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  Großer Radiatorentest - Wieviel Kühlfläche brauche ich wirklich?
Großer Radiatorentest - Wieviel Kühlfläche brauche ich wirklich?
14.03.2018 von Christian Gäbler





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Testlauf 1: CPU

Unsere Temperaturmessungen haben wir in zwei Abschnitte unterteilt. Zuerst testeten wir die Kühlleistung unserer Samples, während im Kreislauf lediglich der hitzige Prozessor gekühlt wird. Im zweiten Durchgang haben wir dann noch eine Grafikkarte hinzugefügt, um zu sehen, wie weit sich die einzelnen Radiatoren belasten lassen und wie gut sie in puncto Wärmeabfuhr agieren. Gemessen haben wir die Temperaturen im Leerlauf, bei minimaler Lüftergeschwindigkeit sowie natürlich unter Last bei 25%, 50%, 75% und 100% der Lüfterdrehzahlen. Jeder Testlauf dauerte genau 30 Minuten, wobei wir mit der höchsten Drehzahl begonnen haben und nach Ablauf der Zeit die Geschwindigkeit der Lüfter um jeweils 25% reduzierten. Damit ersparten wir uns die längere Abkühl- sowie Aufwärmphase und bekamen noch viel genauere Ergebnisse. Gemessen haben wir in diesem Abschnitt die Wassertemperatur sowie die des Prozessors. Außerdem zeigten wir die entsprechende Temperaturdifferenz zwischen Prozessor und Umgebungsluft auf, welche für euch als Endergebnis ausschlaggebend sein dürfte.


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Im Desktopbetrieb, ohne das der Prozessor etwas zu tun hat, erreichten wir mit unserem Testsystem Wassertemperaturen zwischen 24 und 28 °C. Erwartungsgemäß liegt dabei das größte Modell auf Platz eins und der kleinste Radiator auf dem letzten Platz. Den zweiten Rang teilen sich der 280 mm große XT45 sowie unser selbst gebauter 360-mm-Radiator. Beide waren in der Lage, das Wasser stabil auf einer Temperatur von 25 °C zu halten. Verfolgt werden diese beiden Produkte vom XT45 240, welcher das Wasser nur ein Grad wärmer werden ließ. Den vorletzten Platz mussten sich der schlankere ST30 240 und der Eisbrecher 240 teilen. Um die Kühlleistung auf den Prozessor bezogen aufzuzeigen, nehmen wir nur zu der Temperaturdifferenz Stellung. Hierbei belegen der NexXxoS XT45 480 und der 360 mm große Bruder den vorderen Rang. Diese schafften es den Prozessor so weit zu kühlen, dass er nur 5 °C über der Raumtemperatur liegt. Platz zwei belegt das von der Kühlfläche her etwas kleinere Modell in Form des XT45 280, welcher eine Temperaturdifferenz von 6 °C zwischen Prozessor und Umgebungsluft erreichte. Zwei Grad wärmer wird unsere Hardware unter dem 45 mm dicken 240-mm-NexXxoS. Nochmal ein Grad wärmer, nämlich 9 °C, wird es mit dem NexXxoS ST30 240 sowie dem Eisbrecher 240. Die Nachhut bildet der kleine 120-mm-Wärmetauscher, der es zumindest auf eine Differenztemperatur von 11 °C schaffte.


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Mit unserem ersten Lasttest sehen die Ergebnisse ähnlich aus. Die Wassertemperaturen kletterten auf einen Bereich zwischen 29 bis 38 °C. Alleinstehender Spitzenreiter ist weiterhin der 480-mm-Riese, welcher die Kühlflüssigkeit auf lauschigen 29 °C halten konnte. Die beiden nächstkleineren Modelle steigerten den Wert um lediglich zwei zusätzliche Grad und erreichten immerhin noch 31 °C. Platz drei teilen sich nun die beiden 240-mm-NexXxoS-Modelle in Form des ST30 und XT45. Hier haben wir mit unseren in den Kreislauf integrierten Sensoren jeweils 33 °C messen können. Der Eisbrecher 240 muss sich indes mit dem vorletzten Platz begnügen. Mit ganzen vier Grad wärmer als seine beiden Vorgänger, also 37 °C als Ergebnis, ist die Poleposition leider doch weit weg. Nur minimal schlechter ist der kleine NexXxoS. Mit seiner 120-mm-Kühlfläche wurde das Wasser nur einen Grad wärmer als beim Eisbrecher. Da sich die Wassertemperatur aber nicht linear zu der Prozessortemperatur verhält, fallen hier die Unterschiede etwas deutlicher aus. Die Platzierung bleibt allerdings die Gleiche.


