall nochmals besser zu absorbieren. Anders als bei den Silent Base Modellen verzichtet be quiet! beim Pure Base 600 auf den Einsatz einer Fronttür und ermöglicht somit den direkten Zugriff auf die zwei 5,25-Zoll-Laufwerksbereiche.

Die Front des Gehäuses präsentiert sich als gebürstete Aluminium-Optik, besteht vom Material her aber nur aus einem beschichteten Kunststoff-Element. Leider ist die Struktur auf unseren Fotos nicht so gut zu erkennen, sie sieht jedoch echt edel aus. Die Kanten des Frontpanels sind allesamt abgeschrägt und gehen in Rundungen sowie in schwarz lackierte Mesh-Bereiche über, hinter denen die installierten Lüfter die Frischluft ins Gehäuse saugen.


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Beide Seitentüren sind clean und bieten keinerlei Spielereien wie z.B. etwaige Montageplätze für Lüfter an. Für Fans vom schönen Understatement also genau richtig. Umhüllt ist das Pure Base 600 mit einer Pulverlackierung, welche durchaus robust anmutet, jedoch wirklich empfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Jedenfalls lassen sich jene schon nach wenigem Hantieren mit dem Gehäuse an vielen Bereichen deutlich erkennen.


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Im oberen Bereich der Front ist das I/O-Panel untergebracht und bietet neben den zwei USB 3.0- und obligatorischen Audio-Ports eine in insgesamt drei Drehzahlstufen regelbare Lüftersteuerung. Damit lassen sich bis zu drei Lüfter über einen 3-Pin-Anschluss in ihrer Geschwindigkeit per Spannungsanpassung regulieren. Die USB-Ports sind mit schwarzem statt wie üblich blau eingefärbtem Inlay versehen. An dieser Stelle ging - wie schon beim Dark Base - wohl das Design vor der standardisierten Farbcodierung zur Versionsbestimmung vor. Weiter geht es mit dem Powertaster, welcher großzügig dimensioniert und mittig verbaut wurde. Zudem umschließt ein weiß leuchtender Rahmen den Taster, der über einen sehr angenehmen Druckpunkt sowie ein wertiges Klickgefühl verfügt. Natürlich darf auch ein Reset-Taster nicht fehlen; jener ist von der Höhe her komplett plan mit dem Frontelement gestaltet, sodass man diesen nicht aus Versehen betätigen kann. Gleichzeitig ist er aber groß genug um ohne Verrenkungen bedient werden zu können. Für die Anzeige der Festplattenaktivität setzt be quiet! auf eine ganz links angeordnete und ebenfalls in weiß ausgeführte, separate LED, welche nach unserem Geschmack aber etwas zu stark leuchtet. Gerade in dunklen Räumen kann einem das deutlich präsente Geblinke schon stören, was aber wohl als "Geschmackssache" einsortiert werden kann. Unterhalb des I/O-Panels sind die zwei 5,25-Zoll-Schächte zu finden, deren Abdeckungen nur über die Demontage des kompletten Frontelements bewerkstelligt werden können. Jedoch ist dieser Schritt binnen weniger Sekunden vollzogen und daher also kein Problem.


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Am Boden der Front hat sich be quiet! noch mit seinem Herstellerlogo verewigt, dieses ist in der Aufmachung serienübergreifend und wirkt auf uns sehr edel.


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Die Frischluft wird über die seitlich angebrachten Meshgitter von dem ab Werk vorinstallierten 140-mm-Frontlüfter angesaugt und dabei durch ein nochmals feinmaschigeres Kunststoffgitter weitestgehend von Staubpartikeln befreit. Ein vollwertiger Staubfilter, wie an anderen Positionen verbaut, ist dies aber leider nicht. Zur Reinigung lassen sich diese Gitter jedoch auch entnehmen, sofern man eine Reihe von Kunststoffnasen auf der Rückseite der Frontpartie löst.


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Das Top-Cover ist weitestgehend clean, verbirgt aber eine ziemlich clevere Funktion. Zum einen besitzt dieses am Heck befindliche und ebenfalls den Luftstrom ableitende Luftauslässe - was zur Reduzierung von Strömungsgeräuschen führt. Zum anderen ist das komplette Deckelelement in Form einer Lufthutze gestaltet, welche sich in insgesamt drei Höhen-Stufen öffnen lässt (genaueres zeigen wir auf der nächsten Seite). Je nach gewähltem Öffnungsgrad ist damit zum Beispiel geschlossen ein sehr leiser Betrieb möglich. Für eine bessere Luftableitung kann diese halb oder ganz geöffnet sowie auch komplett entfernt werden, um beispielsweise einen Radiator zu installieren.


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Bei der Rückseite gibt es relativ wenig zu berichten, ist sie doch weitestgehend eher bekannter Standard. So verfügt sie über ein nicht entfernbares 120-mm-Luftgitter, hinter dem ein gleichermaßen dimensionierter Pure Wings 2 als Komplettierung der Werksbestückung arbeitet und neben dem das I/O-Panel vom Mainboard im späteren Verlauf seinen Platz findet. Darunter entdeckt man die insgesamt sieben Slots für Erweiterungskarten, deren Blenden zur besseren Belüftung als Lochraster ausgeführt wurden. Ein Stockwerk tiefer wird das Netzteil verbaut; um dieses sauber zu halten ist dessen ansaugender Bodenbereich von einem großzügigen Staubfilter geschützt, welcher nach hinten herausgezogen sowie unter fließendem Wasser gereinigt werden kann.


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Der Boden offenbart lediglich die vier Kunststoff-Füße, die samt einer jeweiligen Gummiauflage für einen guten Stand sorgen sollen und zudem das Gehäuse auf Fliesen oder Laminat bezüglich Vibrationen entkoppeln. Ebenso ist hier nochmal der Staubfilter zu betrachten.


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