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Steigerten wir die Drehzahl der Lüfter auf 50%, konnten wir ein Abkühlen des Wassers auf einen Bereich von 25 bis 33 °C verzeichnen. Mehr als die Temperatur der Kühlflüssigkeit ist die des Prozessors gesunken. Im Falle unseres Topmodells haben wir in diesem Durchlauf eine Differenz von 22 °C erreicht. Mit 59 °C Kerntemperatur und 38 °C Differenztemperatur schaffte es auch der 120 mm große NexXxoS-Radiator, unkritische Bereiche zu erreichen. Kann man also mit einer dezenten Hörbarkeit des PC´s leben, genügt auch das kleinste getestete Modell zum Kühlen des Prozessors. Mit der erhöhten Drehzahl kommt auch der Eisbrecher ein wenig mehr in Fahrt. Mit 30 °C stieg der Abstand zum XT45 120 um zwei auf 8 °C an. Weiterhin nähert er sich seinen 240-mm-Brüdern an und verringert den Abstand auf 2 °C bei 30 mm Dicke und 3 °C bei 45 mm. 46 °C Prozessortemperatur und 23 °C Temperaturdifferenz erreichten die Muster im 280-, respektive 360-mm-Format. Jene waren also nur einen Grad wärmer, aber um einiges kleiner, was für einige Konfigurationen mit begrenztem Platz nützlich sein könnte.


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Mit Beginn der Messungen in Drehzahlbereichen, die in einem höheren Lautstärkebereich liegen, konnten wir neben einer Reduzierung der Wassertemperatur auf 31- über 27- bis hin zu 25 °C - wie nicht anders zu erwarten - auch bessere Temperaturen am Prozessor unseres Testsystems ermitteln. In diesem Szenario erzielten wir mit unserem 480-mm-Schwergewicht eine Temperatur von 42 °C, was genau 22 °C über der Raumtemperatur lag. Den zweiten Platz teilen sich somit der XT45 280 sowie unser selbst gebastelter 360-mm-Radiator. Beide waren Imstande, den Prozessor auf 44 °C zu halten, wobei die Differenz zum Raum ebenfalls 22 °C beträgt.


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Unsere Messungen mit der höchstmöglichen Lüftergeschwindigkeit unterschieden sich nur noch minimal zum vorhergehenden Testlauf. Bei der Wassertemperatur konnten wir eine durchschnittliche Reduzierung der Temperatur um lediglich 1 °C feststellen. Die Hardware selbst wurde dabei maximal ein bis zwei Grad besser gekühlt, woraus folgt, dass auch die Temperaturdifferenz keine großen Sprünge mehr machte. Spitzenreiter ist auch hier wieder der 480 mm lange NexXxoS XT45, welcher es auf eine Differenz von 20 °C im Vergleich zur Raumtemperatur schaffte. Gleich gut kühlte das 280mm große Pendant der NexXxos-Familie. Eine Differenz von 21 °C zwischen Hardware und Umgebungsluft erreichte die Kombination mit insgesamt 360 mm Radiatorfläche. Dem NexXxoS XT45 240 gelang es, sich mit 23 °C den dritten Platz zu sichern, dicht gefolgt vom etwas dünneren ST30 240, welcher 24 °C auf unserer Anzeige abbildete. Zum Schluss schaffte es der 30mm dünne NexXxoS-Radiator noch, mit dem Eisbrecher 240 leistungsmäßig gleichauf zu sein.





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